Leonie Küng scheitert in Wimbledon

Autor
Alexa Scherrer

Das Tenniswunder bleibt aus: Im Junioren-Final in Wimbledon muss sich die Beringerin Leonie Küng ihrer Gegnerin aus Polen klar geschlagen geben. Sie verliert in zwei Sätzen 4:6, 2:6.

Leonie Küng verliert gegen die Gegnerin aus Polen. Bild: Key

Die Schaffhauser Tennisspielerin Leonie Küng kämpfte heute knapp anderthalb Stunden um den Titel im Junioren-Final in Wimbledon. Sie blieb aber chancenlos gegen ihre Gegnerin Iga Swiatek aus Polen und verlor in zwei Sätzen. Die Beringerin wäre nach Martina Hingis (1994) und Belinda Bencic (2013) die dritte Schweizerin gewesen, welche das Juniorinnen-Finale gewonnen hätte.

Einige Highlights aus dem Match zum Nachlesen gibt's hier:

  • Der Start ist für die Schaffhauserin verhalten. Sie wird im ersten Aufschlagspiel gebreakt und ihrer Gegnerin gelingt ein schöner Stoppball. 
  • Auch Küngs zweites Aufschlagspiel ist umkämpft - nach abgewehrtem Breakball gewinnt sie es aber und verkürzt zum 3:1.
  • Küng ist danach zwar besser im Spiel, aber sie läuft immer noch dem Break aus dem 1. Game hinterher. Es steht 5:3, jetzt muss sie Swiatek breaken, sonst ist der 1. Satz futsch. 
  • Genau zum richtigen Moment spielt Küng ihr bestes Tennis und holt sich nach einem umkämpften Spiel das Break. Der 1. Satz ist wieder offen.
  • Wie gewonnen so zerronnen: Küng kassiert umgehend das Rebreak - der 1. Satz geht mit 6:4 an Swiatek. 
  • Im ersten Aufschlagspiel der Polin in Satz 2 reicht es nicht zum Break. Küng gleicht aber aus zum 1:1.
  • Das Spiel zieht sich hin, nach 26 Minuten im 2. Satz steht es 4:1. Küng verkürzt kurz danach zum 4:2.
  • Jetzt geht's schnell: 5:2 für die Polin.
  • Das wars: Die Polin Iga Swiatek gewinnt auch den zweiten Satz - und somit das Juniorinnen-Final.

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