Nachwuchs bei Kanada-Auswanderer-Familie Volk: Die kleine Leeza ist da

Autor
Ralph Denzel

Und dann waren es drei Auswanderer und eine Kanadierin: Die Auswanderer-Familie Volk in Kanada hat eine gesunder Tochter bekommen. Aber das ist nicht der einzige Grund zur Freude.

Die kleine Leeza ist das neuste Mitglied der Familie Volk.

Die Familie Volk hat Zuwachs bekommen: Simone Volk hat ein gesundes Mädchen auf die Welt gebracht. Die kleine Leeza ergänzt die Familie um eine weitere Nationalität: Nach kanadischem Recht bekommt das Mädchen nämlich die kanadische Staatsbürgerschaft, da sie auf kanadischem Hoheitsgebiet geboren wurde. Somit besteht die Benkener Auswandererfamilie, die durch die SRF-Doku-Serie «Auf und davon» nationale Berühmtheit erlangte, nun aus zwei Schweizern (Vater Christian und Sohn Gion), einer Deutschen (Mutter Simone) und eben der Kanadierin Leeza.

«Wir sind überglücklich», sagt Mutter Simone. Und auch Vater Christian ist auf Wolke sieben: «Ich wollte immer noch ein zweites Kind – und jetzt ist es endlich soweit», so der Forstunternehmer.

Auch Sohn Gion ist gespannt auf seine Rolle als grosser Bruder – und die «Enttäuschung», dass er ein Schwesterchen bekommt und keinen kleinen Bruder, ist mittlerweile verflogen.

Wegen des Nachwuchs hat die Familie den eigentlich immer im Sommer stattfindenden Urlaub in der Heimat abgesagt. Vermissen müssen sie die Liebsten zuhause aber trotzdem nicht: «Meine Eltern kommen für drei Wochen nach Kanada», so Simone Volk. Diese wollen der Auswanderer-Familie in den ersten Wochen mit Leeza helfen – und natürlich auch ihr jüngstes Enkelkind sehen. Wann die Volks jetzt das nächste Mal in der Schweiz sein werden, ist noch nicht klar. «Wir müssen jetzt schauen, wie sich alles einspielt», so die Familie einhellig.

(Endlich) gekommen um zu bleiben 

Aber nicht nur Leezas Geburt ist ein Grund zur Freude für die Auswanderer. Vor einigen Wochen kam nämlich ein Brief, auf den die Familie schon seit ihrer Ankunft gewartet hat: Ihre permanente Aufenthaltsbescheinigung. «Als wir diesen Brief bekommen haben, fiel uns nicht nur ein kleiner Stein vom Herzen», erinnert sich Simone Volk. «Es waren mehr die Rocky Mountains.»

Zur Erinnerung: Bisher hatte die Familie immer nur beschränkte Arbeitsvisen, die zwar jährlich verlängert worden sind, die die Volks aber auch jedes Mal hätten verlieren können. Jetzt, mit dem permanenten Visum, ist die Familie auch von der bürokratischen Seite her angekommen in Kanada – emotional ist das schon lange der Fall. «Das ist unser Zuhause», so die Volks.

Töchterchen Leeza - die einzige gebürtige Kanadierin innerhalb der Familie - wird es wohl später einmal ähnlich sehen.

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