Politische Anfeindungen und Drohbriefe: «Man braucht eine dicke Haut»

Autor
Radio Munot

Drohbriefe und Anfeindungen gegenüber Politikern nehmen in Schaffhausen immer mehr zu - und treffen manchmal nicht nur die Amtsträger, sondern auch deren Familien.

Solche Beleidigungen sind fast alltäglich bei Schaffhauser Politikern. Symbolbild: Radio Munot

Der Präsident der Schaffhauser Grünen, Roland Müller, kämpft gegen politische Anfeindungen und gegen anonyme Drohbriefe. Diese richten sich gegen seine politische Haltung und Arbeit sowie gegen sein Aussehen. Zudem erhielt er schon Beschimpfungen per Brief, weshalb er kurz davor war zur Polizei zu gehen. Auch auf der Strasse sei er schon zusammen mit seinem Sohn für sein politisches Verhalten kritisiert worden. Solche Anfeindungen sind keine Einzelfälle in der Schaffhauser Politik, ergaben Recherchen von Radio Munot. Anfeindungen nehmen definitiv zu, so Regierungsrat Christian Amsler. Er veröffentlicht deshalb auf den sozialen Netzwerken nicht mehr so häufig Beiträge wie früher.

Schaffhauser Politiker erzählen gegenüber Radio Munot von ihren Erfahrungen mit Drohbriefen: 

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