Schülern steht völlig neuer Schulalltag bevor

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Schaffhauser N…

Seit Wochen bestimmt das Coronavirus die Schlagzeilen. Alle Entwicklungen im Kanton Schaffhausen finden Sie in unserem Ticker.

Was in der aktuellen Lage gilt – die Entscheide der Regierung

Die Ereignisse in Bundesbern im Zusammenhang mit der Coronavirus-Epidemie haben sich überschlagen. Wir liefern Ihnen hier einen Überblick über die wichtigsten Entscheide des Bundesrats.

  • Ab dem 27. April dürfen unter anderem Coiffeure, Gartencenter und Baumärkte wieder öffnen. Diese waren seit dem 16. März zu. Ab dem 11. Mai dürfen auch alle anderen Läden wieder öffnen. Mit strengen Schutzmassnahmen dürfen dann auch Restaurants wieder öffnen. 
  • Lebensmittelläden, Take-aways, Betriebskantinen, Lieferdienste für Mahlzeiten und Apotheken bleiben geöffnet, ebenso Tankstellen, Bahnhöfe, Banken, Poststellen, Hotels, die öffentliche Verwaltung und soziale Einrichtungen. Auch Werkstätten für Transportmittel sind offen. An den Spitälern dürfen seit dem 27. April wieder alle ambulanten und stationären Behandlungen und Eingriffe vorgenommen werden. Zudem dürfen Zahnärzte, Physiotherapeuten und dergleichen auch nicht dringliche Eingriffe und Behandlungen bei ihren Patienten wieder durchführen. 
  • Private und öffentliche Veranstaltungen sind verboten. Auch Zusammenkünfte in Kirchen, Moscheen, Synagogen und Versammlungen anderer Glaubensgemeinschaften sind nicht erlaubt. Eine Ausnahme bilden Beerdigungen im engen Familienkreis.
  • Ansammlungen von mehr als fünf Personen im öffentlichen Raum sind verboten. Die Polizei setzt die Verordnung durch. Wer sich nicht an die Vorschrift hält, kassiert eine Ordnungsbusse in der Höhe von 100 Franken. Dieses Verbot gelte nicht für Familienmitglieder, die im gleichen Haushalt wohnen.
  • Ab dem 11. Mai dürfen wieder Besuche in Alten- und Pflegeheimen durchgeführt werden. Dafür gelten aber strenge Regeln, welche Sie hier finden können.
  • Am 11. Mai sollen die obligatorischen Schulen wieder öffnen. Bereits angesetzte Prüfungen können durchgeführt werden, wenn bestimmte Schutzmassnahmen getroffen werden. Für die Grundschule können die Kantone allerdings Betreuungsangebote vorsehen, um möglichst zu verhindern, dass die Kinder von ihren Grosseltern betreut werden.
  • Lehrlingsprüfungen sollen im Sommer ohne schulischen Teil stattfinden. Statt der Prüfung soll die Abschlussnote durch Erfahrungsnoten ermittelt werden. Für die praktischen Prüfungen wolle man eine schweizweit durchführbare Variante erarbeitet.
  • Die Grenzen zu Italien, Deutschland, Österreich und Frankreich werden kontrolliert. Es gelten Einreiseverbote mit Ausnahmen (Berufsgründe und medizinische Notfälle). Die Schweiz hat am 18. März zudem die Einreisebeschränkungen auf Spanien ausgeweitet. Diese gelten zudem ab sofort auch für den Luftverkehr aus Italien, Frankreich, Deutschland und Österreich sowie aus allen Nicht-Schengen-Staaten.
  • Der Bundesrat setzt die Erteilung von Schengenvisa wie auch von nationalen Visa für Angehörige von Drittstaaten für vorerst drei Monate aus. Die Einreise in die Schweiz ist für diese nur noch in Ausnahmefällen möglich.
  • Einkaufstourismus wird zukünftig mit 100 Franken Busse bestraft, sofern der Grenzübertritt nur zu diesem Zweck erfolgt ist.
  • Vom 19. März bis und mit 4. April 2020 durften Schuldnerinnen und Schuldnern in der ganzen Schweiz nicht betrieben werden. Den entsprechenden so genannten Rechtsstillstand im Betreibungswesen hat der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 18. März 2020 angeordnet.
  • Der Bundesrat hat am 18. März 2020 beschlossen, auf die Durchführung der angeordneten eidgenössischen Volksabstimmung vom 17. Mai 2020 zu verzichten. Für alle hängigen eidgenössischen Volksbegehren (Volksinitiativen und fakultative Referenden) sollen die Sammel- und Behandlungsfristen während einer begrenzten Zeit stillstehen. Man prüfe, wann diese Bestimmungen wieder aufgehoben werden können.

 

Ticker

Neue Woche, neuer Ticker

Wir haben diesen Ticker zu Gunsten einer schnelleren Ladegeschwindigkeit für unsere Leser ausgetauscht. Den aktuellen Ticker finden Sie jeweils unter shn.ch/corona

Schülern steht völlig neuer Schulalltag bevor

Nach rund zwei Monaten startet am 11. Mai wieder der Präsenzunterricht an den kantonalen Schulen. Wie sich die Schulen auf den Wiedereinstieg vorbereitet haben und welche offenen Fragen noch im Raum stehen, haben die Kollegen von Radio Munot mit dem Schulleiter der Primarschule Rosenberg in Neuhausen, Stefan Balduzzi, besprochen.

(10. Mai, 19.58 Uhr) 

Ruhe im Kreis Waldshut

Über das Wochenende gab es im Kreis Waldshut keine neuen Infektionen. Weiterhin gibt es 308 Covid-19-Infizierte, 253 Genesene, 35 Todesfälle. Damit hat sich seit Freitag Nachmittag lediglich die Zahl der Genesenen um eine Person erhöht. Vier Personen befinden sich in stationärer Behandlung in Kliniken im oder außerhalb des Landkreises.

(10. Mai, 14.25 Uhr)

Fallzahlen bleiben auf niedrigem Niveau stabil

Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) hat die neusten Zahlen zu den bestätigten Corona-Fallzahlen veröffentlicht. Demnach sind seit gestern 54 zusätzlich gemeldete Fälle hinzugekommen. Insgesamt sind also in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein 30'305 laborbestätigte Fälle aufgetreten.Die Fallzahlen unterliegen einer wöchentlichen Schwankung mit jeweils tieferen Zahlen am Wochenende. Die Inzidenz beträgt 353 pro 100'000 Einwohner. Bisher traten 1538 Todesfälle im Zusammenhang mit einer laborbestätigten Covid-19-Erkrankung auf. In den letzten 24 Stunden starben sechs weiter Menschen an den Folgen einer Infektion.

(10. Mai, 11.33 Uhr)

Geschäftsreisen wieder möglich

Ab Montag darf man wieder geschäftlich in die Schweiz einreisen. Das bestätigte bestätigt das Justizdepartement gegenüber der «Sonntagszeitung». Die Geschäftsreisen dürften jedoch nur bei «äusserster Notwendigkeit» durchgeführt werden. Dies sei der Fall bei einer Kundenaquisition, die für das Unternehmen oder die Region von grosser wirtschaftlicher Bedeutung sei. Unter diesen Bedingungen seien Angebotspräsentationen, Vertragsverhandlungen oder -unterzeichnungen erlaubt. 

Wer zu geschäftlichen Zwecken einreisen wolle, müsse aber belegen, dass seine persönliche Anwesenheit zwingend notwendig sei. Das zu beurteilen ist Sache der Grenzkontrollbehörde.

10. Mai, 10.37 Uhr
Schaffhauser Gastronomen bangen um Rentabilität

Die Wiedereröffnung der Bars und Restaurants ist mit viel Unsicherheiten verbunden. Der Schaffhauser Gastronom Luciano Di Fabrizio kann nicht abschätzen, ob seine Betriebe ab Montag wieder rentabel sind. Wenn er feststelle, dass trotz Öffnung zu wenig Geld reinkomme, werde er die Betriebe wieder schliessen, so Di Fabrizio. Auch der Inhaber des Hotels Kronenhof in Schaffhausen, Peter Pirnstill, beobachtet, wie sich der Umsatz ab Montag entwickelt. Im besten Fall geht er davon aus, dass sie kostendeckend wirtschaften können, gewinnbringend sicher nicht. Wenn der Umsatz zu klein ist, würde Pirnstill Kosten sparen, indem die Öffnungszeiten erneut verkürzt würden, sagte er gegenüber Radio Munot.

(9. Mai, 17.20 Uhr)

Neuinfektionen bleiben auf niedrigem Niveau in der Schweiz

Die Schweiz und das Fürstentum Liechtenstein verzeichneten bisher insgesamt 30'251 laborbestätigte Fälle, damit 44 zusätzlich gemeldete Fälle innerhalb eines Tages. Das teilte das Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Samstag mit. Die Fallzahlen unterlägen einer wöchentlichen Schwankung mit jeweils tieferen Zahlen am Wochenende. Die Inzidenz beträgt 352 pro 100'000 Einwohner.

Bisher traten 1532 Todesfälle im Zusammenhang mit einer laborbestätigten Covid-19-Erkrankung auf.Das sind sechs Personen mehr als am Tag zuvor.

(9. Mai, 11.34 Uhr)

Mamis in den Altersheimen dürfen morgen besucht werden

Verschiedene Altersheime aus dem Kanton Schaffhausen sind froh darüber, dass ab Montag das Besuchsverbot gelockert wird. Das habe teilweise schon sehr stark auf die Gemüter der Bewohner geschlagen, so der Neuhauser Heimreferent Christian Di Ronco gegenüber Radio Munot. Trotz Besuchsverbot sind auch am morgigen Muttertag Besuche möglich. Beispielsweise via Balkon, Garten oder in speziellen Besucherzonen. Der Regierungsrat hat am Donnerstag entschieden, das Besuchsverbot in Alters- und Pflegeheimen am Montag zu lockern. Dabei liegt eine grosse Kompetenz bei den zuständigen Heimleitern.

(9. Mai, 11.20 Uhr) 

Zahl der positiv Getesteten stagniert im Kanton

Das letzte Wochenende vor dem Ende des Lockdown - und in Schaffhausen sind die Zahlen weiterhin stabil. So teilte das Gesundheitsamt des Kantons mit, dass es keine Neuinfektionen gibt - mittlerweile der dritte Tag in Folge. Die Zahl der positiv getesteten liegt bei 76, zwei Personen sind aktuell hospitalisiert, ein Anstieg von einer Person, drei Personen müssen intensivmedizinisch betreut werden. Sechs positiv getestete Personen starben.

(9. Mai, 9.42 Uhr)

«Weltrotkreuztag gehört den Helden der Krise»

Während der Coronakrise haben sich über 80 neue Freiwillige beim Schweizerischen Roten Kreuz in Schaffhausen gemeldet. Gut die Hälfte der freiwilligen Helfer konnte das Rote Kreuz sofort einsetzen, heisst es in einer Mitteilung. Das Rote Kreuz hat schweizweit durch die Krise einen grossen Zulauf. Über 5000 Personen hätten bereits ihre Hilfe für Betroffene angeboten. Heute feiert die Organisation den Weltrotkreuztag.

(8. Mai, 19.06 Uhr) 

Probleme beim Zugverkehr

Ab Montag 11. Mai wird der öffentliche Verkehr in der Schweiz auf verschiedenen Linien wieder deutlich ausgebaut. Wegen der Situation in Deutschland kommt es aber weiterhin zu Einschränkungen: Aufgrund der im Bahnverkehr immer noch geltenden behördlichen Anweisungen und der damit verbundenen Grenzschliessung ergibt sich eine spezielle Situation auf der deutschen Strecke Schaffhausen - Thayngen - Singen. So kann die DB Regio per 11. Mai den Betrieb der Regionalbahn zwischen Schaffhausen und Singen noch nicht aufnehmen. Das Angebot soll vorübergehend mit einzelnen Bahnersatz-Kursen zwischen Schaffhausen, Herblingen und Thayngen ergänzt werden. Sobald eine Lösung für den Schienenverkehr möglich sei, wolle die DB Regio den Betrieb auf der Strecke wieder übernehmen.

(8. Mai, 15.47 Uhr)

Weiterhin keine neuen Infektionen im Kreis Waldshut

Keine neuen Corona-Infektionen und fünf Genesene mehr. Das ist die Bilanz im Vergleich zum Vortrag im Landkreis Waldshut. Auch seien keine weiteren Todesfälle hinzugekommen. Die Zahlen im Einzelnen: 308 Covid-19-Infizierte, 252 Genesene, 35 Todesfälle. Fünf Personen befänden sich in stationärer Behandlung in Kliniken im oder außerhalb des Landkreises. Mehr als 2000 Personen seien bisher negativ im Befund.

(8. Mai, 15.38 Uhr)

Lohnfortzahlung

Wenn die Tracking-App Alarm schlägt und man in Quarantäne geht - wer zahlt dann den Lohn? Genau solche Fragen müssten mit der Testphase geprüft werden, so Berset. Das könne nicht nur der Bundesrat beantworten, darüber müsse auch das Parlament entscheiden.

Damit schliesst die Medienkonferenz.

(8. Mai, 15.30 Uhr)

Übergang vom Notrecht zur Normalität

Von der epidemiologischen Seite brauche man die ausserordentliche Lage nicht, so Berset. Aufgrund des Epidemiengesetzes könnte man all die Massnahmen auch umsetzen. Für die Notwendigkeit, im März und April weitere Massnahmen zu treffen, hätte das Epidemiengesetzes allerdings rechtlich nicht ausgereicht. Dafür habe es eine Überführung in ordentliches Recht gebraucht, und das brauche eine gewisse Zeit.

(8. Mai, 15.26 Uhr)

Keine Werbung

Die Daten, die Wirte erheben, dürfen nur für den kantonsärztlichen Dienst verwendet werden. Zudem sollen sie nach zwei Wochen vernichtet werden. Ein Journalist fragte, ob die erhobenen Daten auch für Werbung genutzt werden könnten - was somit verneint wurde. 

(8. Mai, 15.22 Uhr)

Zahlen können weiter sinken - wenn alle mitmachen

Daniel Koch, Delegierter des BAG, meldet sich ebenfalls zu Wort. Zu älteren und dementsprechend gefährdeten Personen sagt er: «Die Menschen dürfen sich natürlich frei bewegen, auch einkaufen gehen. Aber trotzdem ist Vorischt geboten, jeder trägt Verantwortung.»  Wer Symptome habe, sollte sich beim Hausarzt für einen Test anmelden. Die Schweiz sei in der Phase, in der man alle Kontakte zurückverfolgen wolle. Wenn das gelänge, könnten «die Fallzahlen noch viel weiter sinken».

Alain Berset betont, die detaillierten Empfehlungen, welche die vulnerablen Personengruppen betreffen, würden kommende Woche präzisiert. Es sei nicht das Gleiche, ob sie jünger seien mit einer Vorerkrankung oder älter ohne Beschwerden.

(8. Mai, 15:09 Uhr)

Überblick

Jetzt beginnt die Fragerunde. Die wichtigsten Entscheide des Bundesrats im Überblick: 

  • Der Bundesrat will Institutionen der familienergänzenden Kinderbetreuung mit 65 Millionen Franken unterstützen. Genaue Details sollen am 20. Mai 2020 in einer Verordnung festgelegt werden.
  • Das Parlament hat diese Woche entschieden, dass eine gesetzlichen Grundlage für eine Tracing-App geschaffen werden muss. Bis am 20. Mai will der Bundesrat das Epidemiegesetz für die Proximity-Tracing-App ergänzen. Bis zur Verabschiedung im Juni durch das Parlament wird die App eine Pilotphase durchlaufen.
  • Die Änderungen der Covid-19-Verordnung für die Eröffnung der Gastronomiebetriebe am 11. Mai ist verabschiedet worden. Wirte müssen die Daten, also Name und Telefonnummer oder E-Mail-Adresse von Kunden, verlangen - allerdings müssen die Gäste diese Daten nicht preisgeben. 
  • Die Einreise- und Zulassungsbeschränkungen sollen schrittweise gelockert werden. Die entsprechende Verordnungsanpassung wurde heute verabschiedet, am 11. Mai tritt sie in Kraft.

(8. Mai, 15.02 Uhr)

Blick auf die Lockerungen

Die Lockerungen am Montag sollen genau beobachtet werden, so Berset. «Das Virus bestimmt das Tempo», so der Bundesrat. Dabei läge es aber nicht nur an dem Virus, sondern auch am Verhalten der Leute. 

(8. Mai, 14:58 Uhr)

Geld für Kitas, grünes Licht für Gastronomen

Zudem will der Bund Institutionen der familienergänzenden Kinderbetreuung, also Kitas etc., mit 65 Millionen Franken unterstützen. Das sagte Alain Berset vor Medienvertretern. Der Bundesrat hat die Änderungen der Covid-19-Verordnung für die Eröffnung der Gastronomiebetriebe am 11. Mai verabschiedet. Diese Lockerung hat er am 29. April beschlossen. Die Namensnennung von Gästen soll laut Berset freiwillig bleiben. «Wir haben da sehr stark mit Eigenverantwortung gearbeitet», so Berset.

(8. Mai, 14.56 Uhr)

Tracing-App kommt

Ab nächster Woche soll es eine Testphase für eine Tracing-App geben. Bis zum 20. Mai wird der Bundesrat auch die gesetzlichen Grundlagen für die Proximity-Tracing-App zuhanden des Parlaments verabschieden. 

(8. Mai, 14.53 Uhr)

Pragmatismus ist gefragt

Zu Beginn erinnert Gesundheitsminister Alain Berset nochmals an die Wichtigkeit der Abstandsregeln. Bisher habe man die Situation in der Schweiz im Griff und die Leute wüssten, wie man sich verhalten müsse. «Die besonders gefährderten Personen müssen weiterhin geschützt werden, können aber das Haus verlassen», so Berset. Die Infektionswelle würde langsam verschwinden, aber man müsse pragmatisch bleiben.

(8. Mai, 14.51 Uhr)

Pressekonferenz mit Alain Berset

 

Um 14.45 Uhr präsentiert Gesundheitsminister Alain Berset die neusten Entscheide zum Coronavirus. Wir tickern live für Sie.

(8. Mai, 14.28 Uhr)

    Leicht mehr neue Corona-Fälle

    Das BAG teilt mit, dass in der Schweiz Stand heute insgesamt 30'207 Personen positiv auf das neuartige Coronavirus getetet worden sind. In den vergangenen 24 Stunden sind 81 neue Fälle hinzugekommen, das sind leicht mehr als gestern (66). Verstorben sind bisher 1526 Personen, gestern waren es 1518.

    (8. Mai, 11:43 Uhr)

     

    Weiterhin Ungewissheit bei Konfirmationen und Firmungen

    Rund 200 Jugendliche aus dem Kanton Schaffhausen müssen auf ihre Konfirmation warten. Grund dafür ist unter anderem das Veranstaltungsverbot des Bundesrates aufgrund von Corona. So fiel in den letzten Wochen auch der Konfirmandenunterricht ins Wasser, gleich wie das traditionelle Konflager in den Frühlingsferien. Konfirmationen und Firmungen sollen zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden. Dabei sind auch Liveübertragungen von Firmungen geplant, wie Vikar Pascal Eng vom Pastoralraum Schaffhausen-Reiat gegenüber Radio Munot sagt. Wie genau Firmungen und Konfirmationen dann durchgeführt werden können, bleibt jedoch noch unklar.

    (8. Mai, 11:19 Uhr)

    Grosse SN-Sonderausgabe zum Ende des Lockdowns

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    Die Massnahmen zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie werden schrittweise gelockert. Gemäss Entscheid des Bundesrates wird am kommenden Montag, 11. Mai, auch in unserer Region der Schulunterricht wieder aufgenommen und zahlreiche Betriebe aus dem Detailhandel sowie der Gastronomie öffnen ihre Türen. Lesen Sie am Samstag, 9. Mai 2020 in unserer ausführlichen Sonderausgabe alles Wichtige zu den Lockerungsmassnahmen:

    • Exklusives Interview mit Bundesrat Ignazio Cassis zur Corona-Krise
    • Philosoph und Publizist Ludwig Hasler erklärt, wie Corona die Welt und uns Menschen ändert und was dann eben doch so bleibt, wie es ist
    • Unternehmer und Geschäfte meistern die Krise mit Innovationen
    • Eine Stadt erwacht aus dem Tiefschlaf - ein feuilletonistischer Stadtrundgang
    • Und vieles mehr

    Zusätzlich zur Sonderausgabe profitieren Sie mit einem Abonnement der «Schaffhauser Nachrichten» von unserer umfassenden Berichterstattung. Testen Sie uns jetzt ab 10 Franken für 10 Wochen und erhalten Sie täglich die relevanten Neuigkeiten, Einordnungen, Hintergrundberichte und Reportagen über die Corona-Krise in unserer Region und darüber hinaus.

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    Weiterhin nur 76 Corona-Fälle in Schaffhausen

    An der Zahl von 76 positiven Corona-Fällen im Kanton Schaffhausen hat sich seit gestern nichts verändert, es sind keine weiteren positiven Tests hinzugekommen. Auf der Intensivstation lagen gestern noch vier Personen, heute sind es drei - isoliert im Spital waren gestern drei Personen, heute noch eine. Die Zahl der Todesfälle beläuft sich nach wie vor auf sechs.

    (8. Mai, 9:43 Uhr)

    FDP will weniger Bürokratie für Gastronomie

    Für die Bars, Restaurants und Clubs in der Stadt Schaffhausen soll es weniger Bürokratie geben. Das schlägt FDP-Grossstadtrat Stephan Schlatter vor. Er würde es begrüssen, wenn die Stadt Gastronomie-Projekte vorübergehend einfacher und schneller bewilligen würde. Dazu hat Schlatter einen politischen Vorstoss verfasst. Darin will er vom Stadtrat wissen, was dieser von seiner Idee hält. Schlatter begründet seinen Vorschlag damit, dass die Wirte, Barbesitzer und Clubbetreiber wegen des Lockdowns eine Durststrecke hinter sich hätten. Sie müssten nun versuchen mit alternativen Angeboten den verlorenen Umsatz wieder einzuholen, so Schlatter. (RM)

    (8. Mai, 9:28 Uhr)

    Hohentwielfestival 2020 abgesagt

    Vom18. bis 25. Juli hätte in Singen das Hohentwielfestival 2020 stattgefunden. Grossveranstaltungen sind auch in Deutschland bis Ende August untersagt, weswegen das Festival heute seine offizielle Absage bekanntgegeben hat. Es soll 2021 voraussichtlich vom 18. bis 24. Juli durchgeführt werden. Die Künstlerinnen und Künstler, die für dieses Jahr vorgesehen waren, seien dabei zu planen, ihren Auftritt im Jahr 2021 verwirklichen zu können.

    (8. Mai, 8:56 Uhr)

    Bodensee-Kirchentag 2020 in Schaffhausen wird verschoben

    Der für das diesjährige Bettagswochenende (19./20. September) geplante Bodensee-Kirchentag wird um ein Jahr verschoben. Das teilen Vorstand und Geschäftsleitung in einem Brief an alle Partner mit. Man wisse nicht mit der ausreichenden Gewissheit, ob Grossveranstaltungen im September wieder möglich seien und wie es dann mit dem Grenzverkehr aussehen wird. Zudem würden viele Menschen wohl auch danach noch grosse Menschenansammlungen meiden. Auch sei es für viele aktiv Beteiligte wie etwa die zahlreichen Gesangsformationen, kaum möglich, sich in den nächsten Monaten angemessen vorzubereiten.

    Als neues Datum werde das Bettagswochenende 18./19. September 2021 in den Blick genommen; die Örtlichkeiten seien bereits reserviert. Bis dahin wolle man die Verbindung mit dem vorbereitenden Netzwerk lebendig halten.

    (7. Mai, 19.49 Uhr)

    Kanton will wieder Contact-Tracing durchführen

    Nachdem die Zahl der mit Covid-19 infizierten Personen zurzeit rückläufig ist, wird das systematische Contact-Tracing wie vom BAG empfohlen auch im Kanton Schaffhausen wieder aktiviert. Das teilte die Staatskanzlei in einer Medienmitteilung mit. Dies ermögliche es, den eventuellen Krankheitsverlauf zu dokumentieren und die Begleitung und Betreuung der sich in Isolation befindlichen Patientinnen und Patienten sicherzustellen.

    Zusätzlich sollen die Kontaktpersonen, die in den 48 Stunden vor dem Auftreten von Symptomen in engem Kontakt mit der infizierten Person standen, kontaktiert und im Rahmen der Quarantäne begleitet werden. Zu allen betroffenen Personen soll im Abstand von fünf Tagen Kontakt aufgenommen werden, bis zur Beendigung der Isolation oder Quarantäne.

    Der kantonsärztliche Dienst, weitere Mitarbeitende des Gesundheitsamts sowie bei Bedarf Fachpersonen und Freiwillige sollen die Gespräche führen und die Resultate dokumentieren. Das BAG könne so zusammen mit den Gesundheitsämtern der Kantone das Ausmass der Ausbreitung evaluieren und die allfälligen Auswirkungen der Lockerungen beurteilen. Zudem könne man Krankheitsausbrüche rasch lokalisiert und eine Ausbreitung des Virus verhindern.

    (7. Mai, 19.06 Uhr)

    Lockerungen des Besuchsverbots in Alters- und Pflegeheimen

    Der Regierungsrat hat am 17. März für alle Spitäler, Alters- und Pflegeheime und ähnliche Institutionen, die Personen aus Risikogruppen betreuen, ein Besuchsverbot erlassen. Die Anordnung der Kantonsärztin vom 24. April brachte die ersten Lockerungen des Verbotes und betraf Dienstleister wie Coiffure und Physiotherapeuten.

    Da Schaffhausen bislang von einer grossen Anzahl von Covid-19-Krankheitsfällen verschont wurde und auch die Krankheitsfälle in der ganzen Schweiz rückläufig seien, sei es gerechtfertigt, das angeordnete Besuchsverbot zu lockern, teilte die Staatskanzlei in einer Medienmitteilung mit.

    Gleichzeitig gelten für Besuche folgende Auflagen:

    • Besuche müssen angemeldet sein und die Heime führen eine Besucherliste.
    • Die maximale Anzahl Besuchspersonen, die Zeitfenster und die Frequenz werden durch die Heimleitung definiert.
    • Die Besuche finden in einer definierten Besucherzone statt. Die Besucherzone ist eine Begegnungszone im Garten, eine Besucherbox mit durch Plexiglas abgetrennten Ge-sprächsbereichen oder ein Besuchszimmer im öffentlichen Bereich des Hauses und hat idealerweise einen separaten Eingang.
    • Die vom Bund vorgegebenen Schutzmassnahmen müssen eingehalten und durch die Institution kontrolliert werden.
    • Die Besuchspersonen werden am Eingang durch eine Mitarbeiterin oder einen Mitarbeiter in Empfang genommen, zur Besuchszone begleitet und von dort auch wieder zum Ausgang begleitet.
    • Das Restaurant bleibt für externe Gäste geschlossen.

    Bei günstigem Epidemie-Verlauf sollen weitere Lockerungen ab 28. Mai 2020 geprüft werden.

    (7. Mai, 17.13 Uhr)

    Kantonsratssitzung im Livestream

    Da aufgrund der Covid-19-Vorschriften des Bundesrates aktuell keine Sitzungen im Kantonsratssaal abgehalten werden können, weicht der Kantonsrat am kommenden Montag in die Dreifachhalle auf der Breite aus. Die beiden Halbtagessitzungen werden jedoch ohne Zulassung von Besuchenden durchgeführt, wie das Ratsbüro in einer Medienmitteilung mitteilt. Um dennoch der Öffentlichkeit die Möglichkeit einzuräumen, den Ratsdebatten beizuwohnen, soll ein Livestream aufgeschaltet werden. Interessierte sollen die Sitzungen ab 8 Uhr bzw. ab 13 Uhr auf der Webseite des Kantons Schaffhausen unter www.sh.ch (unter Rubrik Info) «Parlament» mitverfolgen können.

    (7. Mai, 16.45 Uhr)

    Corona-Krise sorgt für mehr Anrufe beim Sorgentelefon

    Das Sorgentelefon Die dargebotene Hand verzeichnet seit Beginn der Corona-Krise leicht mehr Anrufe. Besonders stark zugenommen haben Gespräche zum Thema Suizid, sagt die Co-Geschäftsleiterin der Regionalstelle Winterthur, Schaffhausen, Frauenfeld, Anne Gudal im Gespräch mit Radio Munot. Auch im letzten Jahr hat die Regionalstelle des Sorgentelefons mehr Gespräche geführt.

    (7. Mai, 16.23 Uhr)

    Zahl der Genesenen steigt im Landkreis Waldshut auf 247 – eine Neuinfektion

    Eine Neuinfektion meldet der Landkreis Waldshut, damit steigt die Anzahl der Covid19- Infizierten von 307 auf 308 Fälle. 247 Personen gelten als genesen (+2 zum Vortag), noch 6 Personen werden derzeit stationär in Kliniken innerhalb und außerhalb des Landkreises behandelt. Die Zahl der Todesfälle liegt weiterhin bei 35.

    (7. Mai, 16.20 Uhr)

    Schaffhauser Ferienpass 2020 steht auf der Kippe

    Aktuell läuft die Planung für den Schaffhauser Ferienpass 2020, allerdings ist nicht klar, ob überhaupt und in welcher Form der Ferienpass dieses Jahr durchgeführt werden kann, so das Schul- und Sportamt der Stadt Schaffhausen in einer Medienmitteilung. Man hoffe auf die Medienkonferenz des Bundesrates vom 27. Mai. «Es ist zu hoffen, den Kindern und Jugendlichen im Kanton Schaffhausen und den angrenzenden Gemeinden nach diesen schwierigen Wochen doch Abwechslung und Freude während den Sommerferien bieten zu können», heisst es in der Mitteilung weiter. Aktuell plane man noch mit einem Verkaufsstart des Ferienpasses am 3. Juni.

    (7. Mai, 16.17 Uhr)

    66 neue Fälle in 24 Stunden

    Pünktlich zum Mittag meldet das Bundesamt für Gesundheit die neuen Fallzahlen. Insgesamt wurden in der Schweiz bisher 30'126 Personen positiv auf das Virus getetstet – das sind 66 mehr gegenüber dem Vortag- Verstorben sind unterdessen 1518 Personen. 13 Todesfälle kamen in den letzten 24 Stunden hinzu. 

    (7. Mai, 12.50 Uhr)

     

    76 Corona-Fälle in Schaffhausen

    Zum ersten Mal seit einer Woche verzeichnet der Kanton Schaffhausen eine Corona-Neuinfektion. Somit wurde bis heute 76 Personen positiv getestet. Vier Personen werden auf der Intensivstation betreut, drei auf der Isolierstation. Sechs Personen sind bisher verstorben.

    (7. Mai, 9:50 Uhr)

    Weitere Museen öffnen

    Nach Umsetzung der Corona bedingten Massnahmen ist das Museum im Zeughaus  am Dienstag, 12. Mai, von 10 bis 16 Uhr für Einzelbesucher und kleine Gruppen bis fünf Personen erstmals wieder geöffnet. Die beiden Sonderausstellungen «Bomben auf Schaffhausen» und «Widerstand – Résistance» können wieder besucht werden, teilten die Betreiber in einer Medienmitteilung mit. Auch die übrigen Ausstellungen am Standort Schaffhausen seien wieder geöffnet. Wegen verzögerten Bauarbeiten öffnet das Museum am Rheinfall erst am Museumstag vom Samstag, 6. Juni. Dann werde erstmals auch die neuste Ausstellung «Der Rheinfall, Hindernis – Kraftquelle – Naturwunder» präsentiert und die bestehende Ausstellung «Motorisierung und Mechanisierung der Schweizer Armee» sei wieder geöffnet.

    (6. Mai, 21.25 Uhr)

    Stadt öffnet wieder die Schalter

    Ab dem kommenden Montag, 11. Mai, sind die Schalter der Stadtverwaltung für den Publikumsverkehr wieder weitgehend geöffnet. Das teilte die Stadt in einer Medienmitteilung mit. Gleichzeitig sollen Schutzmassnahmen gewährleisten, dass das Ansteckungsrisiko für Kundinnen und Kunden sowie für die in der Verwaltung tätigen Personen minimiert wird. So müssen unter anderem die Abstands- und Verhaltensregeln des Bundes sowie die Hygienemassnahmen eingehalten werden.

    (6. Mai, 16.39 Uhr)

    Weiterhin keine neuen Corona-Fälle im Landkreis Waldshut

    Einmal mehr hat das Gesundheitsamt des Landkreises Waldshut keine neuen CoronaInfektionen zu vermelden. Die Zahl der positiv Getesteten liegt weiterhin bei 307. 245 Personen gelten als genesen (+1 im Vergleich zum Vortag). Die Zahl der Todesfälle liegt weiterhin bei 35. Sechs Personen befinden sich in stationärer Behandlung in Kliniken im oder außerhalb des Landkreises. Damit ist seit Tagen kaum Bewegung in den Corona-Zahlen für den Landkreis Waldshut.

    (6. Mai, 15.17 Uhr)

    Dreifachsporthalle wird vorbereitet
    Bild: zvg/Hochbauamt Kanton Schaffhausen

    Um die Abstandsregelungen einhalten zu können, findet die nächste Sitzung des Kantonsrats in der Dreifachsporthalle Breite in Schaffhausen statt. Die Umbaubarbeiten dafür sind schon in vollem Gange, wie Sie auf dem Foto sehen.

    (6. Mai, 15.15 Uhr)

    BAG meldet 51 neue Fälle

    Die vom Bundesamt für Gesundheit präsentierten Zahlen zeigen ein ähnliches Bild wie in den letzten Tagen. Die Zahl der registrierten Neu-Erkrankungen innerhalb 24 Stunden ist zwar von 28 wieder auf 51 gestiegen, sie bleibt aber nach wie vor sehr tief. Insgesamt sind nun schweizweit  30 060 Personen positiv auf das Virus getestet worden. Innerhalb der letzten 24 Stunden sind ausserdem 22 neue Todesopfer dazu gekommen. Insgesamt sind nun bereits 1505 Personen mit einer Covid-19-Erkrankung gestorben. 

    (6. Mai, 12.26 Uhr)

     

    Vier Patienten auf der Intensivstation

    Seit sechs Tagen ist der Kanton Schaffhausen unterdessen ohne registrierte Neuinfektion. Dies zeigen die aktuellen Zahlen, die der Kanton auf seiner Homepage präsentiert. Weiterhin werden vier Personen auf der Intensivstation behandelt. Eine weitere Person liegt auf der Isolationsstation. 

    (6. Mai, 10.12 Uhr)

     

    Auch Grüne aus drei Ländern fordern Grenzöffnung

    Nicht nur Landräte und Abgeordnete, auch Parteien fordern eine Grenzöffnung. So haben die Grünen aus den Schweizer Kantonen St. Gallen, Schaffhausen und Thurgau, die Grünen Vorarlberg sowie die Grünen aus den deutschen Bundesländern Baden Württemberg und Bayern in einer gemeinsamen Mitteilung am Dienstag einen Plan vorgestellt, wie das nach ihrer Meinung aussehen könnte.

    In einem ersten Schritt soll der Besuch von Kindern, hilfsbedürftigen Familienmitgliedern und Lebenspartnerinnen- und -partnern, unabhängig von Ehe oder eingetragener Partnerschaft, vereinfacht werden. Laut Willen der Grünen soll dafür eine Eigenerklärung mit Ausweiskopie der Lebenspartnerin bzw. des Lebenspartners genügen.

    In der zweiten Stufe soll der grenzüberschreitende Rettungsverkehr wieder aufgenommen werden. Im dritten Schritt sollen dann die Grenzen für Personen in der Grenzregion wieder geöffnet werden, da diese am stärksten von den Schliessungen betroffen seien. Im vierten und letzten Schritt sollen dann die Grenzen wieder für alle Bürger geöffnet werden.

    (5. Mai, 18.27 Uhr)

    Deutsche Landräte fordern Öffnung der Grenzen zur Schweiz

    Mehrere Landräte haben in einem offenen Brief an den deutschen Inneminister Horst Seehofer (CSU) gefordert, die Grenzschliessungen wieder aufzuheben. In der Grenzregion würden die geschlossenen Grenzen zur Schweiz und zu Österreich vielfältige Probleme schaffen. «Zum einen zerschneidet sie die Lebenswirklichkeit der Menschen, die grenzübergreifende Beziehungen und Familien haben, die im jeweiligen Nachbarstaat arbeiten, studieren oder zur Schule gehen oder deren Arbeits- oder Schulweg am Hochrhein und am Bodensee durch den jeweiligen Nachbarstaat führt», so die Landräte. Speziell erwähnten sieSchülerinnen und Schüler, die in Jestetten oder Altenburg wohnen und in Singen auf die Schule gehen. Diese hätten aufgrund des strengen Grenzregimes mit dem neuen Schulbeginn einen vor sechs Uhr beginnenden Schulweg, weil die üblichen Zugverbindungen durch die Schweiz nicht möglich seien.

    Auch käme es immer wieder zu Verwirrungen an den Grenzen, da die Regeln, wer diese überschreiten dürfe und wer nicht, unklar sein. Weiter argumentierten sie: «Gleichzeitig sind die Infektionsschutzregeln aufgrund des Corona-Virus in der Schweiz, in Österreich und in Deutschland ähnlich, das Infektionsgeschehen ist nahezu identisch. Die Inzidenz in den Schweizer Grenzkantonen zu Deutschland liegt unter der unserer Landkreise; dasselbe gilt für Österreich.» Es könne also nicht mehr von einer ernsthaften Bedrohung der öffentlichen Ordnung oder der inneren Sicherheit gesprochen werden, die explizit mit der Grenzsituation zu tun habe.

    Die Landräte warnten, dass die Akzeptanz der Corona-Regeln allgemein zurückgehe, wenn die Regeln hinsichtlich ihrer infektionsschützenden Wirkung nicht unmittelbar einsichtig oder gar widersprüchlich seien.

    (5. Mai, 17.39 Uhr)

    Berufspendler dürfen wieder über den Jestetter Zipfel fahren

    Ab Mittwoch, den 6. Mai, ist der Transit für Berufspendler aus der Schweiz durch den Jestetter Zipfel in die Schweiz wieder möglich. Das teilte die Bundespolizei in einer Medienmitteilung mit. Pendler müssen für den Grenzübertritt eine Pendlerbescheinigung vorweisen, ebenso wie einen gültigen und anerkannten Pass oder ein gültiges und anerkanntes Passersatzdokument. Die Pendlerbescheinigung finden Sie hier

    Pendler konnten seit der Grenzschliessung zur Schweiz Mitte April nicht mehr nach über das deutsche Gebiet zu ihrer Arbeitsstelle fahren. 

    (5. Mai, 16.45 Uhr)

    Zahl der bestätigten Corona-Infektionen stagniert im Kreis Waldshut

    Seit Tagen sind im Landkreis Waldshut keine Neuinfektionen gemeldet worden. Die Gesamtzahl der Infizierten liegt weiterhin bei 307. Auch sind keine neuen Todesfälle hinzugekommen. Weiter gestiegen ist dagegen die Zahl der Genesenen. 244 Personen gelten als geheilt (+ sieben im Vergleich zum Vortag). Sieben Personen befinden sich in stationärer Behandlung in Kliniken im oder außerhalb des Landkreises. Insgesamt 1826 Personen waren bisher negativ im Befund.

    (5 .Mai, 15.47 Uhr)

    Wochenmarkt kann wieder stattfinden

    Der Schaffhauser Wochenmarkt kann ab Dienstag, 12. Mai, wieder durchgeführt werden. Das teilte die Stadt Schaffhausen in einer Medienmitteilung mit. Aufgrund der engen Platzverhältnisse an der Vordergasse, hat die Stadtpolizei nach Rücksprache mit den Marktfahrerinnen und Marktfahrern entschieden, den Wochenmarkt bis auf weiteres auf den Herrenacker zu verlegen. Der Wochenmarkt findet ab nächster Woche wie gewohnt jeweils am Dienstag- und Samstagvormittag statt.

    (5. Mai, 14.07 Uhr)

    30'009 positive Tests in der Schweiz

    Eben hat das Bundesamt für Gesundheit die neusten Zahlen bekanntgegebenn und diese bestätigen den Trend: Innerhalb der letzten 24 Stunden sind nur noch 28 neue Fälle einer Corona-Erkrankung registriert worden. Damit wurden zwar nun in der Schweiz mehr als 30'000 Personen positiv auf das Virus getestet, die täglichen Neuansteckungen gehen aber rasant zurück.  

    Innerhalb der letzten 24 Stunden kamen ausserdem sieben neue Todesfälle hinzu. 1483 Personen sind damit insgesamt in der Schweiz aufgrund einer Corona-Erkrankung gestorben. 

    (5. Mai, 12:33 Uhr)

    Eindrücke der Bundesparlamentarier

    Die Corona-Session ist für die National- und Ständeräte intensiv und gewöhnungsbedürftig. Das ergab eine Umfrage von Radio Munot bei fünf Bundesparlamentariern. Der Nationalrat und der Ständerat treffen sich in dieser Woche ausserordentlich und ausnahmsweise auf dem Gelände der Bernexpo. Dort gibt es mehr Platz als im Bundeshaus, weshalb der Mindestabstand von zwei Metern besser eingehalten werden kann.

    (5. Mai, 11:19 Uhr)

     

    Zahlen aus Schaffhausen

    Die aktuellen Zahlen aus dem Kanton Schaffhausen präsentieren sich heute entgegen dem Trend. Der Kanton bleibt zwar am fünften Tag in Folge ohne Neuansteckung, die Zahl der auf der Intensivstation behandelten Personen hat sich aber von zwei auf vier verdoppelt. Insgesamt sind nun sechs Personen hospitalisiert. 

    (5. Mai, 09:33 Uhr)

    Sorgen vor der Grenzöffnung

    Viele deutsche Politiker fordern, dass Grenzen zur Schweiz möglichst schnell wieder geöffnet werden sollen. Das ist allerdings nicht, was sich viele Bewohner im deutschen Grenzgebiet wünschen: Diese fürchten sich vor dem Tag (🔒ABO)

    Verschiebung 3. Oldtimertreffen und Helptour in Neuhausen am Rheinfall

    Aufgrund der aktuellen Lage und den Auswirkungen des Coronavirus kann das 3. Oldtimertreffen zusammen mit der Helptour in Neuhausen vom 29. August nicht durchgeführt werden. Die beiden OKs haben entschieden, den Anlass auf den 28. August 2021 zu verschieben. Das teilte die Gemeinde mit. 

    (4. Mai, 16.54 Uhr)

    Weiterhin keine neuen Infektionen im Kreis Waldshut

    Auch am Montag ist kein Anstieg von Covid-19-Infizierten im Landkreis Waldshut zu verzeichnen. Die Zahl der positiv Getesteten liegt weiterhin bei 307 Personen. Von den 307 Infizierten sind bereits 237 Personen genesen (+1 im Vergleich zum Vortag). Es sind bisher 35 Menschen an Covid-19 gestorben. 11 Personen befinden sich in stationärer Behandlung in Kliniken im oder außerhalb des Landkreises.

    (4. Mai, 16.38 Uhr)

    Point de presse in Bern

    In Bern fand ein Point de Presse zum Coronavirus statt. Anwesend waren Daniel Koch, Delegierter des BAG für Covid-19, Marie-Gabrielle Ineichen-Fleisch, Staatssekretärin, SECO und Raynald Droz, Brigadier, Stabschef Kommando Operationen VBS. Die wichtigsten Aussagen der Medienkonferenz:

    • «Die Fallzahlen gehen jeden Tag etwas mehr zurück. Die Kantone beginnen mit dem Contact-Tracing», sagte Daniel Koch vom BAG. Die Kantone seien vorbereitet, und man hoffe, dass die Zahlen noch weiter zurückgehen werden. Dann könne man auch Lockerungen für Risikogruppen vornehmen, etwa Besuche von Angehörigen mit Masken. Koch: «Für die ältere Bevölkerung dauert die Situation bereits sehr lange und ist sehr hart.»
       
    • Marie-Gabrielle Ineichen-Fleisch erklärte, dass über 1.91 Millionen Angestellte von 187'000 Unternehmen mittlerweile für Kurzarbeit angemeldet seien. Man habe aber trotz den Stützungs-Massnahmen nicht allen von der Krise Betroffenen gleich stark helfen können, gab Ineichen-Fleisch zu.
       
    • Die Öffnung der Wirtschaft am 11. Mai werde auch die Wettbewerbsverzerrungen mit den Sortimentsbeschränkungen bei den Grossverteilern eliminieren, so die Staatssekretärin des SECO. 14.6 Milliarden Franken an Überbrückungskrediten seien bereits vergeben worden. Neu gebe es auch ab dem 7. Mai bis zum 31. August für «aussichtsreiche Start-Ups» ebenfalls Bürgschaftskredite. Diese werden zu 65 Prozent vom Bund und zu 35 Prozent von den Kantonen garantiert – bis zu einem Volumen von einer Million Franken pro Start-Up.
       
    • 2000 Militärangehörige seien derzeit im Sanitätsdienst, diese Zahl sei tiefer. Ein weiterer Abbau sei vorgesehen. Das sagte Raynald Droz, Brigadier und Stabschef Kommando Operationen beim VBS. Auch Trainingsflüge der Luftwaffe sollen wieder langsam aufgenommen werden. An den Grenzen seien aktuell 800 Militärangehörige. 450 davon würden ausschliesslich an der Grenze arbeiten, die anderen im Umfeld davon.

    (4. Mai, 15.42 Uhr) 

    76 neue positive Tests

    Die Zahl der Personen, die schweizweit positiv auf das Coronaviurs getestet wurden, geht unaufhaltsam auf die 30'000-Grenze zu. In den letzten 24 Stunden sind aber nur noch 76  neue Fälle registriert worden. Damit sind es weniger als 100 Fälle am zweiten Tag hintereinander. Insgesamt wurden bisher im ganzen Land 29'981 positive Tests registriert. Am Virus verstorben sind bis heute Morgen 1477 Personen. 

    (4. Mai, 12:37 Uhr) 

      Keine registrierte Neuansteckung seit vier Tagen

      Der Kanton Schaffhausen kann erfreuliche Zahlen präsentieren. Seit nun mehr als vier Tagen wurde kein positiver Corona-Test im Kanton registriert. Die Fallzahl bleibt damit bei 75 positiv getesteten Personen. Positiv sind auch die Nachrichten aus dem Kantonsspital. Nur noch vier Personen sind aufgrund einer Covid-19-Erkrankung hospitalisiert – zwei davon unverändert auf der Intensivstation. 

      (4. Mai, 09:54 Uhr) 

      Ein Blick auf die weltweiten Zahlen

      Ein Blick auf die weltweiten Corona-Fallzahlen zeigt: Es gibt bereits über dreieinhalb Millionen registrierte Corona-Fälle. Am stärksten betroffen ist dabei klar die USA. Die Staaten müssen bei rund eineinhalb Millionen Fällen ausserdem bereits fast 70'000 Todesopfer beklagen. Beunruhigend sind auch die Zahlen aus England. Ob sich nun rächt, dass auf der Insel die Massnahmen zur Eindämmung der Pandemie erst deutlich später als in anderen Ländern getroffen wurden. Die registrierten Fälle erreichen in England wohl bald die 200'000-Grenze. Bei den Todesfälle hat Grossbritannien in kürzester Zeit zu Italien aufgeholt, welches bisher in Europa am meisten Todesfälle zu beklagen hatte.In den restlichen Ländern Europas flacht die Kurve der Neu-Infektionen aber immer mehr ab. 

      (4. Mai, 09:12 Uhr) 

       

      Neue Woche - neuer Ticker

      Der Kanton, die Schweiz und die Welt gehen in eine weitere Woche mit dem Coronavirus. Hier finden Sie die wichtigsten Ereignisse der letzten Woche in der Region:

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