Hie und da eine Überraschung

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Schaffhauser N…

Am Wochenende nahmen die Ligen des Regionalfussballs ihren Betrieb wieder auf. Ellikon Marthalen und Beringen siegten. Zu unerwarteten Ergebnissen kam es eine Etage tiefer.

Hoch her ging es beim Spiel Ellikon Marthalen (blau) gegen Ramsen. Bild: R. Albrecht

von Manuel Iseli

Für den FC Ellikon Marthalen ging die neue Saison so los, wie die vergangene aufgehört hatte. Aus den letzten elf Partien resultierten für die Weinländer zehn Siege. Im Heimspiel vom Samstag kam nun der nächste Erfolg hinzu. Mit 4:2 bezwang die Mannschaft von Vincenzo Guadagnino das Aufstiegsteam des FC Ramsen. Das Spiel hätte planmässig auf dem Sportplatz Härdli in Ramsen stattfinden sollen. Da der Rasen dort aber nicht bespielbar war, wurde kurzfristig das Heimrecht getauscht. Über die komplette Spieldauer gesehen siegte Ellikon Mar­thalen verdient. Loris Bosshardt, Torschützenkönig der letzten Saison, eröffnete das Skore in der 10. Minute. Darauf folgte eine Druckphase der Gäste aus Ramsen, die sich nach knapp einer halben Stunde mit dem Ausgleichstreffer durch Robin Garcia belohnten. Anschliessend schritten die Weinländer zur wohl spielentscheidenden Szene in der Partie: Nach einem Abwehrfehler Ramsens reagierte wiederum Bosshardt blitzschnell und brachte das Heimteam erneut in Führung. Ellikon Marthalen glänzte an diesem Samstagabend vor allem mit seiner Effizienz. Mit nur wenigen Torchancen erhöhten sie auf 4:1. Ramsen gab sich allerdings nicht auf und erzielte in der 75. Minute noch das 2:4.

In den weiteren Spielen der Gruppe 5 gab es eine kleine Überraschung, unterlag Absteiger Rafzerfeld doch gleich zum Auftakt dem FC Töss deutlich mit 1:4. Besser dagegen machte es ein Aufstiegsfavorit: Beringen glückte der Start mit einem knappen 4:3-Sieg über Phönix Seen 2.

Favoriten mit Fehlstart

Eine Klasse tiefer in der 4. Liga nahmen die Starspiele einen anderen Ausgang, als man ihn hätte vermuten können. Stein am Rhein, das in der vergangenen Saison 2017/2018 lange mit den Spitzenteams mithalten konnte, kassierte bei Diessenhofen 2 eine 1:7-Niederlage. Insofern ein mehr als deutliches Verdikt, da man bei den Steinern konstatieren kann, das Kader in die Sommerpause auf dem Papier kaum geschwächt, sondern eher gestärkt zu haben. Ebenso schlecht aus den Startlöchern kam der VFC Neuhausen. Zu Hause unterlag die neu von Ilija Ljustina trainierte Mannschaft gegen die Reserve von Ellikon Marthalen mit 0:2. Trotz dieser Startniederlage ist Neuhausen als einer der Aufstiegs­aspiranten einzustufen. In diese Kategorie gehört diese Saison wohl auch der FC Stammheim. Vor heimischem Publikum gewann das Team von Michael Brütsch 5:3 gegen Neunkirch, für das es das erste 3.-Liga-Spiel nach dem Abstieg darstellte.

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