Buchthalen bekommt neue Standorte für politische Plakate

Autor
Dario Muffler

FDP-Grossstadtrat Stephan Schlatter hat die Möglichkeiten zur politischen Plakatwerbung in Buchthalen bemängelt. Der Stadtrat will reagieren.

Bei der Kleinen Anfrage geht es auch im die Poststelle in Buchthalen. Symbolbild: Selwyn Hoffmann

Will der Stadtrat nicht, dass die Anwohner von Buchthalen politisch informiert werden? Das fragte Grosstadtrat Stephan Schlatter (FDP) in einer Kleinen Anfrage an den Stadtrat. Der Grund für seine überspitzte Äusserung war, dass im Stadtquartier verschiedene Standorte für temporäre politische Plakatständer und Banderolenwerbung weggefallen waren. In seiner Antwort schreibt der Stadtrat nun, dass er sich bewusst sei, dass innert kurzer Zeit in Buchthalen mehrere Standorte für Plakate weggefallen seien. Diese Änderungen seien aus «verkehrstechnischen Sicherheitsgründen» vorgenommen worden, heisst es weiter.

Dabei geht es um die Standorte bei der Post Buchthalen, beim Buswendeplatz an der Buchthalerstrasse und beim Dürstlingweg/Alpenstrasse. Zur Post Buchthalen schreibt der Stadtrat: «Aufgrund der zahlreichen, teilweise wild platzierten Wahl- und Abstimmungsplakate war die ordentliche Zu- und Wegfahrt zu den öffentlichen Parkplätzen sowie zu den privaten Abstellplätzen wiederholt nicht mehr gewährleistet.» Bei der Endstation der Buslinie 5 sei es zudem zu Reklamationen von Fussgängern gekommen. Der Standplatz Dürstlingweg/Alpenstrasse sei wegen einer Umgestaltung weggefallen.

Dass an den aufgehobenen Plakatstandorten dennoch Präventions- und Informationsplakate des Bundes und des Kantons zu finden seien, begründet der Stadtrat damit, dass einzelne Plakatständer keine Probleme verursachten.

Vier neue Standorte

Der Stadtrat gibt aber bekannt, dass es in Zukunft vier neue Standorte für Plakatständer geben wird: an der Buch­thalerstrasse/Furkastrasse (fünf Plakatständer), entlang der Grünhecke an der Buchthalerstrasse/Seewadelstrasse (acht Plakatständer), am Lindenplatz (fünf Plakatständer) sowie an der Kirchgasse (sieben Plakatständer).

Der Stadtrat weist zugleich darauf hin, dass es neben Plakaten auch andere Möglichkeiten gebe, die Bevölkerung zu informieren.

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