Rumänischer Chauffeur mit massiven Vergehen

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Schaffhauser N…

Am Dienstagmorgen, 23. Mai, wurde ein rumänischer Chauffeur und dessen Sattelzug im Schwerverkehrskontrollzentrum Schaffhausen angehalten und kontrolliert. Dabei wurden massive ARV1-Widerhandlungen, Überhöhe und ein AdBlue-Emulator festgestellt.

Sensor. Bilder: SHPol

Am vergangenen Dienstagmorgen kontrollierten Schaffhauser Polizisten beim Schwerverkehrskontrollzentrum (SVKZ) einen rumänischen Chauffeur und dessen Fahrzeug. Die Messung ergab eine Höhe von netto 414 Zentimeter, also 14 Zentimeter zu hoch. Bei der anschliessenden Kontrolle der Lenk-/ Arbeits- und Ruhezeiten (ARV1) wurde festgestellt, dass in der Kontrollperiode ohne Fahrerkarte im Tachograph gefahren wurde. Ebenfalls wurde der Sensor des Tachographs mit einem Magnet manipuliert, welchen der Chauffeur aushändigte.

Bei der Kontrolle des Abgasreinigungssystems erhärtete sich dann auch noch der Verdacht, dass das Fahrzeug mit einem AdBlue-Emulator manipuliert wird. Nach erfolgter Suche, konnte der angeschlossene AdBlue-Emulator im Fussraum des Chauffeurs aufgefunden werden. Der 36-jährige rumänische Chauffeur wurde zuhanden der Staatsanwaltschaft Schaffhausen verzeigt und musste eine Sicherheitsleistung von mehreren tausend Franken hinterlegen.

#1

Bei solch massiven Verstössen wäre Gefängnis die richtige Sofort-Antwort.
Eigentlich gehören da auch die Chefs dieser Transportfirma sowie der Versender hin. Wenn es nicht billig genug sein kann, lassen sich eben schon die Versender mit solch dubiosen Transporteuren ein.

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