Der Bundesrat mit dem etwas anderen Humor

Autor
Daniel Zinser

Oft wurde er als Langweiler bezeichnet. Doch der zurücktretende Bundesrat Johann Schneider-Ammann konnte auch anders.

Der zurücktretende Johann Schneider-Ammann verfügte während seiner Karriere im schweizerischen Oval Office nie über das Charisma eines Alain Berset oder eines Ignazio Cassis. Im Gegenteil. Oft wurde er als eher langweiliger Zeitgenosse bezeichnet. Weltbekannt wurde er für seinen Auftritt zum Tag der Kranken im Westschweizer Fernsehen. Mit steinerner Miene erklärte der Bundesrat damals: «Rire c'est bon pour la santé.» Das Video ging um die Welt und wurde in zahlreichen Talkshows ausgestrahlt.

Dass der Wirtschaftsminister aber nicht ganz von Humor befreit ist, bewies er bei seinen öffentlichen Auftritten immer wieder. So auch bei einem eher speziellem Interview mit Izzy Magazine, welches den Bundesrat auf seine Jugendsprachkenntnisse testete. Schneider-Ammann zeigte bei den eher ungewohnten Fragen eine Engelsgeduld.

Geduld zeigte Johann Schneider-Ammann auch bei seinem obligatorischen Besuch an der Olma im Jahr 2015. Das Ferkel in seiner Hand fühlte sich bei so viel Aufmerksamkeit sichtlich unwohl und quietschte und strampelte um sein Leben. Der FDP-Magistrat liess sich dabei aber nicht aus der Ruhe bringen. 

Aus dem Jahr 2016 stammte dieser Interviewausschnitt aus der Sendung Bilanz Standpunkte. Der Wirtschaftsminister wird zum neuen US-Präsidenten Donald Trump befragt. Seine Antwort bringt das Publikum zum Lachen.

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