altra-Umzug aufs SIG-Areal vollendet

Autor
Rolf Fehlmann

altra-Umzug aufs SIG-Areal vollendet

Die Stiftung altra schaffhausen hat ihren Standort Ebnat nach Neuhausen verlegt. Das bietet für alle Beteiligten Chancen, das Konzept der Inklusion im Alltag zu leben.

Auch altra-Mitarbeiter Thomas Brandolini legt beim Umzug ins Neuhauser SIG-Areal tatkräftig Hand an. Bilder: Sven Stückmann/Rolf Fehlmann

Thomas Brandolini trägt einen Umzugskarton durch die Industriehalle. Der gelernte Montagegehilfe arbeitet seit 2002 bei der Stiftung altra schaffhausen, inzwischen als Mitarbeiter in der Abteilung Industriemontage. Vor über zehn Jahren war er vom Standort Mühlenstrasse mit seiner Abteilung in den Ebnatring umgezogen; seit dem 5. August befindet sich die Industriemontage innerhalb des Neuhauser SIG-Areals. Damit wechselt eine weitere Produktionsabteilung nach Neuhausen.

«Dass wir Teile unserer Produktion in Neuhausen zusammenführen, liegt daran, dass langjährige Mietverträge für Räumlichkeiten an den Standorten Ebnat und Mühlenstrasse auslaufen», erläutert Sven Stückmann den Hintergrund der Umzugsaktion. «Zudem benötigen wir weniger Platz, weil die Zahl unserer Mitarbeitenden gesunken ist», sagt der Leiter Marketing, Verkauf und Kommunikation der Stiftung altra.

Trotz Ungewissheit zuversichtlich

Zum Zeitpunkt unseres Gesprächs, rund eine Woche vor Umzugsbeginn, ist ein Teil der Einrichtungen bereits demontiert. Mit der Durchführung des Umzugs wurde ein spezialisiertes Unternehmen beauftragt. Dieses hatte den Maschinenpark abgebaut, transportfähig verpackt und nach Neuhausen gebracht. «Unsere Gruppe ist mit ihren letzten Aufträgen am 18. Juli fertig geworden», sagt Thomas Brandolini. Man nutze den Umzug, um viele Dinge loszuwerden, die man in Neuhausen nicht mehr benötigen werde, so Brandolini weiter.

 

«Ich bin zuversichtlich, dass auch in Neuhausen alles gut weiterläuft.»

Thomas Brandolini, Mitarbeiter Industriemontage, Stiftung altra Schaffhausen

«Über den geplanten Umzug wurden wir bereits im letzten Sommer informiert», erinnert er sich. Er persönlich habe die Umzugsankündigung «einfach zur Kenntnis genommen», wie er sagt. Es mache für ihn keinen Unterschied, ob er im Ebnatring oder in Neuhausen arbeite. Sein Arbeitsweg sei etwas kürzer als bisher. Er sei zuversichtlich, dass auch in Neuhausen alles gut weiterlaufe: «Mich freut, dass der neue Arbeitsort so nahe am Rheinfall ist.»

Allerdings wisse er aus der Erfahrung des letzten Umzugs, dass er in der Anfangszeit nach dem Umzug Schwierigkeiten haben werde, sich an die neue Situation anzupassen: «So nach zwei Wochen wird es dann schon gehen.» In seiner Gruppe habe es «allerdings schon ein paar Leute» gegeben, für die der Umzug ein Problem sei, aber mit denen werde man wohl «nochmals geredet haben».

Bei der Besichtigung des neuen Standorts Anfang Juli sei «ausser dem leeren Raum noch nicht viel zu sehen» gewesen: «Ohne die Einrichtung kann man sich schwer vorstellen, wie das nachher aussehen wird.» Beim Besuch der Kollegen, die damals bereits auf dem SIG-Areal arbeiteten, habe sich gezeigt, dass diesen noch immer der Getränkeautomat fehle: «Der wurde halt bis zu unserem Umzug noch im Ebnat gebraucht.»

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