Ausbildung auf höchstem Niveau

Autor
Manuel von Burg

Ausbildung auf höchstem Niveau

Exaktes Arbeiten, ein vertieftes technisches Verständnis und viel Verantwortung - Daniel Hostettler und Noah Schwarzer lernten bereits früh, auf was es im Alltag der Garage Nordstern ankommt.

Ein berufsbildender Event in der Schule stellte sich für Daniel Hostettler als Glücksfall heraus: «Ich hatte bei meinem heutigen Chef ein Bewerbungsgespräch - er fand es so gut, dass ich eine Schnupperstelle und dann auch eine Lehrstelle in der Garage Nordstern bekam». So kann er heute als Automobilfachmann in Ausbildung einer Leidenschaft nachgehen, die ihn schon früh begeistert hatte: mechanische Arbeiten an einem Fahrzeug vorzunehmen. «Ich schraubte schon früher viel an meinem Mofa herum.». Ausschlaggebend für die Berufswahl war nicht nur das Interesse an der Mechanik, sondern auch die Arbeitsweise, die eine Autogarage erfordert: «Ich wollte schon immer mit meinen Händen arbeiten», sagt Hostettler. Heute weiss er, dass sein Beruf nicht nur handwerkliches Geschick, sondern auch viel Fachwissen voraussetzt: «Es ist sehr wichtig, dass man ein gutes technisches Verständnis vom Fahrzeug hat, um sich vorstellen zu können, wie ein Bauteil funktioniert und wo das Problem sein kann», sagt Hostettler. Ebenfalls erfordern die Arbeiten viel Konzentration: «Eine Unachtsamkeit kann schwere Folgen haben, der Motor und der Fahrer kann geschädigt werden - wir haben deshalb auch eine grosse Verantwortung.»

Daniel Hostettler füllt Bremsflüssigkeit bei einem Kundenfahrzeug auf. Bilder: Manuel von Burg

«Eine gute Stimmung im Team ist sehr wichtig»

Handwerkliches Geschick, ein gutes technisches Verständnis und hohe Konzentrationsfähigkeit - auch Noah Schwarzer erfuhr dieses Jahr erstmals, auf was es in seinem Beruf als Automobilfachmann ankommt. Im August begann der 15-Jährige seine Lehre und fand schnell Gefallen an seinem Beruf: «Die Schule war manchmal langweilig, weil man nicht mit den Händen arbeiten konnte», sagt Schwarzer.

Räder müssen nicht nur gewechselt, sondern auch gründlich gereinigt werden.

Deshalb sind es heute vor allem handwerkliche Arbeiten, die ihm besonders gefallen: «Am meisten Spass macht mir der Service, also Ölfilter wechseln oder Verschleissteile ersetzen.» In den letzten Monaten kamen zudem die Reifenwechsel hinzu: «Bei 1200 Reifensätzen, die wir in drei Monaten wechseln müssen, ist hohe Konzentration und gutes Teamwork gefragt», sagt Schwarzer. Eine Voraussetzung, die für ihn ausschlaggebend für seinen Beruf ist: «Weil wir immer zu zweit arbeiten ist es sehr wichtig, dass eine gute Stimmung im Team herrscht und man sich gegenseitig unterstützt.»

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