Patrik Strasser verlässt das Kantonsparlament

Autor
Mark Liebenberg

Fast 20 Jahre hat der SP-Politiker Patrick Strasser im Schaffhauser Kantonsrat gewirkt. Am Montagmorgen verkündete er seinen Rücktritt.

Für Patrick Strasser ist nach 19 Jahren im Kantonsrat Schluss.

Nach 19 Jahren tritt Kantonsrat Patrick Strasser aus dem Kantonsparlament zurück. Die Ratsarbeit sei mit einer beruflichen Belastung als Kadermitarbeiter zusehends nicht mehr vereinbar, schreibt der Oberhallauer. «Das Amt kann ich so, wie es meinem Anspruch entspricht, nicht mehr ausüben» schreibt der 48-Jährige. Es sei zunehmend schwierig geworden, nebenberuflich die zeitliche Flexibilität aufzubringen, Vorlagen der Regierung zu studieren, Abklärungen zu treffen, in Kommissionen mitzuwirken und eigene Vorstösse zu schreiben, so Strasser. Er wünscht sich einen Rat, der sich weniger von «linken wie rechten Ideologien» einengen lasse, sondern ein Parlament, in dem man sich objektiv an die Geschäfte herangeht und wo die Ratsmitglieder zu sinnvollen Lösungen gelangen. «Und ich wünsche mir Kantonsparlamentarier, die sich eigene Gedanken machen, statt wiederzukäuen, was Parteiobere beschlossen haben.»

Ein Nachfolger ist allerdings schon gefunden: Gegenüber Radio Munot erklärte Strasser, dass für ihn SP-Parteipräsident Daniel Meyer aus Wilchingen in den Kantonsrat nachrücken wird. 

Strasser gehörte dem Rat seit 2001 an, und er war bis zu seinem Umzug nach Oberhallau 2012 Gemeinderat von Neuhausen gewesen. 2010 war er Kantonsratspräsident. Strasser tritt per Ende Februar zurück. Er arbeitet als Bereichsleiter Einwohnerdienste und Soziales der Stadt Kloten. 

Patrick Strasser blickt zurück auf seine 19 Jahre im Kantonsrat - und seine Höhe- und Tiefpunkte in dieser Zeit: 

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