In den Oman oder auf die Kapverdischen Inseln

Autor
Daniel Zinser

Wenn die Schaffhauser nicht in die Berge fahren, dann reisen Sie nach Thailand oder in die Karibik und immer mehr auch in den Oman oder auf die Kapverdischen Inseln. Kaum überraschend ist, dass Ägypten kaum noch gebucht wird.

An diesem Wochendende beginnen die Sportferien. Tausende Schweizer packen ihre Skiausrüstung und fahren in die Berge. Doch wohin reisen eigentlich alle, die den kalten Winter lieber im warmen Süden verbringen? Wir haben bei den Schaffhauser Reisebüros nachgefragt.

Schaffhauser die Schnee und Kälte in den Sportferien entfliehen wollen, reisen gerne in den Süden. Laut René Bättig von Rolf Meier Reisen liegen da vor allem die Malediven und Thailand im Trend. «Oft werden auch die Arabischen Emirate gebucht, insbesondere Oman, Dubai und Abu Dhabi», so der Reisebüro-Inhaber. Das Reisebüro Marc Sulzberger verkauft im Winter viele Reisen nach Hawaii und nach Sri Lanka, wie Jonas Sulzberger informiert. Bei Lilly Travel sind neben den üblichen Reisen in die Emirate oder nach Thailand auch Rundreisen in Myanmar und Vietnam sehr beliebt. Die Reisebürokette Kuoni verkauft in Schaffhausen für die Sportferien unter anderem auch viel Reisen nach Kuba oder Mauritius. Bei den Schaffhausern die weniger weit fliegen möchten, sind laut der Auskunft mehrerer Schaffhauser Reisebüros die Kanarischen Inseln sehr beliebt.

Während viele der oben genannten Destinationen bei Schaffhauser Familien seit vielen Jahren beliebt sind, bemerken die regional ansässigen Reisebüros auch neue Trends. Vor allem drei Reiseziele stechen dabei hervor. «Wir verkaufen immer mehr Reisen nach Skandinavien und in den Oman», erklärt Sabrina Albiez von Wamo Globetrotter. Auch bei Lilly Travel liegt Skandinavien im Trend. «Wir hatten einige Buchungen von Blockhausferien in Lappland», erklärt Sonia Colavitto-Cicconi.

Wer hingegen in eine Trenddestination vereisen will und es gerne heiss hat, ist im Oman goldrichtig, wie gleich mehrere Schaffhauser Reisebüros bestätigen. Das Sultanat erlebte in den vergangenen Jahren einen rasanten Aufschwung, ist aber trotzdem ein traditioneller Gegenpol zum Gigantismus in den Nachbarsländern geblieben. Die dritte Trenddestination, die gleich mehrere Schaffhauser Reisebüros bei ihren Kunden bemerken, sind die Kapverdischen Inseln. Die Inselgruppe die rund 500 Kilometer von der afrikanischen Westküste entfernt im Atlantik liegt, wurde für die Sportferien 2017 vielfach gebucht.

Wenig überraschend wird Ägypten kaum mehr gebucht. War das nordafrikanische Land früher eine beliebte Alternative zu den Skiferien in den Bergen bemerken alle Schaffhauser Reisebüros rückläufige Buchungszahlen in das Land der Pyramiden und Pharaonen. «Neben Ägypten ist auch Kenia immer weniger beliebt», ergänzt Theres Blattner von Kuoni Schaffhausen.

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