So lief der Abstimmungssonntag in der Region ab

Autor
Daniel Zinser

Der Kanton Schaffhausen hat entschieden: Hier können Sie alle Ereignisse nochmals nachlesen.

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Abstimmungsmagazin

Unsere Kollegen vom Schaffhauser Fernsehen haben in Ihrem Abstimmungsmagazin die Resultate zusammengefasst und sich mit Stadtrat Daniel Preisig und AL-Mitglied Simon Sepan über die Klostergeviert-Initiative unterhalten.

Blick über die Kantonsgrenzen

Im Kanton Thurgau fand die Selbstbestimmungsinitiative mehr Zuspruch als im Schweizer Durchschnitt. 59 Prozent der Thurgauer lehnten die Initiative ab. Auch die Hornkuh-Initiative fand keine Mehrheit. Mit fast 73 Prozent stimmte der Kanton Thurgau hingegen der Schaffung einer gesetzlichen Grundlage zur Überwachung von Versicherten zu. Diese Gesetzesänderung fand im Kanton Zürich etwas weniger Befürworter. Die Hornkuh-Initiative scheiterte mit knapp 52 Prozent Nein-Stimmen eher knapp. Wuchtig abgelehnt mit fast 68 Prozent wurde im Kanton Zürich hingegen die Selbstbestimmungsinitiative.

Das Resultat aus Schaffhausen als Lichtblick

Auch für Thomas Hurter ist das Resultat aus Schaffhausen ein Lichtblick: «Ja, das Stimmvolk hat sich klar gegen die SBI geäussert. Ich dachte, es würde knapper werden. Immerhin ist das Resultat im Kanton Schaffhausen knapper ausgefallen, das freut mich und zeigt, dass Schaffhausen als Grenzkanton affiner ist für die Thematik. Zusammengefasst kann man sagen, dass die vielen Gegner und deren unterschiedlichen Aussagen die Bevölkerung verunsichert haben, was dazu geführt hat, dass die SBI abgelehnt wurde.»

Minder: «Ich bin enttäuscht»

Enttäuscht hingegen ist Ständerat Thomas Minder: «Die SVP hatte keine Chance gegen den Schulterschluss und die geballte Macht von rechts bis links. Beim Kanton Schaffhausen immerhin ist das Resultat etwas besser ausgefallen, national aber bin ich enttäuscht. Es war einmal mehr die SVP gegen alle anderen. Ich weiss auch nicht genau, warum es dieses Mal nicht mehr für eine Mehrheit gereicht hat.  Vielleicht liegt es an der SVP-Kampagne, die ständig weicher wird.»

Martina Munz zeigt sich erleichtert

Die Ablehnung der Selbstbestimmungsinitiative stösst bei Nationalrätin Martina Munz auf Freude: «Das Nein ist ein sehr deutliches Statement der Bevölkerung. Es ist ein Nein zur Isolation und zur Abschottung. Ich bin froh, dass die SVP nicht über die eigenen Kreise hinaus mobilisieren konnte.»

Ein definitives Nein

Als letzter Kanton wurden auch noch in Bern alle Stimmen ausgezahlt. Somit ist definitv klar, was eigentlich schon seit ein paar Stunden klar ist. Die Vorlage zur Überwachung von Versicherten wird definitiv auch schweizweit abgelehnt.

Meldung aus Stammheim

Eine Meldung haben wir noch aus dem Weinland. Dort wurde heute eine Gemeinde- und eine Schulpräsidentin gewählt. Zur Meldung geht es hier.

Die ersten Stimmen

Nochmals zurück zur Stadt. Wir haben die ersten Stimmen der Gewinner und Verlierer  der Abstimmung zur AL-Initiative zum Klostergeviert. Hier geht's zum Beitrag

Detailresultate

Hier finden Sie die detaillierten Resultate aus den einzelnen Gemeinden. 

Auch die Hornkuh-Initiative scheitert am Ständemehr

Auch für die Hornkuh-Initiative ist die letzte Hoffnung gestorben. Die Initiative scheitert wie die SBI ebenfalls am Ständemehr.

Aus für Selbstbestimmungsinitiative

Definitives Aus auch schweizweit für die Selbstbestimmungsinitiative. Sie scheitert deutlich am Ständemehr. Alle zwölf bisher ausgezählten Kantone sagen Nein. 

Klare Linie zwischen Befürworter und Gegner

Ein spannendes Bild ergibt auch diese Grafik. Die Gegner und Befürworter der Selbstbestimmungsinitiative sind im Kanton offensichtlich klar getrennt.

Knappe Entscheidungen

Die Stimmbürger waren sich heute nicht überall gleichermassen einig. So kam es in einigen Gemeinden zu sehr knappen Entscheiden. So entschied sich Lohn mit 198 zu 197 Stimmen nur ganz knapp für die Hornkuh-Initiative. Auch in Buch siegten die Befürworter nur mit drei Stimmen Vorsprung. Eng war auch die Entscheidung zur Selbstbestimmungsinitiative in Merishausen.Schlussendlich waren es aber 3-Ja Stimmen mehr (202 zu 199). In Rüdlingen siegten dafür die Gegner mit 212 zu 208. Insgesamt waren je 13 Gemeinden für die Initiative und 13 dagegen.

Stadt sagt Ja zur AL-Initiative

Auch aus der Stadt Schaffhausen hat uns ein wichtiges Abstimmungsresultat erreicht. Die Stadt nimmt die Volksinitiative zum Erwerb des Klostergevierts mit 6767 Ja-Stimmen zu 6549 Nein-Stimmen an. Die Meldung dazu gibt es hier

Krimi bei den Kühen

Zum Schluss kam es nicht bei der Selbstbestimmungsinitiative zum Krimi sondern bei der Hornkuh-Initiative. 16'226 Schaffhauser sagen Ja, deren 16'195 Nein. Nur gerade sechs Gemeinden - darunter auch die Stadt - stimmten Ja, dies aber genug deutlich, um es am Schluss nochmals richtig spannend werden zu lassen. 

Der Kanton hat ausgezählt

Nun sind auch die Resultate aus der letzten Gemeinde angekommen. Der Kanton Schaffhausen sagt mit nur gerade 31 Stimmen Unterschied Ja zur Hornkuh-Initiative, deutlich Nein zur Selbstbestimmungs-Initiative und deutlich Ja zur Vorlage über die Überwachung von Versicherten.

Hornkuh-Initiative: 50.5 %  Ja

Selbstbestimmungsinitiative: 57.03 Prozent Nein

Gesetzliche Grundlage für die Überwachung: 66.46 Prozent Ja 

Totalrevision der Nutzungsplanung

Ein Resultat gibt es auch aus Neuhausen. Dort wurde über die Totalrevision der Nutzungsplanung abgestimmt. Das Resultat ist eine Überraschung. Hier geht's zur Meldung. 

Alles wartet auf Stetten

Bald können wir Ihnen die definitiven Resultate präsentieren. Nur noch die Zahlen aus der Gemeinde Stetten fehlen. 

Auch die Stadt Schaffhausen ist ausgezählt

Es fehlen nur noch drei Gemeinden. Auch die Stadt Schaffhausen ist ausgezählt. Bei der Selbstbestimmungsinitiative sagen die Schaffhauser mit 9102 zu 5143 Stimmen extrem deutlich Nein. Damit ist vom bisherigen Krimi nicht mehr viel übrig geblieben. Nach 23 ausgezählten Gemeinden liegt das Nein-Lager in Schaffhausen mit 57.2 Prozent vorne. 

Hornkuh-Initiative: 50.3 % Nein

Selbstbestimmungsinitiative: 57.2 Prozent Nein

Gesetzliche Grundlage für die Überwachung: 66.1 Prozent Ja 

Erste nationale Trends

Bei den nationalen Hochrechnungen sieht es ähnlich aus. Einen Nein-Trend gibt es zur SBI und der Hornkuhinitiative, ein deutliches Ja scheint es schweizweit auch bei der Vorlage zur Überwachung von Versicherten zu geben. 

20 Gemeinden ausgezählt

Nach 20 ausgezählten Gemeinden könnte der Unterschied nicht grösser sein. Zur Vorlage über die Überwachung von Versicherten hat die Mehrheit aller 20 Gemeinden ein Ja eingelegt. Bei der Selbstbestimmungsinitiative sind bisher 10 Gemeinden für die Vorlage, 10 Gemeinden dagegen. 

Hornkuh-Initiative: 53.9 % Nein

Selbstbestimmungsinitiative: 51.6 Prozent Nein

Gesetzliche Grundlage für die Überwachung: 69.8 Prozent Ja 

Neuhausen ebenfalls schon ausgezählt

Von den grossen Gemeinden ist bisher erst in Neuhausen ausgezählt worden. Die Stimmbürger der Rheinfallgemeinde sagen mit  1374 zu 1637 Stimmen Nein zur Selbstbestimmungsinitiative.  Ein Ja gibt's von den Neuhausern für die anderen zwei Vorlagen.

17 Gemeinden ausgezählt

Die Stimmenzähler auf dem Land wollten heute wohl alle pünktlich in den Mittag. Nach nur einer Stunde sind bereits 17 Gemeinden ausgezählt. Bei der Selbstbestimmungsinitiative zeichnet sich zumindest im Kanton Schaffhausen ein richtiger Krimi ab. Inzwischen sind die Nein-Stimmer wieder leicht in der Überzahl. 

Hornkuh-Initiative: 54.7 % Nein

Selbstbestimmungsinitiative: 50.7 Prozent Nein

Gesetzliche Grundlage für die Überwachung: 69.7 Prozent Ja 

 

Erster Zwischenstand

Bereits sind drei weitere Gemeinden ausgezählt. Bei der Selbstbestimmungsinitiative ist nun eine leichte Mehrheit von 50.9 Prozent für ein Ja. Ein erster Zwischenstand sieht wie folgt aus:

Hornkuh-Initiative: 59.9 % Nein

Selbstbestimmungsinitiative: 50.9 Prozent Ja 

Gesetzliche Grundlage für die Überwachung: 68.8 Prozent Ja 

Erste Resultate

Mit Buchberg, Gächlingen, Oberhallau, Trasadingen und Wilchingen sind erste Gemeinden bereits ausgezählt. Bei der Hornkuh-Initiative gibt es fünf Mal ein Nein, bei der Gesetzesvorlage zur Überwachung von Versicherten fünf Mal ein Ja. Bei der Selbstbestimmungsinitiative gab es bisher nur in Oberhallau und Trasadingen ein Ja. 

Alle Infos

Sie haben den heutigen Abstimmungssonntag ganz vergessen. Kein Problem. Hier gibt es die Kurzinformationen zu den heutigen Abstimmungen. 

Die Urnen sind geschlossen

Seit 11 Uhr haben die Stimmlokale geschlossen. Nun sind die fleissigen Stimmenzähler am Werk. Wir informieren Sie, sobald wir erste Zwischenresultate zu den nationalen und kommunalen Abstimmungen haben. 

#1

Ist die Initiative jetzt mit +31 Ja-Stimmen angenommen, oder mit 50,5% Nein abgelehnt???

#2

In reply to by Peter Roost

Guten Tag Herr Roost

Da ist uns natürlich ein Fehler unterlaufen. Die Abstimmung wurde mit 31 Stimmen Vorsprung und 50.5 % Ja-Stimmen angenommen.

Beste Grüsse aus der Redaktion

Daniel Zinser, Online-Redaktor 

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