Das Lindlischwümme ist gerettet

Autor
Schaffhauser N…

Und sie schwimmen doch: Die Schaffhauserinnen und Schaffhauser können sich auch weiterhin am Lindlischwümme in den Rhein stürzen. Der Wassersport-Verband übernimmt die Organisation.

Das Lindlischwümme findet nun doch weiterhin statt. Archivbild: Pia Oderbolz

Das letzte Stündlein hatte sowohl für den Schaffhauser Weihnachtsmarkt im Kreuzgang als auch für das traditionelle Lindlischwümme bereits geschlagen. Bereits seit Mitte April ist bekannt, dass der Weihnachtsmarkt gerettet ist - jetzt ist klar, dass auch das Lindlischwümme nicht untergehen wird. In die Bresche springt der «Wassersport-Verband Schaffhausen». Dieser besteht bereits seit 1922 und bezweckt die Wahrung und Förderung der Interessen des Wassersports am, auf und im Rhein. 

Die Weiterführung des Anlasses wurde an einer ausserordentlichen Delegiertenversammlung im Mai beschlossen. Das Organisationskomitee besteht aus dem ehemaligen Interims-Kommandanten der Schaffhauser Polizei, Ravi Landolt (Fischerverein), Rahel Farrier (Ruderclub), Peter Friedli (Kanu-Club), Roland Schwarz (Tauchclub Delphin) und Peter Koch (Ruderclub). 

Das erste Lindlischwümme unter neuen Führung soll am 18. August 2019 stattfinden. Es werden rund 200 Teilnehmer erwartet. Die Bewilligung muss noch erteilt werden.

Die Delegierten an der Wassersport-Verbands-Sitzung im Mai. Bild: zvg

Das Lindlischwümme existiert bereits seit 1910. Nachdem Mitglieder des Schwimmclubs Schaffhausen über Jahrzehnte den Anlass im August organisierten, schien der Anlass im Jahr 2015 ein erstes Mal vor dem Aus zu stehen. Die Schaffhauser Agentur Leading Communications hatte ihn daraufhin während dreier Jahre übernommen.(lex)

Wie sich das Lindlischwümme in Zukunft verändern könnte, erklärt der Präsident des Wassersport-Verbandes, Siegfried Bernath, im Audiobeitrag von Radio Munot:

Neuen Kommentar schreiben

Diese Funktion steht nur Abonnenten und registrierten Benutzern zur Verfügung.

Registrieren