Kadetten strandeten in Wien: «Jetzt gibt's erstmal Burger»

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Schaffhauser N…

Nach dem Sieg in der Ukraine kam für die Handballer der Kadetten Schaffhausen die Ernüchterung: Im Flugzeug in die Heimat hatte nicht die ganze Mannschaft Platz.

«Etwas Ungesundes» liegt laut Kadetten-Sportchef in so einer Situation drin. Bild: Facebook/Kadetten Schaffhausen

In ihrem Gastspiel in der Ukraine vermochten die Kadetten Schaffhausen vollends zu überzeugen und machten dank einem 30:27-Auswärtssieg einen wichtigen Schritt in Richtung Gruppenphase des EHF-Cups. Im Hinspiel der 2. Qualifikationsrunde traf man am Samstagabend auf ZTR Saporoschje, welche man in deren Heimstätte im Yunost Sports Palace vor enttäuschend leeren Rängen in ihre Schranken wies. Eine tolle Ausgangslage für das Rückspiel am kommenden Sonntag in der BBC-Arena. Der Wermutstropfen: Flügelspieler Nik Tominec verletzte sich am hinteren Oberschenkel und konnte die Partie nicht zu Ende spielen.

Damit aber noch nicht genug des Pechs: Nach diversen verspäteten Flügen ist am Sonntagabend die Hälfte der Mannschaft in Wien gestrandet. Im letzten Flugzeug nach Hause hatte es nämlich nur noch Platz für einen Teil der Spieler und Betreuer. «Wir haben uns dann entschieden, dass Junggesellen und jüngere Spieler noch eine Nacht im Hotel verbringen», sagt Sportchef David Graubner gegenüber «Top online». Familienväter und solche, die am Montag wieder arbeiten mussten, durften sich die letzten freien Plätze sichern. 

Die Stimmung sei aber immer gut geblieben, man hätte es locker genommen und sei auch noch «etwas Ungesundes» essen gegangen. Das dürfe man in so einer Situation auch, meint Graubner. (lex)

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