Kanton Zürich sagt Ja zur Steuervorlage

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Radio Munot

Mit fast 56 Prozent Ja-Anteil ist die Steuervorlage 17 am Sonntag von den Zürchern angenommen worden. Noch höher lag die Zustimmung etwa in Flurlingen und Buch am Irchel.

Unter anderem sind jetzt tiefere Unternehmenssteuern vorgesehen.

Die Zürcher Stimmbevölkerung hat die Steuervorlage 17 angenommen. Fast 56 Prozent stimmten zu. Im Bezirk Andelfingen liegt die Zustimmung ebenfalls bei 56 Prozent. Mit je fast 67 Prozent war die Zustimmung in Buch am Irchel und in Flurlingen am höchsten. Einzelne Gemeinden im Bezirk Andelfingen lehnten die Steuervorlage allerdings auch ab. Das sind die Gemeinden Adlikon, Kleinandelfingen, Rheinau und Volken. Mit dem neuen Steuergesetz setzt Zürich die Steuerreform auf Kantonsebene um. Die Steuerreform hiess das Schweizer Stimmvolk im Mai dieses Jahres gut. In der Zürcher Steuervorlage sind unter anderem tiefere Unternehmenssteuern vorgesehen.

Zweiter Wahlgang in Stammheim

In Stammheim wurde am Sonntag zudem gewählt. Bei der Ersatzwahl eines Gemeinderatsmitglieds kommt es allerdings zu einem zweiten Wahlgang. Alle drei angetretenen Kandidaten haben das absolute Mehr verpasst. Angetreten sind David Beuggert, Thomas Hartmann und Martin Farner-Schmid. Farner-Schmid aus Guntalingen erhielt 336 Stimmen. Beuggert, welcher bereits acht Jahre lang dem Unterstammheimer Gemeinderat angehörte, erhielt 265 Stimmen. Hartmann, ebenfalls aus Unterstammheim, erhielt 157 Stimmen. Die drei Männer wollen den frei werdenden Sitz von Fabian Kühner erobern. Der zweite Wahlgang ist am 17. November.

Zahlen, Fakten und Hintergründe zum Abstimmungssonntag gibt's im Audiobeitrag von Radio Munot:

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