Das sind die besten Goalgetter der Region

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Schaffhauser N…

Die Weltmeisterschaft läuft, der Regionalfussball ruht. Am Wochenende sind die letzten Tore der Saison 2017/2018 gefallen. Die Topscorer in unserer Region - von denen einer bald erstklassig spielt.

Wer hat in der Region die meisten Tore geschossen?

von Pascal Schwyn

655-mal trafen die 13 regionalen Teams (Challenge League, 2. Liga interregional, 2. Liga, 3. Liga) in der Saison 2017/2018 das Tor. Das ist ein Schnitt von etwas mehr als zwei Treffern pro Partie. Die beste Offensive stellte dabei der FC Ellikon Marthalen mit 73 Toren (Schnitt 3,32), den harmlosesten Sturm hatten die Reserven der SV Schaffhausen (1,32). Aber der Reihe – also der Liga – nach.

Ciceks Zukunft in der Super League

Bereits seit einiger Zeit beendet ist die Spielzeit bei den Profis des FC Schaffhausen. Genauer gesagt, befinden sie sich schon wieder in der Vorbereitung für die neue Saison. Ob auch Tunahan Cicek beim Start Mitte Juli das Trikot des FCS überstreifen würde, war lange Zeit ungewiss. Schuld daran war er selbst beziehungsweise seine Tore. 21 davon hat er nämlich in den 36 Spielen 2017/2018 erzielt, das ist hinter Raphaël Nuzzolo von Neuchâtel Xamax (26 Tore) der zweitbeste Wert der gesamten Liga. Und seit dieser Woche ist nun klar, dass Cicek in der neuen Spielzeit der Teamkollege von ebendiesem Nuzzolo werden wird. Denn die starke Trefferquote (0,62 pro Spiel) des 26-Jährigen ist auch den Scouts von Aufsteiger Xamax aufgefallen.

Vannucas Happy End

Das letzte Saisonspiel im heimischen ­Lipo-Park gegen Winterthur verpasste ­Cicek verletzungsbedingt. Im Übrigen, neben einer Gelbsperre, die er im März gegen seinen zukünftigen Arbeitgeber ­Xamax absitzen musste, das einzige Spiel, das der 26-jährige Stürmer verpasst hatte. Dafür kam im Derby der acht Jahre jüngere Filip Vannuca zu einem kurzen Einsatz. Insgesamt absolvierte Vannuca elf Minuten in der zweithöchsten Schweizer Liga. Ganz anders in der zweiten Mannschaft, wo er in 20 von 21 Partien praktisch immer über die gesamte Spielzeit auf dem Feld stand. Am Ende stieg sein Team zwar in die 2. Liga regional ab, doch zumindest ein kleines Happy End gab es noch für Vannuca. Denn dank seinem Ehrentor in der Dernière gegen Rüti zum 3:5 – notabene in der 93. Minute – schob er sich in der internen Torschützenliste noch an Mitspieler Mamadou Diakité vorbei.

Gnädingers Schlussspurt

Auch Diessenhofens Thomas Gnädinger konnte sich noch in der Schlussphase der Saison von seiner Konkurrenz distanzieren. Sieben Partien war der 32-jährige Stürmer ohne Torerfolg geblieben, ehe er im zweitletzten Saisonspiel in Schwamendingen dreifach traf und somit sowohl die Teamkollegen Manuel Rüedi und Gennaro Frontino als auch Timo Gröbli von der SVS (alle 11 Tore) entscheidend distanzieren konnte. Als Einziger aus der Umgebung Schaffhausen hat nur noch Robin Küderli mehr jubeln können. Allerdings tut er dies mittlerweile im zürcherischen Seefeld, ­wodurch er in der regionalen Goalgetter-Wertung keine Relevanz mehr hat. Küderli markierte bei Rafzerfeld im Herbst neun Tore, ehe er bei Seefeld – die im Mittelfeld klassierten Stadtzürcher spielen in der 2. Liga Gruppe 1 – weitere siebenmal traf.

Bosshardts Traumquote: 34 Treffer

Die mit Abstand beste Torquote weist Marthalens Loris Bosshardt auf. Der 25-Jährige thront mit einem komfortablen Abstand von 16 (!) Toren auf den Zweiten Michael Stockic (NK Dinamo) auf Platz 1 der regionalen Goalgetter der 3. Liga. Und dank seinen durchschnittlich über eineinhalb Toren pro Partie ist Bosshardt auch ­ligaübergreifend der beste Torschütze der Region Schaffhausen. Knapp die Hälfte ­aller Weinländer Tore (73) hat Bosshardt 2017/18 erzielt (34) und damit auch seinen Rekord aus dem Vorjahr (31) getoppt.

Übersicht über alle Torschützen

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