Corona-Vorschriften ignoriert: Schaffhauser Polizei verteilt Bussen

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Das Coronavirus hat auch die Schweiz schwer getroffen. In unserem Ticker erfahren Sie alle News und Entwicklungen rund um den Kanton Schaffhausen und das ganze Land.

Was in der aktuellen Lage gilt – die Entscheide der Regierung

Die Ereignisse in Bundesbern im Zusammenhang mit der Coronavirus-Epidemie haben sich überschlagen. Wir liefern Ihnen hier einen Überblick über die wichtigsten Entscheide des Bundesrats.

  • Geschlossen sein müssen seit dem 16. März: Alle Läden, Märkte, Restaurants, Bars sowie Unterhaltungs- und Freizeitbetriebe wie Museen, Bibliotheken, Kinos, Konzert- und Theaterhäuser, Sportzentren, Schwimmbäder und Skigebiete. Ebenso musste Betriebe schliessen, in denen das Abstand halten nicht eingehalten werden kann, wie Coiffeursalons oder Kosmetikstudio.
  • Lebensmittelläden, Take-aways, Betriebskantinen, Lieferdienste für Mahlzeiten und Apotheken bleiben geöffnet, ebenso Tankstellen, Bahnhöfe, Banken, Poststellen, Hotels, die öffentliche Verwaltung und soziale Einrichtungen. Auch Werkstätten für Transportmittel können geöffnet bleiben. Spitäler, Kliniken und Arztpraxen bleiben geöffnet, müssen aber auf nicht dringend angezeigte medizinische Eingriffe und Therapien verzichten.
  • Private und öffentliche Veranstaltungen sind verboten. Auch Zusammenkünfte in Kirchen, Moscheen, Synagogen und Versammlungen anderer Glaubensgemeinschaften sind nicht erlaubt. Eine Ausnahme bilden Beerdigungen im engen Familienkreis.
  • Ansammlungen von mehr als fünf Personen im öffentlichen Raum sind verboten. Die Polizei setzt die Verordnung durch. Wer sich nicht an die Vorschrift hält, kassiert eine Ordnungsbusse in der Höhe von 100 Franken. Dieses Verbot gelte nicht für Familienmitglieder, die im gleichen Haushalt wohnen.
  • Der Schaffhauser Regierungsrat hat am 17. März den Besuch in Spitälern, Alters- und Pflegeheimen und ähnlichen Institutionen, die Personen aus Risikogruppen betreuen, untersagt. Über Ausnahmen (beispielsweise. Besuche für Patientinnen und Patienten in ausserordentlichen Situationen: Eltern von Kindern, Partner von Gebärenden sowie nahe Angehörige von sterbenden Menschen oder unterstützungsbedürftigen Patientinnen und Patienten) entscheidet die Institution.
  • Bis am 19. April sind auch alle Präsenzveranstaltungen an Schulen, Hochschulen und Ausbildungsstätten untersagt. Bereits angesetzte Prüfungen können durchgeführt werden, wenn bestimmte Schutzmassnahmen getroffen werden. Für die Grundschule können die Kantone allerdings Betreuungsangebote vorsehen, um möglichst zu verhindern, dass die Kinder von ihren Grosseltern betreut werden.
  • Die Grenzen zu Italien, Deutschland, Österreich und Frankreich werden kontrolliert. Es gelten Einreiseverbote mit Ausnahmen (Berufsgründe und medizinische Notfälle). Die Schweiz hat am 18. März zudem die Einreisebeschränkungen auf Spanien ausgeweitet. Diese gelten zudem ab sofort auch für den Luftverkehr aus Italien, Frankreich, Deutschland und Österreich sowie aus allen Nicht-Schengen-Staaten.
  • Der Bundesrat setzt die Erteilung von Schengenvisa wie auch von nationalen Visa für Angehörige von Drittstaaten für vorerst drei Monate aus. Die Einreise in die Schweiz ist für diese nur noch in Ausnahmefällen möglich.
  • Vom 19. März bis und mit 4. April 2020 dürfen Schuldnerinnen und Schuldnern in der ganzen Schweiz nicht betrieben werden. Den entsprechenden so genannten Rechtsstillstand im Betreibungswesen hat der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 18. März 2020 angeordnet.
  • Der Bundesrat hat am 18. März 2020 beschlossen, auf die Durchführung der angeordneten eidgenössischen Volksabstimmung vom 17. Mai 2020 zu verzichten. Für alle hängigen eidgenössischen Volksbegehren (Volksinitiativen und fakultative Referenden) sollen die Sammel- und Behandlungsfristen während einer begrenzten Zeit stillstehen.
  • Um Gerichten, Behörden, Anwälten und Parteien zu ermöglichen, sich besser auf die Erschwerungen ihrer Arbeit aufgrund des Coronavirus einzustellen, hat er am 20. März 2020 beschlossen, die über die Ostertage anstehenden Gerichtsferien in Zivil- und Verwaltungsverfahren schon morgen beginnen zu lassen.

 

Ticker

Nur Dauercamper in Langwiesen

Der Campingplatz Rheinwiesen in Langwiesen ist am Samstag in seine neue Saison gestartet. Die Saisoneröffnung lief jedoch komplett anders ab, wie es sich der neue Pächter Roger Eberle vorstellte. So bleibt der Campingplatz praktisch geschlossen. Lediglich Dauercamper, welche keinen festen Wohnsitz in der Schweiz haben, durften auf den Camping kommen. Ob Saisonniers mit festem Wohnsitz ebenfalls campieren dürfen, ist aktuell noch unklar. (Radio Munot)

(5. April, 20:09 Uhr)

Schönes Wetter: Schaffhauser Polizei verteilt Bussen

Die Schaffhauser Polizei verstärkte ihre Präsenz über das Wochenende und wollte vor allem an neuralgischen Punkten präsent sein, um zu kontrollieren, inwieferin sich die Bevölkerung an die Vorschriften des Bundesrats hält. Die Polizei teilt in einer ersten Bilanz vom Sonntagabend mit, dass aus der Bevölkerung gegen 30 Meldungen wegen Verstössen eingegangen seien. Bei den Kontrollen hätten die Patrouillen diverse Ansprachen und klärende Gespräche geführt. Insgesamt resultierten am Samstag vier Wegweisungen und am Sonntag fünf - sowie fünf Bussen. 

Die Schaffhauser Polizei werte die Erkenntnisse aus und leite wo nötig weitere Massnahmen ein. Bis anhin habe das Verhalten der Bevölkerung zu keinen Sperrungen von Strassen oder Plätzen geführt. 

(5. April, 18:21 Uhr)

Reportage von der Grenze

Die Übergänge nach Deutschland sind dicht. Doch wie macht man das in einem Kanton, der nördlich des Rheins liegt, 152 Kilometer Grenze und 77 Strassen mit Deutschland teilt? Eine Multimedia-Reportage. (🔒 ABO)

Zahlen aus dem Landkreis Waldshut

Die Zahl der dem Gesundheitsamt des deutschen Landkreises Waldshut gemeldeten Covid-19-Infizierten ist weiterhin steigend. Am Sonntag waren es 190 Personen, die bisher erkrankt sind. Mittlerweile sind fünf Personen verstorben. 27 Erkrankte befinden sich in stationärer Behandlung. 62 Personen sind bereits wieder genesen.

Das Landratsamt erwartet einen weiteren Anstieg der Fallzahlen. Insbesondere das gute Wetter könnte zu einer gewissen Nachlässigkeit in der Bevölkerung führen. Das Landratsamt weist deshalb nochmals ausdrücklich daraufhin, keine Ausflüge zu unternehmen und die soziale Distanzierung ernst zu nehmen.

(5. April, 16:58 Uhr).

Berset: Keine rasche Lockerung der Massnahmen in Sicht

Gesundheitsminister Alain Berset findet in einem Interview mit der «SonntagsZeitung» nocheinmal deutliche Worte. Eine grosse Lockerung der beschlossenen Corona-Massnahmen auf den 20. April hält er für «illusorisch». Er wiederholt, was Daniel Koch vom BAG bereits gestern sagte: Daran ist erst zu denken, wenn die Zahl der Hospitalisierungen nicht mehr ansteige. «Die Erfahrung zeigt, wer zu früh nachgibt, verlängert die Krise», wird der SP-Bundesrat zitiert. Ab wann erste Lockerungen verantwortbar seien, sei noch unmöglich zu sagen. «Um es klar zu sagen: Es wird keinen Exit oder Ausstieg geben, sondern einen Übergang mit gewissen Lockerungen», so Berset. Es würden derzeit unterschiedliche Szenarien geprüft - es brauche aber weiterhin Geduld. Noch könne keine neue Phase eingeläutet werden. Man müsse zuerst noch mehr über das Virus wissen und wie es sich verhalte. Von Reisen über Ostern rät Berset zudem kategorisch ab. 

(5. April, 13:01 Uhr)

822 neue Fälle, 19 zusätzliche Todesfälle

Das BAG veröffentlicht auch am Sonntag gegen Mittag die neusten Zahlen. Es liegen aktuell 21'100 laborbestätigte Covid-19-Fälle vor, das sind 822 mehr als am Vortag. Es wurden bis anhin insgesamt 559 Todesfälle verzeichnet, innert der letzten 24 Stunden kamen 19 hinzu. 

Seit dem ersten laborbestätigten Fall am 24. Februar 2020 wurden über 158'000 Tests durchgeführt, das Resultat fiel bei 15 Prozent positiv aus. Die Altersspanne der bestätigten Fälle betrug 0 bis 108 Jahre, der Median betrug 53 Jahre - 50% waren also jünger, 50% älter als 53. Mit 246/100'000 Einwohner weist die Schweiz eine der höchsten Inzidenzen innerhalb Europas auf.

(5. April, 11:48 Uhr)

Schweizer aus Australien nach Hause geholt

Am Sonntagmorgen sind erneut Dutzende Schweizer zu Hause angekommen - diesmal solche, die in Australien gestrandet waren. Eine Edelweiss-Maschine, welche vom Aussendepartement gechartert wurde, landete am Sonntag um 6.20 Uhr mit 177 Passagieren an Bord in Zürich. Der Flieger war am Samstag in der australischen Ostküstenmetropole Sydney mit 193 Passagieren aus der Schweiz und elf weiteren Ländern an Bord gestartet, wie der für die Asien-Pazifik-Region zuständige Botschafter Raphael Nägeli auf Twitter mitteilte. Die Maschine legte vor der Landung in Zürich einen Zwischenstopp auf der thailändischen Insel Phuket ein. Es handelte sich um den 19. Flug im Rahmen der grössten Rückholaktion in der Geschichte des EDA. Es wurden insgesamt bereits rund 2400 Schweizer Reisende nach Hause geholt.

(5. April, 9:58 Uhr)

SVP-Nationalrat und Swiss-Pilot Thomas Hurters neuer Alltag

Die Corona-Krise verändert auch den Flugbetrieb. Statt Passagiere transportiert der Schaffhauser SVP-Nationalrat und Swiss-Pilot auf seinen Flügen jetzt regelmässig medizinische Güter oder holt Schweizer aus dem Ausland zurück. Hören Sie im Beitrag von Radio Munot, wie die Corona-Massnahmen Hurters Alltag als Pilot beeinflussen.

(4. April, 19:18 Uhr)

Neuansteckungen und Genesungen im Landkreis Waldshut

Die Zahl der Covid-19-Infizierten entwickelt sich auch im Landkreis Waldshut weiterhin dynamisch. Dem Gesundheitsamt sind derzeit 184 Covid-19-Infizierte gemeldet. Es handelt sich um 95 weibliche und 89 männliche Personen. Dem Gesundheitsamt wurde ausserdem ein weiterer Todesfall gemeldet. Damit steigt die Zahl der Verstorbenen aus dem Landkreis Waldshut auf 4 Personen.

Erfreulicherweise gelten 50 Personen als genesen. Mehr als 780 Personen wurden negativ getestet. 19 Erkrankte befinden sich derzeit in stationärer Behandlung in verschiedenen Krankenhäusern ausserhalb und im Landkreis.

(4. April, 17:40 Uhr)

Masken ja oder nein?

Schutzmasken sind ein kontrovers diskutiertes Thema in der Schweiz. «Wenn auch Personen ohne Symptome bereits das Virus verbreiten können, so kann man es doch nicht als Unsinn abtun, wenn mehr Menschen eine Maske tragen?», schreibt SN-Inlandredaktorin Sidonia Küpfer in ihrem Leitartikel. (🔒 ABO)

Zusammenfassung der Pressekonferenz in Bern

Heute um 14 Uhr fand in Bern wiederum ein Point de Presse zum Stand der Dinge statt. Dies sind die wichtigsten Aussagen:

  • Im Durchschnitt sind Personen, die am Coronavirus sterben, 83 Jahre alt. Bei 97% der Todesfälle lag eine Vorerkrankung vor, bei den meisten (70%) war dies Bluthochdruck.
  • Der Peak der Infektionswelle sei noch nicht erreicht, zu Hause bleiben sei weiterhin immens wichtig. Daniel Koch vom BAG betont erneut, dass es zu früh sei, um über die Lockerung der Massnahmen nachzudenken. Man bereite sich aber natürlich auf eine Exit-Strategie vor. Er sagt aber auch deutlich: «Wir werden die Massnahmen erst lockern, wenn die Fallzahlen wirklich zurückgehen.»
  • Wie viele Ansteckungen es im Pflegebereich gibt, ist nicht genau bekannt. Allerdings weiss man, dass nur 2,6% des Pflege- und Medizinpersonals hospitalisiert werden musste.
  • Insgesamt sind in der Schweiz jetzt 1,3 Millionen Beschäftigte für Kurarbeit angemeldet.
  • In allen Landesteilen und Kantonen sind rund 5000 Zivilschützer im Einsatz, die meisten im Tessin und in der Westschweiz. 759 Militärangehörige sind in Quarantäne, es liegen 64 bestätigte Coronafälle vor. Ab Mitte April sollen die Armeeangehörigen mindestens zwei Ruhetage zur Verfügung haben, wenn das die Situation erlaube.
  • Daniel Koch betont, dass man – ganz abgesehen von Corona - unbedingt das Spital aufsuchen soll, wenn man ernsthaft krank sei oder Schmerzen habe. Von Kinderspitälern lägen die Meldungen vor, dass Eltern derzeit zu lange zögerten, ihre Kinder ins Spital zu bringen. Es sei auch wichtig, dass man jetzt Impftermine für Kinder nicht ausfallen lasse.
  • Pro Tag werden über 7600 Tests gemacht, es gibt noch immer zu wenige Testkits. Die Schweiz hat 19 Millionen Schutzmasken an Lager, es werden zudem aus dem Ausland importiert.

(4. April, 15:15 Uhr)

975 neue Fälle, 56 weitere Tote

Das BAG hat auch am heutigen Samstag die neuen Zahlen zu den aktuellen Corona-Erkrankungen veröffentlicht. Es liegen 20'278 laborbestätigte Fälle vor, also 975 mehr als am Vortag. Zudem sind bereits 540 Personen gestorben, das sind 56 weitere Todesfälle in den vergangenen 24 Stunden. 

(4. April, 12:25 Uhr)

«Fluba» wird geschlossen

Die Liegewiese am Rhein im Flurlingen wird vorübergehend geschlossen. Wie der Gemeinderat mitteilt, hat er sich zu diesem Schritt entschieden, um Menschenansammlungen vor Ort zu verhindern. Social Distancing sei die zentrale Voraussetzung für die Eindämmung der Corona-Epidemie. Der Gemeinderat weist zudem darauf hin, dass Zuwiderhandlungen mit einer Busse geahndet werden können.

(4. April, 10:19 Uhr)

Grenzverkehr weiterhin unterbrochen

Wie die «Deutsche Bahn» am Freitagnachmittag mitteilte, bleibt der Bahnverkehr um Schaffhausen herum aufgrund behördlicher Anordnungen weiterhin unterbrochen. Bis zum 19. April fährt die Regionalbahn Singen-Schaffhausen nicht mehr. Auch die IRE-Linie Ulm-Basel Badischer Bahnhof lässt den Halt in Schaffhausen mindestens bis zum 19. April noch weiterhin ausfallen.

(3. April, 16:22 Uhr)

Rechnung für das Flugticket kommt später

Wer bezahlt die Reisekosten für die Rückholaktion des Bundes? Derzeit bezahle und koordiniere das EDA die Flüge, sagt Ignazio Cassis. Später sollen die Einzelpreise für die Flüge ausgerechnet werden und dementsprechend eine Rechnung an die Zurückgeholten verschickt werden.

(3. April, 15:31 Uhr)

                        Welche medizinischen Güter fehlen?

                        Die Situation hinsichtlich des Bestandes für medizinische Güter ändere sich tagtäglich, sagt Bundesrat Alain Berset. Man müsse schnell reagieren können. Der Bund könne aber aktuell auf alle Anfragen der Kantone reagieren, sagt Daniel Albrecht, Leiter Heilmittelrecht beim BAG. Derzeit fehle es jedoch insbesondere an Arzneimitteln, und da vor allem an Intensivpflege-Medikamenten.

                        (3. April, 15:23 Uhr)

                                            Detaillierte Kontrollen werden nachgeholt

                                            «Alle vier Sekunden wird eine Bürgschaft in der Schweiz genehmigt», sagt Finanzminister Ueli Maurer. Aus diesem Grund seien derzeit keine detaillierte Kontrollen möglich. Diese werden aber permanent nachgeholt, um sicherzustellen, dass es zu keinen Missbräuchen kommt.

                                            (3. April, 15:19 Uhr)

                                                              Corona-Tests sind nicht immer verlässlich

                                                              Daniel Koch, Leiter der Abteilung «Übertragbare Krankheiten» beim Bundesamt für Gesundheit (BAG) bestätigt, dass es sein kann, dass Tests negativ ausfallen können, obwohl ein Patient infiziert ist: «Die Tests sind nie 100 Prozent sicher.» Grund dafür sei allerdings nicht der Test selbst, sondern die Art und Weise, wie die Probe entnommen wird. Allerdings können und sollen Ärzte Patienten behandeln, deren Testergebnis negativ ist, falls dennoch ein Verdacht auf eine Corona-Infektion bestehe, ergänzt Koch.

                                                              (3. April, 15:12 Uhr)

                                                                              Wie geht es weiter mit der Betreuung?

                                                                              «Die Betreuungsangebote spielen im Moment eine wichtige Rolle», sagt Berset. Allerdings sei die aktuelle Situation nicht ganz einfach. Derzeit werden vor allem auch die Kantone gefordert. Viele Plätze seien weiterhin notwendig und deshalb wird die Diskussion weitergeführt. «Wir beobachten das genau», so Berset.

                                                                              (3. April, 15:05 Uhr)

                                                                                            18 Millionen Soforthilfe für Entwicklungsländer

                                                                                            Bundesrat Ignazio Cassis spricht über Beiträge für Hilfsorganisationen. Die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (Deza) hat 18 Millionen Franken für Soforthilfe zur Verfügung gestellt. Des Weiteren organisiert die Schweiz Hilfsgüter-Lieferungen nach China und Nepal. Allerdings kann nur geliefert werden, sofern es in der Schweiz nicht zu einer Mangelsituation kommen könnte, präzisiert Cassis.

                                                                                            (3. April, 14:58 Uhr)

                                                                                                        3700 Personen aus dem Ausland zurückgeholt

                                                                                                        Aussenminister Ignazio Cassis spricht über die Situation für Schweizer, die sich im Ausland befinden. Bis heute Mittag wurden 16 Sonderflüge durchgeführt und damit rund 3700 Personen zurückgeholt.  Davon sind rund 2100 Personen Schweizer Staatsangehörige. Die Flüge werde zusammen mit den Nachbarländern koordiniert, soweit es geht. Fünf weitere Flüge seien bis Sonntag noch geplant, so Cassis.

                                                                                                        (3. April, 14:53 Uhr)

                                                                                                                  Missbräuche verhindern

                                                                                                                  Finanzminister Ueli Maurer will gegen versuchte Missbräuche bei den Notkrediten vorgehen. Man geht nicht davon aus, dass ein grosses Betrugspotenzial bestehe. Allerdings werde man die Kreditanträge genau prüfen.

                                                                                                                  (3. April, 14:52 Uhr)

                                                                                                                            Corona-Notkredit wird verdoppelt

                                                                                                                            Bundesrat Ueli Maurer, Vorsteher Eidgenössisches Finanzdepartement, spricht über das Bürgschafts-Paket des Bundesrats. Dieses umfasste ursprünglich 20 Milliarden Franken. Nun kündigt Maurer an, dass dieses Paket verdoppelt wird: 40 Milliarden Franken sollen als Corona-Notkredite vom Bund zur Verfügung gestellt werden. Das Geld soll unter anderem rund 400'000 KMUs in der Schweiz zugute kommen. «Das Bedürfnis ist nach wie vor vorhanden. Die Zahl der Gesuche nehmen immer noch zu», sagt Maurer. Rund 76'000 Gesuche wurden bereits gestellt.

                                                                                                                            (3. April, 14:45 Uhr)

                                                                                                                                    Bund schaltet sich ein bei Materiallieferungen

                                                                                                                                    Bundesrat Alain Berset informiert über erweiterte Kompetenzen des Bundes: Der Bund übernimmt die Zügel bei der Beschaffung von Schutzmasken, Beatmungsgeräten, Tests sowie anderen medizinischen Hilfsgütern und Medikamenten. Damit soll der Einkauf koordiniert werden und Engpässe sollen verhindert werden. Kantone müssen unter anderem neu ihre Bestände melden.

                                                                                                                                    (3. April, 14:41 Uhr)

                                                                                                                                          Massnahmen für das Tessin verlängert

                                                                                                                                          Die Massnahmen für das Tessin werden bis zum 13. April verlängert, sagt Bundesrat Alain Berset. Das betrifft primär das Arbeitsverbot auf Baustellen.

                                                                                                                                          (3. April, 14:35 Uhr)

                                                                                                                                              Durchhalten ist die Devise

                                                                                                                                              Im Rahmen einer Medienkonferenz spricht Bundesrat Alain Berset, Vorsteher Eidgenössisches Departement des Innern, über die aktuelle Situation: «Wir müssen weitermachen wie bisher. Wir müssen die Massnahmen einhalten. Wir müssen als Gesellschaft durchhalten.»

                                                                                                                                              (3. April, 14:31 Uhr)

                                                                                                                                                Bundesrat ernennt Anne Lévy zur neuen BAG-Chefin

                                                                                                                                                Im Rahmen einer Medienkonferenz des Bundesrats stellt Innenminister Alain Berset die neue Chefin des Bundesamts für Gesundheit (BAG) vor. Dabei handelt es sich um Anne Lévy. Sie ist derzeit CEO der Universitären Psychiatrischen Kliniken Basel (UPK). Neben diversen anderen gesundheitlichen Institutionen arbeitete Lévy bereits in der Vergangenheit beim BAG. Nun übernimmt sie den Posten von Pascal Strupler ab Oktober. Nachdem er rund zehn Jahre als BAG-Chef agiert hatte, gab er letzten Herbst seinen Rücktritt bekannt.

                                                                                                                                                «Frau Levy verfügt über ausgezeichnete Kenntnisse unseres Gesundheitssystems, langjährige Führungserfahrung und sie kennt die politischen Prozesse genau. Das ist sehr wichtig, denn es warten grosse Herausforderungen auf das BAG», sagt Bundesrat Alain Berset.

                                                                                                                                                (3. April, 14:09 Uhr)

                                                                                                                                                Schaffhausen: Fristen für Vorstösse werden verlängert

                                                                                                                                                Wie die Ratsleitung des Grossen Stadtrats in Schaffhausen am Freitag mitteilt, werden die Fristen für parlamentarische Vorstösse aufgrund der aktuellen Lage verlängert. Um die Verwaltung zu entlasten, werden alle Fristen für parlamentarische Vorstösse um zwei Monate verlängert. Diese Fristverlängerung tritt auch für alle Vorstösse in Kraft, die seit dem 1. Januar 2020 eingereicht wurden.

                                                                                                                                                (3. April, 13:50 Uhr)

                                                                                                                                                Fast 20'000 Fälle in der Schweiz

                                                                                                                                                Pünktlich zur Mittagszeit hat das Bundesamt für Gesundheit auch heute die neuen Zahlen präsentiert. In den letzten 24 Stunden ist die Zahl der positiv auf das Coronavirus getesteten Personen auf 19'303 angestiegen. Das ist erneut an Anstieg von rund 1000 Fällen in den letzten 24 Stunden. Verstorben sind am Virus laut der offiziellen Zählung des Bundes unterdessen schweizweit 484 Personen. Hier beträgt der Anstieg 52 Fälle. Im Kanton Schaffhausen gibt es nach den aktuellsten Informationen des Kantons 47 positiv auf das Coronavirus getestete Personen. 15 Personen sind hospitalisiert, 3 davon auf der Intensivstation. Weiterhin ist in Schaffhausen nur eine Person an den Folgen einer Viruserkrankung verstorben. 

                                                                                                                                                (3. April, 12:33 Uhr)

                                                                                                                                                  Dosenravioli hoch im Kurs

                                                                                                                                                  Im Maggi-Werk in Singen herrscht wegen der Hamsterkäufe Hochbetrieb. Die Produktion von Dosenravioli laufe auf Hochtouren, bestätigt ein Sprecher des Mutterkonzerns Nestlé gegenüber dem Südkurier. Es wurden zusätzliche Nacht- und Samstagsschichten eingeführt. In einigen Bereichen werde sogar im Drei-Schicht-Betrieb produziert. Im vergangenen Jahr hat das Maggi-Werk in Singen über 29 Millionen Dosen Ravioli hergestellt. In diesem Jahr dürften es deutlich mehr sein. Damit hat die sinkende Nachfrage nach Maggi-Produkten ein Ende. Der Umsatz mit Dosenravioli und Ähnlichem ging in den vergangenen Jahren spürbar zurück.

                                                                                                                                                  (3. April, 11:08 Uhr)

                                                                                                                                                  Corona-Brandherd 15 Kilometer von Schaffhausen

                                                                                                                                                  Blumberg-Riedböhringen hat sich zu einem Corona-Hotspot entwickelt. Die deutsche Grenzgemeinde liegt rund 15 Kilometer vom Kanton Schaffhausen entfernt. Von 1000 Einwohnern wurden 22 positiv getestet, berichtet der Südkurier. Dafür gibt es laut dem Bürgermeister Markus Keller zwei Gründe: Blumberg-Riedböhrigen habe ein reges Vereinsleben und die Einwohner hätten viel Kontakt miteinander. Das habe die Ausbreitung des Virus begünstigt. Ausserdem hätten sich wohl einige Einwohner im Skiort Ischgl infiziert, der als Risikogebiet bekannt ist. Um die Verbreitung des Virus in der Gemeinde einzudämmen, gibt es seit Mittwoch eine Ausgangssperre. (Radio Munot)

                                                                                                                                                  (3. April, 10:37 Uhr)

                                                                                                                                                  Tour de Suisse abgesagt

                                                                                                                                                  Es war absehbar - jetz ist es fix: Ab dem 7. Juni findet dieses Jahr keine Tour de Suisse statt. Dafür gebe es mehrere Gründe. Einerseits lasse unter anderem die herrschende Ungewissheit die nötige Planung - auch mit Polizei und Armee - kaum zu. Zudem soll das Risiko der zusätzlichen Belastung des Schweizer Gesundheitssystem durch mögliche Stürze vermieden werden. Erschwerend komme hinzu, dass in allen Ländern derzeit andere Massnahmen gelten und es daher nicht für alle Fahrer möglich sei, sich professionell vorzubereiten. 

                                                                                                                                                  Die Schweizer Landesrundfahrt soll aber unbedingt erhalten bleiben - die diesjährige Tour soll im Juni 2021 möglichst identisch durchgeführt werden.

                                                                                                                                                  (3. April, 10:29 Uhr)

                                                                                                                                                  Freiwillige mit Abschluss im Gesundheitsbereich gesucht

                                                                                                                                                  Der Schaffhauser Regierungsrat zählt auf den freiwilligen Einsatz von medizinischem Fachpersonal. Wer im Kanton Schaffhausen wohne, einen Abschluss im Gesundheitsbereich habe, jedoch nicht mehr im gelernten Beruf arbeite - und nicht zur Risikogruppe gehöre - soll sich bitte mittels Online-Formular (www.sh.ch/corona-hilfe) für freiwillige Einsätze zu melden. Das gelte auch für Studierende der Humanmedizin. Die aktuelle Situation rund um COVID-19 stelle auch im Kanton Schaffhausen das Gesundheitswesen vor Herausforderungen, die ohne zusätzliche Hilfe kaum noch zu meistern seien, so die Staatskanzlei. Gesucht werden Personen aus folgenden Berufsfeldern:

                                                                                                                                                  Ärztinnen / Ärzte,

                                                                                                                                                  Medizinischen Praxisassistentinnen / Praxisassistenten,

                                                                                                                                                  Fachfrauen / Fachmänner Gesundheit (EFZ),

                                                                                                                                                  Inhaber/-innen des Fähigkeitsausweises in praktischer Krankenpflege des SRK,

                                                                                                                                                  Pflegefachfrauen / Pflegefachmänner DN I,

                                                                                                                                                  Diplomierten Krankenschwestern / Krankenpfleger AKP/GKP/KWS/PsyKP,

                                                                                                                                                  Krankenschwestern / Krankenpfleger für Gesundheits- und Krankenpflege DN II,

                                                                                                                                                  Diplomierten Pflegefachfrauen / Pflegefachmänner HF,

                                                                                                                                                  Träger/-innen des Titels PHD Nursing Science,

                                                                                                                                                  Master of Science in Nursing (MSN),

                                                                                                                                                  Master of Science in Pflege (MScN) FH,

                                                                                                                                                  Pflegefachfrauen / Pflegefachmänner FH (Bachelor of Science in Nursing [BScN]),

                                                                                                                                                  Rettungssanitäter/-innen,

                                                                                                                                                  Pflegehelfer/-innen SRK,

                                                                                                                                                  Pflegeassistentinnen / Pflegeassistenten,

                                                                                                                                                  Assistentinnen / Assistenten Gesundheit und Soziales,

                                                                                                                                                  Apotheker/-innen,

                                                                                                                                                  Medizinischen Laborantinnen und Laboranten,

                                                                                                                                                  Hebammen,

                                                                                                                                                  Biomedizinischen Analytiker/-innen sowie

                                                                                                                                                  weitere Fachleute aus Gesundheitsberufen.

                                                                                                                                                  (3. April, 9:45 Uhr)

                                                                                                                                                  Keine Aktionäre an der GV der Herrenacker Parkhaus AG

                                                                                                                                                  Wie die «Herrenacker Parkhaus AG» mit Sitz in Neuhausen am Rheinfall am Donerstag mitteilt, wird die Generalversammlung ohne Aktionäre durchgeführt. Grund dafür ist die derzeitige Lage aufgrund des Coronavirus. Die Aktionäre sollen ihre Stimme trotzdem schriftlich abgeben können. Die Generalversammlung der «Herrenacker Parkhaus AG» findet am Freitag statt.

                                                                                                                                                  (2. April, 17:40 Uhr)

                                                                                                                                                  Sechs neue Fälle im Landkreis Waldshut

                                                                                                                                                  Das Landratsamt meldete am Donnerstagnachmittag die neuen Zahlen: Innerhalb der letzten 24 Stunden kamen sechs neue Corona-Fälle im Landkreis Waldshut hinzu. Damit wurden 138 Personen bislang positiv auf das neuartige Coronavirus getestet. Zudem gelten 30 Personen als Genesen, schreibt das Landratsamt Waldshut in einer Mitteilung.

                                                                                                                                                  (2. April, 16:17 Uhr)

                                                                                                                                                  1,2 Millionen Kurzarbeitsgesuche

                                                                                                                                                  Eric Scheidegger, Leiter der Direktion für Wirtschaftspolitik SECO, nennt die neuen Zahle hinsichtlich der Kurzarbeitsgesuche. Derzeit seien 1,2 Millionen Erwerbstätige von rund 100'000 Firmen eingegangen. Die Arbeitslosigkeit liegt bei 2,7 Prozent. Die Zahl der Arbeitslosen ist um 26'000 Personen angewachsen.

                                                                                                                                                  (2. April, 15:34 Uhr)

                                                                                                                                                  Task Force arbeitet an Exit-Strategie

                                                                                                                                                  Zu den Aufgaben der neuen Forscher-Task-Force gehöre es auch, mögliche Exit-Strategien auszuarbeiten, sagt Matthias Egger, Präsident der Task Force. Diese Strategien werden allerdings nur als Hilfestellungen für das Bundesamt für Gesundheit ausgearbeitet werden. Der Entscheid über die Ausführung solcher Strategien, liegt bei den Behörden.

                                                                                                                                                  (2. April, 15:08 Uhr)

                                                                                                                                                  Verschärfte Massnahmen werden nach dem Wochenende geprüft

                                                                                                                                                  Werden die Massnahmen verschärft? Daniel Koch vom BAG sagt dazu, dass man die Verschärfung der Masnahmen nach dem schönen Wochenende prüfen würde. Beliebte Orte für Schönwetter-Ausflüge wie Promenaden sollen gemieden werden. Wenn diese zu stark besucht werden, könnte es zu einer Schliessung dieser Orte seitens der Behörden führen.

                                                                                                                                                  (2. April, 14:48 Uhr)

                                                                                                                                                  «Hausgemachter Verkehr» im Gotthardtunnel

                                                                                                                                                  Stefan Blättler, Präsident der Konferenz der kantonalen Polizeikommandanten, äussert sich zur Frage nach der Schliessung des Gotthardtunnels: «In unserem Land ist es üblich, an den gesunden Menschenverstand zu appellieren.» Derzeit werde es keinen Durchreiseverkehr geben. Wenn es Verkehr gibt, dann ist das «hausgemachter Verkehr», sagt Blättler. Falls auf politischer Ebene eine Schliessung veranlasst wird, kann die Polizei dies durchführen.

                                                                                                                                                  (2. April, 14:40 Uhr)

                                                                                                                                                  Künstliche Beatmung für 378 Patienten

                                                                                                                                                  Die Zahl der Patienten, die künstlich beatmet werden müssen, hat nur geringfügig zugenommen. «Im Moment werden 378 Corona-Patienten künstlich beatmet», sagt Daniel Koch vom BAG.

                                                                                                                                                  (2. April, 14:34 Uhr)

                                                                                                                                                  Polizeipräsenz an Ostern wird erhöht

                                                                                                                                                  «Die Polizeikorps werden ihre Präsenz mit Blick auf Ostern erhöhen und verstärken», erklärt Stefan Blättler, Präsident der Konferenz der kantonalen Polizeikommandanten. Es gehe darum, für die Sicherheit der Bevölkerung zu sorgen. Blättler ruft zudem dazu auf, auf unnötiges Reisen zu verzichten, um die Ausbreitung des Virus zu verhindern.

                                                                                                                                                  (2. April, 14:26 Uhr)

                                                                                                                                                  «Polizeipräsenz auf den Strassen ist am wichtigsten»

                                                                                                                                                  Stefan Blättler, Präsident der Konferenz der kantonalen Polizeikommandanten, äussert sich zur Lage bei der Polizei. Alle kantonalen Polizeicorps in der Schweiz seien derzeit gefordert, leisten allerdings dabei gute Arbeit, sagt Blättler. Am wichtigsten sei derzeit die Polizeipräsenz auf den Strassen, um für die Einhaltung der Massnahmen des Bundes zu sorgen. Blättler appelliert an die Bevölkerung: «Die Einhaltung dieser Regeln ist absolut überlebensnotwendig und zwar auch bei schönstem Wetter.»

                                                                                                                                                  (2. April, 14:22 Uhr)

                                                                                                                                                  Bis zu sechs Monate Stundung für Unternehmen

                                                                                                                                                  Auch wenn der Justizbetrieb in seinem Kernbereich seinen Aufgaben gerecht werden könne, gebe es derzeit diverse Probleme, sagt Susanne Kuster vom Bundesamt für Justiz. Betreibungsämter beispielsweise müssen ihren Betrieb unter erschwerten Umständen weiterführen. Derzeit prüft das Bundesamt für Justiz weitere rechtliche Massnahmen zur Entlastung: «Finanziell angeschlagene Unternehmen müssen weniger schnell den Konkurs anmelden. Das Gericht kann einem Unternehmen, das aufgrund der Corona-Krise in einen finanziellen Engpass geraten ist, bis zu sechs Monate Stundung gewähren», sagt Kuster.

                                                                                                                                                  (2. April, 14:17 Uhr)

                                                                                                                                                  Justizbetrieb funktioniert «recht gut»

                                                                                                                                                  Susanne Kuster, Stellvertretende Direktorin Bundesamt für Justiz, äussert sich an einer Medienkonferenz zum Justizbetrieb zu Zeiten der Corona-Krise. Die ordentlichen Gerichtsferien werden vorgezogen und um zwei Wochen bis zum 19. April verlängert. Es wurden Lösungen gefunden, den Justizbetrieb «recht gut» weiterzuführen, sagt Kuster. Unter anderem arbeiten Gerichtsschreiber von Zuhause aus und Verhandlungen werden per Videokonferenz durchgeführt.

                                                                                                                                                  (2. April, 14:13 Uhr)

                                                                                                                                                  Neue Forscher-Task-Force des Bundes

                                                                                                                                                  Es wurde ein neues Projekt vom Bund lanciert. Matthias Egger, Präsident der National COVID-19 Science Task Force, stellt die neue Forscher-Task-Force des Bundes vor. Am 31. März wurden vier Organisationen der wissenschaftlich-akademischen Landschaft beauftragt, eine Task Force zu bilden. Diverse Expertengruppen wie auch ein Beratungsgremium agieren in der Task Force, um das neuartige Coronavirus zu erforschen. «Unsere Aufgabe ist es, die Wissenschaft zu mobilisieren, um Unterstützung zu leisten, wissenschaftliche Inputs zu geben, Daten zu analysieren und aufzubereiten», sagt Egger.

                                                                                                                                                  (2. April, 14:11Uhr)

                                                                                                                                                  Anstieg weniger steil als noch vor Wochen

                                                                                                                                                  Im Rahmen einer Medienkonferenz am Donnerstagnachmittag spricht Daniel Koch, Leiter der Abteilung «Übertragbare Krankheiten» beim Bundesamt für Gesundheit (BAG). Er äussert sich zur aktuellen Situation: Derzeit habe man noch nicht den Höhepunkt der Epidemie erreicht, allerdings sei der Anstieg nicht so steil, wie er noch vor Wochen war. Nach wie vor sei es zu früh, eine verlässliche Prognose für die nächsten Wochen zu machen, sagt Koch. Darüber hinaus sei es weiterhin zu früh, um über Lockerungen der Massnahmen nachzudenken.

                                                                                                                                                  (2. April, 14:03 Uhr)

                                                                                                                                                  Obligatorische Schulen: Schuljahr wird nicht wiederholt

                                                                                                                                                  In einer Medienmitteilung der Schweizerischen Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK) wurde am Donnerstagmittag über Massnahmen und Beschlüsse hinsichtlich des Bildungssystems informiert. In den obligatorischen Schulen soll das Schuljahr 2019/2020 als vollwertiges Schuljahr gelten. Das Schuljahr soll dementsprechend nicht verlängert werden. Für die Übertritte von der Primarschule in die Sekundarstufe I und der Sekundarstufe I in die Sekundarstufe II werden die Kantone bis Ende April angepasste Bestimmungen erlassen, heisst es in der Medienmitteilung der EDK.

                                                                                                                                                  Auch für die Abschlussjahrgänge der Schulen der Sekundarstufe II – wie etwa die Kantonsschule – soll sichergestellt werden, dass die Schüler ihre Abschlusszeugnisse erhalten werden. Somit soll es den Absolventen möglich sein, im Herbst 2020 einen weiterführender Studiengang aufzunehmen.

                                                                                                                                                  (2. April, 13:18 Uhr)

                                                                                                                                                  213 Infizierte auf 100'000 Einwohner

                                                                                                                                                  Am heutigen Morgen liegen in der Schweiz (und im Fürstentum Liechtenstein) 18'267 bestätigte Corona-Fälle vor, das sind 1128 mehr als am Vortag. Die Schweiz weist gemäss BAG mittlerweile eine der höchsten Inzidenzen (213/100'000) in Europa auf. Es traten bis jetzt 432 Todesfälle im Zusammenhang mit einer laborbestätigten COVID-19-Erkrankung in der Schweiz auf. Gestern waren es noch 378.

                                                                                                                                                  (2. April, 12:50 Uhr)

                                                                                                                                                  Das Virus wütet im Tessin weiter sehr schlimm

                                                                                                                                                  Das Tessin ist weiterhin der am stärksten vom Coronavirus betroffene Kanton. Bis heute Morgen sind im Kanton Tessin 2271 Personen positiv auf das Virus getestet. Der Südkanton hat ausserdem bereits 140 Todesopfer zu beklagen. 

                                                                                                                                                  (2. April, 11:19 Uhr)

                                                                                                                                                  Weiterhin 44 bestätigte Fälle in Schaffhausen

                                                                                                                                                  Die Zahl der positiv auf das Coronavirus getesteten Personen im Kanton Schaffhausen bleibt stabil. In den letzten 24 Stunden kam bei den vom Kanton gemeldeten Fällen kein einziger dazu. Die auf der Webseite des Kantons publizierte Zahl blieb bei 44  stehen. 

                                                                                                                                                  (2. April, 10:08 Uhr)

                                                                                                                                                   

                                                                                                                                                  Kurzarbeit und Lohnverzicht bei Georg Fischer

                                                                                                                                                  Auch der Schaffhauser Industriekonzern Georg Fischer leidet unter der Coronakrise. Aufgrund der Kapazitätsreduktion bei mehreren Kunden wurde in ganz Europa wo es möglich ist Kurzarbeit beantragt. Dies meldet das Unternehmen am Donnerstagmorgen. Ausserdem hat man bereits verschiedene Massnahmen getroffen. Eine davon ist besonders bemerkenswert: Als Zeichen der Solidarität verzichte der Verwaltungsrat, der CEO, die Konzernleitung, das Senior Management sowie die Geschäftsführer temporär auf 10 bis 20 Prozent ihrer monatlichen Gehälter, schreibt Georg Fischer. Die Mittel aus diesen Einsparungen sollen dazu beitragen, Härtefälle unter den Mitarbeitenden zu mildern, die in den USA mit wenig ausgebauten Sozialversicherungssystemen leben und arbeiten. Insgesamt sei man bei GF gut positioniert für die Krise. «Stark erhöhte Liquidität und eine sehr solide Bilanz werden GF ermöglichen, diese schwierige Zeit gut zu überstehen», steht in der Medienmitteilung weiter geschrieben. Interessant ist auch die Situation in China. Während in Europa und Amerika für die meisten Werke Kurzarbeit beantragt wurden, oder diese sogar vom Staat geschlossen wurden, haben sich die Werke in China gut erholt.  Die Auftragseingänge in wichtigen Werken würden hier bereits auf Vorjahresniveau liegen, so Georg Fischer.

                                                                                                                                                  (2. April, 08:02 Uhr)

                                                                                                                                                  Die aktuelle Lage in Schaffhausen

                                                                                                                                                  In der Sendung «Hüt im Gspröch» äussert sich Gesundheitsdirektor Walter Vogelsanger zur aktuellen Situation im Kanton Schaffhausen. Unter anderem spricht er über das Ausmass, das die Corona-Krise im Kanton Schaffhausen angenommen hat, und darüber, wie die Koordination der Spitäler in dieser Zeit funktioniert.

                                                                                                                                                  (1. April, 19:47 Uhr)

                                                                                                                                                  Liechtenstein fordert Schweizer Soldaten an

                                                                                                                                                  Das Fürstentum Liechtenstein ersuchte in der Corona-Krise die Unterstützung der Schweiz. Hierbei sollen Schweizer Soldaten zum Einsatz kommen, um das Gesundheitswesen in Liechtenstein zu entlasten. Dies geschah im Rahmen des Hilfeleistungsabkommens mit der Schweiz.

                                                                                                                                                  Die Schweiz habe dem Hilfsersuchen entsprochen, teilte die liechtensteinische Regierung am Mittwoch mit. So soll Liechtenstein in der Gesamtplanung der Schweizer Armee berücksichtigt werden. Im Bedarfsfall wird die Schweiz 16 Sanitätssoldaten zur Verfügung stellen. Schon am Donnerstag werden sich Schweizer Armeevertreter ein Bild von der Situation machen.

                                                                                                                                                  (1. April, 19:26 Uhr)

                                                                                                                                                  Schweizer Armee hebt Urlaubsstopp wieder auf

                                                                                                                                                  In einem Vorabbericht der Fernsehsendung «Rundschau» bestätigte Daniel Reist am Mittwoch, dass die Armee den Urlaubsstopp für Armeeangehörige im Assistenzdienst zur Bekämpfung der Corona-Krise wieder aufgehoben hat. Nun sind individuelle Urlaube wieder möglich.

                                                                                                                                                  Hierfür habe man eine Liste möglicher Urlaubsgründe erstellt. Damit soll dem verantwortlichen Kommandanten die Entscheidung erleichtert werden. Allerdings seien Armeeeinsätze nach wie vor dringend nötig, um das Gesundheitswesen zu entlasten und Menschenleben zu retten.

                                                                                                                                                  (1. April, 19:12 Uhr)

                                                                                                                                                  Schaffhausen: aktuelle Zahlen

                                                                                                                                                  Im Kanton Schaffhausen gibt es 44 positiv getestete Fälle von Corona-Erkrankungen. Dies bestätigt Anna Sax, Leiterin des Gesundheitsamts, auf Anfrage der SN. Derzeit sind fünf Personen in Schaffhausen hospitalisiert – die zwei Personen aus dem Elsass inbegriffen.

                                                                                                                                                  (1. April, 17:28 Uhr)

                                                                                                                                                  Tennisturnier Wimbledon abgesagt

                                                                                                                                                  Das Organisationskomitee des Tennisturniers Wimbledon gab am Mittwoch bekannt, dass die Sportveranstaltung aufgrund der Ausbreitung des Coronavirus ausfallen muss. Das Turnier hätte von 29. Juni bis zum 12. Juli stattfinden sollen. 

                                                                                                                                                  (1. April, 17:17 Uhr)

                                                                                                                                                  Singen: Einkaufszentrum Cano wird weiter gebaut

                                                                                                                                                  In Singen werden die Bauarbeiten für das Einkaufszentrum Cano weitergeführt. Die Baustelle ist derzeit nicht von den Massnahmen des Bundeslands Baden-Württemberg betroffen. Trotz den Einschränkungen durch die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus haben sich die Bauarbeiten nicht verzögert. Das Einkaufszentrum Cano soll laut Plan bereits in acht Monaten fertig gebaut sein.

                                                                                                                                                  (1. April, 17:00 Uhr)

                                                                                                                                                  Baselland: weiterer Todesfall

                                                                                                                                                  Die kantonalen Behörden informierten am Mittwoch über einen weiteren Baselbieter Todesfall. In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch ist eine weitere Person an den Folgen einer Corona-Ansteckung verstorben. Damit sind im Kanton Basel-Landschaft nsgesamt elf Personen am Coronavirus gestorben.

                                                                                                                                                  (1. April, 16:13 Uhr)

                                                                                                                                                  Aktuelle Fallzahlen im Landkreis Waldshut

                                                                                                                                                  Am Mittwochnachmittag gab das Landratsamt Waldshut die aktuellen Fallzahlen für den Landkreis bekannt. Derzeit zählt man im Landkreis Waldshut 132 Personen, die sich mit dem neuartigen Coronavirus angesteckt haben. Zudem berichtet das Landratsamt, dass von den 132 Personen 30 als geheilt gelten.

                                                                                                                                                  (1. April, 16:06 Uhr)

                                                                                                                                                  Bund beendet Pressekonferenz

                                                                                                                                                  Die Pressekonferenz mit dem Bundesrat wurde beendet. Im Rahmen von offenen Fragen seitens der Journalistinnen und Journalisten äusserten sich die anwesenden Personen wie folgt:

                                                                                                                                                  • Trotz des schönen Wetters: Parmelin ermahnt Bevölkerung
                                                                                                                                                    Bundesrat Guy Parmelin appelliert an die Bevölkerung. Auch wenn ein schönes Wochenende bevorstehe, soll die Bevölkerung zu Hause bleiben. Es wäre kontraproduktiv, jetzt locker zu lassen, sagt Parmelin. Die Auflagen müssen befolgt werden und jeder soll sich seiner Verantwortung bewusst sein. Zudem dankt Parmelin allen, welche die Auflagen befolgen. Auch Bundesrätin Karin Keller-Sutter richtet Worte an die Bevölkerung. Viele verreisen zu Ostern gerne in ihre Zweitwohnung oder an andere Orte in der Schweiz. Auch wenn die Bewegungsfreiheit in der Schweiz derzeit nicht eingeschränkt sei und eine solche Reise erlaubt wäre, appelliert sie an die Solidarität der Bevölkerung, solche Reisen zu unterlassen. «Wenn wir wollen, dass die Situation möglichst schnell vorübergeht, müssen wir uns an die Weisungen halten», sagt Keller-Sutter. Man befinde sich in einer Phase des Verzichts.
                                                                                                                                                  • Flüchtlinge aus Griechenland
                                                                                                                                                    Aufgrund der erschwerten Reiselage sei es derzeit auch für die Schweiz problematisch, Flüchtlinge aus Krisengebieten aufzunehmen, sagt Bundesrätin Karin Keller-Sutter. Man könne nicht einfach ein Kontingent an Flüchtlingen aus Griechenland in der Schweiz aufnehmen. Aktuell liege der Fokus darauf, vor Ort humanitäre Hilfe zu leisten, so Keller-Sutter.
                                                                                                                                                  • Tessin: Diskriminierung der älteren Bevölkerung
                                                                                                                                                    Im Tessin besteht derzeit ein Einkaufsverbot für Seniorinnen und Senioren über 65 Jahren. Eine Journalistin möchte wissen, ob dies nicht gegen den Diskriminierungsschutz verstossen würde. Daniel Koch, Leiter der Abteilung «Übertragbare Krankheiten» beim BAG, sagt, dass man mit den kantonalen Behörden im Tessin in Kontakt stehe und derzeit die Legalität dieses Vorgehens überprüfe.
                                                                                                                                                  • Keine Lockerung in Sicht
                                                                                                                                                    Für Daniel Koch vom BAG macht eine Lockerung der Massnahmen derzeit keinen Sinn. Mit aktuell über 17'000 Erkrankten und einer kontinuierlichen Zunahme der Fälle sei es zu früh, um über eine Lockerug nachzudenken. Für einzelne Bereiche im Wirtschaftsbereich könnte man allerdings Lockerungen in Erwägung ziehen, falls diese beweisen können, dass man sich an die Massnahmen des Bundes halten kann, sagt Bundesrat Guy Parmelin.
                                                                                                                                                  • Genügend Corona-Tests
                                                                                                                                                    Bei den Corona-Tests gebe es derzeit keine Engpässe mehr, sagt Daniel Koch vom BAG. Seit Diestag seien rund 16'000 Tests durchgeführt worden. In den meisten Kantonen werden aktuell Risikogruppen sowie Gesundheitspersonal getestet. Nun soll geprüft werden, ob man die Kriterien für einen Corona-Test anpassen soll.

                                                                                                                                                  (1. April, 15:56 Uhr)

                                                                                                                                                  Erstes Todesopfer in Schaffhausen

                                                                                                                                                  Im Kanton Schaffhausen ist eine erste Person infolge einer Infektion mit dem neuen Coronavirus verstorben. Laut der Staatskanzlei, welche den Todesfall am Mittwochnachmittag vermeldete, handelt es sich dabei um einen 54-jährigen Mann aus dem Kanton Schaffhausen, der an Vorerkrankungen litt. Der Mann verstarb gestern Dienstag im Kantonsspital Schaffhausen.  

                                                                                                                                                  (1. April, 14:50 Uhr)

                                                                                                                                                  Plätze in Asylzentren: 50 Prozent belegt

                                                                                                                                                  Auf die Frage, wie viele Plätze in den Asylzentren belegt seien, sagt Bundesrätin Karin Keller-Sutter, dass 50 Prozent der freien Plätze belegt seien. Dabei weist sie darauf hin, dass die gesamte Platzkapazität allerdings um 50 Prozent reduziert wurde, um das Distanzhalten zu gewährleisten. Bei Bedarf können die Kapazitäten weiter ausgebaut werden, sagt Keller-Sutter.

                                                                                                                                                  Entscheidungen zu Landwirtschaft und Lebensmittelimporten

                                                                                                                                                  Der Budesrat traff auch eine Entscheidung im Landwirtschaftsbereich:
                                                                                                                                                   

                                                                                                                                                  • Um den Fleischmarkt zu stabilisieren, finanziert der Bund Einlagerungsaktionen: Er hat einen Nachtragskredit von 3 Millionen Franken gesprochen.
                                                                                                                                                  • Butter und Eier dürfen wieder in grösseren Mengen importiert werden. Bei den Eiern erhöht der Bund das Teilzollkontingent, bei der Butter überlässt er das dem Bundesamt für Landwirtschaft.
                                                                                                                                                  • Die Regeln beim Import von Lebensmitteln werden gelockert.

                                                                                                                                                  Die Entscheidungen mussten rasch getroffen werden, damit die Verwaltung den vielen Anfragen – beispielsweise zu zusätzlichen Zollkontigenten – gerecht werden kann. Es gibt keine Versorgungsprobleme bei Lebensmitteln in der Schweiz, betont Bundesrat Parmelin.

                                                                                                                                                  «Keine Asylkrise»

                                                                                                                                                  Baschi Dürr gibt sich zuversichtlich: «Wir haben keine Asylkrise in der Schweiz.» Er betont, dass der Föderalismus in der Schweiz weiterhin gut funktioniert. Auf allen Ebenen werde kooperiert, um das Asylwesen im rechtsstaatlichen Sinn aufrechtzuerhalten.

                                                                                                                                                  Situation in den Kantonen

                                                                                                                                                  Regierungsrat Baschi Dürr, Vizepräsident der Konferenz der Kantonalen Justiz- und Polizeidirektorinnen und –direktoren (KKJPD), spricht über die Situation in den Kantonen hinsichtlich des Asylwesens. Die kantonalen Kapazitäten seien zu 70 Prozent ausgelastet. In den einzelnen Kantonen sei man bemüht, die Vorschriften des Bundes umzusetzen. Es stellten sich viele logistische Herausforderungen. Das Wichtigste sei allerdings, genügend Platz für die Asylsuchenden zu gewähren, damit der Sicherheitsabstand eingehalten werden könne.

                                                                                                                                                  Krisenstab im Asylbereich

                                                                                                                                                  Mario Gattiker, Staatssekretär SEM, spricht über die Zusammenarbeit in der Schweiz. Gemeinden, Kantone und der Bund arbeiten im Asylwesen zusammen und haben einen Krisenstab aufgestellt. Die Devise ist klar: Man soll möglichst wenig im Land reisen, aber das Asylwesen soll weiterhin aufrechterhalten werden.

                                                                                                                                                  Beschwerdefrist verlängert

                                                                                                                                                  Die Beschwerdefrist im Asylwesen wird verlängert. Anstelle von sieben Tagen kann man 30 Tage lang bei Entscheiden im Asylwesen Einspruch erheben.

                                                                                                                                                  Mehr Zeit für Ausreisen

                                                                                                                                                  Um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen, wird die Ausreise für Asylsuchende erleichtert: Die Ausreisefrist wird verlängert, sagt Keller-Sutter.

                                                                                                                                                  Befragungen im Asylwesen

                                                                                                                                                  Bei den Befragungen im Asylwesen wird auch umstrukturiert: Weniger Personen sollen bei Befragungen anwesend sein und die Fristen für Beschlüsse werden verlängert, erklärt Keller-Sutter.

                                                                                                                                                  Massnahmen im Asylwesen

                                                                                                                                                  Asylverfahren können nicht ausgesetzt werden. Das ist keine Option, sagt Keller-Sutter. Das würde die Kapazitäten der Asylheime sprengen. Obschon derzeit keine grosse Flüchtlingswellen auf die Schweiz zukommen, steht das Asylwesen in der Schweiz vor Herausforderungen. Deshalb wurden Sofortmassnahmen ergriffen: Die verschärften Einreisebeschränkungen an der Grenze betrifft auch die Aslysuchenden. Wer aus einem sicheren Drittstaat einreist, darf von der Schweiz zurückgewiesen werden. In den Asylzentren selbst wurden Massnahmen ergriffen: BAG-Anordnungen werden eingehalten, Risikogruppen werden isoliert und Asylsuchenden werden vor Ort über die Lage informiert. Derzeit gibt es über 4000 Asylplätze in der Schweiz. «Der Asylbereich steht nicht still», sagt Keller-Sutter

                                                                                                                                                  Asylverfahren: Wegweisungen sollen möglich bleiben

                                                                                                                                                  Bundesrätin Karin Keller-Sutter, Vorsteherin Eidgenössisches Justiz- und Polizeidepartement (EJPD), spricht über das Asylverfahren zu Zeiten der Corona-Krise. Das Asylwesen unterscheide sich nicht von anderen Bereichen, die betroffen seien. Der Schutz der Betroffenen Personen soll gewährleistet werden. Auch der Kernbereich des Asylwesens soll weiterhin funktionieren, sagt Keller-Sutter. Es soll weiterhin möglich sein, Personen ohne Anspruch auf Asyl wegzuweisen. 

                                                                                                                                                  Massnahmen nach der Lockerungen sollen erarbeitet werden

                                                                                                                                                  Bundesrat Guy Parmelin spricht über die Zukunft: Es sollen Lösungen für die Zeit nach der Lockerung der gesundheitspolitischen Massnahmen erarbeitet werden. Das brauche allerdings Zeit, betont Parmelin.

                                                                                                                                                  Viele Selbstständige bekommen derzeit keine Entschädigungen

                                                                                                                                                  Wie Bundesrat Parmelin erklärt, haben derzeit von 330'000 Selbstständigen in der Schweiz rund 270'000 kein Recht auf Erwerbsentschädigungen. Deshalb soll ein neues Modell erarbeitet werden, das die Erwerbsentschädigungen erweitert. Dafür muss aber zuerst eine Bonitätsprüfung seitens der Selbstständigen vorgewiesen werden, so Parmelin.

                                                                                                                                                  Parmelin stellt weitere Massnahmen vor

                                                                                                                                                  Bundesrat Guy Parmelin, Vorsteher Eidgenössisches Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF), spricht: Der Bundesrat will den indirekt betroffenen Selbstständigen wie beispielsweise Taxifahrern helfen. Dafür sollen Lösungsvorschläge ausgearbeitet werden. Auch soll das Wirtschaftsdepartement prüfen, wie man Angestellten auf Abruf und Angestellten in privaten Haushalten Kurzarbeit ermöglichen kann. Zudem soll vom Bundesrat mehr Geld für Bürgschaften zur Verfügung gestellt werden. Auch soll gegen Missbräuche bei Überbrückungskrediten vorgegangen werden können. Bis zum 15. April soll eine Vorlage für die Reisebüro-Branche zur Verlängerung des Betreibungsstillstandes vorgelegt werden. Das Bundesamt für Kultur und Sport soll in seinen Bereichen mit den Kantonen bis zum 8. Mai eine Verlängerung der Massnahmen prüfen.

                                                                                                                                                  (1. April, 14:08 Uhr)

                                                                                                                                                  Der Bund informiert

                                                                                                                                                  Um 14 Uhr wird vom Bundesrat erneut zur aktuellen Lage hinsichtlich der Corona-Krise informiert. Folgende Personen treten heute vor die Medien:

                                                                                                                                                  • Bundesrätin Karin Keller-Sutter, Vorsteherin Eidgenössisches Justiz- und Polizeidepartement (EJPD)
                                                                                                                                                  • Bundesrat Guy Parmelin, Vorsteher Eidgenössisches Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF)
                                                                                                                                                  • Regierungsrat Baschi Dürr, Vizepräsident der Konferenz der Kantonalen Justiz- und Polizeidirektorinnen und –direktoren (KKJPD)
                                                                                                                                                  • Vizekanzler André Simonazzi, Bundesratssprecher (Leitung)

                                                                                                                                                  (1. April, 13:58 Uhr)

                                                                                                                                                  Kantifest verschoben

                                                                                                                                                  Die Kantonsschule Schaffhausen informierte über das Kantifest, das alle vier Jahre in den Gebäuden der Schule gefeiert wird. Dieses hätte im September 2020 stattfinden sollen, allerdings wird es nun aufgrund der Ausbreitung des Coronavirus auf das Jahr 2021 verschoben. Ein konkretes Datum soll noch folgen.

                                                                                                                                                  (1. April, 13:44 Uhr) 

                                                                                                                                                  «Johnson & Johnson» stellt Impfstoff in Aussicht

                                                                                                                                                  Wie der Pharmakonzern Johnson & Johnson kürzlich ankündigte, befinde sich ein vielversprechender Impfstoff gegen das neuartige Coronavirus in Entwicklung. Der Konzern erwartet, im September dieses Jahres den Impfstoff erstmals an Menschen testen zu können. Die ersten Notfall-Impfungen könnten bereits zu Beginn des Jahres 2021 durchgeführt werden, schreibt der Pharamakonzern in einer Mitteilung. Des Weiteren plant «Johnson & Johnson», der Mutterkonzern der «Cilag AG» mit Sitz in Schaffhausen, über eine Milliarde Impfungen weltweit zu einem bezahlbaren Preis zur Verfügung zu stellen, um die Pandemie zu bekämpfen.

                                                                                                                                                  (1. April, 13:27 Uhr)

                                                                                                                                                  Schulferien in Schaffhausen - so läuft's

                                                                                                                                                  Die vom Bundesrat erlassenen verschärften Massnahmen zur Bekämpfung der Ausbreitung des Coronavirus gelten bis zum 19. April – vorerst. Das ist auch der erste Tag der zweiwöchigen Frühlingsferien in Schaffhausen. In einer heute vom Erziehungsdepartement erlassenen Weisung heisst es: «Es ist davon auszugehen, dass der Bundesrat die Geltungsdauer der COVID-19-Verordnung 2 über den 19. April 2020 hinaus verlängert und im Kanton Schaffhausen der ordentliche Unterricht am Montag, 27. April 2020, nicht aufgenommen werden kann.» Es gehe jetzt vor allem darum, die Organisation und das Betreuungsangebot während der Ferien festzulegen. Das sind die Entscheide:

                                                                                                                                                  • Die schulischen Betreuungsangebote in den einzelnen Gemeinden bis und mit 6. Klasse werden auch während der Ferien aufrechterhalten – die Osterfeiertage sowie die Wochenenden sind davon ausgenommen.
                                                                                                                                                  • In den Ferien machen die Schüler Ferien, es findet also für sämtliche Stufen kein Unterricht auf Distanz statt.
                                                                                                                                                  • Lehrerinnen und Lehrer müssen in der zweiten Ferienwoche für gemeinsame Arbeiten untereinander (vor Ort unter Einhaltung der Hygieneregeln oder auf Distanz) erreichbar sein.
                                                                                                                                                  • Privatschulen sind in der Organisation der Frühlingsferien frei.

                                                                                                                                                  Ob ab Montag nach den Ferien weiterhin auf Distanz unterrichtet wird, hängt vom Entscheid des Bundesrats ab. Das Erziehungsdepartement wird die Eltern danach zeitnah über die weiteren Schritte informieren. (lex)

                                                                                                                                                  (1. April, 11:14 Uhr)

                                                                                                                                                  44 Fälle in Schaffhausen

                                                                                                                                                  Einen Sprung um zwei Einheiten nach oben machte die letzten 24 Stunden die Anzahl der positiv auf das Coronavirus getesteten Personen in Schaffhausen. Unterdessen meldet der Kanton 44 positive Testresultate. 

                                                                                                                                                  (1. April, 08.33 Uhr)

                                                                                                                                                    Über 1000 Gesuche für Kurzarbeit

                                                                                                                                                    Im Kanton Schaffhausen sind knapp 1100 Gesuche für Kurzarbeit eingegangen. Betroffen sind dadurch 9380 Angestellte, sagt Vivian Biner, Leiter des Kantonalen Arbeitsamt. Den Artikel zur aktuellen Situation auf dem Schaffhauser Arbeitsmarkt gibt es hier.

                                                                                                                                                    (1. April, 07.32 Uhr)

                                                                                                                                                       

                                                                                                                                                      Schaffhausen: Leichter Rückgang bei Nachfrage auf dem Wohnungsmarkt

                                                                                                                                                      Derzeit seien weniger Personen im Kanton Schaffhausen auf Wohnungssuche. Die Nachfrage soll leicht zurückgegangen sein. Das sagt Patrick Bührer, der Inhaber des Schaffhauser Unternehmens «Bührer & Partner Immobilien AG», gegenüber Radio Munot. Die Nachfrage sei aber qualifizierter, was bedeutet, dass es mehr Interessierte gebe, die eine Wohnung unbedingt besichtigen wollen, sagt Bührer. Die Mitarbeiter des Schaffhauser Zügelunternehmens «Gebrüder Gonzalez» sollen trotz der Corona-Krise noch gleich viel Arbeit wie sonst haben. Die Zahl der Aufträge sei momentan konstant, sagte Roman Stolz von der Geschäftsleitung gegenüber Radio Munot. Die Tage um den ersten April gehören schweizweit zu den beliebtesten Zügeltagen im Jahr.

                                                                                                                                                      (31. März, 19:22 Uhr)

                                                                                                                                                      Kanton Waadt: Elf weitere Todesfälle

                                                                                                                                                      Am Dienstagabend gaben die kantonalen Behörden bekannt, dass im Kanton Waadt elf weitere Personen an den Folgen einer Coronavirus-Ansteckung verstorben sind. Damit sind insgesamt 77 Menschen im Kanton Waadt gestorben.

                                                                                                                                                      (31. März, 19:16 Uhr)

                                                                                                                                                      Beringer Gemeindepräsident ermahnt Bevölkerung

                                                                                                                                                      In einer Mitteilung hat sich Hansruedi Schuler, der Gemeindepräsident von Beringen, an die Bevölkerung gewendet. Am Wochenende habe man in Beringen rege Aktivitäten im Freien beobachtet, wobei sich einige nicht an die Vorgaben des Bundes gehalten haben. Schuler weist explizit nochmals darauf hin, dass es wichtig sei, Abstand zu halten und keine grösseren Gruppen zu bilden. «Wir fänden es sehr schade, wenn wir gezwungen wären, unsere Freizeitanlagen zu schliessen, weil die Regeln nicht eingehalten werden», so Schuler. Aus diesem Grund appelliert er im Namen des Beringer Gemeinderats an die Bevölkerung, die Freizeitanlagen in Beringen verantwortungsvoll zu nutzen.

                                                                                                                                                      (31. März, 18:07 Uhr)

                                                                                                                                                      Landkreis Waldshut meldet 114 Corona-Erkrankte

                                                                                                                                                      Wie das Landratsamt Waldshut am Dienstagnachmittag mitteilt, gibt es im Landkreis Waldshut bislang insgesamt 114 Corona-Fälle. Auch die Anzahl der genesenen Personen werden kommuniziert: 25 Personen sollen sich von einer Corona-Infektion erholt haben.

                                                                                                                                                      (31. März, 16:57 Uhr)

                                                                                                                                                      Ungewisse Entwicklung

                                                                                                                                                      Daniel Koch, Leiter der Abteilung «Übertragbare Krankheiten» beim Bundesamt für Gesundheit, geht weiterhin davon aus, dass im Frühjahr die Welle abflachen sollte. Vorbei sei die Welle wohl im frühen Sommer. Dies sagt er am Dienstagnachmittag in Luzern. Allerdings möchte er derzeit vorsichtig sein und keine voreiligen Prognosen machen. Sobald es die Entwicklungen erlauben, sollen die Massnahmen abgebaut werden, sagt Koch.

                                                                                                                                                      (31. März, 16:27 Uhr)

                                                                                                                                                      Berset: «Wir müssen Ausdauer zeigen»

                                                                                                                                                      Im Rahmen einer Medienkonferenz in Luzern wendet sich Bundesrat Alain Berset erneut ans Volk. Er erinnert daran, dass man sich trotz des schönen Wetters an die Massnahmen des Bundesrats halten soll. Derzeit halte sich die Schweizer Bevölkerung gut an die Vorgaben – das soll so weiter gehen. «Wir müssen Ausdauer zeigen», sagt Berset. Es stehe unmittelbar ein ungewisse Zeit bevor: «Der April wird wie kein anderer April zuvor sein», fügt Berset hinzu.

                                                                                                                                                      (31. März, 16:22 Uhr)

                                                                                                                                                      Kanti Schaffhausen: Wirtschaftswoche abgesagt

                                                                                                                                                      Wie die Kantonsschule Schaffhausen sowie die Industrie- und Wirtschafts-Vereinigung Schaffhausen am Dienstagnachmittag mitteilen, muss die Wirtschaftswoche für die Schülerinnen und Schüler der Kantonsschule Schaffhausen in diesem Jahr ausfallen. Diese hätte vom 15. bis 19. Juni 2020 stattfinden sollen.

                                                                                                                                                      (31. März, 15:07 Uhr)

                                                                                                                                                      Armee: keine WKs bis Ende Juni

                                                                                                                                                      Im Rahmen einer Medienkonferenz wird über das weitere Vorgehen des Schweizer Militärs informiert. Corpskommandant Aldo Schellenberg sagt, dass permanent Truppen im Einsatz stehen, um die Schweiz in der Krise zu unterstützen, wo es möglich ist. Um die Effizienz der Armee zu gewährleisten, wurde deshalb eine weitere Massnahme getroffen. Die Armee werde bis und mit Ende Juni sämtliche Wiederholungskurse, die nicht im Zusammenhang mit der Corona-Krise stehen, ausfallen lassen. Nicht betroffen davon sind diejenigen, die es für die Unterstützungsdienste braucht – etwa für Sanitätsdienste, für Botschaftsschutz oder die Unterstützung der Grenzwache.

                                                                                                                                                      (31. März, 14:40 Uhr)

                                                                                                                                                      Bis 19. April: Keine Parkgebühren in der Stadt Schaffhausen

                                                                                                                                                      Wie die Stadt Schaffhausen am Dienstagmittag bekanntgab, erlässt der Stadtrat für den Zeitraum vom 1. bis 19. April die Gebühren für sämtliche Parkplätze in der Stadt. «Damit schafft der Stadtrat eine einheitliche Regelung und setzt damit ein Zeichen des Zusammenhalts in Zeiten der Corona-Krise», schreibt die Stadt in einer Medienmitteilung. Nach dem 19. April soll eine Neubeurteilung der Situation erfolgen. Zudem sind fest vermietete Parkplätze von dieser Massnahme nicht betroffen, heisst es in der Mitteilung.

                                                                                                                                                      (31. März, 13:38 Uhr)

                                                                                                                                                      373 Corona-Todesopfer in der Schweiz

                                                                                                                                                      Die Anzahl der Covid-19-Erkrankungfälle in der Schweiz steigt weiter - wenn auch von gestern auf heute mit einem kleineren Anstieg als auch schon. Das BAG meldet seit gestern 701 Neuinfizierte, insgesamt gibt es 16'176 laborbestätigte Fälle. 373 Menschen sind bisher an den Folgen einer Corona-Infektion gestorben. 

                                                                                                                                                      Insgesamt wurden seit Ende Februar 123'150 Tests in der Schweiz durchgeführt, bei 13 Prozent fiel das Resultat positiv aus. Die Altersspanne für die laborbestätigten Fälle betrug 0 bis 102 Jahre. Der Median betrug 52 Jahre, das heisst 50% der Fälle waren jünger, 50% älter als 52 Jahre. 48% der Fälle waren Männer, 52% Frauen. Erwachsene waren deutlich mehr betroffen als Kinder. Bei Erwachsenen ab 60 Jahren waren Männer häufiger betroffen als Frauen, bei Erwachsenen unter 50 Jahren Frauen häufiger als Männer. Das Durchschnittsalter von hospitalisierten Fällen liegt bei 79 Jahren, das von Todesfällen bei 83.

                                                                                                                                                      (31. März, 12:25 Uhr)

                                                                                                                                                      12-Jährige stirbt in Belgien

                                                                                                                                                      Das Coronavirus hat in Europa sein bisher wohl jüngstes Todesopfer gefordert. «Gestern ist ein 12-jähriges Mädchen gestorben. Sie wurde positiv auf das Coronavirus getestet. Nachdem sie drei Tage Fieber hatte, hat sich ihr Gesundheitszustand plötzlich verschlechtert», wird Professor Steven Van Gucht in «The Brussels Times» an einer Pressekonferenz zitiert. Dieser Fall erinnere einen daran, dass die Krankheit für jeden Komplikationen mitbringen könne, auch wenn das sehr aussergewöhnlich sei. «Wir wissen nicht, warum das manchmal passiert.» Belgien hat derzeit 12'775 bestätigte Corona-Fälle.

                                                                                                                                                      (31. März, 11:51 Uhr)

                                                                                                                                                      Sanierungsarbeiten ausgesetzt

                                                                                                                                                      Die Sanierung des Alterszentrums Weierbach in Eglisau wird vorübergehend eingestellt. Das teilt die Gemeinde heute in ihrem Mitteilungsblatt mit. Besuche sind bereits seit Längerem nicht möglich. Diese Massnahme wird bis am 30. April fortgesetzt. Die Heimleitung hat nun entschieden, dass auch die Sanierungsarbeiten zum Schutz der Bewohner abgebrochen werden. Die Arbeiten an einer neuen Heizung sind davon allerdings nicht betroffen. (Radio Munot)

                                                                                                                                                      (31. März, 10:58 Uhr)

                                                                                                                                                      Schaffhauser Meisterschaften im Vereinsturnen 2020: Verschiebung wird geprüft

                                                                                                                                                      Wie der Schaffhauser Turnverband am Montag bekanntgab, hat er in Absprache mit den Organisatoren die Schaffhauser Meisterschaften im Vereinsturnen abgesagt. Der Hauptanlass für rund 1000 Turnerinnen und Turner hätte am 6. Juni in Neunkirch stattfinden sollen. Aktuell wird eine Verschiebung des Anlasses in den August geprüft. Ebenfalls abgesagt wurden die Schülermeisterschaften und SHMV Jugend, die beide im Mai eingeplant waren. Ob mit den Jugendturntagen vom 13. und 14 Juni auch der Hauptanlass des Nachwuchses ins Wasser fällt, ist noch nicht bekannt. Der Schweizer Turnverband hat bereits am Samstag entschieden, alle STV-Anlässe und alle STV-Wettkämpfe sowohl im Breitensport als auch im Spitzensport bis Ende Juni abzusagen.

                                                                                                                                                      (31. März, 08:10 Uhr)

                                                                                                                                                      42 positive Testresultate im Kanton

                                                                                                                                                      Die Anzahl der positiv auf Covid-19 getesteten Personen in Schaffhausen ist in den letzten Wochen innerhalb eines Tages oftmals nur um eine erkrankte Person gewachsen. So auch in den letzten 24 Stunden. Die Zahl der Corona-Erkrankten stieg von 41 auf 42.  Damit ist Schaffhausen zurzeit der Kanton mit den schweizweit wenigsten Fällen pro 10'000 Einwohner. Im Vergleich dazu hat das Tessin mehr als zehn Mal so viele Fälle und auch der Kanton Zürich hat mehr als doppelt so viele Fälle pro 10'000 Einwohner. 

                                                                                                                                                      (31. März, 07:36 Uhr)

                                                                                                                                                         

                                                                                                                                                        Schaffhauser hören auf den Bund

                                                                                                                                                        Die Schaffhauser halten die Corona-Massnahmen des Bundes im Grossen und Ganzen gut ein. Das haben die Polizei-Patrouillen am vergangenen Wochenende gezeigt. Die Polizisten hätten nur vereinzelt Passanten darauf aufmerksam machen müssen, dass ein Mindestabstand von zwei Metern eingehalten werden muss. Das sagte die Mediensprecherin der Schaffhauser Polizei, Cindy Beer, gegenüber Radio Munot. Gruppen von über fünf Personen habe die Polizei am Wochenende keine gesehen, so Beer. Bussen mussten deshalb nicht ausgesprochen werden. Seit der Bund die Notlage ausgerufen hat, macht die Schaffhauser Polizei häufiger Patrouillen. 

                                                                                                                                                        Details hören Sie im Beitrag von Radio Munot: 

                                                                                                                                                        (30. März, 20:36 Uhr)

                                                                                                                                                        Steigende Zahlen in den benachbarten Landkreisen

                                                                                                                                                        Bis Montagabend wurden im Landkreis Konstanz 36 weitere Personen positiv auf das Coronavirus getestet. Hinzu kommen vier Personen, die nicht getestet wurden, bei denen aufgrund der engen häuslichen Beziehung und der Symptomatik aber von einer Infektion auszugehen ist. Nach dieser Zählweise steigt die Zahl der erkrankten Personen auf 185. 20 Personen werden stationär betreut, die anderen Personen sind häuslich isoliert. 44 Personen gelten als genesen. Eine Person aus dem Landkreis Konstanz ist in Freiburg in Verbindung mit einer Coronainfektion verstorben. 

                                                                                                                                                        Auch im Landkreis Waldshut steigt die Zahl der Infektionen weiter an. Bis Montagnachmittag waren 109 Covid-19-Patienten gemeldet. 19 von ihnen sind bereits wieder genesen. Es handelt sich um 50 Männer und 59 Frauen. Über 580 Tests waren negativ. 

                                                                                                                                                        (30. März, 19:29 Uhr)

                                                                                                                                                        «Lindli Fäscht» verschoben

                                                                                                                                                        Das Schaffhauser «Lindli Fäscht» wird verschoben. Aufgrund der aktuellen Corona-Massnahmen des Bundes findet das Fest nicht wie geplant Anfang Juni statt. Obwohl die Massnahmen aktuell nur bis Mitte April gelten, rechnen die Organisatoren damit, dass auch im Juni noch keine Grossveranstaltungen stattfinden können, sagt Organisator Tobias Hunziker gegenüber Radio Munot. Das Fest ist nun auf den 21. und 22. August verschoben. Die Stadt hat dies bereits bewilligt. Ob auch das Stadtfest «Schaffusia» verschoben wird, steht noch nicht fest. Dieses soll nach aktuellem Stand Ende Juni stattfinden. (Radio Munot)

                                                                                                                                                        (30. März, 17:25 Uhr)

                                                                                                                                                        Auch im Thurgau: Patienten aus dem Elsass

                                                                                                                                                        Auch der Kanton Thurgau hat zwei schwerkranke Corona-Patienten aus dem Elsass aufgenommen. Die beiden Personen wurden gestern ins Kantonsspital Münsterlingen und ins Kantonsspital Frauenfeld verlegt, teilt die Staatskanzlei mit. Als Zeichen der Solidarität, haben die Chefin des Kantonalen Führungsstabs, Cornelia Komposch, und die Spital Thurgau AG beschlossen, auf das Hilfsgesuch der französischen Behörden einzugehen.

                                                                                                                                                        (30. März, 15:38 Uhr)

                                                                                                                                                         

                                                                                                                                                        Gründe für die Patientenübernahme aus dem Elsass

                                                                                                                                                        Es hat mehrere Gründe gegeben, weshalb sich die Regierung sowie die Spitäler Schaffhausen entschieden haben zwei Corona-Patienten aus dem Elsass aufzunehmen. Das sagte Gesundheitsdirektor Walter Vogelsanger im Interview mit Radio Munot. Ein Grund dafür war ein Zeichen der Solidarität zu setzen sowie die vorhandene Kapazität im Kantonsspital. Zudem gab es auch einen gewissen öffentlichen Druck. Dies, nachdem FDP-Kantonsrat Marcel Montanari vergangene Woche einen offenen Brief, unter anderem an die Regierung, schrieb. Darin wollte er wissen, ob es möglich wäre, Menschen in Italien Hilfe anzubieten. Der Kanton unterstützt nun zwar nicht Italien, sondern mit Frankreich ein anderes Nachbarland.

                                                                                                                                                        Den Beitrag von Radio Munot gibt es hier zum Nachhören

                                                                                                                                                        (30. März, 15:36 Uhr)

                                                                                                                                                        Verhaltensregeln werden eingehalten

                                                                                                                                                        Daniel Koch vom Bundesamt für Gesundheit hat am heutigen Nachmittag zur Wirkung der vom Bundesrat getroffenen Massnahmen Stellung genommen. «Die Situation über das Wochenende scheint stabil geblieben zu sein», spricht Koch die Zahlen der Neu-Erkrankungen an, die in den letzten Tagen stets rund um 1200 betrugen. Das sei ein kleines Zeichen, dass die Massnahmen wirken würden. Doch Daniel Koch schwächte seine Aussage auch gleich wieder ab. «Für eine Prognose ist es zu früh.» Die Akzeptanz in der Bevölkerung sei aber gut. Jetzt gelte es vorerst, sich auch über die Ostertage an die Regeln zu halten.

                                                                                                                                                        (30. März, 14:38 Uhr)

                                                                                                                                                        Militär ist schweizweit tätig

                                                                                                                                                        Das Militär ist unterdessen in jedem einzelnen Kanton tätig. «Wir sind jetzt schweizweit tätig», sagt Brigadier Raynald Droz an der Medienkonferenz des Bundes. Über 5000 Armeeangehörige wurden aufgeboten, rund 1000 sind im Einsatz. 

                                                                                                                                                        (30. März, 14:32 Uhr)

                                                                                                                                                          Ein Drittel der Kreditsumme ist gesprochen

                                                                                                                                                          Bereits ein Drittel der vom Bund zur Verfügung gestellten 20 Milliarden für Kredite ist vergeben. Erik Jakob, Leiter der Direktion für Standortförderung im Seco, zog an einer Pressekonferenz am Montagnachmittag ein erstes Fazit. Bis am Sonntagabend wurden knapp 32'000 Kredite unter 500'000 Franken vergeben. Der durchschnittliche Kreditwert betrage dabei 207'000 Franken. Der grösste Ansturm wurde am Samstag verzeichnet. Alleine an diesem Tag wurden 11'000 Kreditvereinbarungen abgeschlossen. Insgesamt wurden bis gestern Abend über 6 Milliarden Franken an Krediten vergeben.

                                                                                                                                                          (30. März, 14:23 Uhr)

                                                                                                                                                          Die neusten Zahlen des BAG

                                                                                                                                                          Das Bundesamt für Gesundheit hat soeben die aktuellen Zahlen publiziert. In der Schweiz wurden bisher 15'475 Personen positiv auf das Virus getestet. In den letzten 24 Stunden kamen 1139 neue Fälle dazu. 295 Personen sind laut dem Bundesamt schweizweit unterdessen am Virus verstorben.

                                                                                                                                                          (30. März, 12:34 Uhr)

                                                                                                                                                          41 bestätigte Corona-Fälle im Kanton Schaffhausen

                                                                                                                                                          Wie jeden Tag gab der Kanton Schaffhausen auch am heutigen Montagmorgen die neuen Fallzahlen bekannt: Bislang wurden 41 Personen positiv auf das neuartige Coronavirus getestet. Das ist eine Person mehr als gestern.

                                                                                                                                                          (30. März, 12:14 Uhr)

                                                                                                                                                          Generalversammlung ohne Aktionäre

                                                                                                                                                          Die Neuhauser Firma IVF Hartmann AG hat sich entschieden, ihre Generalversammlung ohne Beteiligung ihrer Aktionäre durchzuführen. Die Aktionäre können dennoch ihre Stimmen abgeben. Sie müssen dafür einem unabhängigen Stimmrechtsvertreter eine Vollmacht erteilen, der dann für sie abstimmt. Die IVF-Aktionäre erhalten die entsprechenden Unterlagen per Post. Die Generalversammlung ist am 21. April. Zuletzt hatten bereits die SIG und Georg Fischer entschieden, ihre Generalversammlungen so durchzuführen. (Radio Munot)

                                                                                                                                                          (30. März, 12:07 Uhr)

                                                                                                                                                          Maskenpflicht in Österreichs Supermärkten

                                                                                                                                                          In Österreich dürfen Supermärkte nur noch mit Schutzmaske betreten werden. Bundeskanzler Sebastian Kurz hat diese Massnahme gegen die Ausbreitung des Coronavirus bekannt gegeben. 

                                                                                                                                                          (30. März, 11:32 Uhr)

                                                                                                                                                          Schaffhausen nimmt zwei Patienten aus dem Elsass auf

                                                                                                                                                          Der Kanton Schaffhausen übernimmt zwei Corona-Patienten aus dem Elsass. Wie die Staatskanzelei am Montagmorgen informierte, haben Gesundheitsdirektor Walter Vogelsanger und die Spitäler Schaffhausen der Übernahme von zwei schwer erkrankten Patienten am Wochenende zugestimmt. Das Elsass sei gegenwärtig deutlich schwerer vom Coronavirus betroffen als der Kanton Schaffhausen. Wie andere Kantone sei auch Schaffhausen von den französischen Behörden um Unterstützung und die Übernahme von Coronavirus-Patienten aus dem Elsass angefragt worden.

                                                                                                                                                          Die beiden Franzosen, ein Patient aus Colmar sowie ein Patient aus Mulhouse trafen gestern Sonntag per Helikopter im Kantonsspital Schaffhausen ein. Beide Patienten sind aufgrund des Coronavirus schwer erkrankt, sind beatmet und sind auf intensivmedizinische Behandlung angewiesen.

                                                                                                                                                          Die Behandlung von Coronavirus-Patienten aus dem Kanton Schaffhausen sei auch mit der Aufnahme dieser beiden Patienten sichergestellt. Wie der Kanton weiter informiert, seien die kantonalen Behörden und die Spitäler Schaffhausen in engem Austausch mit anderen Kantonen und Spitälern der Schweiz, um allfällige Kapazitätsengpässe frühzeitig zu erkennen und gegebenenfalls reagieren zu können.

                                                                                                                                                          (30. März, 09:33 Uhr)

                                                                                                                                                            Hurter fliegt Masken aus Hongkong ein

                                                                                                                                                            Eine Ladung voller medizinischer Ausrüstung wie Masken, Schutzanzügen und Brillen ist am Wochenende in Zürich eingetroffen. Insgesamt rund 20 Tonnen Material. Im Cockpit des Flugzeugs sass der Schaffhauser SVP-Nationalrat und Pilot Thomas Hurter, wie der «Tages-Anzeiger» berichtet. Die Ware werde von einem privaten Einkäufer an Spitäler in der Schweiz verteilt.

                                                                                                                                                            (30. März, 07:26 Uhr)

                                                                                                                                                            Schaffhausen in Zeiten des Coronavirus

                                                                                                                                                            Schaffhausen geht in eine weitere Woche, in der das Coronavirus die Schlagzeilen bestimmen wird. Was in der letzten Woche passiert ist, können Sie hier im Ticker nachlesen:

                                                                                                                                                            (30. März, 07:10 Uhr)

                                                                                                                                                              Kommentare (4)

                                                                                                                                                              Georg Gibel Fr 23.10.2020 - 17:31

                                                                                                                                                              Dieser Artikel wird nicht laufend nachgeführt - also nachführen oder löschen, sonst macht dies keinen Sinn; verwirrt nur. Danke.

                                                                                                                                                              Maja Miladinovic Mo 06.04.2020 - 20:40

                                                                                                                                                              Was mich interesiert ist wieso wird solche panik stendig gemacht, wieso werden wir nur informiert wie viele tote gibt aber niemand schreibt über das wieviele sind wiedergestelt, da hab ich gefühl das mit uns manipuliert wird.

                                                                                                                                                              Peter Reich Mo 30.03.2020 - 11:44

                                                                                                                                                              Es ist mir wirklich ein Rätsel wieso 2 Corona Patienten vom Elsass per Helikopter zur Behandlung nach Schaffhausen geflogen werden müssen.
                                                                                                                                                              Erstens müsste man doch annehmen, dass diese Leute in einem grossen Spital in Frankreich behandelt werden könnten, und zweitens habe ich gemeint dass das Kantonsspital in SH auch überlastet ist!

                                                                                                                                                              Daniel Zinser Mo 30.03.2020 - 12:24

                                                                                                                                                              Guten Tag Herr Reich

                                                                                                                                                              Die Spitäler Schaffhausen haben in den vergangenen Tagen betont, dass noch genügend Kapazität vorhanden ist. Der Kanton Schaffhausen ist aktuell im Vergleich zu anderen Regionen nur schwach betroffen. Bisher (Stand Montagmorgen 7 Uhr) wurden in Schaffhausen 41 Personen positiv auf das Virus getestet. Die Spitäler Schaffhausen informierten am Freitag an einer Pressekonferenz wie folgt: Aktuell stehen im Kantonsspital 12 Betten mit einer Beatmungsmöglichkeit auf der Intensivstation, 10 Betten im Aufwachraum/der Überwachungseinheit und  25 Betten auf der Isolationsstation zur Verfügung. Stand Freitagnachmittag sind in Schaffhausen 15 Personen hospitalisiert, zwei davon auf der Intensivstation.

                                                                                                                                                              Ich hoffe, ich konnte Ihnen mit dieser Antwort weiterhelfen.

                                                                                                                                                              Mit freundlichen Grüssen, Daniel Zinser, Online Produzent Schaffhauser Nachrichten

                                                                                                                                                              Neuen Kommentar schreiben

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