Wincent Weiss bringt die Menge zum Schwärmen und Mitsingen

Autor
Daniel Jung

Ein Konzertabend auf dem Herrenacker zu eröffnen ist nicht einfach. Wincent Weiss wusste gestern jedoch seine Fans zu begeistern.

Wincent Weiss (25). Bild: Selwyn Hoffmann

Obwohl Wincent Weiss den Abend eröffnen muss, zieht er gleich alle Register. Kurz vor Konzertbeginn erscheint der 25-jährige Deutsche auf der Videoleinwand und bittet die Besucher, zur Bühne zu kommen und kräftig mitzusingen. Dann betritt der sportliche Mann die Bühne, und in den vorderen Reihen wird gekreischt. Als erstes Lied spielt er «Betonherz», das mit schweren Rockgitarren unterlegt ist. Weiss hat eine kompakte vierköpfige Band dabei, die den rockigen Popsound sehr engagiert vorträgt. Die Geheimwaffe ist dabei Gitarrist Benni Freibott, der ein paar beachtliche Gitarrensolos in die Popmusik schmuggelt.

Weiss spielt seine Hits wie «Musik Sein», «Feuerwerk» oder «Nur ein Herzschlag entfernt». Er nimmt ein Bad im Publikum und animiert die Fans zum Mitsingen und -springen. Zweimal spielt er mit der Band Songmedleys mit ungewöhnlichen Instrumenten. Es hüpfen riesige Bälle über das Publikum, und an zwei besonders dramatischen Momenten explodieren Papierkanonen. Damit bietet der höfliche Sänger ein sehr unterhaltsames Konzert, das seine zahlreichen, oft weiblichen Fans freudig zurücklässt.

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