Die Grippesaison startet: Lassen Sie sich impfen?

Autor
Ralph Denzel

Es ist wieder so weit: Mit dem Herbst hält auch die Grippe Einzug in der Region. Was machen die Schaffhauser? Lassen die sich impfen? Wir haben nachgefragt.

Im einen Moment fühlt man sich blendend, im nächsten weiss man nicht mehr, wie man die wenigen Schritte bis zum Bett schaffen soll. Die Grippesaison ist wieder in den Startlöchern. Diese Infektion ist nicht zu unterschätzen, sagt Kantonsärztin Maha Züger: «Eine Grippe ist kein banaler Infekt, sondern ist eine ernst zu nehmende Erkrankung, insbesonders bei vorbelasteten Patienten.» Darunter fallen laut der Medizinerin Ältere, chronisch Kranke oder auch Menschen mit einem schwachen Immunsystem. Besonders sollten auch Menschen über eine Impfung nachdenken, die viel im Kontakt mit anderen stehen, wie zum Beispiel Lehrer, Zug- oder natürlich auch medizinisches Personal. «Am besten lässt man sich zwischen Oktober und November impfen, da die Hochzeit für die Grippe zwischen Dezember und Januar liegt.»

Einzig, wenn man bereits erkrankt ist «oder Fieber mit Temperaturen über 38 Grad hat», sollte man davon absehen. Menschen, die unter einem geschwächten Immunsystem leiden oder Cortison nehmen, sollten zuvor jedoch mit ihrem Arzt Rücksprache halten.

Bewusst müsse man sich jedoch sein, dass auch bei der Grippe wie bei jeder Impfung Reaktionen auftreten können: «Das können Hautreizungen, Gliederschmerzen, leichtes Fieber oder Unwohlsein sein», so Kantonsärztin Maha Züger. Trotzdem bleibt sie dabei: «Eine Impfung ist sinnvoll – für jeden.»

Wie sehen das aber die Leute in Schaffhausen? Lassen diese sich gegen die Grippe impfen? Wir waren mit der Kamera unterwegs und haben nachgefragt.

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