«Dort wo der Abfall produziert wird, soll er auch entsorgt werden»

Autor
Radio Munot

Eine Entscheidung des Bundesamtes für Energie (BFE) hat vier Kantonsräte aus dem Zürcher Weinland dazu veranlasst, eine Interpellation einzureichen - aus gutem Grund.

Der Kanton Zürich Mitbesitzer der Atomkraftwerke in Gösgen und Leibstadt und hat daher ein gewisses Mitspracherecht.

Vier Kantonsräte aus dem Zürcher Weinland setzen sich dafür ein, dass radioaktiver Abfall dort entsorgt wird, wo er produziert wird. Anlass dafür gab eine Entscheidung des Bundesamtes für Energie (BFE), sagte FDP-Kantonsrat Martin Farner gegenüber Radio Munot. Das BFE sucht momentan einen Standort für eine Verpackungsanlage für Brennstäbe. Dabei schloss das Amt die Standorte der Atomkraftwerke Gösgen und Leibstadt nach deren Ablehnung bereits definitiv aus. Farner und die anderen drei Kantonsräte haben deshalb eine Interpellation eingereicht, berichtet heute die Andelfinger Zeitung. Sie wollen vom Regierungsrat wissen, wie er sich im Vorfeld dieser Entscheidung verhalten hat. Da der Kanton Zürich Mitbesitzer der Atomkraftwerke in Gösgen und Leibstadt ist, hätte der Regierungsrat ein gewisses Mitspracherecht.

«Es wird nicht ergebnisoffen gesucht» - was die Kantonsräte fordern:

#1

Jahrzehntelang haben die Standorts-Gemeinden Finanziell von den AKW`s profitiert = tiefer Steuerfuss etc. Es ist deshalb absolut richtig das die jetzt auch für die Entsorgung - Endlagerung, an besten am AKW-Standort, aufkommen müssen.

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