Schaffhauserin will für Zürcher Juso in den Nationalrat

Autor
Alexa Scherrer

Von Schaffhausen nach Zürich, von Zürich nach Bern: Anna Rosenwasser will in den Nationalrat und sich dort insbesondere für feministische Themen stark machen.

Anna Rosenwasser (ganz rechts) an der Lancierung des Nationalratswahlkampfs in Zürich. Bild: juso.org

«Für sichere Löhne und Renten zu kämpfen ist verdammt schwierig, wenn Frauen noch immer 20 Prozent weniger verdienen und Gewalt zu bekämpfen ist eine riesige Aufgabe, wenn mindestens jede fünfte Frau einen sexuellen Übergriff erlebt hat», sagte Anna Rosenwasser am Donnerstag auf dem Zürcher Paradeplatz. Dort lancierte die Juso Kanton Zürich ihren Nationalratswahlkampf und präsentierte ihre Forderungen zu den Themen Klimakrise, Feminismus, Migration und Rückverteilung. 

Anna Rossenwasser ist Mitbegründerin des Schaffhauser LGBT-Treffpunkts «Andersh». Im SHf sprach sie 2017 darüber, warum es solche Angebote braucht.

Rosenwasser steht auf Platz zwei der Nationalratsliste der Zürcher Juso und gehört somit zu den Spitzenkandidaten. Sie ist die Geschäftsführerin der Lesbenorganisation Schweiz. Sie war massgebend daran beteiligt, dass das Konzert der Skandal-Rapper Kollegah und Farid Bang in der Schaffhauser BBC-Arena im vergangenen Jahr abgesagt wurde. 

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