Herrenloses Boot auf dem Rhein löst neuerlichen Grosseinsatz aus

Autor
Ralph Denzel

Gestern trieb ein leeres Boot auf dem Rhein bei Altenburg. Auch wenn die Besatzung nicht gefunden wurde, besteht wohl kein Grund zur Sorge.

Am Mittwochabend musste erneut ein Grossaufgebot von Rettungskräften an den Rhein ausrücken: Zeugen hatten gemeldet, dass dort, ungefähr auf der Höhe von Altenburg, ein herrenloses Boot trieben. Von der Besatzung fehlte zu diesem Zeitpunkt jede Spur. Sofort wurde, wie bereits Anfang dieser Woche, eine gross angelegte Suchaktion gestartet. 

Bei dem Boot handelte es sich um zwei Kanus, welche mit mehreren Brettern miteinander verbunden waren. Mit Booten und wiederum auch privaten Weidlingen, wurde die Wasseroberfläche abgesucht und das Floss an das Ufer gebracht und gesichert. Auch ein Rettungshubschrauber kam zur Oberflächensuche zum Einsatz.

Wie die freiwillige Feuerwehr Jestetten erklärte, ergaben sich jedoch keine Hinweise, dass dieses Floss zuvor bemannt unterwegs gewesen war. Die Kantonspolizei Zürich bestätigte auf Anfrage von shn.ch, dass man davon ausgehe, dass das Kanu schon mehrere Tage leer gewesen sein müsse. Daher würde man auf eine weitere Suche nach der Besatzung verzichten. Es sei nicht auszuschliessen, dass dieses Floss sich von seinem angestammten Platz gelöst hat oder gelöst wurde und dann unbemannt den Rhein hinab trieb.

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