«Ich war mehrmals heimlich in Schaffhausen»

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Schaffhauser N…

Und sie lieben sich doch! Im SN-Videointerview plaudern Cem und Adela über ihre Zukunftspläne. Und der Schaffhauser verrät, dass er bald Betten im Kantonsspital schieben wird.

von Alexa Scherrer und Kay Uehlinger

Es war heiss gestern in Zürich - fast so heiss wie in Thailand, wo die am Montag zu Ende gegangene aktuelle Staffel von «Die Bachelorette» gedreht wurde. Und auch die gepolsterten Loungesessel vor weissen himmelbettähnlichen Vorhängen auf einer Dachterrasse im fünften Stock an der Langstrasse - fast wie in Thailand. Aber einen grossen Unterschied gibt es dennoch: Bachelorette Adela sitzt mit nur einem Mann da, nicht mehr mit 22. Der Schaffhauser Cem hat die letzte Rose von ihr erhalten - und er ist der allererste Mann, in den sich die Baslerin nach eigener Aussage verliebt hat. 

Heimliche Besuche in Schaffhausen

Wie sehr zwei Menschen wirklich ineinander verliebt sind, lässt sich während eines kurzen Interviewtermins kaum sagen. Auf jeden Fall wirken die beiden sehr vertraut. Als wir Adela noch bevor die Kamera läuft, fragen, ob Cem - das Mitbringen von Desserts war seine Spezialität während der Sendung - mittlerweile auch mal etwas Richtiges für sie gekocht hat, sagt sie schmunzelnd: «Broccoli! Er mag so gerne Broccoli.» Wer sich so sehr über Gemüse freuen kann, der ist entweder Vegetarier - oder wirklich verliebt. Im Fall von Adela scheint beides zuzutreffen. 

Der Schaffhauser und die Baslerin sind froh, hat das Versteckspiel jetzt endlich ein Ende. Mehrmals habe sie Cem heimlich in Schaffhausen besucht. Jetzt freue sie sich darauf, auch mal mit ihm an den Rheinfall gehen zu können. «Jojo», sagt er nur, als sie meint: «Den musst du mir mal zeigen.» Eine gute Gelegenheit, ihr das «Munotglöggli» beizubringen, das kann sie nämlich auch noch nicht singen (siehe Video hier). Soweit die Zukunftspläne der SN für die Turteltäubchen. Wie sehen ihre eigenen aus?

Cem schiebt Betten im Kantonsspital

Cem verrät uns, dass er ab Herbst als Zivildienstler im Spital Schaffhausen arbeiten wird. «Bettentransport», sagt er. Und dass «fürs allgemeine Wohl zu arbeiten» doch auch etwas Schönes sei. Auf jeden Fall muss er seine Gucci-Schuhe und Versace-Shirts vorerst zuhause im Schrank lassen - oder zumindest im Spital-Spind. Auspacken kann er sie spätestens dann wieder, wenn er zu seinen Kunden nach Katar reist. Er erklärt, dass die Einsätze unregelmässig seien, aber jeweils bis zu drei Wochen in Anspruch nehmen könnten. Demnächst stehe ein gemeinsamer Aufenthalt in Südfrankreich an. 

Dem Schaffhauser Amtsblatt vom Mai ist zu entnehmen, dass Cem neu ein Einzelunternehmen für die «Erbringung von Dienstleistungen in den Bereichen Fitness, Ernährung und Personal Training» eingetragen hat. Den SN sagt er, dass er das unter anderem eben für die katarische Königsfamilie mache. 

Beruflich bleibt Cem der Munotstadt also vorerst erhalten. Wie es privat aussieht und ob Adela sogar nach Schaffhausen ziehen würde, darüber haben die beiden noch nicht gesprochen. «Das wäre ja auch noch zu früh», sagt Adela. 

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