Switzerland's next Topmodel: Massensterben in der Show

Autor
Martha Baumgardt

Wieder eine neue Runde «Switzerland’s next Topmodel». Diese Woche wird es schwierig für die Models: Gleich drei von ihnen müssen die Show verlassen. Ob Thomas einer davon sein wird?

Hat Thomas auch nach der Entscheidung noch gut lachen? Bild: zvg

Unsere neun Möchtegern-Models starten den Tag mit einer Fahrt nach Bern, um dort vor aller Öffentlichkeit (oder zumindest vor sämtlichen Anwesenden der vorletzten Runde der Formula E) ihre «Looks» und «Walks» vorzuführen. Will heissen, sie müssen gemeinsam mit anderen Models, vor Tausenden Zuschauern einen «Gridwalk», wie es von den beiden Jurorinnen genannt wird, durchführen.

Von Designer-Kleidern zu einer Latzhose: Willkommen bei SNTM. Bild: zvg

Der Schock ist riesig, als die Teilnehmer erfahren, dass schon am Ende des Tages wieder einer von ihnen ausscheiden wird. Auch unser Thaynger Thomas sieht, wie die meisten anderen, schon die ganze Zeit ziemlich besorgt aus, was sich auch nach der Einführung der Aufgabe nicht ändert.

Hier fängt es nämlich schon an: Obwohl unseren Models ziemlich genau erklärt wurde, was sie wann zu tun haben, scheinen sie es noch nicht ganz verstanden zu haben, da sie dezent verwirrt darüber diskutieren, ob sie jetzt zuerst nach rechts oder nach links müssen. Zum Glück für Thomas, ist er der Letzte in der Reihe. Bei anhaltender Verwirrung würde ein subtiler Blick auf seinen Vordermann also genügen.

Thomas’ Sorgen bleiben aber unbegründet: Er hat seinen «Walk» gut hingekriegt und Manuela freut sich natürlich über seinen selbstbewussten Gesichtsausdruck. Doch nicht alles läuft gut für den Thaynger: «Das Schild war ziemlich schwer. Mein Arm ist schon langsam eingeschlafen.» 

Hatte schwer zu tragen: Der 21-jährige Thomas aus Thayngen. Bild: zvg

Professionelle Meinung zu Beziehungen

Auf der Heimfahrt im Bus kommentiert unser Beziehungsexperte Thomas das mutmassliche Knistern zwischen seinen Mitkandidaten Jill und Jonas, welche Arm in Arm nebeneinander sitzen: «Ich denke, es ist ihnen überlassen, was sie hier machen. Ich habe keine Ahnung, ob sie zusammen sind oder etwas für einander empfinden.»

Wieder in der Villa angekommen, steht schon die erste Entscheidung an: Nur acht von den neun Kandidaten kommen heute weiter. Thomas’ Auftritt scheint die Jurorinnen und auch den Fotografen Stephan Glathe überzeugt zu haben: Er ist noch im Rennen. Fürs Erste. Die Entscheidung muss schliesslich zwischen Jill und Jonas - den beiden Turteltäubchen(?) - gefällt werden, was zu einem tränenreichen Abschied führt.

Der Hauptsponsor mit den Cremes

Der nächste Tag steht ganz im Zeichen von einem der Hauptsponsoren. Falls einer der Zuschauer den Namen verpasst hat, so selten wie er vorkam: Es ist der mit den Cremes. Und um die geht es auch heute. Ziel unserer Kandidaten ist es, eines der Produkte in Zweiergruppen zu bewerben.

Thomas und Gaby haben sich zusammengetan, und drehen ihren Werbespot im Badezimmer. Thomas ist sich sicher, dass ihr Werbespot mit nackter Haut und nur in Handtücher gekleidet, gut ankommt. Oben-Ohne Auftritte sind halt seine Stärke, wie wir mittlerweile schon gemerkt haben. Thomas sagt «mega guet» - sehr gerne und sehr oft. Unser (subjektiver) Zähler: Bestimmt über 50 Mal.

Kurze Zeit später dürfen die beiden in einem Shooting abermals ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen – diesmal aber voll bekleidet. Der Preis für das beste Shooting ist (Trommelwirbel, bitte) ein zusätzliches Shooting. Ebenfalls bei besagtem Creme-Hersteller. Nervosität herrscht wieder, beziehungsweise immer noch, bei den Kandidaten: Denn nur einer kann Switzerland’s next Topmodel... ähm, nein, natürlich Niveas next Fotoshootingkandidat werden. Thomas hatte dieses Glück leider nicht.

Sport ist Mord?

Ein neuer Tag bricht an und die Models machen sich auf den Weg in den Versuchsstollen Hagerbach. Dort dürfen sie tief in den Berg reinspazieren, wo sie einen alten SBB-Zug erblicken. «Wow, wirklich geile Location» freut sich Thomas. «Ich bin gespannt, was wir hier genau machen müssen.»

Manuela Frey informiert alle darüber, dass es am Ende des Shootings wieder einmal eine Entscheidung geben wird, aus der nicht alle heil raus kommen werden. Das lässt die Kandidaten darüber spekulieren, wie viele von ihnen dieses Mal ausscheiden.

Bei dieser Aufgabe geht es um Muskelspannung und Fitness. Was ja für Thomas angesichts seiner üblichen Freizeitaktivitäten kein Problem darstellen sollte.

Thomas lässt sich hängen. Bild: zvg

Im Tunnel müssen die Teilnehmer auf einer Stahlleiter herumklettern und dabei «Emotionen zeigen, ohne albern zu wirken», wie es Fotograf Stephan Glathe sagt. Die ganze Szene soll eine Flucht vor der Polizei darstellen. In weisser Kleidung und mit langen, bunten Tüchern. Alles für den richtigen Look bei der Flucht halt. Zweckmässigkeit ist ohnehin überbewertet in der Mode.

«Die Herausforderung bei diesem Shooting war es, eine gute Pose hinzulegen, eine gute Mimik und ein gutes Gesicht», sagt unser Thaynger, welcher dank seiner sportlichen Fähigkeiten in der Tat die Aufgabe gut erfüllen konnte.

Zoë und Manuela verkünden nun, welche zwei Teilnehmer es nicht in die nächste Woche schaffen. Das ist ja fast schon ein Massensterben diese Woche. Schafft es Thomas auch heute, seinen Fanclub zu überzeugen? Klicken sie hier, um das Ergebnis zu erfahren.

Auch heute hat es Thomas geschafft, eine Runde weiter zu kommen. Nur noch sechs Kandidaten sind übrig. Mal sehen, wie der Thaynger sich nächste Woche schlägt.

Da wartet dann ein Paarshooting – und es soll heiss hergehen. Wir sind gespannt.

 

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