«RhySauna»: Neue Leitung und neues Konzept

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Schaffhauser N…

Ab dem 1. November kann man wieder in der Rhybadi schwitzen, denn dann öffnet die «RhySauna» erneut ihre Tore - unter neuer Leitung und mit einigen Neuerungen.

Schwitzen mit Aussicht auf den Rhein: So wirbt der Verein Rhysauna für die Wintersauna. Bild: zvg

Der Sommer – und damit auch die Badesaison – neigt sich langsam dem Ende zu. Im Oktober wird daher im unteren Teil der Schaffhauser Rhybadi wieder eine Wintersauna aufgebaut. Am 1. November öffnet die «RhySauna» in der Rhybadi zur zweiten Saison. Der «Rhy-Sauna Verein Schaffhuuse», der die Leitung im März übernommen hatte, will für diese Saison mit einigen Neuerungen auffahren: So soll es laut einer Medienmitteilung unter anderem eine «Sauna in einer Jurte» geben. Diese soll im Stil einer «mongolischen Schwitzhütte» gehalten werden und einen Durchmesser von fünf Metern haben.

Auch eine Ruhe-Jurte ist angedacht: Dort ist ein Panoramafester mit Blick auf den Rhein geplant. Zudem will der Verein dieses Jahr beheizte Umkleidekabinen und wieder eine Fasssauna bieten. Allerdings bleibt es dieses Jahr bei einem Fass: Das zweite, welches ursprünglich für die Sommermonate an die KSS ausgeliehen wurde, bleibe nun definitiv auf der Breite, so der Verein.

Beim Personal will der «Rhy-Sauna Verein Schaffhuuse» auf die Freiwilligenarbeit seiner Mitglieder setzen. Zur Deckung der externen Kosten wurde am 8. September ein Crowdfunding gestartet. Finanzieren muss sich der Verein nämlich selbstständig: Der Grosse Stadtrat hatte das Geld für den Weiterbetrieb aus dem Budget 2019 gekippt, nachdem die schwache Auslastung bekannt wurde. Stattdessen hatte die Geschäftsprüfungskommission letztes Jahr einen Kredit von 58'000 Franken für den Abbau im Frühling und den Wiederaufbau im darauffolgenden Herbst eingesetzt. Damit war die Infrastruktur zumindest vorerst ­gesichert.

Eine Defizitgarantie, wie sie die Stadt dem Pächterteam der Rhybadi gewährt hatte, gibt es künftig nicht mehr. Sollte die Sauna Gewinn abwerfen, ist die Stadt mit 10 Prozent daran beteiligt. (rd)

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