Georg Fischer AG kämpft mit schwierigen Marktverhältnissen
Nach einem schwierigen Jahresstart hat die Georg Fischer AG im zweiten Quartal 2026 zugelegt. Für das zweite Halbjahr erwartet die GF eine deutliche Verbesserung.
Eigentlich stehen die Zeichen für die Georg Fischer AG (GF) auf Erfolg: Steigende Umsätze, mehr Aufträge und die Kosteneinsparungs- und Effizienzziele des Programms «Fit for Growth» seien bereits übertroffen worden, wie der Schaffhauser Industriekonzern am Freitag in einer Medienmitteilung schreibt. Doch für das erste Halbjahr 2026 muss die GF einige Schläge wegstecken. Insbesondere das erste Quartal 2026 sei von geopolitischen Spannungen und extremen Wetterbedingungen geprägt gewesen. Auch die Rohstoffpreise seien aufgrund des Konflikts im Iran gestiegen.
Für das zweite Halbjahr 2026 erwartet die GF eine Beschleunigung des Geschäfts, gestützt auf einen starken Auftragseingang, unter anderem im Halbleiter-Segment sowie eine anhaltende Dynamik für Infrastrukturlösungen. «Entsprechend erhöhen wir unseren Umsatzausblick für das Gesamtjahr 2026 auf ein organisches Wachstum im mittleren einstelligen Prozentbereich mit einer unveränderten vergleichbaren Ebitda-Marge von 14 bis 16 Prozent», lässt sich GF-CEO Andreas Müller in der Mitteilung zitieren.