Wenn Feuerwehrleute den Munot hoch rennen

Autor
Ralph Denzel

Sollten Sie heute Mitglieder der Schaffhauser Feuerwehr gesehen haben, wie diese den Munot erklimmen: Seinen Sie beruhigt, der Festung geht es gut. Doch ganz ohne Grund stiegen sie nicht dort hinauf.

In Vollmontur, also mit Atemschutz und Maske, ging es für die Feuerwehrleute zum Munot hoch. Symbolbild: zvg/Feuerwehr Schaffhausen

Mancher Tourist wird am Donnerstag wohl etwas irritiert geguckt haben: Bei der Bachstrasse, Richtung Munot hoch, schleppten sich nämlich mehrere Feuerwehrleute in Vollmontur und Atemschutz die Stufen zur Schaffhauser Hausfestung nach oben. Brannte etwa der Munot? 

Urs Gerschweiler von der Schaffhauser Feuerwehr konnte beruhigen: «Wir sind nicht im Einsatz. Wir trainieren am Munot mit unseren Atemschutzgeräten.» Der Weg zum Munot hoch soll den Feuerwehrleuten helfen, sich auch unter anstrengenden Bedingungen besser an ihr im Einsatz überlebenswichtiges Gerät zu gewöhnen. «Das werden wir morgen nochmals machen, dann wird die gleiche Übung in Andelfingen stattfinden», so Gerschweiler. 

Die Feuerwehrleute dürften hingegen froh sein, wenn sie die insgesamt 277 Treppenstufen geschafft haben, denn: Eine Atemschutzausrüstung bringt zwischen 35 und 40 Kilogramm auf die Waage. 

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