Schaffhausen und Joinville festigen Partnerschaft

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Schaffhauser N…

Im brasilianischen Joinville wurde ein neues Umsetzungsprogramm zwischen der Joinville und dem Kanton Schaffhausen unterzeichnet.

Regierungspräsident Martin Kessler und Joinvilles Bürgermeister Udo Döhler unterzeichneten heute das Umsetzungsprogramm. Bild: zvg

Regierungspräsident Martin Kessler und Joinvilles Bürgermeister Udo Döhler haben das vierte Umsetzungsprogramm 2020-2023 innerhalb der Partnerschaft zwischen dem Kanton Schaffhausen und der Stadt Joinville unterzeichnet. Das teilte der Kanton in einer Medienmitteilung mit. Seit 2008 legen die Partner alle vier Jahre die Schwerpunkte und Prioritäten der Zusammenarbeit zwischen Joinville und dem Kanton fest.

Nachdem eine Delegation aus Joinville für die Unterzeichnung des dritten Umsetzungsprogramms 2016 Schaffhausen besucht hatte, hat Bürgermeister Döhler die Schaffhauser Regierung zur Unterzeichnung des vierten Umsetzungsprogrammes nach Joinville eingeladen.

Der Unterzeichnung wohnten auch die weiteren Teilnehmenden der Schaffhauser Delegation, Mitglieder des Partnerkomitees in Joinville, der für die Stadt Joinville zuständige Schweizer Honorarkonsul sowie der Schweizer Generalkonsul in São Paulo bei.

Das vierte Umsetzungsprogramm baut auf den bisherigen vier Schwerpunktthemen Kultur, Bildung und Dokumentationen, Sport sowie Wirtschaft und Umwelt auf. Zur weiteren Erschliessung der gemeinsamen Geschichte sollen u.a. Tonbandaufnahmen von Interviews mit Nachkommen der Einwanderer digitalisiert werden. Zudem sind neue Initiativen vorgesehen, um die entsprechende Auswanderungs- bzw. Einwanderungsgeschichte in den Schulunterricht beider Regionen einzubauen. Ausserdem ist ein Ausbau des Social Media-Auftritts beider Seiten geplant, sodass Informationen zu den Aktivitäten innerhalb der Partnerschaft besser verbreitet werden können. Für die Umsetzung des Programms ist der private Verein «Partnerschaft Schaffhausen-Joinville (PSJ)» zusammen mit dem Partnerkomitee in Joinville zuständig.

Der Besuch der Schaffhauser Delegation dauert noch bis am 15. Februar 2020. (rd)

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