So sollen die Elektrobusse der VBSH zukünftig aussehen

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Schaffhauser N…

Die VBSH haben am Freitag zusammen mit dem spanischen Nutzfahrzeughersteller Irizar den Elektrobus «ie tram» vorgestellt, der in Zukunft in Schaffhausen unterwegs sein soll.

Mit der besonderen Beleuchtung sah der «ie tram»-Bus bei seiner Präsentation am Freitag einem Raumschiff ähnlicher als einem Bus. Der im spanischen Baskenland produzierte Bus, der bei einer Zusage durch das städtische Stimmvolk in Zukunft leise und mit Schaffhauser Wasserstrom betrieben durch die Quartiere der Stadt fahren soll, wurde in Schaffhausen zum ersten Mal überhaupt in der Schweiz vorgestellt. Für rund 58 Millionen soll die gesamte Busflotte der VBSH umgestellt werden. Investieren müsse man bei der VBSH sowieso, hiess es an der Medienkonferenz am Freitagmorgen. Daher habe man die Gelegenheit genutzt und eine Gesamtstrategie für die zukünftige Traktionsart der Busbetriebe erarbeitet. 

Mit dem spanischen Unternehmen Irizar habe man den richtigen Partner gefunden, hiess es weiter. Das Unternehmen mit einer eigenen Elektrobussparte habe bei der Ausschreibung das überzeugendste Angebot präsentiert und daher den Zuschlag erhalten. Irizar liefere nicht nur die Elektrobusse, sondern auch die Batteriepakete, die notwendige Ladeinfrastruktur und die Steuerungssoftware.  

So sieht der Elektrobus von innen aus. Bild: Radio Munot

Doch damit noch nicht genug: Verbunden mit dem Zuschlag für den Grossauftrag plant das Unternehmen, dass im baskischen Aduna das erste Elektrobuswerk in Europa mit einer Produktionskapazität von 1000 Fahrzeugen pro Jahr, gebaut hat, in Schaffhausen eine Niederlassung  zu gründen. Voraussetzung dafür ist natürlich ein Ja an der Urne. «Für die Einführung des neuen Systems ist es wichtig, die Ansprechspartner gleich vor Ort zu haben», sagt Nathan Hueber, VBSH-Projektleiter.

Visualisierung der neuen Elektrobusse am Bahnhof.

 Auch Hector Olabe, Geschäftsführer von Irizar E-Mobility, der für die Buspräsentation nach Schaffhausen kam, freute sich über die Zusammenarbeit mit den Schaffhauser Verkehrsbetrieben. Die 15 Busse im Grundlos und die 32 optional bestellbaren Fahrzeuge sowie die an zentraler Stelle am Schaffhauser Bahnhof platzierte Ladeinfrastruktur für die Schnellladung, würden die neue Technik an einem wichtigen Verkehrsknotenpunkt sichtbar machen. (daz) 

Was Stadtrat Daniel Preisig zum neuen Elektrobus zu sagen hat, gibt es hier zum Nachhören:  

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