Urban Games hat drittes Spiel entwickelt

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Schaffhauser N…

Die Schaffhauser Urban Games sind wieder da: Dieses Mal wird es wirtschaftlich in ihrem neuen Spiel.

Basil und Urban Weber. Bild: zvg

Die Schaffhauser Urban Games wird das neue Wirtschafts-Simulationsspiel «Transport Fever 2» noch in diesem Jahr veröffentlichen.

Die von Basil und Urban Weber 2013 gegründete Entwicklerfirma hat von ihrem Erstlingswerk «Train Fever» 150'000 Lizenzen verkauft. Der «Train Fever»-Nachfolger heisst «Transport Fever» und wurde seit der Einführung im Herbst 2016 rund 500'000 mal verkauft. «Damit wurde gesamthaft ein Bruttoumsatz von zehn Millionen Franken erzielt», sagt Basil Weber. Diese Zahl wollen will das Urban Games-Team mit dem dritten Wurf klar übertreffen, die ­Reaktionen auf das eben gestartetes Marketingprogramm seien sehr ­positiv.

Das Grundspiel ist mit dem Vorgänger vergleichbar: Es hält für die Spieler über 150 Jahre an Transportgeschichte und Verkehrsmittel ­bereit, anhand derer sie sich ihr eigenes Transportimperium aufbauen können. «Transport Fever 2» ­umfasse aber drei neue Story-Kam­pagnen sowie ein überarbeitetes Interface. Ausserdem gebe es die Möglichkeit zum Modding, das heisst zu dynamisch zuschaltba- ren Programmveränderungen. Neu wurde der Fahrzeugpark auch mit asiatischen Modellen bestückt, etwa mit chinesischen Hochgeschwindigkeitszügen. Denn dort findet das stärkste Wachstum statt, sagt Basil Weber: «China ist inzwischen auf Platz 5 gerückt.» Nach wie vor sei ­jedoch der grösste Absatzmarkt Deutschland, gefolgt von den USA und England. «Das wichtigste aber war, unser Produkt zugänglicher zu machen. Beispielsweise die Bedienung zu vereinfachen», sagt Weber. Die Spielfans geben Rückmeldungen, was ihnen gefällt und welche Anpassungen sie sich wünschen: «Ein grosser Teil unserer Entwicklungen basiert auf Kundenfeedback.» Doch ebenso wichtig sei es, neue Kunden zu erreichen.

Zahl der Mitarbeiter verdoppelt

Seit der Lancierung des zweiten Spieles wurde die Anzahl Mitarbeiter von 7 auf 13 aufgestockt. Rund die Hälfte sind Programmierer, aber auch Grafiker und Künstler gehören zum Mitarbeiterstamm. «Wir wollen die Firma vergrössern und weiter wachsen.» Zahlen nennt der Firmenchef keine. «Sie sind stark abhängig vom Erfolg oder vom Misserfolg.» Von einem Misserfolg geht Basil ­Urban indes nicht aus: «Wir können unsere Spiele mit einem Mausklick von Schaffhausen aus verkaufen und erreichen so Kunden in der ganzen Welt.» (jvo)

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