Holen die Kadetten den elften oder Pfadi den zehnten Titel?

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Schaffhauser N…

Die Finalserie zwischen den Rivalen Kadetten und Pfadi Winterthur verspricht viel Spannung.

Die kompakte Offensivdeckung von Pfadi Winterthur zu knacken, das wird in der Playoff-Finalserie die nicht ganz einfache Aufgabe für die Kadetten (hier Luka Maros) sein. Bild: Michael Kessler

Für beide Parteien geht es um viel: Die Schaffhauser wollen nach dem letztjährigen frühen Aus im Playoff-Halbfinal und der schmerzlichen Niederlage im Cupfinal 2019 (25:30 nach Verlängerung gegen Wacker Thun) unbedingt an die Erfolgsserie von vor 2018 anschliessen und sich mit dem elften Meistertitel für die Champions League qualifizieren. Auf der anderen Seite haben die Winterthurer eine sehr lange Durststrecke hinter sich, ihr letzter Titelgewinn geht auf 2003/04 zurück. Seither standen sie noch viermal im Play-off-Final, aber dreimal unterlagen sie den Kadetten und letzte Saison Wacker Thun (2:3).

«Die Sehnsucht nach dem Titel ist gross. Der Wille diesen zu holen wird es ebenso sein», so beschreiben die Pfadi-Verantwortlichen die Ausgangslage auf ihrer Homepage. Allerdings genau wissend, dass es gegen die immer titelhungrigen Kadetten nicht einfach wird: «Die Kadetten waren es und sind immer noch eine sehr grosse Hürde. Dieser Umstand ist – ist man ihr Gegner – immer noch so. Neben den qualitativen Vorgaben entscheiden taktische Finessen, Tagesform und das Schlachtenglück.» Die Bilanz dieser Saison spricht mit 3:2 für die Schaffhauser, die neben den zwei Heimspielen auswärts in der schmucken neuen Axa-Arena den Cup-Halbfinal (in der Verlängerung) gewannen. Aber sonst setzte sich Pfadi zu Hause jeweils klar durch…

Der Heimvorteil könnte eine wichtige Rolle spielen, das sagt auch der Kadettentrainer Petr Hrachovec. Und dieser spricht für den Finalrundensieger, der das erste, dritte und allenfalls fünfte Spiel in der BBC-Arena austragen darf, die bei den Derbys – zumal in einem Finale – einen grossen Aufmarsch auch aus der Eulachstadt erleben wird. «Kleinigkeiten werden die Serie entscheiden. Die Chancen stehen 50 zu 50», ergänzt Hrachovec. (hcs.)

 

 

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