Bissiger Biber beisst erneut zu

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Schaffhauser N…

Der Biber der am Montagabend einen 8-jährigen Jungen gebissen hat, soll am gleichen Abend nochmals zugeschlagen haben.

Der Biber am Lindli kann sich nicht so wirklich mit den Schwimmern anfreunden. Wie heute bekannt wurde, hat der Biber, der am Montagabend am Lindli einen achtjährigen Jungen gebissen hat, am selben Abend auch eine weitere Person gebissen. Das Opfer war dieses Mal eine Frau. Hatte der achtjährige Knabe noch Glück und waren die Bissspuren an seinem Körper nur oberflächlich, biss der Biber beim zweiten Mal deutlich stärker zu. Wie die Frau gegenüber 20 Minuten erklärte, sei der Biss rund 1.5 Zentimeter tief und 2 Zentimeter breit und musste genäht werden.

 

 

Wie der Schaffhauser Jagdaufseher Andreas Vögeli gestern gegenüber Radio Munot betont, müssen Schwimmer aber keine Angst vor Bibern im Rhein haben. Man soll jedoch bei Wasserschächten und Röhren etwas genauer hinschauen, da sich Biber dort gerne verstecken und sich beim zu Nahekommen je nachdem in die Enge getrieben fühlen, so Vögeli. Nachdem die zweite Attacke des Bibers bekannt wurde, klärt Vögeli zur Zeit mit seinem Team ab, ob sich ein Biberpaar in dem Schacht eingenistet hat, in welchem der bissige Biber nach der Attacke auf den jungen Knaben verschwunden ist. 

Gemäss Radio Munot hat Vögeli heute Nachmittag die Biber gesucht, diese aber nicht gefunden. Das Problem sei, dass sie sich in mehr als 20 Wasserschächten verstecken können, sagt Vögeli auf Anfrage von Radio Munot. Er geht davon aus, dass die Biber Nachwuchs in einem Wasserschacht aufziehen. Heute sollen mehrere Informationstafeln über den Biber und das richtige Verhalten am Lindli aufgestellt werden. 

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