Doppeladler-Jubel: Keine Sperre für Shaqiri, Xhaka oder Lichsteiner

Autor
Ralph Denzel

Erleichterung bei der Schweizer Nati: Nachdem die Fifa Ermittlungen gegen drei Spieler der Nationalmannschaft nach einem Torjubel anstrebte, kommen alle jetzt mit einer Geldstrafe davon.

Granit Xhaka und Xehrdan Shaqiri kommen beide mit einer Geldstrafe davon und werden nicht gesperrt. Bild: Key

Aufatmen bei der Schweizer Nati. Die Fifa hat entschieden, dass sie keine Sperre gegen die Schweizer Granit Xhaka und Xehrdan Shaqiri verhängt. Auch Nati-Kapitän Stephan Lichsteiner bleibt von einer Sperre verschont. Allerdings müssen die drei eine Busse zahlen. Bei Shaqiri und Xhaka werden 10'000 Franken fällig, Lichsteiner kommt mit einer Strafe von 5000 Franken davon.

Gegen die drei Nationalspieler war im Nachgang zum WM-Gruppenspiel Serbien – Schweiz (1:2) vom 22. Juni eine Untersuchung eingeleitet wurden. Gegenstand dieser Verfahren war der Torjubel von Xhaka (Torschütze zum 1:1) und Shaqiri (Torschütze zum 1:2) sowie Lichtsteiner, welche die Schweizer Treffer auch mit dem Symbol des Doppeladlers feierten.

Dieses Verhalten wurde von der FIFA-Disziplinarkommission als Verstoss gegen Artikel 57 des FIFA-Disziplinarreglements taxiert. Im schriftlichen Urteil weist die FIFA explizit darauf hin, dass im Wiederholungsfall härtere Sanktionen drohen.

Claudio Sulser, der Delegierte der Schweizer Nationalteams, kommentiert die Urteile nicht weiter. Er sagt: «Wir nehmen die Entscheidungen der FIFA-Disziplinarkommission zur Kenntnis und freuen uns, dass wir uns ab sofort nur noch auf das rein Sportliche konzentrieren können.»

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