Handdurchschuss und Knalltrauma: So geht es den Schaffhauser Polizisten

Autor
Alexa Scherrer

Warum sich ein Schuss aus einer Dienstwaffe eines Schaffhauser Polizisten löste, ist weiterhin unklar. Geschossen wurde mit einer speziell für die Polizei konzipierten Selbstladepistole.

Die HK P30 stammt vom deutschen Waffenhersteller Heckler & Koch. Bild: Wikimedia

Es war 17.20 Uhr, als sich am Montag aus einer Dienstwaffe eines Polizisten ein Schuss löste - und zwei Polizisten verletzte. Wie die Schaffhauser Polizei einen Tag nach dem Zwischenfall mitteilt, handelte es sich um eine HK P30. Diese Selbstladepistolen wurden vom deutschen Waffenhersteller Heckler & Koch speziell für die Polizei konzipiert. «Von der Grösse, dem Gewicht und dem Handling her ist das im Moment die optimale Polizeiwaffe», sagte Ravi Landolt im Mai dieses Jahres im Rahmen eines Einsatztrainings gegenüber den «Schaffhauser Nachrichten».

Warum sich der Schuss löste, sei derzeit Gegenstand der Untersuchung der Schaffhauser Staatsanwaltschaft. Der Vorfall ereignete sich laut neuesten Informationen in den Räumlichkeiten der Schaffhauser Polizei an der Emmersbergstrasse. Der 37-jährige Waffenträger habe einen Handdurchschuss erlitten, ein zweiter anwesender 30-jähriger Polizist musste wegen eines Knalltraumas behandelt werden. 

Beide Polizisten wurden ins Spital gebracht, wobei der am Gehör verletzte Mann bereits wieder zu Hause ist.

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