Die neue Mister-Schweiz-Wahl wird digital

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Schaffhauser N…

Kanäle wie Facebook und ­Instagram bilden die Grundlage des Swiss Men’s Award 2019. Mitveranstalter ist die Neuhauser Firma Payback ­Media Group.

Nino Ruef ist Mitgründer der Neuhauser Payback Media Group. Bild: zvg

Wer gewinnt den Swiss Men’s Award? Diese Frage stellt die Neuhauser Firma Payback Media Group. Sie ist Mitveranstalter der ­«Mr.-Right-Wahl». Dabei gehe es um eine modernisierte Version der «Mister-Schweiz-Wahl», sagte Mitgründer Nino Ruef kürzlich gegenüber Radio Munot.

Adela Smajic hilft bei der Suche

Auf Anfrage der SN erklärte Geschäftsführer Ruef, das er die kreative Leitung der Wahl übernommen habe. Zudem fertigt die Payback Media Group jegliches Bild- und Videomaterial an, welches für die Wahl benötigt wird. Das sei vor allem deshalb relevant, weil die gesamte Wahl online stattfinde. «Digital und interaktiv soll die Wahl sein», so Ruef. Die Kandidaten sollen über Social Media mit der Bevölkerung interagieren. Diese kann auch mitentscheiden und mitmachen. Mit diesem neuen Konzept haben sich die Schweizer Promivermittlerinnen Renata und Joy Angehrn dazu entschlossen, die Wiederbelebung der «Mister-Wahlen» in Angriff zu nehmen. Ex-Bachelorette Adela Smajic und weitere Social-­Media-Stars unterstützten bei der ­Suche nach den Kandidaten. Seit der Aufschaltung der Ausschreibung in der vergangenen Woche gingen bereits mehrere Hundert Anmeldungen ein, so Ruef. «Ausgewertet haben wir diese noch nicht. Wir freuen uns jedoch über jeden Bewerber aus Schaffhausen.»

Die Payback Media Group wurde 2015 von der Schauspielerin Shannon Staller und dem Produzenten und Unternehmer Nino Ruef gegründet. Sie hat ihren Standort auf dem Neuhauser SIG-Areal, dort befinden sich ihre Ton-, Film- und Fotostudios. Für die eine oder andere Herausforderung werden die Kandidaten nach Schaffhausen kommen, so Ruef. Namen und genaue Daten stünden indes noch nicht fest. «Für dieses Format sind wir auch extrem viel unterwegs, um möglichst nahe am Geschehen und am Menschen zu sein.»

Wahl nicht im Fernsehen

Im Frühjahr soll es schliesslich eine Wahlnacht in einer schönen Location geben, so Ruef: «Das Datum ist noch nicht fix.» Auch der Austragungsort steht noch nicht. Er ist abhängig ­davon, wie viele Kandidaten es tatsächlich in die Wahlnacht schaffen werden. Im Gegensatz zu anderen Miss- oder Mister-Wahlen kann die Veranstaltung nicht im Fernsehen verfolgt werden: «Das ist gut so. Wir wollen mit der ‹Mr.-Right-Wahl› etwas Neues und vor allem Zeitgemässes schaffen. Eine ‹verstaubte› TV-Sendung à la ‹Mister Schweiz› braucht es nicht nochmals», so der Geschäftsführer. «Es gibt einen Grund, weshalb sich dieses Format nicht durchgesetzt hat.» Auch die Wahlnacht und den ­Livestream, welcher nur online zu ­sehen sein wird, produziert die Neuhauser Firma. (jvo)

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