«Wir müssen davon ausgehen, dass im Kanton die Fälle zunehmen werden»

Schaffhauser Nachrichten | 
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Das Coronavirus verbreitet sich immer weiter. Welche Auswirkungen das auf die Region Schaffhausen und die Schweiz hat, lesen Sie hier im Ticker.

 

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Wer in der Schweiz war soll 14 Tage zuhause bleiben
Der deutsche Gesundheitsminister Jens Spahn macht im Kampf gegen das Coronaviurs eine deutliche Ansage: Deutsche, die in der Schweiz, Österreich oder in Italien waren, sollen zur Sicherheit 14 Tage zuhause zu bleiben.

Kriminelle nutzen Corona-Angst

Der Coronavirus wird offenbar von Cyberkriminellen ausgenutzt. Der Bund warnt vor Emails, die angeblich vom Bundesamt für Gesundheit kommen, in Wirklichkeit aber eine Schadsoftware installieren. Solche Mails nicht öffnen!

(13. März, 22.15)

Clubs und Bars in Schaffhausen müssen sich anpassen

Viele Schaffhauser Clubs müssen nun umdisponieren: So teilte der Cuba Club in der Schaffhauser Altstadt mit, dass man aufgrund der neuen Regelungen des Bundesrates ab sofort und bis auf Weiteres den Nicht-Raucher-Bereich geschlossen halten wolle. Der Raucherbereich bliebe weiterhin offen, allerdings dürften sich nur 50 Personen gleichzeitig dort drinnen aufhalten. 

Ähnlich sieht es im Egghaus aus: Dort bleibt bis auf Weiteres der 1. Stock geschlossen. Sonst soll, den Vorgaben entsprechend, der Betrieb normal weiterlaufen. Flügelwest geht einen Schritt weiter: Dieser bleibt bis auf Weiteres geschlossen.

(13. März, 20.37 Uhr) 

 

Volle Parkplätze bei deutschen Discountern

Die neusten Entwicklungen zur Coronavirus-Epidemie beschert den Supermärkten hinter der Grenze zahlreiche Kunden, wie Radio Munot schreibt. Die Parkplätze etwa in Gailingen waren bis auf den letzten Platz belegt. In den Regalen der Discounter waren am Abend Toilettenpapier und teils auch Hygieneartikel ausverkauft. Auch in Filialen Schweizer Einzelhändler kam es zum Teil zu sogenannten Hamsterkäufen.

(13. März, 20.20 Uhr)

Erstkommunion und Firmung wird verschoben

Erstkommunikanten werden dieses Jahr nach Ostern keine offizielle Feiern bekommen. Das hat das Bistum Basel, zudem auch Schaffhausen gehört, beschlossen. Eltern können mit ihren Kindern in einem Sonntagsgottesdienst ab Ostern zu Erstkommunion gehen und die Leitung der einzelnen Pfarreien die Feierlichkeiten auf ein späteres Datum verschieben. Das gleiche gilt für Firmungen: Diese sollen ebenfalls erst «zu gegebener Zeit» stattfinden. 

(13. März, 20.15 Uhr) 

Medienkonferenz des Kantons zusammengefasst

Hier finden Sie die wichtigsten Aussagen der Medienkonferenz zum Thema Coronavirus des Kanton Schaffhausen im Video zusammengefasst. 

Hier können Sie die wichtigsten Aussagen nochmals nachlesen: 

(13. März, 20.08 Uhr) 

13 weitere Infektionen im Landkreis Konstanz

Auch in den deutschen Nachbarsgemeinden nehmen die Coronafälle zu. Der Landkreis Konstanz meldet bis Freitagabend 13 neue Befunde. Es handelt sich dabei um fünf Personen aus Konstanz, zwei Personen aus Radolfzell und um jeweils eine Person aus Aach, Stockach, Orsingen-Nenzingen, Gaienhofen, Bodman-Ludwigshafen und Rielasingen-Worblingen. Insgesamt sind im Landkreis Konstanz jetzt 23 Menschen infiziert, 22 befinden sich in häuslicher Isolation - eine Person musste stationär aufgenommen werden. 

(13. März, 19:37 Uhr)

Auch kein Zirkus Knie

Die Veranstaltungssperre bis Ende April bedeutet natürlich auch das der Besuch des «Circus Knie» auf der Schaffhauser Breite dieses Jahr ausfällt.  Der Nationalzirkus wäre Ende April in der Munotstadt zu Gast gewesen. Natürlich fällt auch die Generalversammlung der Raifffeisenbank ins Wasser. Diese findet normalerweise am Donnerstag davor im Zirkuszelt statt. 

(13. März, 18:41 Uhr)

Pfadi fällt aus

Auch die Pfadi stellt bis Ende April all ihre Gruppenaktivitäten ein. Auch der Pfadischnuppertag von morgen Samstag, 14. März, ist abgesagt. Einen schweizweiten Ersatztermin wird es nicht geben.

(13. März, 18:35 Uhr)

Fussball-Saison ausgesetzt, Handball und Volleyball-Saison abgebrochen

Der Schweizer Fussballverband SFV stellt im Zuge der Ausbreitung des Coronavirus den kompletten Spielbetrieb bis auf Weiteres komplett ein. Das teilte der SFV am späten Freitagnachmittag mit. Der Spielbetrieb soll bis mindestens 30. April ruhen. Klares Ziel sei es aber weiterhin, die Saison im Sommer zu Ende zu spielen, schreibt der Verband. 

Anders sieht es für die Kadetten Schaffhausen und den VC Kanti aus. Sowohl im Volleyball wie auch im Handball wurde die Saison am Freitagnachmittag per sofort abgebrochen. 

«Der Zentralvorstand entschied dies am Freitagnachmittag gestützt auf die neuen Informationen des Bundes und in enger Absprache mit den innerhalb des SHV eingesetzten Taskforces», heisst es von Seiten des Schweizerischen Handballverbandes. Der Abbruch der Meisterschaft gelte gleichermassen für die Swiss Handball League und die SPAR Premium League, sowie auch für Aktive, Nachwuchs und den Kinderhandball. Über das Vorgehen im Hinblick auf die nächste Saison (offene Fragen betreffend Meister, Cupsieger, Auf-/Absteiger, etc.) wolle man zu gegebener Zeit informieren.

Ähnlich sieht es auch Swiss Volley: Die aktuelle Situation lasse es nicht zu, die Saison weiterzuführen. Auch dort wolle man später über Meister- und Cupsieger in einem Gremium entscheiden und später kommunizieren. 

(13. März, 18.23 Uhr) 

32-Jährige stirbt in Genf

Die Schweiz hat ihr bisher jüngstes Corona-Opfer zu verzeichnen. Wie die Genfer Regierung am Freitagabend mitteilt, ist bereits am Mittwoch eine 32-jährige Frau bei sich zu Hause gestorben. Sie habe laut Kantonsarzt an einer «ernsten Begleiterkrankung» gelitten und sei «ausserhalb des Radars» gewesen - das Coronvirus sei erst nach ihrem Tod festgestellt worden. Wie «Tribune de Genève» berichtet, habe die Genfer Staatsanwalt eine Strafuntersuchung eröffnet, um die Umstände des Todes sowie etwaige Fahrlässigkeit zu untersuchen.

(13. März, 17:46 Uhr)

Zwei Todesfälle im Kanton Waadt

Die Zahl der Menschen, die in der Schweiz an den Folgen einer Corona-Infektion gestorben sind, erhöht sich auf neun. In der Nacht auf Freitag sind im Kanton Waadt zwei weitere Todesfälle verzeichnet worden. Weitere Angaben zu den beiden Fällen machte der Kantonsarzt Karim Boubaker vorerst keine. Im Kanton Waadt sind bisher drei Personen an den Folgen des Coronavirus gestorben.

(13. März, 17:06 Uhr)

Strengere Regeln im Kanton Graubünden

Der Kanton Graubünden geht einen Schritt weiter als der Bund und ruft eine «ausserordentliche Lage» aus. Folgende Regel gelten nun für das Bündnerland. 

  • Alle Skigebiete haben den Betrieb am Montag einzustellen
  • Sämtliche Unterhaltungsstätten wie Bibliotheken, Kinos, Theater, Museen, Jugend-, Sport-, Wellness-, Fitnesszentren, Schwimmbäder, Discos, Musikbars, Nacht-, Erotikclubs usw. haben ab Samstag, 17 Uhr, den Betrieb einzustellen.
  • Alle Vereinsaktivitäten wie Sportanlässe, Veranstaltungen, Versammlungen, Trainings, Proben usw. sind ab Samstag 8 Uhr untersagt.
Von Reisen wird abgeraten

Bundesrat Alain Berset sagt, dass in allen Regionen der Welt ein Ansteckungsrisiko bestehe. Der Bundesrat rate deshalb «von nicht dringlichen Reisen» ab. Er betont zudem, dass sich das öffentliche Leben jetzt verändern werde. «Wir werden für eine beschränkte Zeit eine neue Gesellschaft sein».  

10 Milliarden für die Wirtschaft

Der Bundesrat hat am Freitag auch beschlossen, der Wirtschaft unter die Arme zu greifen. Dafür hat er 10 Milliarden Franken Soforthilfe bewilligt. So sollen vor allem die Löhne weiterhin bezahlt werden. Die Karenzfrist für Kurzarbeit wird ab sofort auf einen Tag reduziert. Für besonders betroffene Unternehmen prüft die Regierung zur Zeit eine Härtefallregel bis zu einer Milliarde Franken. Den KMU mit finanziellen Engpässen stehen bis zu 580 Millionen Franken an verbürgten Bankkrediten zur Verfügung.

Betreuungsangebote in der Schule

Für die Grundschule können die Kantone Betreuungsangebote anbieten, auch wenn bis am 4. April kein Unterricht vor Ort stattfinden darf. So soll verhindert werden, dass die Kinder von ihren Grosseltern betreut werden müssen. 

 

Schengen-Grenzkontrollen gelten ab sofort wieder

Die Einreise von Italien in die Schweiz wird weiter eingeschränkt. Die Grenze passieren dürfen noch Schweizer Bürger sowie Menschen, die aus beruflichen Gründen oder aus «absoluter Notwendigkeit» einreisen müssen. Der Transit und Warenverkehr bleibt erlaubt. 

ÖV meiden

Der Bundesrat empfiehlt ausserdem, wenn möglich, auf die Öffentlichen Verkehrsmittel zu verzichten. 

Öffentliches Leben eingeschränkt

Diese Massnahmen hat der Bundesrat am Freitag zur Eindämmung des Coronavirus beschlossen. Diese gelten ab sofort 

  • Alle Schweizer Schulen bleiben bis am 4. April geschlossen
  • Bis Ende April sind alle Veranstaltungen ab 100 Personen verboten 
  • In Restaurants, Bars, Discotheken dürfen sich maximal 50 Personen aufhalten. 
Die Medienkonferenz beginnt

Jetzt beginnt die Pressekonferenz des Bundesrats. Wir berichten live. 

(13. März, 15.30 Uhr)

    Keine Schule auch im Kanton Waadt

    Auch der Kanton Waadt hat den Schulbetrieb eingestellt.

    (13. März, 14.53 Uhr)

      Bundesrat will informieren

      Um 15.30 Uhr will der Bundesrat über den aktuellen Stand in Sachen Coronavirus informieren. Teilnehmen an der Pressekonferenz werden die Bundesräte Simonetta Sommaruga, Alain Berset, Guy Parmelin und Karin Keller-Sutter.

      Es ist zu erwarten, dass der Bundesrat eine Reihe von Massnahmen vorstellt, um das Coronavirus in den Griff zu bekommen. So berichtete der «Tages-Anzeiger», dass der Bundesrat am Freitagmittag darüber beriet, ob Schulen geschlossen werden sollten. In zwei Kantonen bleiben die obligatorischen Schulen bereits zu. Die Kantone Tessin und Freiburg kündigten die Massnahmen bereits an.

      (13. März, 14.41 Uhr)

      Besuchsverbot im Alterszentrum und der Spitex Neuhausen am Rheinfall

      Auch in Neuhausen sind ab sofort sämtliche Besuche in Alterszentren (in den Häusern Rabenfluh und Schindlergut) nicht mehr gestattet. Das teilte die Gemeinde in einer Medienmitteilung mit. «Wir haben vollstes Verständnis für diese von der Kantonsärztin angeordneten Massnahme, geht es doch darum, die Bewohnerinnen und Bewohner und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu schützen», heisst es in der Begründung. Das Alterszentrum und die Spitex Neuhausen am Rheinfall würden mit diesem Entscheid einen Beitrag leisten, um die Weiterverbreitung des Corona-Virus zu bremsen, schreibt die Gemeinde in der Medienmitteilung weiter. 

      (13. März, 14.37 Uhr) 

      Kanton will über Massnahmen zum Coronavirus informieren

      Um - voraussichtlich - 17 Uhr will die Schaffhauser Regierung im BBZ über Massnahmen zum Coronavirus informieren. Dies erklärte Staatsschreiber Stefan Bilger gegenüber den SN. Der Zeitplan sei allerdings noch abhängig von den Info des Bundesrats. Laut Bilger werde relativ kurzfristig eine Einladung an die Medien erfolgen.

      (13. März, 14.23 Uhr)

      Österreich schliesst Geschäfte

      Österreich hat seine Corona-Massnahmen verschärft. Restaurants dürfen nur noch bis 15 Uhr geöffnet sein, wie Bundeskanzler Sebastian Kurz an einer Medienkonferenz sagte. Geschäfte werden ganz geschlossen, ausgenommen sind Lebensmittel, Apotheken, Banken, Post, Drogerien und Tierfutter. Flüge nach Spanien, Frankreich und in die Schweiz werden ab Montag gestrichen. Im Tirol werden fünf Ortschaften für 14 Tage komplett abgeriegelt: St. Anton, Ischgl, Kappl, See und Galtür.

      (13. März, 14.20 Uhr)

      Stadthalle Singen stellt Programm ein

      Aufgrund einer behördlicher Anordnung vom 13. März werden in der Stadthalle Singen alle Veranstaltungen bis zum 19. April abgesagt. Das teilte das Veranstaltungshaus in einer Medienmitteilung mit. Besucher, die Karten bei der «Tourist-Information Stadthalle» oder in der Marktpassage in Singen im Freiverkauf erworben haben, sollen den Betrag per Überweisung zurück erhalten. Ein entsprechendes Formular steht auf der Homepage www.stadthalle-singen.de bereit.

      (13. März, 14.16 Uhr)

      Kanton Freiburg schliesst Schulen und verbietet Anlässe ab 50 Personen
      Der Kanton Freiburg folgt dem Beispiel des Kantons Tessin. Bis Ende April sind alle Schulen geschlossen. Veranstaltungen über 50 Personen sind in dieser Zeit ebenfalls verboten. Dies betrifft auch Kinos, Restaurants und Schwimmbäder. (13. März, 12:51 Uhr)
      1125 Corona-Fälle in der Schweiz

      Das BAG hat am Freitagmittag die neusten Zahlen veröffentlicht, in der Schweiz gibt es mittlerweile über 1000 bestätigte Fälle. Bei 116 Fällen liegt ein positives Erstresultat vor, 1009 Fälle wurden bestätigt. Sieben Menschen sind bisher gestorben, vier gelten als geheilt.

      (13. März, 12:51 Uhr)

      BAG-Website kaum erreichbar

      Der Ansturm auf die Webseiten des Bundes ist zu gross, die Seiten laden extrem langsam, wenn sie überhaupt zu erreichen sind. IT-Spezialisten hatten bereits vor diesem Szenario gewarnt und entsprechende Vorkehrungen gefordert. Unter @BAG_OFSP_UFSP ist das Bundesamt für Gesundheit auf Twitter zu finden. 

      (13. März, 11:01 Uhr)

      Tessiner schliessen auch obligatorische Schulen - folgt bald die ganze Schweiz?

      Der Kanton Tessin geht einen Schritt weiter. Alle obligatorischen Schulen vom Kindergarten bis zur Oberstufe  werden geschlossen. Dies gab die Regierung des südlichsten Kantons am Freitagmorgen bekannt. Glaubt man dem Walliser Staatsrat Christophe Darbellay, könnten bald auch alle anderen Kantone folgen. In einem Interview bei RTS sagt er folgendes: Der Bundesrat habe Massnahmen beschlossen. Die meisten Kantonsregierungen würden heute Morgen Sitzungen abhalten. Am Montag werde die Situation definitiv eine andere sein. Die Massnahmen seien drastisch. Aber das müsse der Bundesrat kommunizieren.

      (13. März, 10:19 Uhr)

      «Massnahmen reichen bei weitem nicht aus»

      In einem offenen Brief an den Bundesrat fordern am Freitagmorgen zahlreiche Experten aus der Schweiz den Bundesrat auf, die «ausserordentliche Lage» gemäss Epidemiegesetz auszurufen und weitreichende eindämmende Massnahmen zu beschliessen. Man stehe heute an einem Wendepunkt und jeder Tag zähle. Der Bund soll «schnell und mutig entscheiden und damit unzählige Menschenleben retten». 

      Unterschrieben wurde der Brief von Professoren aus den Bereichen Biologie, Epidemiologie, Ethik, Forschung, Medizinische Versorgung, Genetik, Infektiologie, Life Science, Public Health, Sozial und Präventivmedizin, Spitäler, Statistik und Virologie. Sie schreiben, dass eine anhaltende Übertragung des neuartigen Coronavirus von Mensch zu Mensch in der Schweiz unvermeidlich erscheine. Das Ausmass und die Auswirkungen des Ausbruchs würden aber entscheidend davon abhängen, wie die politischen Entscheidungsträger in den kommenden Tagen reagierten. «Die derzeit in der Schweiz geltenden Regelungen und Massnahmen reichen bei weitem nicht aus, um eine Überforderung unseres Gesundheitssystems zu verhindern», heisst es im Brief. Die zu erwartenden übermässig schweren Belastungen der Gesundheitswesen und deren Mitarbeitenden werden zu höheren Mortalitätsraten führen, sowohl bei den Patientinnen und Patienten, als auch bei den Mitarbeitenden selbst.

      Wenn man es schaffe, weitere Tage und Wochen zu gewinnen, um die schwer Erkrankten über eine längere Zeitspanne hinweg zu behandeln, trage dies wesentlich dazu bei, «einer Vielzahl Bürgerinnen und Bürgern in der Schweiz das Leben zu retten». 

      (13. März, 9:40 Uhr)

      Keine Ute Lemper im Stadttheater

      Auch das Schaffhauser Stadttheater ist vom durch die USA verhängten Einreisestopp betroffen. Das Konzert «Rendezvous mit Marlene» mit Ute Lemper an diesem Samstag fällt aus, da die Künstlerin mit ihrem ganzen Ensemble zurück nach Amerika fliegt, bevor dies nicht mehr möglich ist. Man kläre die Möglichkeit ab, das Konzert auf einen späteren Termin zu verschieben, schreibt das Theater auf Facebook.

      (13. März, 09:07 Uhr) .

      Kontaktlos Essen bestellen

      Als Vorsichtsmassnahme und Reaktion auf den Coronavirus bietet Takeaway.com ab sofort die Lieferung ohne physischen Kontakt an. Diese neue Massnahme gelte für alle Restaurants auf der Plattform. Die Lieferfahrer seien angewiesen, beim jeweiligen Kunden zu klingeln und die Lieferung vor der Tür abzustellen. 

      (13. März, 08:28 Uhr)

        Keine Erzählzeit ohne Grenzen

        Das neuartige Virus schränkt das Kulturleben in Schaffhausen weiterhin stark ein. Nun wurde auch die «Erzählzeit ohne Grenzen» abgesagt. 

        Die Veranstalter, die Städte Singen und Schaffhausen, der Kanton Schaffhausen sowie der Verein Agglomeration Schaffhausen, sagen die elfte Austragung des Literaturfestivals ab. Aufgrund der in Deutschland und der Schweiz von den jeweiligen Behörden verfügten Anordnungen und Empfehlungen von Massnahmen zur Eindämmung des Coronavirus könne das Festival mit seinen über 5000 Besuchern nicht durchgeführt werden, informierten die Verantwortlichen am Freitagmorgen. 

        (13. März, 07:55 Uhr)

          Tessiner Baustellen lahmgelegt

          Das neuartige Coronavirus bereitet dem Baugewerbe im Kanton Tessin massive Schwierigkeiten, berichtet das Nachrichtenportal «Tio». Arbeiter, bei denen es sich häufig um Grenzgänger handelt, müssen stundenlange Wartezeiten vor dem Zoll erdulden. Zudem sollen zahlreiche Lieferanten den Betrieb eingestellt haben. Es gestalte sich derzeit schwierig, Baumaterial einzukaufen.

          Nun habe die Sektion Tessin des Schweizerischen Industriellenverbandes ihre Mitglieder dazu aufgerufen, ihre Baustellen ab kommendem Montag zu schliessen.

          (12. März, 23:06 Uhr)

          ETH-Studenten bleiben zu Hause

          Ab kommender Woche verzichtet die Eidgenössische Technische Hochschule (ETH) in Zürich auf den Präsenzunterricht. Für Studierende ist es ab dann explizit verboten, die ETH-Gebäude zu betreten. Wie die ETH auf ihrer Website mitteilt, soll diese Massnahme gegen das neuartige Virus bis zum Ende des Semesters im Sommer gelten. Der Unterricht soll digital abgehalten werden, weswegen Lehrveranstaltungen aufgezeichnet werden.

          Erster bestätigter Fall an der ETH Zürich

          Zudem gibt die ETH Zürich bekannt, dass sich eine Labormitarbeiterin der Hochschule mit dem Coronavirus infiziert habe. Die Mitarbeiterin befindet sich in medizinischer Behandlung und das betreffende Labor wurde informiert, schreibt die ETH. Zudem sollen eng mit ihr in Kontakt stehende Personen nun von Zuhause aus arbeiten.

          (12. März, 21:45 Uhr)

          Drastische Massnahmen in Frankreich

          Um die Ausbreitung des Coronavirus unter Kontrolle zu bringen, wird in Frankreich hart durchgegriffen. Wie Präsident Emmanuel Macron am Donnerstag in einer Ansprache verkündete, werden kommende Woche alle Schulen, Unis und Kinderkrippen geschlossen bleiben.

          (12. März, 20:23 Uhr)

          Erster Todesfall im Kanton Basel-Stadt

          Im Kanton Basel-Stadt liegt der erste Todesfall einer 67-jährigen Patientin mit schweren Vorerkrankungen vor. Die Frau ist am Donnerstag im Universitätsspital Basel an den Folgen der COVID-19-Infektion verstorben. Die im Kanton Basel-Stadt wohnhafte Patientin litt bereits unter schweren Vorerkrankungen und wurde nun zusätzlich durch die Infektion mit dem COVID-19-Virus geschwächt, wie der Kanton mitteilt. Sie war seit dem 4. März 2020 im Universitätsspital Basel hospitalisiert, wo sich ihr Zustand kontinuierlich verschlechterte.

          (12. März, 19:36 Uhr)

          SRG: Bis zu 2500 Mitarbeitende müssen ins Home Office

          Wie die Geschäftsleitung der Schweizer Radio- und Fernsehgesellschaft an einer ausserordentlichen Sitzung beschlossen hat, sollen einige Mitarbeitende vorübergehend von Zuhause aus arbeiten. Davon betroffen sind bis zu 2500 der insgesamt rund 7000 Mitarbeitenden. Wie die SRG am Donnerstagabend mitteilte, gilt die Anordnung der Geschäftsleitung vorerst bis zum 5. April.

          (12. März, 19:21 Uhr)

          Grosser Stadtrat verlegt Sitzung

          Wie der Grosse Stadtrat mitteilt, soll die geplante Sitzung vom 17. März verlegt werden. Wie der Kantonsrat wird nun auch der Grosse Stadtrat seine Sitzung im «Grossen Saal» abhalten, heisst es in der Mitteilung.

          (12. März, 17:50 Uhr)

          Weitere Veranstaltungen in der Region abgesagt

          Aufgrund des Coronavirus müssen nun weitere Veranstaltungen in der Region Schaffhausen ausfallen. Folgende Veranstaltungen wurden abgesagt:

          15. März: Ökumenischer Suppentag sowie Klimaversammlung in Feuerthalen

          22. März: Konzert von Soultraces im «Haberhaus» in Schaffhausen

          24. März: Lesung von Rafik Schami in der Stadtbibliothek Schaffhausen

          28. März: Baby- und Kinderartikelbörse in Büsingen am Hochrhein

          28. März: Konzert von Boogie Connection im Restaurant zum Alten Schützenhaus in Schaffhausen

          (12. März, 17:37 Uhr)

          Besuchsverbot beim Zürcher Unispital

          Ab Donnerstagabend dürfen Besucher nicht mehr das Universitätsspital in Zürich betreten. Diese Massnahme gegen die Ausbreitung des Coronavirus tritt ab 18 Uhr in Kraft. In einer Mitteilung schreibt das Unispital, dass dies durchgeführt werde, um «das Risiko für eine Ansteckung von Patientinnen und Patienten sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter» zu reduzieren.

          Allerdings werden auch Ausnahmen gemacht: Laut Mitteilung sind Besuche für Patienten in ausserordentlichen Situationen erlaubt. Dazu gehören Eltern von Kindern, Partner von Gebärenden sowie nahe Angehörige von sterbenden oder unterstützungsbedürftigen Patienten.

          (12. März, 16:48 Uhr)

          Schulpflicht in Tessiner Gemeinden aufgehoben

          Wie die Gemeinden Locarno und Lugano mitteilen, müssen ab Freitag Kindergärtler und Primarschüler nicht mehr zur Schule. Die Schulpflicht werde vorübergehend aufgehoben. Für Eltern bestehe allerdings weiterhin die Möglichkeit, ihre Kinder in die Schule zu schicken, wo diese betreut werden. Mit dieser Lösung nehme man Rücksicht auf die Risikogruppe der über 65-Jährigen, schreiben die Gemeinden in einer gemeinsamen Mitteilung. Die aufgehobene Schulpflicht gelte auch für weitere Gemeinden im Kanton Tessin. Vorerst gilt der Entscheid bis 29. März.

          (12. März, 16:43 Uhr)

          Tschechien erlässt Einreiseverbot für Schweizer

          Nach Isreal und Serbien schliesst Tschechien nun auch die Grenzen für Schweizer. Die Schweiz gilt wegen des grassierenden Coronavirus im Ausland zunehmend als Risikogebiet. Neben der Schweiz gilt die Massnahme auch für Personen aus weiteren mitteleuropäischen und skandinavischen Ländern, teilt Ministerpräsident Andrej Babis nach einer Krisensitzung am Donnerstag mit.

          (12. März, 16:01 Uhr)

          Städtischer Gewerbeverband lässt Generalversammlung ausfallen

          Die für den 25. März geplante Generalversammlung des Städtischen Gewerbeverbands Schaffhausen wurde abgesagt. Dies schreibt der Verband in einer Pressemitteilung. Die Versammlung soll zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden.

          (12. März, 15:51 Uhr)

          Fünf neue Corona-Fälle im Landkreis Konstanz

          Wie das Landratsamt Konstanz in einer Pressemitteilung schreibt, wurde am Donnerstag bei fünf weiteren Personen eine Corona-Infektion nachgewiesen. Hiervon betroffen seien zwei Personen aus dem an den Kanton Schaffhausen angrenzenden Gottmadingen sowie jeweils eine Person aus Radolfzell, Konstanz und von der Insel Reichenau.

          (12. März, 15:48 Uhr)

          Chränzli in Siblingen abgesagt

          Wie der «Gemischte Chor Siblingen» bekanntgibt, wurde das Chränzli in Siblingen abgesagt. Dieses hätte am 14. März stattfinden sollen.

          (12. März, 15:33 Uhr)

          Quartierverein Niklausen sagt Mitgliederversammlung ab

          Wie der Quartierverein Niklausen in einer Medienmitteilung bekanntgibt, wird die geplante Mitgliederversammlung ausfallen müssen. Diese war für den 14. März geplant. Die Versammlung soll bis spätestens Juni nachgeholt werden, heisst es in der Mitteilung. Falls sich bis dahin die Situation nicht verbessern sollte, soll die Mitgliederversammlung schriftlich abgehalten werden.

          (12. März, 15:17 Uhr)

          SMI verliert fast 10 Prozent

          Der Swiss Market Index (SMI) scheint im freien Fall: Nachdem vor drei Wochen das Allzeithoch von 11'270 Punkten erreicht worden war, steht der SMI aktuell bei 8273 Punkten, Tendenz fallend. Seit Eröffnung der Börse hat der SMI so fast 10 Prozent verloren. Der Volatilitätsindex, welche die Angst der Anleger bewertet, liegt aktuell bei fast 50 Punkten. Seit Ende Februar kennt der «Angst-Index» nur den Weg nach oben: Am 19. Februar lag dieser noch bei 10.  

          (11. März, 15.07 Uhr) 

          SP Schaffhausen sagt Forum ab

          Für den 1. April hatte die SP Schaffhausen ihre Veranstaltung «Politik-aktuell» im Fasskeller in Schaffhausen geplant. Wie die SP Schaffhausen mitteilt, muss diese Veranstaltung aufgrund des neuartigen Coronavirus abgesagt werden.

          (12. März, 15:07 Uhr)

          «Swiss» kündigt Sonderflüge für USA an

          Vergangene Nacht gab US-Präsident Donald Trump bekannt, dass die USA ab Freitag Mitternacht ein 30-tägiges Einreiseverbot für alle Länder aus dem europäischen Schengenraum erlässt. Die Fluggesellschaft Swiss gab am Donnerstagmorgen bekannt, dass die Auswirkungen der neuen Richtlinien geprüft werden. Auf Twitter gibt «Swiss» bekannt, dass ein Sonderflugplan vorbereitet werde, der am Donnerstagnachmittag veröffentlicht werden sollte.

          Zudem analysiert das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) die Folgen des von den USA verhängten Einreiseverbots. Die Analyse soll es mit der Botschaft in Washington vornehmen. In einer Pressemitteilung schreibt das EDA, den Entscheid des US-Präsidenten zur Kenntnis genommen zu haben. Die praktische Anwendung der neuen Regelung obliege den US-Behörden.

          (12. März, 15:00 Uhr)

          «Wald Schaffhausen» sagt Hauptversammlung ab

          Am 20. März wäre eine Hauptversammlung von «Wald Schaffhausen» in Ramsen angesetzt gewesen. Wie der Vorstand am Donnerstag bekanntgab, soll diese aufgrund des Coronavirus verschoben werden.

          (12. März, 14:50 Uhr)

          Schaffhauser Regierung bestätigt Vernehmlassung

          Die Schaffhauser Regierung bestätigt, dass es eine - informelle - Vernehmlassung zu den neuen Coronaplänen des Bundes gibt. Weiter äussert sich die Staatskanzlei nicht dazu, auch nicht zu den Details der Vorschläge des Bundesrats. Die Staatskanzlei sagt auch nicht, wie sich die Schaffhauser Kantonsregierung zu den Vorschlägen des Bundesrats stellt. Der Bundesrat werde morgen informieren.

          (12. März, 14.25 Uhr)

          Berner Inselspital: Fünf Mitarbeiter positiv auf Virus getestet

          Im Berner Inselspital wurden fünf Mitarbeiter positiv auf das Coronavirus gestestet. Das bestätigt der Mediensprecher der Klinik, Adrian Grob, gegenüber Nau.ch. «Alle Erkrankten befinden sich zurzeit zu Hause in Isolation. Ebenfalls wurden alle exponierten Mitarbeitenden angesprochen und über die notwendigen Massnahmen informiert.»

          (12. März, 14.04 Uhr)

          Zwei weitere Todesfälle im Tessin

          Innerhalb der vergangenen 24 Stunden sind im Kanton Tessin zwei weitere Menschen wegen des neuen Coronavirus gestorben. Beide Verstorbenen seien über 80-jährig gewesen und hätten bereits an Krankheiten gelitten, informierte der kantonale Krisenstab am Donnerstagnachmittag. Damit steigt die Zahl der Todesfälle in der Schweiz auf sechs an - drei davon aus dem Tessin.

          (12. März, 13.36 Uhr)

              Gibt es eine weitere Verschärfung?

              Morgen Freitag will der Bund über eine mögliche  Verlängerung des Veranstaltungsverbot informieren. Wie der Tagesanzeiger am Donnerstagnachmittag schreibt, soll das Verbot sogar noch verschärft werden, Der Bund soll den Kantonen Vorschläge zur Stellungnahme geschickt haben. Teil dieser aktuell laufenden Vernehmlassung sei es, Veranstaltungen mit mehr als 300 Teilnehmern ab Montag schweizweit zu verbieten. Die bisherige Obergrenze liegt bei 1000 Personen. Diese am 28. Februar beschlossene Regel gilt noch bis Sonntag. 

              (12. März, 13.08 Uhr)

                Anstieg bei dem Coronainfektionen

                Die Zahl der Coronafälle steigen in der Schweiz weiter: Wie das Bundesamt für Gesundheit (BAG) mitteilte, sind laut aktuellem Stand 858 Personen positiv auf das Virus getestet worden, davon vier im Fürstentum Liechtenstein. Davon sind 815 Fälle bestätigt und bei 43 Fällen liegt ein erstes positives Resultat vor, Bestätigung ausstehend. Aus 23 der 26 Kantone der Schweiz und dem Fürstentum Liechtenstein wurden bis jetzt Fälle gemeldet.

                Bisher starben vier Personen durch Covid-19 in der Schweiz.

                (12. März, 13.02 Uhr)

                BAG relativiert Aussage von Leiter Koch

                Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) hat sich zum Notstand im Tessin geäussert. Auf Twitter bezeichnete die Behörde die Massnahme als «sinnvoll». Das BAG gehe davon aus, dass auch andere Kantone solche Massnahmen anwenden werden. Gleichzeitig stellte die Behörde klar: «Von einem gesamtschweizerischen Notstand war und ist nicht die Rede.» Damit relativierte das Amt die Aussage von Daniel Koch, Leiter der Behörde. Dieser hatte am Donnerstag gegenüber Radio SRF in der Sendung «Heute Morgen» gesagt, er gehe davon aus, dass der Rest der Schweiz nachziehen würde. 

                (12. März, 12.13 Uhr)

                Social Distancing: Kantonsrat tagt in der Rathauslaube

                Das Parlament des Kantons Schaffhausen trifft sich am kommenden Montag nicht im Kantonsratssaal, sondern in der grösseren Ratshauslaube im gleichen Gebäude gleich nebenan. Dies hat Kantonsratspräsident Lorenz Laich (FDP, Dörflingen) gegenüber den SN bestätigt. In der Rathauslaube sei es möglich, einen grösseren Abstand einzuhalten, sagte Laich. Die Aufteilung in drei Blöcke und die Sitzordnung bleiben unverändert, es wird allerdings keine Schreibtische geben. «Wir müssen unsere Aufgabe auch unter erschwerten Bedingungen durchführen können», sagte Laich. Die Verschiebung in den grösseren Saal bedeute auch, dass nicht elektronisch abgestimmt werden könne. Stattdessen werde wie früher per Aufstehen abgestimmt. Medien und Publikum seien wie gewohnt eingeladen, der Sitzung beizuwohnen. «Sollte sich die Situation verändern, kann es aber auch sein, dass die Sitzung kurzfristig abgesagt wird», sagte Laich weiter. Zuvor hatte bereits der Zürcher Kantonsrat beschlossen, seine Sitzung in einen grösseren Saal zu verlegen. Anders als in Schaffhausen finden die Sitzungen in Zürich aus Sicherheitsgründen aber unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Es wird ein Livestream auf der Website des Kantons eingerichtet. 

                Es ist nicht das erste Mal, dass die Sitzung des Schaffhauser Parlaments ausserhalb des Kantonsratssaals stattfindet. Wie das Staatsarchiv auf Anfrage mitteilt, tagte das Parlament zuletzt 2009 im Park Casino, als das Rathaus umgebaut wurde. Auch epidemiebedingt kam es schon zu Dislozierungen: Während der Spanischen Grippe 1918/19 scheint der Grosse Rat die Sitzungen an verschiedenen Orten abgehalten zu haben, erwähnt sind die Aula der Mädchenschule, der Kantonsschule und das heutige Parkcasino. Während der Sars-Epidemie und der Schweinegrippe blieb das Parlament im Ratssaal. (zge)

                (12. März, 11.16 Uhr)

                Die Eishockey-Saison ist zu Ende

                Nun ist die erste grosse Absage einer Schweizer Sportliga Tatsache. Die Eishockey-Saison 2019/2020 ist ab sofort auf allen Stufen abgesagt. Dies entschied der Verband nach einer Telefonkonferenz am Donnerstagmorgen. Aufgrund der behördlichen Anordnungen im Kanton Tessin sei die Fortführung der Playoffs und Ranking Round in der National League und Swiss League nicht mehr möglich. Auch in der MySports League, bei den Frauen, auf allen Nachwuchs-Stufen sowie in sämtlichen Aktiv- und Senioren-Ligen der Regio League sei die Meisterschaft per sofort abgesagt, so der Verband weiter. 

                Kann der Zirkus Knie nach Schaffhausen kommen?

                In etwas mehr als zwei Wochen soll der Zirkus Knie auf der Zeughauswiese in Schaffhausen sein Zelt aufbauen. In Zeiten des Coronavirus scheint dies allerdings nicht mehr so sicher: Zwar gilt das Versammlungsverbot von Veranstaltungen mit mehr als 1000 Personen nur noch bis zum 15. März, es ist jedoch nicht klar, ob es über dieses Datum hinaus verlängert wird. Das würde dann auch direkt den Zirkus betreffen, dessen Zelt knapp 2000 Leute fassen kann. Sind die Aufführungen gefährdet? Auf Anfrage von shn.ch hiess es von Seiten der Medienstelle des Zirkus man warte ab, was der Bundesrat entscheide. Auf der Webseite des Zirkus zeigte man sich optimistischer: «Wir halten uns an die Vorgaben des Bundesamtes für Gesundheit sowie an die Vorgaben unserer jeweiligen Standort-Kantone, die über die Durchführung der Veranstaltungen entscheiden.» Man sei aber «voller Zuversicht»,  dass man am 19. März in Rapperswil «in eine tolle Tournée 2020 starten» werden könne.

                (12. März, 9.58 Uhr)

                Notstand soll ausgeweitet werden

                Wird der Notstand, der seit Mittwoch im Tessin ausgerufen wurde, bald für die ganze Schweiz gelten? Geht es nach dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) in Bern ist dies wahrscheinlich. «Der Rest der Schweiz wird nachziehen», sagte Daniel Koch, Leiter vom BAG am Donnerstag gegenüber Radio SRF in der Sendung «Heute Morgen». Damit sollen Risikogruppen geschützt werden und die Überlastung der Spitäler verhindert werden, so Koch. 

                 (12. März, 07.55 Uhr)

                 

                Absage aus Marthalen

                Auch aus dem Weinland treffen Absagen ein. Das Matinée der Kernfrauen-Weinland am Sonntag 15. März um 11.15 Uhr in Marthalen findet ebenfalls nicht statt.

                (12. März, 07.44 Uhr)

                Italien schliesst alles bis auf Apotheken und Supermärkte, Dänemark Schulen und Freizeiteinrichtungen

                Italien geht im Kampf gegen das Coronavirus einen Schritt weiter: «Alle Geschäfte, ausser denen für Grundbedürfnisse wie Apotheken und Lebensmittelläden, werden geschlossen», sagte der italienische Premierminister Giuseppe Conte in einer Ansprache. Auch alle Restaurants machen dicht. Lieferung nach Hause seien erlaubt. Die Industrie bleibe offen, aber nur unter Sicherheitsmassnahmen. Der Transport wird aufrechterhalten.

                 Dänemark verfolgt einen ähnlichen Kurs: Dort werden alle Schulen für zwei Wochen geschlossen, ebenso wie Bibliotheken und Freizeiteinrichtungen. Seit Wochenbeginn hat sich in dem Land die Infektionsrate auf 514 mehr als verzehnfacht. 

                (11. März, 22.18 Uhr)

                Zahl der Infizierten steigt in Italien rapide an

                In Italien ist die Zahl der Coronainfizierten erneut gestiegen: Laut des italienischen Zivilschutzes liegt die Zahl nun bei 12'462 nachweislich Kranken. Das sind knapp 2300 mehr Fälle als am Vortag. Die Zahl der Toten stieg von 631 auf 827. Es dürfte Experten zufolge eine hohe Dunkelziffer bisher nicht registrierter Infektionen geben.

                (11. März, 19.30 Uhr)

                Ärzte können auf Corona testen - aber nicht in jedem Fall

                Nicht mehr alle Schaffhauser werden auf das Coronavirus getestet. Das erklärt die Schaffhauser Kantonsärztin heute im Gespräch mit Radio Munot. Grund dafür ist, dass das Gesundheitssystem entlastet werden soll. Schaffhauser, die nur leichte Symptome zeigen und nicht zur Risikogruppe gehören, sollen zuhause bleiben und Kontakt mit anderen meiden. Risikopatienten können sich mittlerweile auch in Schaffhauser Arztpraxen testen lassen, die dies anbieten. Der Bund hat die Restriktionen diesbezüglich aufgehoben.

                (11. März, 19.17 Uhr) 

                IVF Hartmann AG produziert auf Hochtouren Sterilium und Co

                Die IVF Hartmann AG reagiert auf den sich verbreitenden Coronavirus in der Schweiz. Die Neuhauser Firma hat die Produktion und die Beschaffung von Rohstoffen massiv hochgefahren, sagt Geschäftsführer Claus Martini gegenüber Radio Munot. Die Nachfrage übersteigt bei gewissen Produkten das Angebot, so Martini weiter. Die Firma verfügt jedoch über Lager in der Schweiz. Die Lagerbestände werden bei wichtigen und kritischen Produktgruppen erhöht, damit die Kunden im Ernstfall Ersatz haben.

                (11. März, 18.51 Uhr)

                Coronavirus gilt nun als Pandemie

                Das Coronavirus grassiert in mehreren Ländern. Nun reagiert die Weltgesundheitsorganisation WHO und erklärt das Virus offiziell zu einer Pandemie. «Wir haben noch nie eine Pandemie gesehen, die durch ein Coronavirus ausgelöst wurde», schreibt die WHO auf Twitter. 114 Länder seien bereits von der Krankheit betroffen.

                Die WHO schreibt, 4291 Menschen seien bereits gestorben. «Tausende weitere kämpfen in Kliniken um ihr Leben». Inzwischen gebe es mehr als 118.000 Fälle. Die WHO geht davon aus, dass diese Zahlen in den kommenden Tagen und Zahlen steigen.

                (11. März, 18.01 Uhr)

                Tessin schliesst alle nicht obligatorischen Schulen

                Der Kanton Tessin ruft den Notstand aus: Bei einer Medienkonferenz gab der Kanton bekannt, dass alle nicht obligatorischen Schulen geschlossen werden sollen. Das betrifft alle privaten und öffentlichen Schulen des Kantons. Einzig Volksschulen sollen weiter geöffnet bleiben. Auch Kinos, Skigebiete und Nachtclubs werden dicht gemacht.  Alles Veranstaltungen mit mehr als 50 Personen sind verboten. Alle Sportveranstaltungen werden abgesagt, egal wie viel Teilnehmer erwartet werden. Der Notstand soll bis Ende März gelten.

                (11. März, 17.17 Uhr) 

                Erster Fall in Kreis Waldshut

                Auch im Kreis Waldshut gibt es den ersten Corona-Fall: Wie das Gesundheitsamt des Landkreises Waldshut in einer Medienmitteilung erklärt, sei eine Person, die aus dem Landkreis stammt, positiv auf den Coronavirus (Covid 19) getestet worden. Die Person liege schon seit längerer Zeit als Patient in einem Klinikum ausserhalb des Landkreises und werde dort auch behandelt. Da sie aber ihren Wohnsitz im Landkreis Waldshut habe, wird sie auch im Landkreis Waldshut als Coronavirus-Patient aufgeführt. Drei Personen, die als Besucher mit dem Patienten Kontakt hatten, sollen schon identifiziert worden sein und sich in häuslicher Quarantäne befinden.

                (11. März, 16.11 Uhr)

                SBB streicht Fahrplan in Richtung Italien zusammen

                Die SBB ändert wegen des Coronavirus ihren Fahrplan in Richtung Italien: So will das Unternehmen bis zum 5. April mehrere Strecken nur teilweise befahren, wie es in einer Medienmitteilung erklärt. So werden auf der Gotthardachse drei von neun EC-Zugspaaren von Zürich (ab 7.10 Uhr, 11.10 und 15.10 Uhr) sowie Milano (ab 11.10 Uhr, 15.10 und 19.10 Uhr) nur noch zwischen Chiasso und Zürich verkehren. Auf der Simplonachse sind zwei von sieben Verbindungen betroffen (Genf ab: 5.39 Uhr, Basel SBB ab: 12.31 Uhr sowie Mailand ab: 7.20 Uhr und 17.20 Uhr), die nur zwischen Basel respektive Genf und Brig verkehren. Für die betroffenen Züge ist keine grenzüberschreitende Reservation mehr möglich. Ansonsten sollen die die Züge nach Fahrplan verkehren.

                (11. März, 15.31 Uhr)

                Corona-Infektion im grenznahen Gottmadingen

                Bei drei Person aus dem Landkreis Konstanz wurde am Mittwoch eine Coronavireninfektion labordiagnostisch festgestellt. Das teilte das Landratsamt Konstanz in einer Medienmitteilung mit. So seien zwei Personen aus Konstanz und eine aus Gottmadingen betroffen. Alle drei hätten sich während eines Aufenthalts in Südtirol beziehungsweise Tirol mit dem Virus infiziert. Der Gesundheitszustand der erkrankten Personen sei derzeit unkritisch, sie befinden sich in häuslicher Isolation. Die persönliche und medizinische Versorgung sei sichergestellt.

                Das Gesundheitsamt wolle nun Kontaktpersonen ermittelt, um eine mögliche Infektionskette zu unterbrechen.

                (11. März, 15.23 Uhr)

                Weitere Absage wegen Coronavirus

                Eine weitere Veranstaltung ist wegen des Coronavirus abgesagt worden: Der Vorstand des Kantonalen Chorverbandes Schaffhausen hat beschlossen, seine Delegiertenversammlung und Veteranentagung vom 21. März abzusagen. Man habe keinen der Risikopunkte schlüssig garantieren können. Insbesondere der Bereich «besonders gefährdete Personen» sei vor allem bei bei den Veteraninnen und Veteranen gegeben. Ob die Veranstaltung verschoben wird, sei im Moment noch unklar.

                (11. März, 14.34 Uhr)

                Swiss streicht alle Flüge nach Italien

                Die Swiss teilt mit, dass bis Anfang April alle Flüge von und nach Italien ausgesetzt werden. Betroffen von dieser Massnahme «aus kommerziellen Gründen» sind gegen 90 wöchentliche Verbindungen von Zürich nach Mailand, Rom, Venedig, Florenz, Neapel, und Brindisi. Zudem werden weitere europäische Ziele vorübergehend nicht angeflogen, darunter Stuttgart, Nürnberg und Bordeaux. Wie die Airline mitteilt, werden die gestrichenen Flüge schrittweise in den Buchungssystem umgesetzt. Wessen Flug gestrichen wurde, kann kostenfrei umbuchen oder erhält den Ticketpreis zurück.

                Neben der bereits umgesetzten temporären Einstellung von Peking, Shanghai und Tel Aviv wird Swiss auf dem internationalen Streckennetz bis zum 24. April Kairo (4 wöchentliche Verbindungen) vorübergehend nicht mehr anfliegen. Auch der für den 29. März geplante Erstflug nach Washington D.C. wird auf einen späteren Zeitpunkt verschoben.

                (11. März, 14:17 Uhr)

                Mann in Baselland gestorben

                Im Kanton Baselland ist am Mittwoch der vierte Coronapatient der Schweiz gestorben, wie der kantonale Krisenstab mitteilt. Der Mann war 54 Jahre alt und chronisch krank. Es könnte sein, dass sich der Mann während eines Freikirchen-Anlassen in Mülhausen (Frankreich) Mitte Februar angesteckt hat. Diese Information ist allerdings nicht bestätigt. Der Patient war seit dem 3. März wegen einer Lungenentzündung im Spital und wurde positiv getestet, nachdem sich sein Zustand verschlechtert hatte. Er musste danach künstlich beatmet werden. 

                Bereits am Sonntag ist im Kanton Baselland ein Corona-Patient verstorben. Der Mann war 76 Jahre alt und litt ebenfalls unter Vorerkrankungen. 

                (11. März, 13:59 Uhr)

                Verlängerung Veranstaltungsverbot sinnvoll

                Angesprochen auf das Veranstaltungsverbot und die Einschränkungen für Veranstaltungen, sagt Mathys, dass aus «rein epidemiologischer Sicht», ein Fortbestand der Regelungen - und sogar eine Ausweitung, welche für Veranstaltungen mit unter 1000 Personen gelten würde - sinnvoll wäre. Er wolle etwaigen Entscheiden des Bundesrats aber nicht vorgreifen.

                Die Pressekonferenz des Bundes ist jetzt beendet. Hier finden Sie die ganze PK zum Nachschauen:

                (11. März, 12:33 Uhr)

                Schulen bleiben flächendeckend offen

                Mathys wiederholt, dass flächendeckende Schulschliessungen in den Augen des Bundes keinen Sinn machten. Dabei gehe es ebenfalls darum, ältere und kranke Menschen zu schützen. Blieben alle Schulen geschlossen, würden Grosseltern vermehrt als Babysitter einspringen müssen, weil es für die Eltern einfach keine andere Möglichkeit gebe. Das widerspreche dem Ziel des Bundes, eine Durchmischung der Generationen möglichst zu verhindern. Zudem seien Kinder vom Coronavirus am wenigsten betroffen und Krankheitsverläufe seien nur äusserst selten schwerwiegend. Ausgeschlossen sei eine solche Massnahme bei einer eventuell veränderten Lage aber dennoch nicht.

                (11. März, 12:20 Uhr)

                 

                Abflachen der Fälle Ende Mai

                Von einem Journalisten darauf angesprochen, ob es Prognosen für den weiteren Verlauf in der Schweiz gebe, sagt Mathys, dass man derzeit mit einer Abnahme der Fallzahlen Ende Mai rechne. Das werde aber von verschiedensten Faktoren beeinflusst.

                (11. März, 12:12 Uhr)

                Einzelfälle werden künftig nicht mehr gezählt

                Mit der Zunahme der Fälle werde sich der Bund auf das «Sentinella-System» abstützen, das etwa auch bei der Überwachung der Grippefälle zum Einsatz kommt. Das heisst: Es werden nicht mehr die einzelnen Fälle gezählt. 

                «Rennen Sie bitte nicht zum Arzt»

                Der Bund appeliert erneut an die Bevölkerung. Patrick Mathys vom BAG sagt: «Wenn Sie nicht zu einer Risikogruppe gehören und Symptome wie Fieber, Husten oder Atembeschwerden zeigen - rennen Sie bitte nicht zu einem Arzt und schon gar nicht in eine Notfallstation.» Man soll sich in Selbst-Quarantäne begeben und den Gesundheitszustand beobachten. Erst wenn der Verlauf nicht so mild sei, soll man sich telefonisch bei einem Arzt melden. Es gehe hier um Selbstverantwortung und vor allem darum, die Risikogruppe bestmöglich zu schützen. Bis zum Abklingen der Symptome und 24 Stunden darüber hinaus soll man daheim bleiben und soziale Kontakte meiden. 

                Wer nachweislich Kontakt mit einer infizierten Person hatte, soll sich ebenfalls zu Hause in Quarantäne begeben. Wer nach fünf Tagen keine Symptome zeige, habe eine gute Chance, nicht angesteckt worden zu sein. Dennoch soll der Gesundheitszustand weiterhin beobachtet werden. 

                (11. März, 11:55 Uhr)

                Kurzarbeit soll einfacher möglich sein

                Marie-Gabrielle Ineichen-Fleisch vom Seco informiert über Anpassungen in den Bedingungen für die Kurzarbeit, welche getroffen wurden. So wird die Frist für Kurzarbeitsanträge von zehn auf drei Tage verkürzt. Ausserdem wird das Verfahren vereinfacht. Die einzureichenden Unterlagen werden auf das Notwendigste beschränkt. Ausserdem gebe es keinen Grund einen Antrag im Zusammenhang mit dem Coronavirus abzulehnen, so Ineichen-Fleisch.

                (11. März, 11:46 Uhr)

                Bund schliesst neun Grenzübergänge im Tessin

                Der Grenzverkehr aus Italien wird im Tessin per sofort auf die grösseren Grenzübergänge kanalisiert. An neun kleineren Grenzübergängen werden die bereits installierten Barrieren geschlossen. Diese Massnahme erfolgt, um dem Monitoring-Auftrag der Schweiz im Zuge der italienischen Dekrete vom 8. und 9. März gerecht zu werden, heisst es in der Mitteilung. Es handle sich dabei nicht um eine teilweise Grenzschliessung.

                (11. März, 11:39 Uhr)

                645 Fälle in der Schweiz

                Seit 11.30 Uhr informiert der Bund über die jüngsten Entwicklungen. Es sprechen Vertreter des EDA, des BAG, des Seco sowie der EZV. Patrick Mathys vom BAG nennt die aktuellen Zahlen aus der Schweiz: Seit gestern sind über 150 Neu-Infizierte hinzugekommen. Es sind am Mittwochmittag jetzt 645 positiv getestete Fälle, 613 davon sind bestätigt. Insgesamt seien bereits über 8000 Menschen auf das neuartige Coronavirus getestet worden.

                (11. März, 11:30 Uhr)

                Kleinkind in Zürich infiziert

                Der Kanton Zürich vermeldet den bisher jüngsten Corona-Infizierten - es handelt sich dabei um einen einjährigen Buben. Die älteste Patientin im Kanton Zürich ist 62 Jahre alt. Insgesamt zählt der Kanton am Mittwochvormittag 59 registrierte Corona-Fälle. Eine der 59 Personen ist inzwischen wieder genesen. 

                (11. März, 11:24 Uhr)

                Erster Fall in Schaffhausen: 30-Jährige Frau infiziert

                Während viele Schweizer Kantone bereits seit geraumer Zeit Corona-Infektionen vermelden, blieb Schaffhausen bis anhin verschont. Jetzt hat sich das aber geändert. Wie die Staatskanzlei am Mittwoch mitteilt, wurde bei einer ersten Person das Coronavirus SARS-CoV-2 nachgewiesen. Die Person – eine rund 30-jährige Frau mit Wohnsitz in der Stadt Schaffhausen – sei in guter gesundheitlicher Verfassung. Sie befinde sich zu Hause in Selbst-Isolation. Ihre Angehörigen befinden sich ebenfalls in Selbst-Quarantäne. Sollte sich der Gesundheitszustand der Patientin verschlechtern, werde sie in ärztliche Betreuung oder in Spitalpflege verbracht. 

                Die neue Strategie des Kantons Schaffhausen im Umgang mit dem Coronavirus, die seit dem 9. März gilt, sieht vor, dass sich die Betroffenen sowie alle Personen mit Fieber und Husten zu Hause selber isolieren, solange ihr Allgemeinzustand dies zulässt. Selbst-Isolation heisst, zuhause zu bleiben und den Kontakt insbesondere zu älteren Menschen und Risikopatienten zu vermeiden, dies bis 48 Stunden nach Abklingen der Krankheitssymptome. Nach wie vor empfiehlt der Kanton die Einhaltung der Hygienemassnahmen, wie sie auch zur Vorbeugung der saisonalen Grippe empfohlen werden. Auf der Website www.sh.ch/corona sind die getroffenen Massnahmen und die Empfehlungen zuhanden der Bevölkerung aufgeschaltet und werden laufend aktualisiert. 

                (11. März, 10:27 Uhr)

                URh verschiebt «Tage der offenen Werft»

                Wie die Schweizer Schifffahrtsgesellschaft Untersee und Rhein mitteilt, soll die geplante Veranstaltung «Tage der offenen Werft» verschoben werden. Diese hätten am 28. und 29. März stattfinden sollen. Nun soll die Veranstaltung im Jahr 2021 stattfinden.

                (11. März, 9:38 Uhr)

                Erste vier Fälle im Kanton Nidwalden

                Wie der Kanton Nidwalden mitteilt, sei bei vier Personen in einem Erstbefund das neuartige Coronavirus nachgewiesen worden. Die Bestätigung aus dem Referenzlabor stehe noch aus. Bei den Infizierten handle es sich um eine 37-jährige Frau sowie um zwei Männer (60, 31) und eine Frau (32), die miteinander verwandt sind, heisst es in der Mitteilung.

                (11. März, 8:44 Uhr)

                VBSH setzt Massnahmen um

                Am Dienstag gaben die Verkehrsbetriebe Schaffhausen bekannt, dass Massnahmen zur Vorbeugung von Corona-Ansteckungen umgesetzt werden sollen. Diese sind seit Mittwochmorgen in Kraft getreten. So können Fahrgäste die vorderste Türe bei Bussen nicht mehr verwenden. Zudem wurden die vorderen Teile der Busse abgesperrt.

                Auch in Postautos ist der vordere Bereich beim Chaffeur abgesperrt. Bild: Melanie Duchene

                (11. März, 8:39 Uhr)

                GV Quartierverein Buchthalen abgesagt

                Das Coronavirus zwingt auch den Quartierverein Buchthalen dazu, Konsequenzen zu ziehen. Wie der Verein am Dienstagabend mitteilt, hat sich der Vorstand dazu entschieden, die Generalversammlung vom kommenden Freitag, 13. März, abzusagen. Nach Rücksprache mit dem BAG sowie den kantonalen Behörden sei man der Meinung, dass man die Mitglieder keinem unnötigen Risiko aussetzen soll und möchte. Die Unterlagen zur Abstimmung bekommen alle zur GV angemeldeten Personen am Freitag per E-Mail. Zusätzlich werden sie auf der Website aufegschaltet. Innerhalb einer Woche könne die Stimme abgegeben werden.

                Neben den Abstimmungen zu Jahresrechnung 2019 und Budget 2020 werden auch die Wahl des Präsidenten, des Kassiers, des Vorstandes sowie der Rechnungsrevisoren schriftlich durchgeführt. 

                (10. März, 21:55 Uhr)

                Italien: 168 Tote binnen 24 Stunden

                Die Lage im Nachbarland Italien spitzt sich weiterhin zu. Am Dienstag übersprang die Gesamtzahl der gemeldeten Corona-Fälle die 10'000er-Marke (10'149 Menschen). Bisher sind 631 Menschen gestorben. Das teilt der Zivilschutz in Rom mit. Noch am Montag hatten die Behörden 9172 Infektionen und 463 Todesfälle gemeldet.

                (10. März, 18:52 Uhr)

                Schaffhauser Anleger lassen sich nicht verunsichern

                Am Montag stürzten die Börsen weltweit ab. Auch der Swiss Market Index ging tauchen und verlor 5 Prozent. Die Börse leidet aktuell unter der Unsicherheit wegen des Coronavirus. Zudem hat gestern der Preisschock am Ölmarkt weltweit für sinkende Kurse gesorgt. In Schaffhausen lässt das die Anleger jedoch weitgehend kalt, sagt der Vorsitzende der Geschäftsleitung der Schaffhauser Kantonalbank, Martin Vogel im Interview mit Radio Munot.

                (10. März, 17.02 Uhr) 

                Zwei weitere Coronafälle im Kanton Thurgau

                Im Kanton Thurgau haben sich zwei weitere Personen mit dem Coronavirus angesteckt. Das teilte der Führungsstab des Kantons in einer Medienmitteilung mit. Es handle sich um einen 39-jährigen Mann und eine 37-jährige Frau. Beide stammen aus der Region Arbon. Damit steigt die Zahl der positiv getesteten Fälle im Kanton Thurgau auf drei. Die beiden positiv getesteten Personen hätten sich unabhängig voneinander vermutlich in Österreich angesteckt. Sie zeigen beide typische, grippale Symptome. Es gehe ihnen den Umständen entsprechend gut und sie seien im häuslichen Umfeld isoliert, so der Kanton.

                (10. März, 16.21 Uhr)

                Fitness-Center kämpfen mit Desinfektionsmittel-Engpässen

                Regionale Fitness-Center haben aktuell nicht weniger Besucher wegen des Coronavirus. Das zeigt eine nicht repräsentative Umfrage von Radio Munot. Um der aktuellen Verunsicherung entgegenzuwirken, informieren die Center jeweils über die aktuellen Empfehlungen des Bundes. Sorgen bereitet den Fitness-Centern aber vielmehr die Beschaffung von Desinfektionsmittel. Der Geschäftsführer des Schaffhauser Eurofit, Beat Gerber, wartet beispielsweise schon seit drei Wochen auf Nachschub, wie er gegenüber Radio Munot sagt. Falls das Desinfektionsmittel ausgehen würde, könnten sich gewisse Betreiber vorstellen, nur noch an der frischen Luft Fitnessstunden anzubieten, wo keinerlei Geräte gebraucht werden, wie sie im Interview mit Radio Munot sagen:

                (10 März, 15.51 Uhr)

                Keystone-SDA arbeitet in Minimalbesetzung

                Auch die SDA trifft das Coronavirus: Nach einem Verdachtsfall hat die Nachrichtenagentur Keystone-SDA Vorsichtsmassnahmen eingeleitet. Seit Dienstag arbeitet im Newsroom in Bern nur noch ein kleines Team, die übrigen Mitarbeitenden sind im Homeoffice.

                (10. März, 15.35 Uhr)

                VBSH: Vorderste Türe bleibt geschlossen

                Wegen des Coronavirus kommt es zu einigen Änderungen bei den Verkehrsbetrieben Schaffhausen (VBSH): So bleibt zukünftig die vorderste Türe beim Fahrpersonal geschlossen. Die Fahrgäste sollen mittels Fahrgastinformation darauf aufmerksam gemacht werden, die hinteren Türen zu benutzen. Auch der Ticketverkauf durch das Fahrpersonal auf Regionalbussen wird eingestellt. Die Fahrgäste seien angehalten, ihre Tickets auf anderen Kanälen zu erwerben, beispielsweise am Ticketautomaten, im Kundencenter Ticketeria am Bahnhof oder über die digitalen Kanäle (Webshop, Apps).

                «Die Ziele dieser betrieblichen Massnahmen sind der Schutz unserer Fahrgäste und der Mitarbeitenden», begründete das Unternehmen diese Entscheidung in einer Medienmitteilung. «Der Zweck ist die Aufrechterhaltung des ordentlichen Fahrplans, so dass möglichst lange keine oder nur geringe gesundheitliche Ausfälle beim Fahrpersonal wegen dem Coronavirus vorkommen. »

                Diese Massnahmen gelten bis auf weiteres und werden bei den VBSH auf allen Stadt- und Regionalbuslinien ab Mittwoch, 11. März, umgesetzt. Für die Fahrgäste gelte weiterhin die Fahrausweispflicht. Während im Stadtbus der Fahrausweis nach wie vor an den Automaten im Bus gekauft werden könne, empfehlen die VBSH bei einer Fahrt im Regionalbus, das Ticket vor der Fahrt über eine Ticketing-App zu beziehen. Fahrgäste, welche aufgrund dieser Massnahme keinen gültigen Fahrausweis beziehen könnten, würden bis zum Zielort mitbefördert, «müssen ihr Ticket nach der Fahrt bei einer anderen Ticketbezugsstelle nachlösen». Dies gelte insbesondere für die Weiterreise mit anderen ÖV-Transportunternehmen.

                Christoph Wahrenberger, Mediensprecher der VBSH, erklärt gegenüber Radio Munot die Massnahmen:

                (10. März, 13.53 Uhr)

                Zweiter Corona-Fall in der Grenzregion

                Im deutschen Grenzgebiet gibt es mittlerweile zwei bestätigte Corona-Fälle. Der zweite Patient kommt von der Halbinsel Höri, unweit von Stein am Rhein, teilt das Landratsamt Konstanz heute mit. Der Gesundheitszustand der betroffenen Person ist unkritisch, weshalb sie zuhause in Isolation ist. Das Gesundheitsamt ermittelt Kontaktpersonen, um weitere Ansteckungen zu verhindern. Auch in Singen gibt es einen offiziellen Coronavirus-Patienten. Beide Patienten waren kürzlich im Tirol.

                (10. März, 13.26 Uhr)

                Schulklasse bleibt wegen Coronavirus zu Hause

                Die Hochrheinkommission (HRK) lanciert einen MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik)-Reisekostenfonds für Schulklassen. Schüler aus den Kantonen Aargau und Schaffhausen sowie den Landkreisen Lörrach und Waldshut steht ab sofort ein MINT-Reisekostenfonds zur Verfügung, der grenzüberschreitende Besuche in Schullaboren unterstützt. Eine Medienkonferenz zu diesem Thema, bei dem auch eine Schulklasse aus Bad Säckingen teilnehmen wollte, musste jetzt abgesagt werden. Der Grund: Wegen des erhöhten Infektionsrisikos mit Covid-19 habe die Schule alle Schulreisen abgesagt. Das teilte die Hochrheinkommission in einer Medienmitteilung mit.

                (10. März, 13.24 Uhr)

                Über 100 neue Corona-Fälle in der Schweiz

                Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) hat neue Zahlen zum Coronavirus herausgegeben: So wurden 491 Fälle positiv getestet, davon einer im Fürstentum Liechtenstein. Stand Mittwoch 12 Uhr sind 476 Personen mit dem Virus infiziert. Bei 15 Fällen liegt ein erstes positives Resultat vor, die Bestätigung steht noch aus.

                Am Montag lag die Zahl bei 374, wobei 312 Fälle bestätigt waren und bei 62 Fällen ein erstes positives Resultat vorlag.

                 

                (10. März, 12.22 Uhr)

                IWC schliesst Museum und bietet keine Führungen mehr an

                Das IWC-Museum ist wegen des Coronavirus geschlossen. Ebenso wird es keine Führungen durch die Fabrik mehr geben. Das teilte das Unternehmen auf seine Webseite mit. «Unsere Priorität ist es unsere Angestellten und Kunden zu schützen», begründet das Unternehmen diesen Schritt.

                (10. März, 12.05 Uhr)

                Industrie- und Wirtschafts-Vereinigung sagt Mitgliederversammlung ab

                Die Industrie- und Wirtschafts-Vereinigung Schaffhausen (IVS) wird ihre 100. Mitgliederversammlung nicht wie geplant abhalten. Diese war für den 20. März angesetzt. Man habe sich «aufgrund der sich verschärfenden Lage bezüglich des Coronavirus in der Schweiz» zu diesem entschlossen. «Unter den gegebenen Umständen wäre eine Durchführung mit unnötigen Risiken für die Teilnehmenden sowie deren Umfeld verbunden», so die IVS in einer Medienmitteilung. Ausserdem wolle man die Jubiläums-Versammlung mit möglichst vielen Firmenvertretern und in «positiver Stimmung» durchführen.

                Wann die Mitgliederversammlung nachgeholt werden soll, sei noch nicht klar. Man wolle aber frühzeitig darüber informieren.

                (10. März, 11.42 Uhr)

                Coronavirus sorgt für Verluste bei der SBB

                Auch die SBB spürt die Folgen des Coronavirus: An der Jahresmedienkonferenz erklärte SBB-Chef Andreas Meyer, dass die Nachfrage nach Italienreisen um 90 Prozent eingebrochen sei, nach Frankreich um 60 Prozent. Das koste die SBB eine halbe Million Franken pro Tag. In der Schweiz seien derzeit rund zehn Prozent weniger Passagiere unterwegs. Trotzdem sieht Meyer auch positive Effekte des Coronavirus: Dieses sei «eine Chance, das digitale Arbeiten mit Homeoffice weiterzuentwickeln.» Das Unternehmen biete seinen Mitarbeitern seit Jahren diese Möglichkeit an.

                (10. März, 11.17 Uhr)

                Kantonsspital trifft Vorkehrungen für den Ernstfall

                Im Parkhaus neben dem Notfall haben die Spitäler Schaffhausen einen speziellen Corona-Triagebereich eingerichtet. Ab sofort ist dieser in Betrieb. Betreut werden die Patientinnen und Patienten auch vom Zivilschutz. Wie viele Verdachtsfälle kommen werden, ist unklar.

                (10. März 11.09 Uhr) 

                Dritter Corona-Toter in der Schweiz

                Wie die Tessiner Regierung am Dienstagmorgen mitteilte, verstarb das erste Opfer im Kanton Tessin am neuartigen Coronavirus. Es handle sich um eine 80-jährige Person aus der Region Mendrisio. Die Person habe in einem Altersheim gelebt, wie die Tessiner Regierung am Dienstagmorgen mitteilte. Die Person soll bereits Vorerkrankungen gehabt haben.

                (10. März, 10:58 Uhr)

                Wegen Coronavirus: Zürcher Gemeinderat sucht neuen Sitzungsort

                Das Büro des Züricher Gemeinderats hat entschieden, die Ratssitzung vom 11. März abzusagen. Das teilte er in einer Medienmitteilung mit. Man suche aktuell einen alternativen Sitzungsort. «Obwohl der Rat mit seinen 125 Mitgliedern das Rathaus Zürich nicht so eng belegt wie der Kantonsrat, ist offensichtlich, dass sich die Empfehlungen des Bundesamts für Gesundheit aufgrund der sehr engen Platzverhältnisse im Plenarsaal und der Infrastruktur im Rathaus nicht umsetzen lassen», so das Zürcher Gemeinderat.

                Von dieser Absage am Mittwoch seien keine zeitkritischen Geschäfte betroffen. Sollte in einer Woche noch keine Lösung beziehungsweise ein neuer Ort gefunden sein, wolle man über das weitere Vorgehen erneut entschieden. Von diesem Entscheid nicht betroffen seien die Sitzungen der Ratskommissionen.

                (10. März, 10 Uhr)

                Italien weitet Sperr-Massnahmen auf ganzes Land aus

                In keinem anderen europäischen Land ist die Infektionsrate mit dem Coronavirus so hoch wie in Italien. Das Land zieht daraus jetzt Konsequenzen und schränkt wegen der Coronavirus-Epidemie die Reise- und Versammlungsfreiheit im ganzen Land ein. Premier Giuseppe Conte rief am Montagabend dazu auf, landesweit auf Reisen zu verzichten. Er kündigte zudem ein Versammlungsverbot an, das am Dienstag durch ein Dekret in Kraft gesetzt werden soll. Auch Sportveranstaltungen sollen nicht mehr stattfinden, Schulen werden bis zum 3. April geschlossen. Restaurants und Bars dürfen in ganz Italien nur noch bis 18 Uhr offen sein.
                 

                (9. März, 22.22 Uhr)

                BAG ändert Quarantäne-Regelungen

                Die starke Ausbreitung des Virus Sars-CoV-2 veranlasste das Bundesamt für Gesundheit (BAG), die Quarantäne-Regelungen zu ändern: Wer sich infiziert hat, muss nun mindestens zehn Tage in Isolation bleiben, zuvor waren es 14 Tage. Ausserdem müssen nur noch den Erkrankten sehr nahe stehende Personen, also Menschen, die mit der angesteckten Person zusammenwohnen oder intime Kontakte mit ihr gehabt hatten, für mindestens fünf Tage in Quarantäne, so das BAG. Sämtliche Kontaktpersonen von Angesteckten ausfindig zu machen und zu informieren, sei mittlerweile unverhältnismässig, sagte Virginie Masserey, Leiterin der Sektion Infektionskontrolle beim BAG, am Montag der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. 

                Das bedeute im Umkehrschluss: Auf das Virus sollen nur noch besonders verletzliche Menschen getestet werden, ebenso wie die, die im Spital behandelt werden müssten und Personal von medizinischen Einrichtungen. Nicht mehr getestet wird, wer lediglich schwache Symptome einer möglichen Covid-19-Erkrankung und kein besonderes Risiko hat. Wenn der Zustand sich verschlechtert, soll telefonisch ein Arzt beigezogen werden.

                (9. März, 21.15 Uhr)

                «Corona-Drive-In» im Kreis Waldshut

                Im Kreis Waldshut zeigen sich einige medizinische Fachkräfte äusserst erfinderisch: So berichtet der Südkurier, dass das Landratsamt Waldshut an mehreren Orten im Landkreis ein «Corona-Drive-In» anbieten will. «Das Gesundheitsamt, ein Arzt und eine medizinische Fachkraft werden an drei Tagen diese und nächste Woche jeweils zwei bis drei Stunden an einem Standort im Landkreis in einem Fahrzeug Rachen-Nasenabstriche nehmen», sagte die Pressesprecherin des Landratsamtes, Susanne Heim, der Zeitung. Damit sollen örtliche Praxen entlastet werden.

                Im Kreis Waldshut gibt es aktuell noch keinen bestätigten Corona-Fall.

                (9. März, 20.02 Uhr)

                Patient 1 in Italien auf dem Weg der Besserung

                Eine gute Nachricht aus Italien: Der erste Patient, der sich dort mit dem Coronavirus infizierte konnte wieder aus der Intensivstation entlassen werden. Das berichtet «La Repubblica». Sein Zustand war lange Zeit kritisch.

                (9. März, 19.26 Uhr)

                Börsenkurse fallen

                Ölpreis-Crash und das Coronavirus: Die Börsen gingen am Montag auf Talfahrt. Der Swiss Market Index (SMI), der noch Ende Februar bei 11‘263.01 Punkten stand, verlor 510 Punkte. Am Ende des Börsentages stand ein Minus von 5.5 Prozent.

                Bitter war der Tag auch für die an der Börse geführten Schaffhauser Unternehmen: So verloren die Aktien der Georg Fischer AG 8 Prozent.

                Die Börsenkurse der Georg Fischer AG am Montag...

                Nicht ganz so gross war der Verlust der SIG Combibloc Group aus Neuhausen, welche «nur» 6.53 Prozent verloren.

                ...und die der SIG Combibloc Group.

                Die Furcht vor den wirtschaftlichen Folgen des Coronavirus hatte Börsen weltweit auf Talfahrt geschickt. Dazu kam ein starker Sturz des Ölpreises. In Europa sprachen Händler von einem schwarzen Montag. Anleger befürchten schwere Auswirkungen des Virus auf das Wirtschaftswachstum.

                (9. März, 18.11 Uhr)

                Schaffhauser Gesundheitsamt gibt neue Corona-Strategie bekannt

                In einer Mitteilung der Schaffhauser Staatskanzlei wurde die neue Strategie zum Umgang mit dem Coronavirus erläutert. Die grundlegenden Ziele seien hierbei die Verzögerung der Ausbreitung und der Schutz von besonders gefährdeten Personen. Zudem soll dem Gesundheitssystem ermöglicht werden, die schweren Fälle zu versorgen. Hierfür betont die Staatskanzlei, dass das Gesundheitssystem vorrangig schwere Fälle sowie besonders gefährdete Personen versorge.

                Deshalb sollen Erkrankte, die nicht besonders gefährdet oder schwere Symptome haben, zu Hause bleiben. Die Staatskanzlei empfiehlt in diesem Fall eine Selbst-Isolation, die bis 48 Stunden nach dem Abklingen der Symptome durchgeführt werden soll. Weiterhin sei grundsätzlich empfohlen, im Alltag Distanz zu anderen Menschen zu halten.

                Personen mit akutem Husten, Atembeschwerden und/oder Fieber werden nur getestet, wenn die Symptome schwer sind, sie zu einer Risikogruppe gehören, oder im direkten Kontakt mit Patienten und Bewohner von Alters- und Pflegeheimen arbeiten. Wenn keine dieser zusätzlichen Kriterien erfüllt sind, sollten Tests vermieden werden.

                (9. März, 15:56 Uhr)

                «Das hat man gemacht, um die Patientenströme zu trennen»

                Seit Montagmorgen hat das Kantonsspital Schaffhausen eine Vor-Triage aufgrund des Coronavirus in Betrieb genommen. Regierungsrat Walter Vogelsanger erklärt das Vorgehen im Interview mit Radio Munot. Auch Markus Schneemann, Chefarzt für Innere Medizin, spricht über den aktuellen Umgang mit dem Coronavirus sowie die Erwartungen in der Region.

                Walter Vogelsanger und Markus Schneemann sprechen über den Umgang mit dem Coronavirus im Kanton Schaffhausen

                (9. März, 15:07 Uhr)

                Corona-Sorge in Altersheimen

                Im Altersheim Ruhesitz in Beringen hält man sich an die Empfehlungen für den Umgang mit dem Coronavirus. Besuche sind auf ein Minimum zu reduzieren. Der Heimleiter appelliert an die Eigenverantwortung.  (🔒 ABO)

                (9. März, 14:59)

                «Blick» ordnet per sofort Home Office an

                Seit Montag sollen alle Journalistinnen und Journalisten der Blick-Gruppe bis auf Weiteres von Zuhause aus arbeiten. Dies bestätigt Ringier-Sprecher Mike Pelzer am Montagmittag gegenüber persoenlich.ch. «Wir wollen die Mitarbeitenden auch weiterhin vor der Möglichkeit einer Ansteckung schützen», begründet Ringier diese Massnahme.

                (9. März, 13:08 Uhr)

                373 positiv getestete Corona-Fälle

                Am Montagmittag veröffentlichte das BAG einen neuen Situationsbericht zur Lage hinsichtlich des Coronavirus. Derzeit gebe 373 positiv getestete Corona-Fälle in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein. Bei 62 Fällen steht die Bestätigung aus dem Referenzlabor noch aus.

                (9. März, 12:33 Uhr)

                Session im Bundeshaus fortgesetzt

                Bezüglich der Sicherheitsmassnahmen im Bundeshaus hinsichtlich des Coronavirus wurde heute informiert. Es wurde beschlossen, dass die aktuelle Session fortgeführt wird. Jedoch werde man den Empfehlungen des Bundes folgen: Das heisst, Parlamentarier sollen bei Krankheitssymptomen zuhause bleiben und bei Sitzungen möglichst Abstand voneinander halten.

                (9. März, 12:24 Uhr)

                Schaffhauser Kirchen ziehen Konsequenzen 

                Das Coronavirus macht auch vor den Kirchen in Schaffhausen keinen Halt. Die Gotteshäuser sehen sich mit neuen Herausforderungen konfrontiert und müssen teils alte Traditionen brechen. (🔒 ABO)

                (9. März, 10:44 Uhr)

                Spar- und Leihkasse Thayngen AG verschiebt GV

                Wie die Spar- und Leihkasse Thayngen am Montagmorgen mitteilt, wurde aufgrund des Coronavirus entschieden, die geplante Generalversammlung vom 4. April nicht durchzuführen. Diese soll auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden.

                (9. März, 9:44 Uhr)

                Genehmigungen von Kurzarbeit steigen deutlich an

                Der Schweizer Arbeitsmarkt ist immer stärker vom Coronavirus betroffen. Seit Anfang März haben die genehmigte Voranmeldungen für Kurzarbeit stark zugenommen, wie es vom Staatssekretariat für Wirtschaft Seco am Montag hiess. Diese Woche soll der Bundesrat über Vereinfachungen dieses Instruments entscheiden.

                (9. März, 9:03 Uhr)

                Kantonsspital Schaffhausen bereitet sich auf Coronavirus vor

                Wie die Schaffhauser Gesundheitsamt mitteilt, bereitet sich der Kanton Schaffhausen auf eine steigende Anzahl an Personen mit Verdacht auf das Coronavirus vor. Seit Montagmorgen wurde eine Vor-Triage im Kantonsspital Schaffhausen in Betrieb genommen. Hierfür soll auch der Zivilschutz zum Einsatz kommen.

                So sollen Personen, die nun das Notfallzentrum des Kantonsspitals aufsuchen, am Eingang vor-triagiert werden. Das bedeutet, dass Patienten mit Verdacht auf das Coronavirus in seperaten Räumlichkeiten anhand einer Checkliste befragt werden. Falls sich der Verdacht auf das Virus erhärtet, sollen diese direkt in ein Isolationszimmer oder in eine separate Wartezone gebracht werden. Dies sei eine Massnahme zum Schutz von Patienten, Besuchern und Mitarbeitenden.

                Derzeit rechnet das Schaffhauser Gesundheitsamt damit, dass die Anzahl der infizierten Personen gemäss der aktuellen Erwartung des BAG weiter zunehmen werde. Daher haben die Spitäler Schaffhausen die Notfallstation am Kantonsspital Schaffhausen bereits personell und organisatorisch der Situation angepasst. Um dem erwarteten Anstieg gerecht zu werden, hat die Kantonale Führungsorganisation beschlossen, den Zivilschutz zur Unterstützung beizuziehen.

                Zum Schutz der involvierten Personen sollen Zivilschützer sowie Mitarbeitende der Spitäler Schaffhausen vorschriftsgemäss Masken und Schutzbekleidung bei der Vor-Triage tragen.

                Die Befragungsräumlichkeiten des Kantonsspital Schaffhausens. Bild: Zeno Geisseler

                (9. März, 7:58)

                Grenze zu Italien bleibt für Grenzgänger offen

                Die Grenze zwischen Italien und der Schweiz bleibt für Grenzgängerinnen und Grenzgänger offen. Das hat der italienische Aussenminister Luigi Di Maio seinem Amtskollegen Ignazio Cassis in einem Telefongespräch angekündigt, wie der Bundesrat am Sonntag mitteilte. Alle Erwerbstätigen können sich demnach weiterhin fortbewegen, um ihrer Berufstätigkeit nachzugehen, und das sowohl zwischen den italienischen Regionen wie auch zwischen der Schweiz und Italien. Der Fortbestand des Tessiner Gesundheitssystems sollte damit gesichert sein, schreibt der Bundesrat. Die Grenzgänger müssten aber über ein Dokument verfügen wie den Ausländerausweis G, das ihre Berufstätigkeit beweist. Die italienischen Behörden werden gemäss Bundesrat Kontrollen durchführen.

                (8. März, 19:15 Uhr)

                Ansteckungskette unklar

                Das Todesopfer war ein Schweizer, der im Baselbiet lebte. Wie, wo und bei wem er sich ansteckte, könne nicht mehr eindeutig gesagt werden, antwortet Jörg D. Leuppi auf die Frage eines Journalisten. Eine Verbindung zu Italien habe nicht bestanden.

                Der Mann sei im Verlauf der vergangenen Woche ins Kantonsspital eingeliefert worden. Er sei bereits sehr krank gewesen. Der Patient habe eine intensivmedizinische Behandlung explizit abgelehnt und sei am Sonntagmorgen gestorben. Der 76-Jährige wurde aus einem anderen Spital bereits als Corona-Patient ins Kantonsspital eingeliefert. Dort lag er auf der Isolierstation. Sowohl Pflegepersonal als auch andere Patienten seien jederzeit gut geschützt gewesen.

                (8. März, 16:14 Uhr)

                Zweites Opfer war 76 Jahre alt

                Jetzt informieren im Baselbiet die kantonalen Behörden. Es handelt sich beim zweiten Todesopfer um einen 76-jährigen Patienten, der bereits Vorerkrankungen hatte. Er gehörte somit zur Risikogruppe. Das erklärte Thomas Weber, Gesundheitsdirektor und Regierungsrat.

                Der Mann litt gemäss Jörg D. Leuppi, Chefarzt des Kantonsspitals, unter Altersdiabetes, hohem Blutdruck und hatte eine bestehende Herzkranzerkankung sowie vor Kurzem erst einen Herzinfarkt.

                (8. März, 16:01 Uhr)

                Zweiter Todesfall in der Schweiz

                Im Kanton Basel-Landschaft ist am Sonntag schweizweit der zweite Patient am Coronavirus gestorben. Wie der kantonale Krisenstab mitteilt, war er im Kantonsspital in Liestal hospitalisiert. Die Behörden wollen um 16 Uhr informieren.

                (8.März, 14:05 Uhr)

                332 positive Coronatests - Schaffhausen weiterhin verschont

                Um 12 Uhr hat das Bundesamt für Gesundheit (BAG) die aktuellsten Zahlen veröffentlicht. Demnach liegen in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein 332 positiv getestete Fälle vor. Davon sind 281 Fälle von einem Referenzlabor bestätigt, bei 51 Fällen liegt ein positives Erstresultat vor. Alle Erkrankten sind isoliert. Über 4000 Personen wurden bisher negativ auf das Coronavirus getestet.

                Erkrankungen liegen in den folgenden Kantonen vor: Aargau, Appenzell Ausserrhoden, Baselland, Basel-Stadt, Bern, Freiburg, Genf, Graubünden, Jura, Luzern, Neuenburg, St. Gallen, Schwyz, Solothurn, Tessin, Thurgau, Waadt, Wallis, Zug, Zürich sowie Fürstentum Liechtenstein. Schaffhausen bleibt vorerst weiterhin vom Virus verschont.

                (8. März, 12:19 Uhr)

                Deutschland blockiert Schutzmasken-Sendungen

                Mitten im Kampf gegen das tödliche Coronavirus ist zwischen der Schweiz und Deutschland ein offener Streit um die Lieferung von Schutzmasken entbrannt. Deutschland verhindert laut einem Bericht der «NZZ am Sonntag» die Ausfuhr der Masken in die Schweiz. Die Eidgenossenschaft lud deswegen gemäss Angaben des Staatssekretariats für Wirtschaft (Seco) den deutschen Botschafter vor, um bei ihm gegen das Ausfuhrverbot zu protestieren. «Bei diesen Kontakten wurden die deutschen Behörden mit Nachdruck aufgefordert, die blockierten Sendungen umgehend freizugeben», wird Seco-Sprecher Fabian Maienfisch zitiert. Laut dem Bericht wird ein Lastwagen eines Schweizer Unternehmens von deutschen Zollbehörden daran gehindert, in die Schweiz zu fahren. An Bord befinden sich 240’000 Schutzmasken. Das Seco weist darauf hin, dass es sich nicht um einen einzelnen Fall handle, und dass weitere Transporte blockiert seien.

                Die deutsche Regierung hatte am vergangenen Mittwoch ein Ausfuhrverbot für medizinische Schutzausrüstungen wie Schutzbrillen, Atemschutzmasken, Schutzkittel, Schutzanzüge und Handschuhe erlassen. Einen Tag zuvor hatte die französische Regierung die Beschlagnahmung aller Schutzmasken angeordnet. Die Schweiz wird hart von diesen Massnahmen getroffen, weil das Land selber kaum medizinisches Verbrauchsmaterial produziert.

                (8. März, 10:04 Uhr)

                Kassen sehen Verantwortung bei den Kantonen

                1,7 Milliarden Franken - von diesen Kosten gehen Experten wegen der Ausnahmesituation rund um das Coronavirus allein im Gesundheitssektor aus. Eingerechnet sind hierbei auch die laufenden Corona-Tests, Spitalaufenthalte und etwaige spätere Impfungen. Vom Bund wurde angeordnet, dass die Corona-Tests von den Krankenkassen übernommen werden. Dagegen wehren sich diese nund aber, schreibt die «SonntagsZeitung». Die Kassen berufen sich auf das Epidemiegesetz, in welchem ausdrücklich vermerkt seit, dass dei Kantone für die Tests aufkommen müssten. Dass über die Hältte den Tests wegen hoher Franchise jetzt selber bezahlen müsse, schaffe zusätzlich falsche Anreize. Wie ein Sprecher des Krankenkassenverbands Santésuisse sagt, liege es schliesslich im öffentlichen Interesse, dass niemand wegen finanzieller Gründe auf einen Test verzichte. 

                (8. März, 8:08 Uhr)

                Sperrgebiete: Italien riegelt Provinzen ab

                In Italien sind bisher 233 Personen am Coronavirus gestorben, 5883 Menschen haben sich infiziert. Italiens Regierung stellt deswegen die Lombardei und 14 andere Gebiete mit insgesamt mehreren Millionen Einwohnern unter Quarantäne - dazu gehören auch Mailand und Venedig. Gemäss der Nachrichtenagentur Ansa sagte Ministerpräsident Giuseppe Conte am Sonntagmorgen, er habe das entsprechende Dekret unterschrieben. Modena, Parma, Piacenza, Reggio Emilia, Rimini, Pesaro und Urbino, Alessandria, Asti, Novara, Verbano Cusio Ossola, Vercelli, Padua, Treviso und Venedig wird man nur noch mit Sondergenehmigung betreten oder verlassen dürfen. Museen, Kinos, Sportzentren und auch Skipisten werden geschlossen, zivilie und religiöse Zeremonien - inklusive Trauerzeremonien - werden ausgesetzt. Zudem dürfen Mitarbeiter aus dem Gesundheitssystem derzeit keine Ferien nehmen. 

                Gemäss Ansa sagte Conte, die Mobilität werde nicht komplett gestoppt. So gebe es keinen Stopp für Flüge und Züge. Aber eine Fahrt müsse einen Grund haben und die Polizei könne Menschen anhalten und danach fragen. Die neuen Sperrgebiete sollten von sofort bis zunächst zum 3. April gelten, schrieben Zeitungen. Man dürfe diese Zonen nur aus «ernsten und unvermeidlichen» Anlässen betreten oder verlassen, etwa zum Zwecke der Arbeit oder aus familiären Gründen, hiess es. Cafés und Restaurants in den betroffenen Provinzen bleiben vorerst offen, der Inhaber müsse aber dafür sorgen, dass die Gäste einen Mindestabstand von einem Meter bewahrten. 

                (8. März, 7:50 Uhr)

                 

                Die Unterschiede zwischen Influenza und Covid-19

                Bei der Diskussion um Massnahmen gegen die Covid-19-Epidemie wird oft die Grippe zum Vergleich herangezogen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) nennt nun wichtige Gemeinsamkeiten und Unterschiede:

                Ähnlich ist demnach die Ausprägung der Infektionskrankheiten: Beide sind von einem Virus verursachte Atemwegserkrankungen, deren Verlauf sehr unterschiedlich sein kann - von symptomlos oder mild bis hin zu sehr schwer, mitunter gar tödlich.  Beide Erreger werden vorwiegend über Tröpfchen etwa beim Sprechen oder Husten oder auch direkten Kontakt übertragen. Darum greifen bei beiden auch die gleichen Vorsichtsmassnahmen: gute Handhygiene, in den Ellbogen oder ein Taschentuch husten, Kontakt zu Infizierten vermeiden.

                Grössere Ansteckungsrate bei Coronavirus

                Unterschiede gibt es laut WHO bei der Ausbreitungsgeschwindigkeit: Influenza habe eine kürzere Inkubationszeit zwischen Ansteckung und der Ausbildung erster Symptome, zudem erfolgten die Ansteckungen in den Infektionsketten rascher aufeinander. Bei Covid-19 liege dieses Intervall bei etwa 5 bis 6 Tagen, bei Influenza bei 3 Tagen. Das bedeute, dass sich Influenza rascher verbreiten kann als Covid-19.

                Hinzu komme, dass bei Influenza oft schon vor der Ausprägung von Symptomen weitere Menschen angesteckt würden. Bei Covid-19 seien zwar Übertragungen 24 bis 48 Stunden vor dem Auftreten von Symptomen bekannt, sie seien aber nach derzeitigem Kenntnisstand anders als bei der Grippe selten und spielten für die Weiterverbreitung kaum eine Rolle.

                Ein weiteres wichtiges Kennzeichen ist die Ansteckungsrate. Das neue Coronavirus Sars-CoV-2 wird nach WHO-Daten von einem Infizierten im Mittel an zwei bis zweieinhalb weitere Menschen weitergegeben - und damit an mehr als bei Influenza. Wegen der unsicheren Datenlage und verschiedenen den Wert beeinflussenden Effekten sei ein Vergleich bei diesem Aspekt aber nur eingeschränkt möglich, heisst es von der WHO.

                Todesrate bei Coronavirus höher

                Erhebliche Unterschiede gibt es im Bezug auf Kinder: «Kinder sind bedeutsame Treiber für die Übertragung von Influenzaviren in der Gemeinschaft», so die WHO. Für den Covid-19-Erreger zeigten erste Auswertungen, dass Kinder weniger betroffen sind als Erwachsene und nur selten deutliche Symptome entwickeln. Vorläufige Daten lassen demnach zudem annehmen, dass Kinder sich vor allem bei Erwachsenen anstecken - Erwachsene aber umgekehrt kaum bei Kindern.

                Schwere bis lebensbedrohliche Verläufe gibt es nach bisherigen Auswertungen bei Covid-19 häufiger als bei der Grippe. Der WHO zufolge ist der Verlauf bei 15 Prozent der Infizierten so schwer, dass eine zusätzliche Versorgung mit Sauerstoff nötig wird. Bei 5 Prozent der Infizierten ist demnach künstliche Beatmung nötig. Auch die Todesrate liegt wohl höher als bei der normalen saisonalen Grippewelle - exakte Angaben lassen sich dazu aber derzeit kaum machen.

                Keine Impfungen

                Als besonders von schweren Verläufen betroffene Risikogruppen gelten bei Influenza Kinder, Schwangere, Ältere sowie Menschen mit chronischen Krankheiten oder geschwächtem Immunsystem. Bei Covid-19 gehören Kinder und Schwangere nach derzeitigem Wissensstand nicht zu den Risikogruppen.

                Zu beachten ist auch der Unterschied bei den Möglichkeiten für Behandlung und Vorsorge. «Zwar gibt es bereits eine Reihe klinischer Tests von Medikamenten in China, und es sind mehr als 20 Impfstoffe gegen Covid-19 in der Entwicklung, bisher aber gibt es keine zugelassenen Impfstoffe oder Therapien für Covid-19», so die WHO. Bei Influenza hingegen gebe es sowohl schützende Impfungen als auch zugelassene antivirale Medikamente. (sda)

                (7. März, 15:29 Uhr)

                Erster Corona-Fall in Singen

                Im Landkreis Konstanz gibt es einen ersten bestätigten Corona-Fall. Die betroffene Person stammt aus Singen. Sie bemerkte erste Symptome, als sie aus dem Südtirol zurückkehrte und meldete sich daraufhin beim Hausarzt, wie Radio Munot berichtet. Daraufhin wurde bei der Person das Coronavirus festgestellt, teilt der Landkreis Konstanz mit. Die erkrankte Person ging wegen grippeähnlicher Symptome nach den Ferien nicht zur Arbeit. Da ihr Gesundheitszustand nicht kritisch ist, befindet sie sich in häuslicher Isolation. Das Gesundheitsamt ermittelt nun weitere Kontaktpersonen.

                (7. März, 13:43 Uhr)

                Zahl steigt weiter an

                Waren es am Freitag noch 210 bestätigte Ansteckungen, veröffentlicht das Bundesamt für Gesunheit (BAG) am Samstag neue Zahlen. Bis Samstagmittag sind in der Schweiz biser 228 bestätigte Ansteckungen bekannt. Dazu kommen 36 Fälle, in denen ein positives Erstresultat vorliegt. Wie das BAG mitteilt, seien alle Erkrankten isoliert und enge Kontaktpersonen würden durch die Gesundheitsbehörden benachrichtigt werden. Im Kanton Schaffhausen ist weiterhin kein Fall bekannt. Meldungen zu Erkrankungen liegen vor aus den Kantonen Aargau, Appenzell Ausserrhoden, Baselland, Basel-Stadt, Bern, Freiburg, Genf, Graubünden, Jura, Luzern, Neuenburg, St. Gallen, Schwyz, Solothurn, Tessin, Thurgau, Waadt, Wallis, Zug, Zürich. Auch das Fürstentum Liechtenstein ist betroffen. 

                Werden alle Laboratorien zusammengenommen, wurden bisher über 3500 Personen negativ auf das Coronavirus getestet.

                (7. März, 12:33 Uhr)

                Reduzierte Containment-Strategie für Schaffhausen

                Am Freitag vermeldete der Bund über 200 Corona-Infizierte in der Schweiz. Die Infektionsketten jetzt noch nachvollziehen zu können, wird immer schwieriger bis unmöglich. Die Schweizer Regierung hat deswegen ihre Strategie geändert und konzentriert sich vor allem auf die schweren Fälle. Bereits am Freitagnachmittag rief Daniel Koch, Leiter Abteilung Übertragbare Krankheiten beim Bundesamt für Gesundheit BAG, die Bevölkerung dazu auf, sich nur noch bei schweren Symptomen in ärztliche Behandlung zu geben. Die Kontaktaufnahme soll immer zuerst telefonisch erfolgen. Wer nur leichte Anzeichen verspürt - und nicht zu einer Risikogruppe gehört - soll stattdessen besser einfach zu Hause bleiben. «Es ist davon auszugehen, dass die Infektionsketten in den nächsten Stunden oder spätestens Tagen nicht mehr nachvollziehbar ist. Darum macht die strikte Containment-Strategie, die wir bisher hatten, keinen Sinn mehr», sagt Patrick Mathys vom BAG gegenüber «Blick.ch».

                Schaffhausen ist einer der wenigen Kantone, der noch keine Corona-Fälle zu verzeichnen hat. Schaffhausen soll deshalb weiterhin eine reduzierte Containment-Strategie verfolgen. «Es ist wichtig, dass wir weiterhin versuchen, die Geschwindigkeit der Virus-Verbreitung zu verlangsamen», sagt Mathys. Denn Kapazitätsengpässe zum Beispiel in Spitälern können umso besser vermieden werden, je weniger Personen gleichzeitig erkranken. Zudem besteht laut Mathys eine gewisse Wahrscheinlichkeit, dass sich das Virus langsamer verbreiten wird, wenn es wärmer wird - auch deswegen ist der Zeitgewinn wichtig. (lex)

                (7. März, 8:45 Uhr)

                «Odyssee» in Beringen verschoben

                Wie die Veranstalter der «Odyssee Lan Party» mitteilen, soll das dreitägige Gaming-Event in Beringen aufgrund des Coronavirus verschoben werden. Die «Odyssee», bei der rund 100 Gäste erwartet wurden, hätte am 27. März starten sollen. Die Veranstaltung soll noch dieses Jahr nachgeholt werden, schreiben die Veranstalter.

                (6. März, 22:34 Uhr)

                Jestetten: Desinfektionsmittel wird rationiert

                In der Grenzregion scheint Desinfektionsmittel derzeit sehr gefragt zu sein. Bei «Aldi Süd» in Jestetten werden Produkte zur hygienischen Desinfektion nur noch an der Kasse verkauft. Hierbei werden pro Person maximal zwei Stück abgegeben.

                Vor der «Aldi Süd»-Filiale in Jestetten wird informiert. Bild: Ralph Denzel

                (6. März, 21:05 Uhr)

                Tessin verbietet Anlässe mit über 150 Personen

                Die Regierung des Kantons Tessin hat ein Verbot für Anlässe mit über 150 Personen erlassen. Dieses soll bis zum 15. März andauern. Bislang wurden im Kanton Tessin 33 Ansteckungen mit dem Coronavirus festgestellt.

                (6. März, 19:05 Uhr)

                Corona-Fall an der Universität Basel

                Wie die Kommunikationsstelle der Universität Basel miteilt, gibt es einen positiv getesteten Corona-Fall an der Universität. Das direkte Umfeld der betroffenen Person sei über den Fall und die angeordneten Massnahmen informiert worden.

                Zudem meldet das Gesundheitsdepartement des Kantons Basel-Stadt, dass die Anzahl der Erkrankten auf zwölf angestiegen ist. Darunter sei erstmals eine eher schwer erkrankte Person.

                (6. März, 17:37 Uhr)

                «Swiss» kürzt Flugkapazität um bis zu 50 Prozent

                Wie die Fluggesellschaft Swiss auf Twitter mitteilt, sollen aufgrund der verminderten Nachfrage infolge des Coronavirus weitere Anpassungen im Streckennetz vorgenommen werden. Daher sind im März und April Kapazitätsreduktionen von bis zu 50 Prozent geplant. «Swiss» soll nun verschiedene Massnahmen zur Kostenreduktion prüfen, jedoch sei die Einführung von Kurzarbeit momentan nicht vorgesehen.

                Zudem teilt die Fluggesellschaft mit, dass sie auf die Gebühren für Umbuchungen bei Neubuchungen von internationalen Flügen verzichten wird. Dieses Angebot soll vorerst bis zum 31. März gelten. Laut «Swiss» wird eine einmalige Umbuchung offeriert. Für bereits vorgenommene Buchungen gelte der Verzicht auf Umbuchungsgebühren für alle Flüge, die bis zum 5. März gebucht wurden. Davon betroffen seien alle internationalen Flüge, die bis zum 30. April abfliegen sollten.

                (6. März, 17:15 Uhr)

                Weiter Abstand halten

                Das «Social Distancing» sei in China die wichtigste Massnahme gewesen, um die Corona-Welle zu bremsen, erklärte Daniel Koch. Deshalb empfehle man das Abstand-Halten auch der Schweizer Bevölkerung. Eine Quarantäne für ganze Regionen halte er hingegen momentan für nicht angemessen. Die Pressekonferenz des Bundes ist beendet. 

                (6. März, 15.35 Uhr)

                Koch ruft zu Eigenverantwortung auf

                Eine Isolation aller Erkrankter – auch jener mit milden Symptomen – im Spital sei über lange Zeit nicht möglich, sagt Daniel Koch. Man können nicht jeden einsperren, der einmal huste. Wenn man wegen Husten oder Fieber nicht arbeiten gehe, müsse man sich in Eigenverantwortung isolieren – einerseits von der Öffentlichkeit aber auch von der Familie.

                (6. März 15.27 Uhr)

                Verlängerung des Versammlungsverbots wird am 13. März entschieden

                Wie der Bund mitteilt, wird das Versammlungsverbot sicherlich bis zum 15. März bestehen. Ob das verlängert werden soll, wird in einer Sitzung des Bundesrats am 13. März entschieden. Falls das Verbot verlängert wird, soll der Bundesrat «Begleitmassnahmen» zur Abfederung der wirtschaftlichen Folgen prüfen. Die Entwicklung der Epidemie müsse beobachtet werden und man müsse flexibel entscheiden.

                (6. März, 15:09 Uhr)

                Notfallstation für Notfälle

                Daniel Koch vom BAG ruft die Bevölkerung auf, insbesondere im Hinblick auf das nahende Wochenende, die Notfallstationen nicht zu stürmen. Wer kein medizinischer Notfall sei, soll auch nicht in den Notfall. Es geht darum, dass sich diese medizinischen Einrichtungen um die wirklich schweren Fälle kümmern können. 

                (6. März, 14:58 Uhr)

                Anpassungsempfehlungen für die Arbeitswelt

                Weitere Empfehlungen des Bundesrates sind, dass zukünftig eine Kulanz bei Arztzeugnissen gelten solle, um eine Überlastung der Gesundheitseinrichtungen zu vermeiden. So soll ein solches Zeugnis frühestens ab dem 5. Tag eingefordert werden. Auch sollen die Mitarbeitenden regelmässig über persönliche und arbeitsplatzbezogene Schutzmassnahmen informiert werden. Diese sollen an die jeweilig aktuellen Empfehlungen des BAG angepasst werden.

                Für die Arbeitnehmer gelte ebenso: Reisen zu Stosszeiten im öffentlichen Verkehr sollten so weit wie möglich vermieden werden. Dazu sollten Arbeitgeber ihren Angestellten ermöglichen, die Arbeitszeiten so flexibel wie möglich zu gestalten. Das Betriebskontinuitätsmanagement (Business Continuity Management, BCM) soll laut Bundesrat jetzt aktiviert werden.

                (6. März, 14:53 Uhr)

                210 Corona-Fälle in der Schweiz

                Daniel Koch, Leiter Abteilung Übertragbare Krankheiten beim BAG, informiert an der Pressekonferenz des Bundes über den aktuellen Stand des neuen Corona-Virus in der Schweiz. Aktuell steckten sich 210 Personen an, wie das Bundesamt für Gesundheit mitteilt. Nur sechs Kantone blieben vorerst verschont, darunter auch Schaffhausen.

                (6. März, 14:50 Uhr)

                Bund verschärft Empfehlungen im Kampf gegen das Coronavirus

                Der Bundesrat hat ein weiteres Mal über das Coronavirus informiert und die Empfehlungen zum Schutz vor dem Virus weiter ausgeweitet.

                • Halten Sie bei einem Aufenthalt am Bahnhof möglichst Abstand zu anderen Personen.
                • Reduzieren Sie den Freizeitverkehr. Vermeiden Sie, soweit möglich, das Reisen zu Stosszeiten
                • Benutzen Sie bei Symptomen einer Atemwegserkrankung (z. B. Husten und Fieber) möglichst nicht den öffentlichen Verkehr
                • Erledigen Sie Ihre Einkäufe ausserhalb der Haupteinkaufszeiten oder lassen Sie sich diese liefern, z. B von einem Familienmitglied, einem Freund, einer Nachbarin usw.
                • Meiden Sie öffentliche Veranstaltungen wie Theater, Konzerte oder Sportanlässe.
                • Meiden Sie geschäftliche und private Treffen, die nicht zwingend notwendig sind
                • Reduzieren Sie Besuche in Altersheimen, Pflegeheimen und Spitälern auf das Nötigste
                • Vermeiden Sie den Kontakt mit kranken Personen.

                 

                (6. März, 14:46 Uhr)

                Kein Militär auf dem Herrenacker

                Die für den Mittwoch, 11. März auf dem Herrenacker in Schaffhausen geplante Standartenabgabe des Aufklärungsbataillons 11 ist laut einer Mitteilung der Schweizer Armee «im Rahmen von präventiven Massnahmen zur Bewältigung der Corona-Epidemie» abgesagt.

                (6. März, 11:44Uhr)

                Weitere Empfehlungen für Veranstalter

                Die Schaffhauser Regierung hat am Freitagmorgen informiert, wie im Kanton die neuen Richtlinien für Veranstaltungen umgesetzt werden. Veranstaltungen mit 150 bis 1000 Teilnehmenden können im Kanton Schaffhausen weiterhin durchgeführt werden, wenn eine Risikoabwägung vorgenommen wird und die vom Bundesamt für Gesundheit neu definierten Rahmenbedingungen beachtet werden. Kurz zusammengefasst soll besonders gefährdeten Personen empfohlen werden, nicht an der Veranstaltung teilzunehmen und vor Ort aktiv über die allgemeinen Schutzmassnahmen wie Händehygiene, Abstand halten oder Husten- und Schnupfenhygiene informiert werden. Ausserdem sollen Personen, die krank sind oder sich krank fühlen, nach Hause geschickt werden. 

                Veranstaltungen mit weniger als 150 Teilnehmenden seien grundsätzlich erlaubt, schreibt die Regierung. Man gehe davon aus, dass die Veranstalter einen Überblick über die Teilnehmenden und die damit verbundenen Risiken haben.

                (6. März, 11:28 Uhr)

                Ärztin im Thurgau angesteckt

                Am Freitagmorgen informierten die kantonalen Behörden über den ersten Ansteckungsfall im Thurgau. Bei der betroffenen Person handelt es sich um eine Ärztin (47), welche sich in der Schweiz im privaten Umfeld angesteckt habe. Die Erkrankung sei mild, sie sei deshalb nicht hospitalisiert, sondern steht zu Hause unter Quarantäne. Im ganzen Kanton befinden sich derzeit rund 45 Personen in Quarantäne.

                Regierungsrätin Cornelia Komposch sowie Regierungspräsident Jakob Stark informieren über die geplanten Massnahmen.

                (6. März, 11:15 Uhr)

                Zivilschützer betreuen Corona-Hotline für Schaffhausen

                Der Zivilschutz des Kantons Schaffhausen leistet aktuell Sondereinsätze wegen des Coronavirus. Acht Zivilschützer wurden ausserplanmässig aufgeboten. Sie arbeiten für die nächsten zwei Wochen im Schichtbetrieb für die neue Hotline des Kantons zum Coronavirus. Die Zivilschützer wurden entsprechend geschult, sagte der Kommandant der kantonalen Zivilschutzorganisation, Christoph Kolb, gegenüber Radio Munot. Weitere Unterstützungen im Gesundheitswesen durch den Zivilschutz sind zurzeit in Planung, wie beispielsweise für den Kantonsspital Schaffhausen. Über diesen Einsatz wird nächste Woche ausführlich informiert. Die Hotline des Kantons zum Coronavirus ist seit gestern morgen in Betrieb und unter 052 632 70 01 erreichbar.

                Vor allem das Gesundheitsamt des Kantons Schaffhausen ist erleichtert, dass jetzt die kantonale Zivilschutzorganisation den Telefondienst übernimmt, wie Anna Sax, Leiterin der Behörde, im Interview mit Radio Munot sagt:

                (6. März, 10:41 Uhr) 

                Erster Coronarvirus-Fall im Thurgau

                Im Kanton Thurgau ist der erste Coronavirus-Fall aufgetreten. Das berichtet «20 Minuten».  Einzelheiten dazu waren am Freitagmorgen nicht erhältlich. Die Behörden verwiesen für weitere Informationen auf eine Medienkonferenz von 11 Uhr im Regierungsgebäude in Frauenfeld.

                (6. März, 9.56 Uhr)

                Krebsliga sagt Begegnungsapéro ab

                Die Krebsliga Schaffhausen hat beschlossen, den Begegnungsapéro vom 10. März wegen des Coronavirus abzusagen. Das teilte der Verein in einer Medienmitteilung mit. So könne man die die Regeln des «Social Distancing» definitiv nicht einhalten. Zudem würden die meisten Anwesenden im Gesundheitswesen arbeiten. «Wir möchten vermeiden, dass sich die Helfer selber ausser Gefecht setzen», so die Veranstalter.

                Sobald ein Ersatzdatum feststeht, wolle man dies mitteilen.

                (6. März, 9.53 Uhr)

                Schüler in Hettlingen infiziert

                Wie die Primarschule Hettlingen mitteilt, habe sich bei einem Kind der Schule die Infektion mit dem Coronavirus bestätigt. Gemäss Kantonsärztlichem Dienst habe das Kind in der kritischen Ansteckungszeit die Schule aber  nicht besucht. Der Schulbetrieb findet daher laut der Mitteilung bis auf weiteres ordentlich statt.

                (6. März, 08.51 Uhr) 

                  Auch der Frühlingsball ist abgesagt

                  Eine weitere Absage ist eingetroffen. Nun trifft es auch den Frühlingsball des Munotvereins. Da bei einer Tanzveranstaltung mit 200 Teilnehmenden sich viele Personen nahe kommen und die Veteraninnen und Veteranen zur gefährdeten Altersgruppe gehören würden, entschieden sich dir Organisatoren den Anlass abzusagen. 

                  (6. März, 08.04 Uhr) 

                    Was findet statt, was nicht?

                    Die Kollegen von Radio Munot haben ihre Übersicht über die Veranstaltungen in der Region aktualisiert. Hier finden Sie eine aktuelle Aufstellung, was stattfinden kann und was nicht.

                    (5. März, 20.03 Uhr) 

                    SIG und Georg Fischer wollen Aktionärsversammlungen durchführen

                    Die SIG und Georg Fischer wollen an ihren für den April geplanten Aktionärsversammlungen festhalten. Das erklärten die Unternehmen auf Anfrage der Schaffhauser Nachrichten. «Wir haben aktuell vor, unsere Generalversammlung wie geplant am 7. April durchzuführen», erklärte Ingo Büttgen, Leiter der Unternehmenskommunikation bei der SIG. Man erwarte bei der Versammlung «deutlich weniger als 1000 Personen», verfolge aber die aktuelle Entwicklung aufmerksam.

                    Ähnlich äusserte sich Beat Römer, Head of Corporate Communications:«Ort, Zeit und Durchführung sind derzeit nicht in Frage gestellt», so Römer. Die Sicherheit der Aktionäre, die persönlich teilnehmen, müsste jedoch gewährleistet sein.

                    (5. März, 18.04 Uhr)

                    Desinfektionsmittel in Coop

                    In der Coop-Filiale in Beringen können Kunden seit neusten Desinfektionsmittel benutzen. 

                    (5. März, 17.20 Uhr) 

                    Cupfinale zwischen Kadetten Schaffhausen und Aarau wird verschoben

                    Der Schweizerische Handball-Verband (SHV) hat die auf den 15. März in Gümligen bei Bern angesetzten Cupfinals aufgrund des geltenden Veranstaltungsverbots verschoben. Das teilte der SHV auf seiner Homepage mit. Der Ersatztermin soll zu einem späteren Zeitpunkt kommuniziert werden.

                    Von der Verschiebung betroffen seien alle vier am 15. März angesetzten Cupfinals (Frauen, Männer, Juniorinnen, Junioren) sowie auch der Kinderhandball-Event «Touch the Stars». Die für den Event erworbenen Tickets behalten ihre Gültigkeit. Sobald ein neues Datum festgesetzt sei, wolle man über die weiteren Optionen und Vorverkaufsbedingungen informieren. Für die Cupfinals wurden im Vorverkauf rund 1700 Tickets abgesetzt.

                    Der SHV setze alles daran, den Cupfinal-Event in der geplanten Form durchzuführen. Über den Ersatztermin soll informiert werden, sobald Planungssicherheit besteht. Dazu müsse der Bundesratsbeschluss bezüglich einer möglichen Verlängerung oder Aufhebung des Veranstaltungsverbots abgewartet werden.

                    (5. März, 16.30 Uhr)

                    Guy Parmelin informiert über die Wirtschaft

                    SVP-Wirtschaftsminister Guy Parmelin nahm bei einer Pressekonferenz Stellung zu dem Coronavirus und dessen Auswirkung auf die Wirtschaft. Diese seien bereits jetzt für gewisse Branchen sehr ernst.

                    Vor der Pressekonferenz war Parmelin an einem runden Tisch mit Vertreter der Wirtschaft zusammengekommen. Dort habe es keine Tabus gegeben und man hätte über mögliche Massnahmen wie etwa Kurzarbeit, gesprochen. So könne man die Kurzarbeit etwa von 12 auf 18 Monate verlängern. 

                    Wichtig sei der Informationsaustausch, aber auch die Flexibilität. Er verwies auch auf die weltweite Situation, so dass etwa in China die Produktion nun wieder anlaufe. Das wichtigste Ziel sei für ihn Arbeitsplätze zu erhalten. Ob es dafür langfristige Konjunkturmassnahmen oder Investitionsprogramme brauche, müsse man analysieren.

                    (5. März, 15.59 Uhr)

                    Coronavirus beunruhigt Bewohner von Alterszentren kaum

                    Die Seniorenzentren in der Region Schaffhausen sind auf das Coronavirus vorbereitet. Im Falle einer Infektion oder Pandemie kennen die Zentren die nötigen Vorgänge, sagt der Heimleiter des Alters- und Pflegezentrums Stammertal, Urs Friedrich, gegenüber Radio Munot. Jedes Heim besitze einen Pandemieplan. Zudem sei auch Material wie zum Beispiel Mundschutzmasken zur Genüge vorhanden. Daher zeigten sich die meisten von Radio Munot angefragten Heime auch noch ziemlich entspannt. Trotzdem wurden in manchen Alterszentren bereits Veranstaltungen abgesagt:  

                    (5. März, 15.41 Uhr) 

                    Coronarvirus: Antworten auf die drängendsten Fragen

                    Das Coronavirus wirft immer wieder Fragen auf - und sorgt bei vielen Personen für Unsicherheit. Hier finden Sie die häufigsten Fragen und Irrtümer rund um das Virus (🔒ABO).

                    Swiss fliegt nicht mehr nach Tel Aviv

                    An diesem Samstag hebt bis zum 28. März das letzte Mal eine Swiss-Maschine nach Tel Aviv ab. Alle weiteren Flüge werden gestrichen. Das teilte die Airline in einer Medienmitteilung mit. «Swiss sieht sich zu dieser Einstellung aus wirtschaftlichen Gründen gezwungen, da vielen Fluggästen eine deutlich erschwerte Einreise bevorstünde. Fluggäste, deren Flug gestrichen wurde, können kostenfrei umbuchen oder erhalten eine Erstattung ihres Ticketpreises», so das Unternehmen. Gleichzeitig streicht auch die deutsche Lufthansa ab heute 7100 Flüge Europa-Flüge wegen des Coronavirus.

                    (5. März, 15.12 Uhr)

                    Weiterer Fall in Luzern

                    Laut dem Luzerner Gesundheitsdepartement gibt es einen weiteren bestätigten Fall: Eine Kontaktperson einer 16-jährigen Schülerin der Kanti Alpenquai in Luzern ist ebenfalls positiv auf das Coronavirus getestet worden. 

                    Bei der Schülerin wird vermutet, dass sie sich in der Lombardei angesteckt hat. Es gehe ihr den Umständen entsprechend gut. Ihre Mitschüler, acht Lehrer und die Eltern befinden sich in Quarantäne zu Hause.

                    (5. März, 14.25 Uhr)

                    Erster Coronarvirus-Todesfall: Frau hatte sich bei Italien-Rückkehrer angesteckt

                    Laut dem Waadtländer Kantonsarzt Karim Boubaker habe sich die verstorbene Coronavirus-Patientin bei einer Person angesteckt, die im Kanton nach einer Italien-Reise als infiziert gemeldet worden war. Die 74-Jährige sei laut dem Direktor des Universitätsspitals CHUV vor zwei Tagen ins Spital eingeliefert worden. Am Mittwoch habe sie unter Atembeschwerden gelitten, die sich akut verschlimmert hätten. Wenig später sei die betagte Frau gestorben.

                    (5. März, 14.14 Uhr)

                    Drei medizinische Fachkräfte positiv getestet

                    Wie das Newsportal «Nau» berichtet, gab es im Tessin drei weitere Fälle von Corona-Erkrankungen. Es handle sich dabei um drei Mitarbeiter medizinischer Einrichtungen. Während zwei Personen sich in Italien angesteckt haben, hat sich die dritte Patientin beim Ausüben ihres Berufes mit dem Virus angesteckt, schreibt der Kanton in einer Mitteilung. Aktuell gibt es im Kanton Tessin damit 18 Fälle von Coronavirus-Infektionen.

                    (5. März, 13:41 Uhr)

                    Keine weiteren Einschränkungen für Stadttheater

                    Keine weiteren Einschränkungen gibt es zurzeit für das Schaffhauser Stadttheater. Nach Rücksprache mit den zuständigen kantonalen Behörden fänden die Vorstellungen bis auf Weiteres regulär statt, teilt das Theater auf Facebook mit. Das Theater verfüge über 687 Plätze und rechne bei den Vorstellungen der nächsten Wochen mit einer durchschnittlichen Besucherzahl von rund 350 Personen.

                    (5. März, 12:15 Uhr)

                    Keine Veranstaltungen mehr an städtischen Schulen

                    Der Schaffhauser Stadtschulrat und der Bildungsreferent reagiert auf die Empfehlungen der kantonalen «Taskforce Bildung» Ab sofort sind schulische Veranstaltungen ausserhalb des ordentlichen Schulbetriebs respektive des Unterrichts bis auf weiteres auszusetzen. Diese Weisung gelte auch für Krippen und Horte sowie das Kinder- und Jugendheim.

                    (5. März, 12:05 Uhr)

                    Fünf neue Infizierte im Kanton Basel-Stadt

                    In einer Mitteilung meldet das Gesundheitsdepartement des Kantons Basel-Stadt, dass fünf neue Corona-Infizierte gebe. Bei vier von fünf Fällen konnte die Ansteckungskette bisher direkt oder indirekt zurückverfolgt werden. Unter den Erkrankten sei auch erstmals eine «eher schwer erkrankte Person», heisst es in der Mitteilung. Insgesamt gibt es derzeit acht Corona-Erkrankte im Kanton Basel-Stadt.

                    (5. März, 11:41 Uhr)

                    Ein Song im Kampf gegen das Virus

                    Vietnam als Nachbarland Chinas war bereits früh mit dem Coronavirus konfrontiert. Laut der offiziellen Statistik scheint das Land das Virus aber im Griff zu haben. Alle 16 bisher gemeldeten Fälle gelten als geheilt. Für Aufregung sorgt im Land hingegen aktuell ein von der Regierung in Auftrag gegebener Musikvideo. Dieser thematisiert das korrekte Händewaschen und geht im asiatischen Land gerade viral. Wir können das ein bisschen verstehen. 

                    (5. März, 11.35 Uhr)

                    Schulische Veranstaltungen sollen nicht mehr stattfinden

                    Die Task Force «Coronavirus Bildung» hat für die Schaffhauser Schulen neue Richtlinien herausgegeben. Während an der Kantonsschule, am BBZ und an der PHSH bis auf weiteres keine schulische Veranstaltungen ausserhalb des ordentlichen Unterrichts durchgeführt wird, gilt für alle weiteren Schulen, Kindergärten und Kindertagesstätten ab sofort eine Empfehlung, solche Anlässe nicht durchzuführen. 

                    (5. März, 10:28 Uhr)

                      Erster Todesfall in der Schweiz

                      Die Schweiz hat ein erstes Todesopfer zu beklagen. Am Donnerstagmorgen starb eine 74-jährige Frau im Kanton Waadt an den Folgen des Coronavirus. Dies teilten die Behörden mit. Die Verstorbene litt laut einer Mitteilung an einer chronischen Krankheit. Sie sei seit Dienstag im Spital behandelt worden.

                      (5. März, 10:19 Uhr)

                        VC Kanti-Matches fallen aus

                        Wie der Zentralvorstand von «Swiss Volley» bekanntgibt, werden die Playoff-Halbfinals verschoben und in einer «Best of Three»-Serie gespielt. Ursprünglich war es geplant, die Halbfinals in einem «Best of Five»-Modus zu spielen. Dies bedeutet, dass es nun maximal jeweils drei Halbfinalspiele anstelle von fünf geben wird. Somit wird der Spielbetrieb erst ab dem 18. März erneut aufgenommen. Zudem werden auch die Rangierungsspiele verschoben.

                        Dies betrifft auch den VC Kanti. Das Schaffhauser Team hätte am Samstag im Rahmen der Playoff-Halbfinals gegen Viteos NUC antreten sollen. Auch das zweite geplante Match am 14. März entfällt. Nun wird der Finaleinzug zwischen dem VC Kanti und Viteos NUC innerhalb von drei statt fünf Spielen ermittelt.

                        (5. März, 9:29 Uhr)

                        Kein Theater in Thayngen

                        Die Theater-Bühne Thayngen hat alle ihre Aufführungen von Ende März abgesagt Die Theater-Bühne erwartete aufgrund des Virus weniger Zuschauer an ihren Vorstellungen, sagte Regisseur Rolf Wiesmann im Interview mit Radio Munot. Zudem können sie die Verantwortung gegenüber dem Publikum nicht tragen, so Wiesmann. Ihr Publikum sei tendenziell älter und dementsprechend Teil der Risikogruppe für eine Ansteckung mit dem Coronavirus. Mit diesem Entscheid ist das Jubiläumsjahr der Theater-Bühne nun bereits vorbei. Sie werden sich nächstes Jahr mit demselben Stück, «Eimol öppis mit Niveau», wieder auf der Bühne zurückmelden.

                        (5. März, 08.25 Uhr) 

                        Erster Fall auch im Kanton Luzern

                        Auch der Kanton Luzern hat seinen ersten Coronavirus-Patienten. Eine Schülerin der Kantonsschule Alpenquai wurde positiv auf das Virus getestet. Alle ihre Mitschüler und Lehrer wurden unter Quarantäne gestellt.

                        (5. März, 07.44 Uhr) 

                        Veranstaltungen: Risikobewertungen ab 150 Personen

                        Die Präsidentin der Gesundheitsdirektorenkonferenz, Heidi Hanselmann, sprach bei der PK davon, dass die Abwägung zwischen Schutz der Bevölkerung dem Aufrechterhalten des öffentlichen Lebens ein Balanceakt sei. Nachdem Veranstaltungen mit bis zu 1000 Personen verboten wurden, erklärte sie heute, dass zu diesen 1000 Personen alle gehören würden, die an der Veranstaltung sind, also auch Caterer und nicht nur Zuschauer beziehungsweise Teilnehmer.

                        Gleichzeitig sollen kantonale Behörden eine Risikoabschätzung machen, aber auch Eigenverantwortung der Veranstaltung sei gefordert, so Hanselmann. So seien 150 Personen ein Richtwert, ab wann eine solche Abschätzung angebracht wäre. Bis zu dieser Zahl bräuchte es keine Risikobewertung des Kantons. Diese Anweisung ist jedoch nicht verbindlich, sondern soll den Kantonen lediglich als Orientierungshilfe dienen.

                        Auch die Definition einer Veranstaltung versuchte Hanselmann zu klären: Keine Veranstaltung seien beispielsweise sich spontan bildende Menschenversammlungen oder ein Gemüsemarkt. «Wir möchten nicht überreagieren, aber wir möchten einen gemeinsamen Nenner erarbeiten», erklärte Hanselmann.

                        (4. März, 21.13 Uhr) 

                        Abstand halten!

                        Bundesrat Alain Berset und  die Präsidentin der Gesundheitsdirektorenkonferenz, Heidi Hanselmann, haben bei einer Pressekonferenz über das Coronavirus informiert. So erweitert das Bundesamt für Gesundheit  seine Empfehlungen um den Punkt «Abstand halten». Dies gilt zum Beispiel für das Anstehen in einer Schlange. Dieses sogenannte «Social Distancing» soll vor allem bei älteren Menschen für sie und ihnen gegenüber gelten, da diese besonders gefährdet seien. «Es geht darum, die richtigen Massnahmen zur rechten Zeit zu treffen», sagte Berset gegenüber Vertretern der Medien. Weitere besonders gefährdete Personen seien auch solche Personen, die insbesondere folgende Erkrankungen aufweisen: Bluthochdruck, Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Chronische Atemwegserkrankungen, Erkrankungen und Therapien, die das Immunsystem schwächen und an Krebs leiden. Diesen wird empfohlen, an Veranstaltung jeglicher Art nicht teilzunehmen.

                        Die weiteren Anweisungen des BAG behalten ihre Gültigkeit. 

                        (4. März, 21.02 Uhr)

                        Müllabfuhr und Coronarvirus

                        Die Müllabfuhr des Tiefbauamtes kommt fast täglich mit potentiell gefährlichen Gegenständen in Berührung, in Zeiten des Coronavirus kommen jedoch weiterer Unsicherheitsfaktoren hinzu. So gab das Bundesamt für Gesundheit (BAG) die Empfehlung heraus, dass Taschentücher in geschlossen Behältern entsorgt werden sollten. Diese wandern dann in den Müll und so in die Hände der Müllabfuhr. Ein Grund zur Sorge für die Mitarbeiter des Tiefbauamtes?

                        Laut Marco Meister, Leiter Entsorgung beim Tiefbauamt Schaffhausen, nein. So gehe es bei der Empfehlung des BAG vor allem darum, dass in geschlossenen Räumen die potenziellen Viren nicht so schnell in die Umgebung gelangen, sondern im Abfalleimer blieben. «Die Säcke, die wir abholen, sind auch verschlossen und unsere Mitarbeiter tragen Handschuhe», erklärt Meister. Gleichzeitig schränkt er ein: «Es ist aber natürlich in unserem Sinn, wenn mögliche Erkrankte ihre gebrauchten Taschentücher entweder separat entsorgen oder zumindest ein paar Tage zurückhalten, damit die Viren abgestorben sind, bevor wir damit in Kontakt kommen.»

                        Trotzdem sei die Stimmung bei den städtischen Entsorgungsbetrieben bisher nicht beunruhigt wegen des Coronavirus. Dies auch, weil die persönliche Hygiene ohnehin ein wichtiger Faktor in diesem Beruf sei. «Bei der Entsorgung werden auch sonst relativ oft die Hände gewaschen und desinfiziert, da auch ohne das Coronavirus immer die Möglichkeit für eine Ansteckung besteht», erklärt der Leiter Entsorgung.

                        Allerdings: Sollt sich das Virus sich ausbreiten, könnte es für die Bevölkerung zu Problemen kommen. So sagt Marco Meister: «Es ist allen bewusst, dass die Entsorgung gewährleistet werden muss.» Wenn jedoch, zum Beispiel aus Infektionsgründen, das städtische Tiefbauamt nicht mehr in der Lage wäre, diese zu gewährleisten, gäbe es laut ihm keinen speziellen Notfallplan. Wenn es soweit käme, müsste das kantonale Tiefbauamt die Aufgaben des städtischen übernehmen. Dafür habe man bereits eine Zusicherung.

                        (4. März, 18.52 Uhr)

                        Weitere bestätigte Corona-Fälle

                        In der Seeklinik in Brunnen SZ wurde ein Arzt positiv auf das Coronavirus getestet. Das berichtet die Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Patienten und Mitarbeitende seien über den Fall informiert, die notwendigen Verhaltens- und Schutzmassnahmen initiiert.

                        Ausserdem wurde ein Fall einer Coronainfektion in Winterthur gemeldet. Der Sprecher des Kantonsspitals in Winterthur bestätigte eine entsprechende Meldung gegenüber dem Landboten. Laut «Blick» kam es auch im Kanton Aargau zu einer weiteren Infektion. Dort gibt es jetzt sieben Patienten, die sich mit dem Coronavirus infiziert haben. Bei allen verliefe die Infektion gut. 

                         (4. März, 17:37 Uhr)

                         
                        Coronavirus-Hotline für Schaffhauser Bevölkerung

                        Am Donnerstag um 10:00 Uhr nimmt die Schaffhauser Hotline zu Fragen rund um das Corona-Virus COVID-19 ihren Betrieb auf. Das teilte der Kanton in einer Medienmitteilung mit. Die Hotline diene dazu, Fragen aus der Schaffhauser Bevölkerung zum COVID-19 zu beantworten beziehungsweise an die richtigen Stellen weiter zu verweisen. Sie sei primär für Fragen gedacht, die den Kanton Schaffhausen betreffen, insbesondere auch bezüglich geplanter Veranstaltungen.

                        Die Telefonnummer der Hotline: +41 52 632 70 01. Die Betriebszeiten sind Montag bis Freitag, 08.00 bis 18:00 Uhr.

                        Bezüglich Veranstaltungen gilt weiterhin die Regelung des Bundes, dass Veranstaltungen mit mehr als 1000 Teilnehmenden verboten sind. Veranstaltungen mit weniger als 1000 Teilnehmenden können im Kanton Schaffhausen bis auf weiteres durchgeführt werden. Davon ausgenommen sind Veranstaltungen mit offiziellen Teilnehmern aus betroffenen Gebieten (Definition BAG, Stand 4. März: China, Iran, Südkorea, Singapur, sowie in Italien die Lombardei, das Piemont und Venetien).

                        Für Veranstalter steht neu ein Merkblatt des Gesundheitsamtes zur Verfügung. Anhand dieses Merkblattes können Veranstalter die geforderte Risikoabwägung vornehmen. Das Merkblatt ist unter www.sh.ch abrufbar.

                        (4. März, 16.52 Uhr) 

                        Was ist mit dem ÖV in der Schweiz?

                        Eine weitere Frage beschäftigt sich mit dem öffentlichen Verkehr in der Schweiz - wird er von den vom Bund beschlossenen Massnahmen betroffen sein? Koch gibt dazu keine eindeutige Antwort, entsprechende Massnahmen würden vom BAG geprüft und besprochen. Man werde bei allen Massnahmen darauf achten, dass sie verhaltnismässig und wirkungsvoll seien. «Wir werden nicht einfach etwas tun, nur damit etwas getan wurde.»

                         

                        Die Pressekonferenz ist jetzt beendet.

                        (4. März, 14:15 Uhr)

                        Italien macht Schulen dicht

                        Gerade kommt die Nachricht, dass Italien bis Mitte März vorläufig alle Schulen und Universitäten schliessen wird. Auf die drastische Massnahme angesprochen, antwortet Koch: «Die Situation in Italien ist so gravierend, dass wohl alle Massnahmen ergriffen werden, die irgendwie bei der Eindämmung helfen könnten.»

                         

                        «Empfehlungen werden angepasst werden müssen»

                        An der heutigen Pressekonferenz des Bundes wurden keine neuen Verhaltensregeln oder Einschränkungen präsentiert. Koch sagt aber: «Es geht darum, dass Sie verstehen, warum wir in der Zukunft neue Empfehlungen abgeben werden. Wir werden unsere Empfehlungen anpassen müssen.» In welche Richtung das gehen wird, sagt er nicht.

                        Todesfälle verhindern?

                        Eine Journalistin fragt, ob sich in der Schweiz Todesfälle noch verhindern lassen werden. Koch antwortet: «Es ist unwahrscheinlich, dass es in der Schweiz keine Todesfälle geben wird.» Aber die Anzahl könne durch entsprechende Massnahmen und korrektes Verhalten stark beeinflusst werden. 

                         

                        Appell an die jüngere Bevölkerung

                        Bei einer Antwort für einen anwesenden Journalisten betont Koch erneut, dass die Gefahr für ältere Leute massiv höher sei als für jüngere. Die Jungen seien auf Grund ihrer Mobilität aber genau die, die sich am schnellsten ansteckten und das Virus auch verbreiteten. Er appeliert deshalb an die Jungen: Sie sollen sich an die geltenden Hygieneregeln halten, Vorsichtsmassnahmen befolgen und eher auf Distanz zu älteren Personen gehen.

                        Massnahmen für die ältere Bevölkerung

                        Es gehe jetzt insbesondere darum, wie die ältere Bevölkerung geschützt werden könne. Denn ein Blick nach China zeigt: Insbesondere diese Altersgruppe ist betroffen, die Mortalitätsrate liege im Alter deutlich höher. Bis jetzt seien in der Schweiz vor allem junge Personen erkrankt, sagt Koch. Deswegen habe man bisher auch noch keine schweren Fälle. Die jungen Personen seien jetzt isoliert. Bei steigenden Fallzahlen könne dieses Regime aber nicht beibehalten werden.

                         

                        «Lage ist ernst»

                        Weltweit sind laut Koch derzeit über 3000 Todesfälle zu verzeichnen, über 80 Länder seien betroffen, 33 davon in Europa. «Die Lage ist ernst und wird immer ernster.»

                         

                        «Nahe an der 100er-Grenze»

                        Wie Daniel Koch, Leiter Abteilung übertragbare Krankheiten, an der Pressekonferenz des Bundes mitteilt, gibt es derzeit 54 bestätigte Corona-Fälle in der Schweiz. Zudem wurden 39 Fälle in einem Erstlabor positiv getestet. «Wir befinden uns also nahe an der 100er-Grenze», sagt Koch. Allein heute seien über 200 Verdachtsfälle in Abklärung. 

                        (04. März, 13:36 Uhr)

                        Comedy-Abend in Thayngen fällt aus

                        Am 14. März wäre ein Unterhaltungsabend mit dem Schweizer Komiker René Rindlisbacher im Reckensaal in Thayngen geplant gewesen. Wie der Rindlisbacher nun auf Facebook mitteilt, werden aufgrund des Coronavirus alle Auftritte zwischen dem 11. März und dem 4. April, auch der in Thayngen, abgesagt.

                        (4. März 12:34 Uhr)

                        Regierungsrat Walter Vogelsanger im Interview

                        Der Schaffhauser Regierungsrat Walter Vogelsanger äussert sich im Interview mit Radio Munot zur aktuellen Lage.

                        Regierungsrat Walter Vogelsanger spricht über das Veranstaltungsverbot des Bundesrats, die Vorkehrungen des BAG sowie den Kantönligeist.

                        (4. März, 11:42 Uhr)

                        Massnahmen in Neuhausen

                        Die Gemeinde Neuhausen am Rheinfall trifft Massnahmen hinsichtlich des Coronavirus. Laut einer Mitteilung der Gemeindekanzlei werden Mitarbeitende bei der Gemeinde per sofort auf das Händeschütteln verzichten. Darüber hinaus wird der Schulbetrieb weiterhin normal stattfinden.

                        (4. März, 11:37 Uhr)

                        Grossstadtrat Till Hardmeier will wissen, wie sich Schaffhausen vorbereitet

                        In einer Kleinen Anfrage erkundigt sich FDP-Grossstadtrat Till Hardmeier nach den Vorbereitungen der Stadt Schaffhausen hinsichtlich des Coronavirus. Es wurden bereits Informationen zu den Notfallvorbereitungen von Stadt und Kanton im Bildungsbereich bekanntgegeben, allerdings möchte Hardmeier «den Stand der Vorbereitungen gesamtheitlich in Erfahrung bringen.» Dabei weist er darauf hin, dass die Stadt einen hohen Anteil älterer Personen habe, die gemäss Statistiken eine erhöhte Mortalitätswahrscheinlichkeit haben. 

                        Konkret fragt Hardmeier nach der Umsetzung und Organisation eines Notfallplans, den Regeln für Mitarbeiter, die in Ländern mit erhöhtem Risiko waren oder Familienangehörige mit Grippesymptomen haben, und nach den Massnahmen zum Schütz älterer Menschen.

                        (4. März, 10:33 Uhr)

                        Drei Corona-Fälle im Kanton Schwyz

                        Wie die Kantonspolizei Schwyz mitteilt, sollen derzeit drei bestätigte Fälle von Corona-Erkrankungen im Kanton Schwyz bestehen. Diese seien auch durch den Referenztest bestätigt worden. Die Patienten sollen dabei unabhängig voneinander erkrankt sein.

                        (3. März, 8:49 Uhr)

                        Erster bestätigter Corona-Fall in St. Gallen

                        Im Kantonsspital in St. Gallen wurde eine weitere Corona-Infektion nachgewiesen, teilt das St. Galler Gesundheitsdepartement mit. Hierbei handle es sich um eine erwachsene Frau, die Ende Februar in Mailand gewesen sein soll. Derzeit sei sie im Kantonsspital hospitalisiert und befinde sich in einem guten Zustand. 

                        (4. März, 7:34 Uhr)

                        So sieht die Situation gesamtschweizerisch aus

                        Stand Dienstagabend hat das Genfer Referenzlabor für neu auftretende Viruserkrankungen (NAVI) in der Schweiz in 37 Fällen Ansteckungen mit dem neuen Coronavirus bestätigt. Meldungen zu Erkrankungen liegen vor aus den Kantonen Aargau, Baselland, Basel-Stadt, Bern, Freiburg, Genf, Graubünden, Schwyz, Tessin, Waadt, Wallis und Zürich. Alle Erkrankten sind isoliert. Die Gesundheitsbehörden benachrichtigen enge Kontaktpersonen. Aus dem Kanton Schaffhausen ist weiterhin kein Fall bekannt - die beiden Verdachtsfälle wurden nicht bestätigt. Insgesamt wurden schweizweit bereits mehr als 2200 Personen mit Verdacht auf das neue Coronavirus negativ getestet, wie das BAG mitteilt.

                        (3. März, 20:02 Uhr)

                        Schutzmasken beschlagnahmt

                        Werfen wir einen Blick über die Grenze. In Frankreich greift Präsident Emmanuel Macron rigoros durch. Er verkündete am Dienstag, dass alle Vorräte sowie die Produktion von Schutzmasken beschlagnahmt würden. Sie sollen an das Gesundheitspersonal und mit dem Virus infizierte Franzosen verteilt werden. Frankreich verzeichnet bisher vier Corona-Tote und über 200 infizierte Personen. 

                        (3. März, 19:07 Uhr)

                        Neue Empfehlungen des Gesundheitsamts Zürich

                        Wie der Kanton Zürich in einer Medienmitteilung schreibt, wurden bisher über 400 Coronavirus-Verdachtsfälle abgeklärt, insgesamt gibt es aktuell neun Personen, die erkrankt sind. Um die Ansteckungsgefahr zu verringern, hat die Gesundheitsdirektion des Kantons Zürich neue Verhaltensregeln ausgegeben: So sollen Veranstaltungen mit vielen Personen in engem körperlichem Kontakt in geschlossenen Räumen, also zum Beispiel in Clubs, nicht durchgeführt werden, ebenso wie jegliche Veranstaltungen mit Personen, welche aus einem betroffenen Gebieten (Italien, China, Südkorea, Iran) kommen. Auch Veranstaltungen mit externen Teilnehmern in Alten- und Pflegeheimen sollten vermieden werden.

                        Zusätzlich rät die Gesundheitsdirektion, engen Kontakt zu Kindern und älteren oder chronischen kranken Personen zu vermeiden. Besuche in Alters- und Pflegezentren sowie Spitälern sollten minimiert werden und stets unter Wahrung der entsprechenden Vorsichtsmassnahmen stattfinden

                        (3. März, 17.10 Uhr)

                        Vier neue Fälle im Kanton Aargau

                        Im Kanton Aargau gibt es vier neue Fälle von Ansteckungen mit dem Coronavirus. Das teilte der Kanton in einer Medienmitteilung mit. Die im Zusammenhang mit den Fällen stehenden Kontakte wurden informiert und unter eine zweiwöchige Quarantäne gestellt. Insgesamt gibt es im Kanton Aargau nun sechs Fälle von Coronavirus-Ansteckungen, rund 150 Personen beziehungsweise Kontakte stehen unter Quarantäne.

                        (3. März 16.32 Uhr)

                        Ein geheilte Person, zwei neue Kranke

                        Eine erste Person, die in Genf am Virus erkrankt ist, ist bereits wieder gesund und konnte das Spital verlassen. Zeitgleich meldet der Kanton ein neues positives Testergebnis. Auch im Kanton Bern hat sich ein 22-Jähriger mit dem Virus angesteckt. Er befinde sich seit gestern Nachmittag zusammen mit seiner Freundin im Spital in Quarantäne.Der junge Mann besucht die Wirtschaftsschule BFB in Biel. Alle 22 Lernenden und drei Lehrpersonen seiner Klasse wurden in Quarantäne gesetzt.

                        (3. März, 15.22 Uhr)

                        Eine weitere Absage

                        Der Gewinner des Panathlon-Preis 2019 ist  der Schaffhauser Eiskunstläufer Lukas Britschgi. Auf seinen Preis muss dieser nun aber noch etwa länger warten. Die Preisverleihung vom 5. März wurde von den Verantwortlichen abgesagt. 

                        (3. März, 14.31 Uhr) 

                          Erklärung für das Phänomen «Hamstereinkäufe» gesucht

                          Es begann mit den Atemschutzmasken, ging mit Desinfektionsmittel weiter und seit dem Wochenende sind verschiedenste Bilder von leer geräumten Regalen in Supermärkten im Umlauf. Die sogenannten «Hamstereinkäufe» sind ein Phänomen, das zurzeit durch die steigenden Zahlen an Infizierten und Toten aufgrund des Coronavirus ganz stark auftritt. Die Kollegen von Radio Munot haben mit dem Schaffhauser Psychologen Martin Strobel über die Themen «Hamsterkäufe» und Angst gesprochen. Das Audio gibt es hier:

                          (3. März, 13.55 Uhr) 

                          Coronavirus: Diagnostiktest wird von der obligatorischen Krankenpflegeversicherung vergütet

                          Der Diagnostiktest des neuen Coronavirus SARS-CoV-2 wird künftig von der obligatorischen Krankenpflegeversicherung (OKP) vergütet. Das teilte das Departement des Inneren in einer Medienmitteilung mit. Aufgrund der raschen Ausbreitung des neuen Coronavirus habe das EDI auf Empfehlung der Eidgenössischen Kommission für Analysen, Mittel und Gegenstände beschlossen, den Diagnostiktest dieser Krankheit auf die Liste der vergütungspflichtigen Analysen aufzunehmen. Ab dem 4. März wird er von der obligatorischen Krankenpflegeversicherung mit 180 Franken vergütet.

                          Die Diagnostik des neuen Coronavirus SARS-CoV-2 ist Teil der vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) empfohlenen Massnahmen zur Eindämmung der Epidemie.

                          (3. März, 13:40 Uhr)

                          Kantiprüfungen sollen wie geplant stattfinden

                          An der Kantonsschule Schaffhausen sind in rund zwei Wochen die Aufnahmeprüfungen vorgesehen. «Mit dem jetzigen Kenntnisstand können wir davon ausgehen, dass die Aufnahmeprüfungen zum geplanten Zeitpunkt stattfinden werden», sagt Rektor Pasquale Comi. «Wir werden für genug Abstand zwischen den Prüflingen und adäquater Desinfektion besorgt sein.» Schülerinnen und Schüler mit Fieber und Husten sollten unbedingt zu Hause bleiben. «Für sie werden wir Nachprüfungen organisieren.» Sollte ein Ansteckungsfall an der Kantonsschule festgestellt werden, werde man unverzüglich mit dem Erziehungsdepartement Kontakt aufnehmen und über eine allfällige temporäre Schliessung in Absprache mit dem Kantonsärztlichen Dienst befinden.

                          (3. März, 13.24 Uhr)

                          Erstes Schaffhauser Unternehmen beantragt Kurzarbeit wegen Coronavirus

                          Das Coronavirus nimmt stärker Einfluss auf die Schaffhauser Wirtschaft: Laut Vivian Biner, Dienststellenleiter des Arbeitsamts des Kantons Schaffhausen, hat bisher eine Firma Kurzarbeitsentschädigung beantragt, drei weitere hätten Anfragen zu diesem Thema gestellt. Um welche Firmen es sich dabei handelt, wollte er auf Grund von Datenschutzbestimmungen nicht sagen.

                          Die Gründe seien dabei laut Biner überall ähnlich: «Lieferanten aus China können in manchen Bereichen nicht mehr liefern, dadurch können Firmen hier in der Schweiz teils nicht mehr produzieren.»

                          Um Kurzarbeitsentschädigung wegen des Coronavirus zu erhalten, müssten die Unternehmen allerdings einen eindeutigen Zusammenhang zwischen ihrem Ausfall und dem Virus nachweisen. Laut Biner soll dies möglichst unbürokratisch vonstatten gehen. «Dies ist eine aussergewöhnliche Situation. Wenn es dabei zu Ausfällen kommt, die nicht vorhersehbar waren, können Gesuche sicher genehmigt werden» so der Dienststellenleiter. Grundsätzlich wolle man Gesuche «wirtschaftsfreundlich» prüfen. Die Entscheidung, ob einem Antrag stattgegeben wird, liege dabei allerdings nicht nur beim Arbeitsamt: So muss auch das Seco, das Staatssekretariat für Wirtschaft in Bern, zustimmen, ehe eine Entschädigung gezahlt wird.

                          Sollte das Virus sich in der Region ausbreiten, könnte allerdings noch ein anderes Problem entstehen: Spätestens wenn Mitarbeiter aufgrund von Covid-19 zu Hause bleiben müssten, könnte dies die Schwierigkeiten bei den Firmen zusätzlich verschärfen, so Biner. Seine Behörde sei aber auch auf diesen Fall vorbereitet.

                          (3. März, 13.20 Uhr)

                          Zwei weitere Fälle im Tessin

                          Im Tessin sind zwei Frauen am Corona-Virus erkrankt, wie der Kanton mitteilt. Aktuell sind im südlichsten Schweizer Kanton aktuell drei Personen am Virus erkrankt.

                          (3. März, 11.38 Uhr) 

                              Schaffhauser Verdachtsfälle haben sich nicht erhärtet

                              Die beiden Coronavirus-Verdachtsfälle aus dem Kanton Schaffhausen haben sich nicht erhärtet. Die betroffenen Personen haben sich nicht mit dem Virus angesteckt, sagte die Leiterin des Schaffhauser Gesundheitsamtes, Anna Sax, auf Anfrage von Radio Munot.

                              (3. März, 11.19 Uhr) 

                                   

                                  Auch der Kanton Zug hat seinen ersten Fall

                                  Bei einem 21-jährigen Mann, der im Kanton Zug wohnhaft ist, konnte das Coronavirus Sars-CoV-2 nachgewiesen werden. Dies bestätigt die Gesundheitsdirektion des Kantons am Dienstagmorgen Die Person habe sich an einem privaten Anlass in der Schweiz mit dem Virus angesteckt, befinde sich aber in einer guten gesundheitlichen Verfassung. Da sich die Person seit einigen Tagen im Kanton Zürich aufhält, wird sie laut der Mitteilung in einem Zürcher Spital isoliert werden, wo der weitere Verlauf beobachtet werden kann. Mehrere Personen, welche in engem Kontakt zur infizierten Person standen, wurden als Vorsichtsmassnahme in ihren Wohnungen unter Quarantäne gestellt.

                                  (3. März, 10.22 Uhr) 

                                      Erster Fall in der Armee?

                                      Auch vor dem Schweizer Militär macht das Virus keinen Halt. Auf dem Waffenplatz Wangen an der Aare im Kanton Bern ist ein Armeeangehöriger positiv auf das Coronavirus getestet worden. Der Patient sei auf der Krankenstation des Waffenplatzes isoliert worden, berichtet «20 Minuten». Die Bestätigung durch das Referenzlabor in Genf stehe noch aus.

                                      (3. März, 09.11 Uhr) 

                                        Viele Fragezeichen im Fussball

                                        Der FC Schaffhausen hat am Dienstagmorgen zu den Spielabsagen in der Challenge League Stellung genommen. Der Verein geht davon aus, dass er am 21. März im Spiel gegen den FC Vaduz wieder im Einsatz stehen werde. Sollte der Bund das Veranstaltungsverbot über den 15. März hinaus verlängern, werde man sich am 13. März nochmals mit den anderen Vereinen zum Austausch treffen. Ob dann jedoch die Saison noch im gewohnten Ausmass fertig gespielt werden könne, sei fraglich. 

                                        (3. März, 08.55 Uhr) 

                                          Neuer Tag, neuer bestätigter Coronavirus-Fall

                                          Aus der Westschweiz wird ein weiterer bestätiger Fall einer Ansteckung gemeldet. Beim Patienten, der im Unversitätsspital von Lausanne betreut wird, handelt es sich um einen 80-jährigen Mann.

                                          (3. März, 07.50 Uhr) 

                                          Weitere Fälle in Basel-Stadt

                                          Zwei weitere Personen sind in Basel positiv getestet worden. Laut dem kantonalen Gesundheitsdepartement handelt es sich um eine Frau mittleren Alters und einen jüngeren Mann. Beide sind am Universitätsspital in Basel in Isolation und es geht ihnen den Umständen entsprechend gut. Auch die Kontaktpersonen sind in Quarantäne.

                                          (2. März, 19:55 Uhr)

                                          Wegen Maske: Martullo-Blocher fliegt aus Nationalratssaal
                                          Die Schutzmaske sorgte im Nationalratssaal für Diskussionen. Bild: Key

                                          SVP-Nationalrätin Magdalena Martullo-Blocher sorgte am Montag für Aufsehen, weil sie im Nationalratssaal einen Mundschutz trug. Dies als Vorsichtsmassnahme gegen das Coronavirus. Ratspräsidentin Isabelle Moret hatte allerdings wenig Verständnis für diese Vorsichtsmassnahme: Sie zitierte Martullo-Blocher zu sich und verbot ihr das Tragen des Mundschutzes im Saal. Wie «Blick.ch» berichtet, durfte sie zum Abstimmen zurück in den Saal - mit Maske.

                                          (2. März, 18:04 Uhr)

                                          SFL: Meisterschaft wird bis zum 23. März ausgesetzt

                                          Aufgrund des Coronavirus wird in der Swiss Football League (SFL) bis mindestens am 23. März und dem Start der Nationalmannschaftspause nicht gespielt. Diesen Entscheid haben die 20 Klubs am Montag an einem Treffen in Bern getroffen. Das weitere Vorgehen ist abhänging vom Entscheid des Bundesrates über das Veranstaltungsverbot. Sollte dieses seitens der Behörden nicht über den 15. März hinaus verlängert werden, soll der Meisterschaftsbetrieb danach wieder in gewohnter Weise aufgenommen und fortgesetzt werden. Diskutiert wurde auch die Option, die Spiele ohne Zuschauer durchzuführen. Die Klubs entschieden sich aus wirtschaftlichen Gründen und weil aktuell noch genügend Ausweichtermine vorhanden seien aber gegen diesen Schritt.

                                          (2. März, 17.11 Uhr)

                                          Zwei Verdachtsfälle in Schaffhausen

                                          Verschiedene Schweizer Spitäler verzeichneten in den letzten Tagen wegen des Coronavirus einen Ansturm auf die Notfallstationen. Im Kantonsspital Schaffhausen ist dieser Ansturm bisher ausgeblieben, sagt Mediensprecherin Lisa Dätwyler. Bis anhin wurden zwei Verdachtsfälle von der Notfallstation am Kantonsspital Schaffhausen an ein Abklärungsspital im Kanton Zürich verwiesen. Gemäss aktuellem Stand gibt es noch keinen bestätigten Fall im Kanton Schaffhausen.

                                          (2. März, 16.42 Uhr)

                                          Weitere Fälle in Graubünden und Bern

                                          In Graubünden sind drei weitere Personen positiv auf das Coronavirus COVID-19 getestet worden. Dies schreibt das Gesundheitsamt des Kantons Graubünden in einer Mitteilung. Den Patienten gehe es den Umständen entsprechend gut. Auch im Kanton Bern kam es zu einem weiteren Fall: Das Kantonale Führungsorgan teilte dort mit, dass ein junger Mann aus Biel ebenfalls infiziert sei.

                                          Eishockey-Liga verschiebt Playoffs
                                          Aufgrund des vom Bundesrat verhängten Veranstaltungsverbots wird der Spielbetrieb in den beiden höchsten Schweizer Eishockey-Ligen bis und mit 15. März unterbrochen. Das teilten die Verantwortlichen der National League und Swiss League in einer Medienmitteilung mit. Gemäss Spielplan würden die Playoff-Viertelfinals in der National League am Samstag, 7. März starten, die Playoff-Halbfinals in der Swiss League bereits am Freitag, 6. März. Somit hätten in der National League mindestens vier und in der Swiss League mindestens fünf Playoff-Spiele unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden müssen.

                                          Sollte das Veranstaltungsverbot seitens Behörden nicht verlängert werden, werden die Playoff-Viertelfinals in der National League, die Playoff-Halbfinals in der Swiss League sowie die Ranking Round in beiden Ligen am Dienstag, 17. März gestartet beziehungsweise im Falle der Swiss League fortgesetzt. Ein angepasster Spieldatenplan wird zu gegebener Zeit publiziert.

                                          Auf den Stufen U20- und U17-Elite wird der Meisterschaftsbetrieb bis auf Weiteres gemäss Spielplan und unter Ausschluss von Zuschauern beziehungsweise gemäss kantonalen Auflagen weitergeführt.

                                          Zweite Meldung aus Freiburg

                                          Laut dem Freiburger Gesundheits- und Sozialdirektion ist im Kanton Freiburg eine weitere Person mit dem Coronavirus infiziert. Es soll sich um einen jungen Mann aus dem Greyerzerland handeln, der Kontakt mit der ersten Person, die im Kanton Freiburg positiv auf das Virus getestet wurde, hatte.

                                          «Wenn sie keine Coronavirus-Fälle wären, müssten sie nicht im Spital behandelt werden»

                                          Im Kanton Zürich sind seit Samstag sieben weitere Personen positiv auf Covid-19 getestet worden sind. Es sind die «Fälle» 3-9 im Kanton. Das teilte die Gesundheitsdirektion des Kantons in einer Medienmitteilung mit. Die meisten seien mit geringen Beschwerden im Universitätsspital Zürich hospitalisiert, eine Person in der Klinik Hirslanden. Die Bestätigung des nationalen Referenzlabors in Genf stehe in den sieben neuen Fällen noch aus.

                                          Bei allen neuen Fällen könne man eine klare Infektionsquelle identifizieren: Der Fall 3 habe sich bei einer infizierten Person in der Schweiz angesteckt. Die Fälle 4,5 und 6 in Norditalien. Die Fälle 7-9 hätten sich bei Fall 5 in der Schweiz angesteckt. Es handle sich um sechs Männer und eine Frau zwischen 25 und 36 Jahren, denen es den Umständen entsprechend gut gehe. «Wenn sie keine Coronavirus-Fälle wären, müssten sie nicht im Spital behandelt werden», so die Gesundheitsdirektion. Das bestätige, dass die Erkrankung für den Einzelnen in der Regel leicht sei, besonders bei Jungen und Kindern.

                                          Das Contact Tracing habe bei diesen Fällen noch aufrechterhalten werden können. Die Mitarbeiter der Gesundheitsdirektion seien mit den engsten Kontaktpersonen in Verbindung. Es sei mit weiteren Erkrankungsfällen zu rechnen.

                                          (2. März 15.13 Uhr)

                                          Weitere Corona-Fälle in Basel-Landschaft

                                          Auch im Kanton Basel-Landschaft ist es zu einer neuen Ansteckung gekommen. Es ist bereits die dritte Person, die sich dort mit dem Coronavirus angesteckt hat. Das berichtet die Zeitung «Blick». Bei der angesteckten Person handelt es sich demnach um jemanden aus dem Umfeld der 48-jährigen Mutter und des 23-jährigen Sohnes, die vergangene Woche positiv auf das neue Coronavirus getestet worden waren, wie der Baselbieter Gesundheitsdirektor Thomas Weber (SVP) am Montag vor den Medien sagte. 

                                          (2. März, 14.37 Uhr)

                                          Kinder in Riehen haben kein Coronavirus

                                          Nachdem am Donnerstagabend eine Erzieherin aus einer Kindertagesstätte in Riehen, BS, positiv auf das Coronavirus gestest wurde, mussten die Kinder, mit denen sie in Kontakt war, in Quarantäne. Wie das Gesundheitsamt des Kantons Basel-Stadt nun mitteilte, sei es bisher zu keinen weiteren positiven Coronafällen gekommen. Sechs Kinder seien zwar krank, aber dabei würde es sich um eine saisonale Grippe handeln und nicht um Covid-19. «Die Chancen steigen nun täglich, dass durch die in dieser Kindertagesstätte getroffenen Massnahmen eine unkontrollierte Verbreitung des Coronavirus verhindert werden konnte», so das Amt in einer Medienmitteilung. 

                                          (2. März, 13.58 Uhr)

                                          Pro City hält nichts von Hamsterkäufen

                                          Der Mediensprecher von Pro City Schaffhausen, Frank Schneider, hält nichts von den aktuellen Hamsterkäufen einiger Personen. Das sagte er im Interview mit Radio Munot. Er hält das Verhalten für übertrieben. 

                                          «Hamsterkäufe sind völlig wirr»: Frank Schneider im Interview mit Radio Munot:

                                          (2. März, 13:47 Uhr)

                                          Verhaltensregeln zum Schulbesuch

                                          Das Erziehungsdepartement bittet Eltern, ihre Kinder nicht in die Schule zu schicken, wenn diese mit an Covid-19 erkrankten Personen oder mit Personen aus einem betroffenen Gebiet in engem Kontakt waren, oder in den letzten 14 Tagen aus einem betroffenen Gebiet zurückgekommen sind und Erkältungssymptome zeigen. Wer krank sei und Fieber habe, dürfe die Schule nicht besuchen und müssen so lange zuhause bleiben, bis man mindestens einen Tag lang gesund, also ohne Krankheitszeichen, sei.

                                          Die Schulen wurden ihrerseits angewiesen, kranke Personen sofort nach Hause zu schicken beziehungsweise die Kinder von den Erziehungsberechtigten abholen zu lassen. Ob Geschwister von Lernenden ebenfalls von entsprechenden Massnahmen betroffen wären, müsste dann im Einzelfall durch die zuständigen Ärzte entschieden werden.

                                          Auch bat das Departement darum, die vom Bund veröffentlichen Hygienemassnahmen zu beachten und um Verständnis, wenn bereits geplante Veranstaltungen kurzfristig abgesagt werden müssten.

                                          (2. März, 12.22 Uhr)

                                          Doktorand an der Universität Zürich erkrankt

                                          Die «NZZ» berichtet, dass ein Doktorand am Institut für Mathematik der Universität Zürich (UZH) offenbar positiv auf das Corona-Virus getestet worden ist. Dies sei einer internen Mail der UZH zu entnehmen, welches der Zeitung vorliegt. Der 27-Jährige wohnt in Zürich, stamme indes aus Norditalien. In der Mail werden alle Personen, die mit ihm in Kontakt standen, angewiesen, bei grippeähnlichen Symptomen zu Hause zu bleiben und einen Arzt zu kontaktieren. Weitere Instruktionen würden bald erteilt.

                                          (2. März, 11.45 Uhr)

                                          Footshake

                                          Auch mal was Lustiges: Die Kollegen von Radio Munot haben eine Idee gefunden, wie man sich begrüssen kann, ohne dass man sich die Hände schütteln muss.

                                           

                                          Unser Moderator @severin.pfeffer führt zum Schutz vor dem Coronavirus den Foot-Shake ein mit @justinjesso 👟 #stayhealthy #radiomunot #lokalgenial #justinjesso

                                          Gepostet von Radio Munot am Montag, 2. März 2020

                                          (2. März, 10.50 Uhr) 

                                          Weiterer Fall im Tessin

                                          Im Tessin ist eine weitere Person mit dem Coronavirus infiziert. Das teilte das Ministerium für Gesundheit und Soziales (DSS) des Kantons mit. Laut dem Onlineportal «tio.ch» soll es sich um eine ältere Person aus Lugano handeln. Das Ministerium will um 17 Uhr über den Fall informieren.

                                          (2. März, 10.36 Uhr)

                                          Von Gelb auf Rot

                                          Das BAG erklärte in einer Medienmitteilung den Wechsel der Kampagnenfarbe: Mit dem Wechsel zu Rot sei für die Bevölkerung sichtbar, dass ab jetzt zusätzliche Hygiene- und Verhaltensregeln gelten, um sich selbst und andere möglichst vor einer Ansteckung mit dem neuen Coronavirus zu schützen. Weitere Übertragungen innerhalb der Schweiz seien jedoch weiterhin wahrscheinlich. Dies mache einen höheren Schutz, insbesondere von anfälligen Bevölkerungsgruppen, notwendig. Dazu gehören ältere Menschen oder Menschen mit Vorerkrankungen.

                                          (2. März, 10.11 Uhr)

                                          Händeschütteln im Kantonsrat

                                          Am Montagmorgen trat der Schaffhauser Kantonsrat zu seiner vierten Sitzung im Jahr zusammen. An die verschärften Verhaltensregeln des Bundes wegen des Coronavirus hielt sich niemand: Hände wurden geschüttelt wie es üblich ist. Auch sonst war das Grippevirus kein Thema im Kantonsparlament. Dafür brachte alt Kantonsrat Erich Gysel auf der Posaune von der Zuschauertribüne aus ein Ständchen dar: Geburtstag feiern heute nämlich Kantonsrätin Regula Widmer (GLP) und Kantonsrat Beat Hedinger (FDP). Und nicht nur das: Beide wurden auch noch im gleichen Jahr geboren, nämlich 1962. (lbb)

                                          (2. März, 8.42 Uhr)

                                          Wie wäscht man sich die Hände richtig?

                                          Vor allem das richtige Händewaschen ist ein Thema, welches bei vielen Leuten Unsicherheit schafft. Das BAG hat dazu ein Video auf seiner Webseite geschaltet.

                                          Zusätzlich soll in Kürze eine weitere Kampagnenwebseite unter www.bag-coronavirus.ch freigeschaltet werden.

                                          (2 März, 8.12 Uhr)

                                          Bundesamt für Gesundheit verschärft Verhaltensregeln

                                          Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) hat die Verhaltensregeln für das Coronavirus verschärft: Zu den bisherigen drei Hygieneregeln gründlich Händewaschen, in Taschentuch oder Armbeuge husten und niesen und bei Fieber und Husten zu Hause bleiben kommen drei weitere Regeln dazu. Sie gelten ab sofort. Dadurch könne man sich selbst und andere möglichst vor einer Ansteckung mit dem neuen Coronavirus schützen, so das BAG. So soll man zukünftig Papiertaschentücher nach dem Gebrauch in geschlossenen Abfalleimer entsorgen und auf das Händeschütteln verzichten. Arztpraxen oder Notfallstation soll man nur noch nach telefonischer Anmeldung aufsuchen.

                                          (Montag, 2. März, 7.40 Uhr)

                                          Quartierverein Herblingen verschiebt Mitgliederversammlung

                                          Wie der Quartierverein Herblingen auf seiner Website mitteilt, soll die Mitgliederversammlung des Vereins aufgrund des Coronavirus verschoben werden. Nun soll die Versammlung am 17. April stattfinden, heisst es in der Mitteilung. 

                                          Corona-Hotline im Thurgau

                                          Der Kanton Thurgau habe eine Hotline zum Coronavirus eingerichtet. Ab Montag könne die Bevölkerung dort anrufen und Fragen stellen, die den Thurgau betreffen. Wer generelle Fragen habe, soll die Infoline des BAG wählen. Die Thurgauer Hotline soll von Montag bis Freitag zu den Bürozeiten in Betrieb sein. Bis anhin gab es im Kanton Thurgau knapp 50 Verdachtsfälle. Keiner der Fälle wurde aber bestätigt, teilt der kantonale Führungsstab am Sonntag mit.

                                          Zweiter Corona-Fall im Wallis

                                          Im Kanton Wallis soll am Sonntag ein zweiter Coronavirus-Fall entdeckt worden sein. Hierbei handle es sich um ein Familienmitglied des ersten Patienten, der zuvor positiv getestet wurde, teilt die Walliser Staatskanzlei mit. Die zweite Infektion sei vom Labor des Zentralinstituts der Spitäler Sitten festgestellt worden.

                                          Ausschankverbot im Baselbiet

                                          Fasnachtsfreudige liessen es sich nicht nehmen: In Liestal wie auch in Sissach gingen hunderte Menschen auf die Strassen, um die Fasnacht zu zelebrieren. Damit wird gegen das vom Bundesrat erlassene Veranstaltungsverbot verstossen. Daher entschied sich der Regierungsrat des Kantons Baselland ein temporäres Ausschankverbot für Gastronomen in Liestal und Sissach zu verfügen, teilt der Kantonale Krisenstab mit. Gemäss der Mitteilung betreffe das temporäre Ausschankverbot sowohl Getränke als auch Esswaren in Restaurants sowie Wagenburgen und Cliquenkellern. Zudem beziehe sich das Verbot des Verkaufs von alkoholischen Getränken ebenfalls auf die Detailhändler in Liestal und Sissach.

                                          24 Personen in der Schweiz mit Coronavirus infiziert

                                          Im Verlauf des Wochenendes sei die Zahl der bestätigten Coronavirus-Fälle angestiegen. Nach Angaben des BAG gebe es bis Sonntag 17 Uhr 24 Ansteckungsfälle in elf Kantonen, die vom Referenzlabor in Genf offiziell bestätigt wurden. Im Kanton Schaffhausen sei bislang noch keine Coronavirus-Infektion festgestellt worden.

                                          Kanton Schaffhausen plant derzeit keine Massnahmen in den Schulen

                                          Wie der Kanton Schaffhausen am Sonntag mitteilt, seien derzeit keine generellen Schulschliessungen geplant. Allfällige Schliessungen und entsprechende Massnahmen wie Quarantänen sollen im konkreten Einzelfall durch die Verantwortlichen des Kantons geprüft werden.

                                          44 Kinder im Aargau in Quarantäne

                                          Ein 31-jähriger Kindergarten-Lehrer habe sich wahrscheinlich vor einer Woche bei einer Familienfeier, an dem Besucherinnen und Besucher aus Norditalien dabei waren, mit dem Coronavirus infiziert. Nun sollen rund 70 Kontaktpersonen gemäss der Verfügung des Kantonsärztlichen Dienstes des Kantons Aargau unter Quarantäne gestellt werden, darunter 44 Kindergartenkinder des Kindergartens Quartierzentrum Längacker in Spreitenbach.

                                          Weinmesse Schlaraffia in Weinfelden fällt aus

                                          In einer Pressemitteilung der Thurgauer Weinmesse Schlaraffia wurde bekanntgegeben, dass diese nicht stattfinden könne. Der Start wäre für den 5. März angedacht gewesen.

                                          St. Gallen: Fünf Hotelmitarbeiter müssen unter Quarantäne gestellt werden

                                          Im St. Galler Hotel Grand Resort Bad Ragaz sei ein Gast nach seinem Aufenthalt positiv auf das Coronavirus getestet worden, berichtet «Blick.ch». Nun seien Massnahmen eingeleitet worden und fünf Mitarbeiter des Hotels seien zu Hause unter Quarantäne gestellt worden. Diese sollen in näherem Kontakt mit der erkrankten Person gewesen sein. Die infizierte Person habe sich vor ihrer Anwesenheit in Mailand aufgehalten.

                                          Zwei Schulklassen in Biel unter Quarantäne gestellt

                                          Die Technische Fachschule in Biel ergreift die Initiative: Wie das kantonale Führungsorgan am Sonntag mitteilt, seien zwei Klassen der Technischen Fachschule unter Quarantäne gestellt worden. Da die in Biel am Coronavirus erkrankte Frau an dieser Schule studiere, sei diese Massnahme nötig. Die Quarantäne soll 14 Tage andauern, also bis zum 12. März.

                                          Erster Corona-Infizierter im Kanton Freiburg

                                          Aus dem Kanton Freiburg kommt nun die Meldung über dessen ersten bestätigten Corona-Fall. In einer Mitteilung der Gesundheits- und Sozialdirektion heisst es, dass ein 30-jähriger Mann im Greyerzerbezirk positiv getestet worden sei. Der Mann sei vor einer Woche aus der Lombardei zurückgekehrt. Derzeit werde vermutet, dass er sich dort angesteckt haben könnte. Aktuell befindet sich der Mann im Freiburger Kantonsspital und neun Personen aus seiner Umgebung seien unter Quarantäne gestellt worden.

                                          Empfehlung des Bundes: kein Händeschütteln und keine Begrüssungsküsse

                                          In den nächsten Tagen werde der Bund neue Empfehlungen zur Eindämmung der Corona-Epidemie veröffentlichen. Dies sagte Daniel Koch, BAG-Chef, gegenüber der «NZZ am Sonntag». Unter anderem soll empfohlen werden, in jeder Situation auf das Händeschütteln zu verzichten. Dadurch sollen Menschen weniger körperlichen Kontakt miteinander haben. Auf Reisebeschränkungen sei derzeit noch zu verzichten, meint Koch.

                                          Zudem berichtet die «SonntagsZeitung», dass SP-Bundesrat Alain Berset vorschlägt, man solle auch auf Begrüssungsküsse verzichten. «Wir wissen, dass soziale Distanzierung der beste Weg ist, die Verbreitung des Virus einzudämmen», sagt Berset.

                                          Teure Masken

                                          Seit des Ausbruch des Coronavirus werden Mundschutzmasken immer seltener e. Nicht nur in den Apotheken, sondern auch bei den Onlineshops wird dieses Problem klar: «Die Masken waren bei uns zwei Tage vor dem ersten bestätigten Fall in der Schweiz ausverkauft», sagt Alex Hämmerli vom Onlinehändler Galaxus zur «SonntagsZeitung».

                                          Allerdings habe sich Galaxus eine Lieferung von mehreren Tausend Paketen mit je fünfzig Masken sichern können. Diese sollen ab März im Shop erhältlich sein, jedoch zum doppelten Preis.

                                          Auf anderen Onlineplattforme wie Tutti.ch versuchen private Anbieter Profit aus der Notlage zu schlagen. So wird beispielsweise eine Zehnerpackung Atemschutzmasken vom Hersteller 3M für bis zu 500 Franken angeboten.

                                          Stolze 500 Franken werden für Atemschutzmasken verlangt. Screenshot: Tutti.ch

                                          18 bestätigte Fälle in der Schweiz

                                          Am Samstagabend äusserte sich Katrin Holenstein, Mediensprecherin beim BAG, zu den aktuellen Zahlen der Corona-Erkrankten. Gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA sagt sie, dass bis Samstagabend schweizweit 18 definitiv nachgewiesene Covid-19-Fälle bestehen würden. Hinzu kämen noch vier Verdachtsfälle, bei denen eine Bestätigung des Referenzlabors in Genf noch ausstehe.

                                          Weiterer Corona-Fall im Kanton Basel-Landschaft

                                          Der Kantonale Krisenstab in Liestal gab am Samstag bekannt, dass ein weiterer Fall des Coronavirus bestätigt wurde. Hierbei handle es sich um eine 48-jährige Frau. Sie sei die Mutter des in Basel positiv getesteten Mannes. Bei der infizierten Frau steht der Referenztest in Genf noch aus.

                                          Auch Beringer Fasnachtsumzug entfällt

                                          Nächstes Wochenende sollte die Gwaagge-Fasnacht in Beringen stattfinden. Diese wurde nun teilweise abgesagt. Wie das Organisationskomitee mitteilt, wurden der Umzug, der Zunftmeisterempfang und das Monsterkonzert abgesagt. Allerdings sollen der Fasnachtsauftakt am Freitagmorgen sowie die Partys am Freitag- und Samstagabend stattfinden.

                                          Vier weitere Fälle in Graubünden

                                          Wie die Standeskanzlei Graubünden mitteilt, wurden vier weitere Personen positiv getestet. Diese hätten sich im Umfeld der beiden Kinder einer italienischen Familie, die letzte Woche positiv getestet wurden, befunden und seien bereits isoliert worden. Laut der Standeskanzlei seien derzeit von 76 getesteten Personen 43 nicht infiziert. 27 Fälle sollen sich noch in Abklärung befinden.

                                          Schweizweit zwölf bestätigte Fälle

                                          Während der Pressekonferenz des Bundes wurden die konkreten Zahlen der Corona-Erkrankungen in der Schweiz bestätigt. Hierbei bestehen aktuell zwölf bestätigte Fälle und fünf Verdachtsfälle.

                                          BAG-Direktor Pascal Strupler spricht über die aktuelle Lage

                                          Im Rahmen einer Pressekonferenz hat am Samstag Pascal Strupler, Direktor des BAG, die momentane Lage hinsichtlich des Coronavirus beurteilt. Auch wenn der Bundesrat ein Verbot für Grossanlässe verhängt hat, sei man weiterhin «sehr weit weg» von einem Ausnahmezustand, so Strupler.

                                          Eine mögliche nächste Massnahme des MAG könne – je nach Situation – eine geographische Schwerpunktsetzung in einzelnen Kantonen oder Regionen sein. Laut Strupler könnte dies bedeuten, dass in einem nächsten Schritt sämtliche Veranstaltungen verboten werden.

                                          Drastische Massnahmen wie die Abriegelung von Städten und Dörfern oder Massenquarantänen seien derzeit höchst unwahrscheinlich. Von diesen sei man noch weit weg, sagte Strupler in der «Samstagsrundschau» vom Schweizer Radio SRF.

                                          Schaffhauser Tourismus leidet unter Coronavirus

                                          Gegenüber den SN bestätigten diverse Hoteliers, dass Buchungen von Reisegruppen aufgrund des Coronovirus storniert wurden. Auch «Schaffhauserland Tourismus» befürchtet einen Rückgang der touristischen Aktivität in der Region.

                                          Erster bestätigter Corona-Fall in Bern

                                          Wie der Kanton Bern mitteilt, wurde nun auch bei einer Person aus Biel das Coronavirus nachgewiesen. Hierbei handle es sich um eine 21-jährige Frau, die vor einer Woche von Mailand zurückgekehrt war. Die infizierte Frau sei im Spital stationiert und isoliert, so der Kanton Bern.

                                          Zürich: Google meldet Corona-Fall

                                          Gegenüber US-amerikanischen Medien bestätigte Google einen Corona-Fall in ihrer Firma in Zürich: «Wir können bestätigen, dass einer unserer Mitarbeiter in unserem Büro in Zürich positiv getestet wurde», sagte ein Sprecher gegenüber cnbc.com. In welchem Spital sich der Infizierte befindet, ist derzeit noch unklar.

                                          Erste Corona-Infektion im Wallis

                                          Wie die Walliser Staatskanzlei meldete, wurde auch im Wallis der erste Fall einer Coronavirus-Infektion entdeckt. Der Test im Labor des Zentralinstituts der Spitäler sei positiv gewesen und müsse noch vom nationalen Referenzzentrum in Genf bestätigt werden. Beim Patienten handle es sich um einen etwa 30 Jahre alten Oberwalliser. Neben dem Infizierten, der ins Spital eingeliefert wurde, müssen auch vier Familienmitglieder des Patienten zu Hause unter Quarantäne gestellt werden.

                                          Swiss streicht Flüge nach Italien

                                          Swiss wird bis Ende März 2020 weniger oft italienische Städte anfliegen. Betroffen sind Florenz, Mailand, Rom und Venedig. Das teilte die Fluggesellschaft am Freitagabend mit.

                                          «Aufgrund der durch die Auswirkungen des Corona-Virus veränderten Buchungslage hat Swiss zusammen mit der Lufthansa Group entschieden, die Frequenzen nach Italien bis Ende März 2020 zu reduzieren.» Passagiere, deren Flug gestrichen wurde, könnten kostenfrei umbuchen oder erhielten eine Erstattung ihres Ticketpreises.

                                          Jobmesse-Tag an  «HSG Talents Conference» abgesagt

                                          Die Unversität St. Gallen (HSG) hat entschieden, den Jobmesse-Tag im Rahmen der «HSG Talents Conference» abzusagen. Das teilte die Hochschule in einer Medienmitteilung mit. Der Messetag war für den 4. März geplant und hätte rund 1700 Personen (Studierende sowie Vertreterinnen und Vertreter von Firmen und Organisationen) in den St.Galler Olma-Hallen zusammengebracht. Der Studienbetrieb soll normal weiterlaufen, es seien aber Präventionsmassnahmen gemäss den Weisungen und Empfehlungen des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) und des Kantonsarztamtes getroffen worden.

                                          Weitere Infizierte in der Schweiz

                                          Wie «20 Minuten» meldet, wurden zwei neue Coronavirus-Infektionen am Freitag im Kanton Genf gemeldet. Einmal handle es sich um einen 55-jährigen Italiener, der in Genf bei einer internationalen Organisation arbeitet, sowie ein junges Mädchen. Beide waren nach einem Aufenthalt in Mailand nach Genf zurückgekehrt. Über den Fall des Mädchens informierte der Kantonsarzt an einer Medienkonferenz der Genfer Regierung am Freitagnachmittag. Den positiven Test des Mannes hatte das Genfer Departement für Sicherheit, Arbeit und Gesundheit bereits am Morgen mitgeteilt.

                                          Der infizierte, in Frankreich lebende Mann zeigte demnach nur sehr wenige Symptome. Er wurde ins Spital verlegt, seine Familie unter Quarantäne gestellt.

                                          Der Mann arbeitet in einem Grossraumbüro mit rund vierzig Personen. Für alle 300 bis 400 Mitarbeiter der Organisation wurde eine medizinische Befragung angeordnet. Für einige wurden Quarantäne-Massnahmen verfügt.

                                          Derzeit wird davon ausgegangen, dass es 15 Infizierte in der Schweiz gibt, wobei eine Person davon aus dem Tessin bereits geheilt und aus dem Spital entlassen werden konnte. Das BAG konnte bisher acht Fälle bestätigen.

                                          Was findet statt, was nicht?

                                          Die Kollegen von Radio Munot haben eine Übersicht zusammengestellt, welche Veranstaltungen in der nächsten Zeit stattfinden werden und welche abgesagt wurden:

                                          corona

                                          Webseite soll Bevölkerung informieren

                                          Das kantonale Gesundheitsamt hat eine neue Webseite geschaltet, auf der weitere Informationen rund um das Virus sowie Verhaltensregeln für die Bevölkerung zu finden sind. Die Webseite können Sie hier finden.

                                           

                                          Kanton äussert sich zu Virus

                                          Die Behörden des Kantons Schaffhausen haben sich in einer Medienmitteilung zur aktuellen Lage betreffend Coronavirus im Kanton geäussert. So sei wichtig festzuhalten, dass nach wie vor im Kanton Schaffhausen kein Verdachtsfall auf Infektion mit dem Virus aufgetreten sei. «Oberste Priorität hat deshalb weiterhin, die Ausbreitung des Virus zu verhindern», so die Schaffhauser Regierung.

                                          In Ergänzung zum heute Morgen publizierten Entscheid des Bundes, Grossveranstaltungen mit mehr als 1000 Personen zu verbieten, habe der Kanton Schaffhausen beschlossen, dass Veranstaltungen mit weniger als 1000 Teilnehmenden bis auf weiteres durchgeführt werden können. Davon ausgenommen sind Veranstaltungen mit offiziellen Teilnehmenden aus den Risikogebieten gemäss BAG.

                                          Hallenstadion in Zürich besonders getroffen

                                          Leere im Hallenstadion. Bild: zvg

                                          Wie das Hallenstadion in Zürich in einer Medienmitteilung schreibt, werden die kommenden Veranstaltungen fast alle abgesagt. Am stärksten betroffen sei das Konzert der deutschen Rockband AnnenMayKantereit, welches am Freitagabend dort hätte stattfinden sollen. Drt war seit den Morgenstunden der Aufbau in vollem Gange.

                                          In der Nacht auf Samstag soll das Hallenstadion aber wie geplant in ein Eishockey-Stadion umgewandelt für das morgige Spiel der ZSC Lions gegen den EV Zug. Das Spiel soll vor leeren Rängen stattfinden. Danach wird nur noch das Eis abgedeckt, denn sollte am 2. März der Eishockey Verband entscheiden, dass auch die Playoff-Spiele ohne Zuschauer stattfinden müssen, wäre die Arena somit sofort wieder bereit. Über das weitere Vorgehen betreffend der laufenden Playoffs werde bald möglichst informiert.

                                          «Der dadurch entstehende finanzielle Ausfall kann zur Zeit noch nicht genau eingeschätzt werden. Wir stehen in engem Kontakt mit allen betroffenen Veranstaltern und arbeiten mit Hochdruck daran, Ersatztermine für die jeweiligen Konzerte zu finden», erläutert der Direktor des Hallenstadions Philipp Musshafen. Das Hallenstadion Zürich beobachte die Situation weiterhin und richte sich nach den Weisungen des Bundesamtes für Gesundheit sowie des kantonsärztlichen Dienstes. «Sollte sich die Situation verschärfen und weitere Konzerte von der Massnahmen betroffen sein, informieren wir umgehend auf unserer Webseite sowie über die sozialen Medien», so Musshafen.

                                          Normaler Betrieb im Stadttheater

                                          Die geplanten Vorstellungen des Stadttheaters Schaffhausen werden durchgeführt. Das teilte das Theater auf Facebook mit. Man stehe mit den Verantwortlichen des Kantons und der Stadt Schaffhausen in engem Kontakt und habe sich nach Rücksprache mit den zuständigen Behörden dazu entschieden, den Vorstellungsbetrieb im Stadttheaters bis auf Weiteres regulär weiterzuführen.

                                           

                                          CORONAVIRUS: REGULÄRER BETRIEB IM STADTTHEATER Gemäss Epidemiengesetz stuft der Bundesrat die Coronavirus-Situation in...

                                          Gepostet von Stadttheater Schaffhausen am Freitag, 28. Februar 2020

                                          «Das Stadttheater Schaffhausen verfügt über eine Platzkapazität von 687 Plätzen und rechnet bei den Vorstellungen der nächsten Wochen mit einer durchschnittlichen Besucherzahl von ca. 350 Personen», so das Unternehmen auf Facebook. Der Bund verbot Veranstaltungen erst ab 1000 Besuchern. Zudem könne man, da das Stadttheater nummerierte Plätze habe, «im höchst unwahrscheinlichen Fall einer Infektion die potentielle Infektionskette problemlos» nachvollziehen. Gleichzeitig bedeute dies aber auch, dass das Theater bis auf Weiteres Personendaten aller Besucherinnen und Besucher, die Tickets an der Tageskasse kaufen, erfassen würde. 

                                          Beizenfasnacht findet in Neuhausen statt

                                          Der Fasnachtsumzug in Neuhausen ist abgesagt, die Beizenfasnacht kann jedoch stattfinden. Das bestätigte der Neuhauser Finanzreferent Dino Tamagni auf Anfrage von shn.ch. «Es kann natürlich sein, dass dann mehrere 100 Leute unterwegs sind, aber diese werden wohl nicht auf einen Ort konzentriert sein. Daher konnte man das gestatten», so der Finanzreferent.

                                           

                                          Liebe Gäste Es freut uns ausserordentlich Euch mitteilen zu dürfen, dass die Beizen-Fasnacht morgen Stattfinden darf....

                                          Gepostet von Restaurant CM Brauhaus am Freitag, 28. Februar 2020

                                          Loco Escrito tritt am Samstag auf

                                          Der Musiker tritt dieses Jahr am Freitag beim Stars in Town auf. Bild: zvg

                                          Wie Pascal Bührer, Medienverantwortlicher bei der Kammgarn Schaffhausen gegenüber Radio Munot bestätigte, wird das Konzert des Musikers Loco Escrito am Samstag stattfinden. 

                                          Kanton Zürich lässt Veranstaltungen bis 1000 Leute weiterhin zu

                                          In Zürich kam es bisher zu zwei bestätigten Corona-Fällen. Gleichzeitig hat sich der Zürcher Regierungsrat zu Massnahmen, die in dem Kanton vorgesehen sind, geäussert: Zumindest bis Anfang nächster Woche bleiben sämtliche Veranstaltungen mit weniger als 1000 Teilnehmern erlaubt. Der Kanton Zürich verschärft die Massnahmen und Vorgaben des Bundes also nicht zusätzlich. Die Obergrenze gilt absolut: Ein Veranstalter darf nur exakt tausend Personen in einen Saal einlassen. Der Kanton vertraure dabei darauf, dass sich alle an diese Vorschrift halten.

                                          Handball: Matches sollen planmässig stattfinden

                                          Wie der Schweizerische Handball-Verband (SHV) mitteilt, soll der Meisterschaftsbetrieb im Schweizer Handball in allen Ligen planmässig stattfinden, gleiches gelte für Veranstaltungen im Kinder- und Schulhandball. Betreffend den Cupfinals, die am 15. März in Gümligen angesetzt sind, informiert der SHV voraussichtlich in der kommenden Woche. Somit sollte die heutige Partie zwischen den Kadetten Schaffhausen und dem RTV 1879 Basel stattfinden.

                                          Tessin: Erster Corona-Patient entlassen

                                          Der erste im Tessin am Coronavirus erkrankte Patient der Schweiz konnte am Freitag aus dem Spital entlassen werden. Dies teilt die Luganeser Privatklinik Moncucco mit. Der Spitalaufenthalt sei gut verlaufen, heisst es.

                                          Neuhauser Kinderkleiderbörse findet nicht statt

                                          Wie Radio Munot berichtet, soll die Frühlingsbörse der «Kinderkleiderbörse Neuhausen» ebenfalls nicht stattfinden. Diese wäre für den 14. März angesetzt gewesen.

                                          Umzug in Büsingen entfällt

                                          Hinsichtlich der Büsinger Fasnacht bestätigen Verantwortliche aus der Fasnachtsszene, dass der Umzug nicht stattfinden wird.

                                          Neuhauser Fasnacht auch abgesagt

                                          Der Gemeinderat von Neuhausen hat den Neuhauser Fasnachtsumzug abgesagt. Das teilte die Gemeinde in einer Medienmitteilung mit. Zuvor hatte bereits das «FAKO Flammäglöön» auf Facebook erklärt, dass die Veranstaltung abgesagt worden sei.

                                           

                                          Liebe Fasnächtler Es ist leider amtlich! Die Neuhauser Fasnacht 2020 ist nun aufgrund des Bundesratsentscheids wegen des Coronavirus von heute Morgen definitiv abgesagt worden! Beste Grüsse Teilen erwünscht!

                                          Gepostet von FAKO Flammäglöön - Neuhauser Fasnacht am Freitag, 28. Februar 2020

                                          Burger-Festival findet nicht statt

                                          Am Freitag, 13. März, hätte das 2. Burger-Festival im Flügelwest stattfinden sollen. Wie die Veranstalter nun mitteilen, wird dieses nun aber auch abgesgt.

                                          FCS-Match in Kriens abgesagt

                                          Die Swiss Football League (SFL) reagiert auf die Anordnung des Bundesrates und verschiebt alle Partien der 24. Runde der Raiffeisen Super League und der Brack.ch Challenge League vom kommenden Wochenende auf ein unbestimmtes Datum. Dies betrifft auch das Auswärtsspiel des FC Schaffhausen gegen den SC Kriens, das am Samstag hätte stattfinden sollen.

                                          Umzug an der Fasnacht in Thayngen abgesagt

                                          Der Thaynger Fasnachtsumzug vom Wochenende wurde abgesagt. Dies teilt Maik Näf, Zunftleiter der Fasnacht Thayngen, mit. Aufgrund der Weisung des Bundes sei es nicht möglich, den Umzug durchzuführen. Weitere Massnahmen müssen noch abgeklärt werden.

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