Meisterliche Höhenflüge zum Titel
Spitzenleistungen in den benoteten Disziplinen haben in Neunkirch für hohe Wertungen und spannende Wettkämpfe gesorgt.
Jubelstimmung herrschte beim TV Buchthalen. Nachdem sich der Gerätespezialist im letzten Jahr nicht wie erwartet behaupten konnte, meldeten sie sich an den Schaffhauser Meisterschaften im Vereinsturnen vom vergangenen Samstag eindrücklich zurück. Am Reck wurden die 11 Turner mit 9,63 und die 20 Turnerinnen und Turner in der Gerätekombination sogar mit 9,78 benotet – 28 Hundertstel besser als ihre Verfolger aus Beggingen. «Wir sind auf gutem Kurs, aber noch nicht da, wo wir für die Schweizer Meisterschaften sein müssen», gab sich der Oberturner Simon Trachsler bescheiden. Hocherfreut zeigte sich auch der Oberturner des TV Beggingen, Claudio Wanner, über die Note 9,78 am Barren. «Wir konnten einen sehr guten Durchgang turnen, unsere Leistung war super», lobte er seine Turner, «am Barren haben wir noch nie eine solch hohe Note bekommen.»
Hoch fiel die Bewertung mit 9,61 ebenso an den Schaukelringen für den TV Thayngen aus. Die Leiterin Nadine Güdel freute sich: «Wir habe noch nie eine solch hohe Bewertung bekommen.» Zu Meisterehren reichte es ebenfalls in der Team-Aerobic. Diesen Titel müssen sich die Thaynger jedoch mit dem TA Randenblick teilen. «Wir haben unser Ziel erreicht, konstant an der Spitze dabei zu sein», strahlte die Leiterin des TA Randenblick, Rahel Wanner. Zwar reichte es für Buchberg-Rüdlingen in dieser Disziplin noch nicht für einen Exploit, doch gemäss Regula Kern werde der Team-Aerobic-Wettkampf auch nächstes Jahr auf dem Programm stehen.
Den ersten Meistertitel in der Gymnastik Kleinfeld konnten die 15 Löhningerinnen feiern. Noch vor einer Woche waren sie hinter Buchberg-Rüdlingen platziert, nun zeigte sich Kathrin Meyer erfreut: «Wir sind sehr überrascht über den Erfolg, ich habe mit einem zweiten Platz gerechnet.» Glücklich über die Note 9,60 war Susanne Oettli vom Gymnastikzentrum Schaffhausen. Mit nur 4 Hundertsteln Vorsprung auf Hemmental konnte der Titel verteidigt werden – trotz einiger Patzer.