Modusänderungen in Schweizer Profiligen abgelehnt

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Die Abstimmung hinsichtlich der Modusänderung konnte nicht die nötigen 14 Ja-Stimmen erzielen. Symbolbild: Pixabay

Am Donnerstag ergab eine Abstimmung der SFL-Clubs, dass in der Super League und Challenge League kein «Schottischer Modus» eingeführt wird. Der FC Schaffhausen war dafür.

Wie die Swiss Football League (SFL) am Donnerstag mitteilte, soll der «Schottische Modus» in den Schweizer Profiligen Super League und Challenge League nicht in Kraft treten. Der Entscheid wurde aufgrund einer schriftlichen Abstimmung der 20 SFL-Clubs gefällt. Demzufolge wird der bisherige Modus beibehalten.

Um eine Modusänderung zu initiieren, hätte es eine Zweidrittelmehrheit – in diesem Fall mindestens 14 Ja-Stimmen – gebraucht. Schlussendlich waren jeweils zehn Mannschaften dafür respektive dagegen. Unter anderem hat der FC Schaffhausen dem «Schottischen Modus» zugestimmt.

Dazu meint FCS-Präsident Roland Klein: «Diese Abstimmung wurde sicherlich auch stark von der jetzigen Krisensituation beeinflusst. Die Mehrheit der Clubs war vor der Corona-Krise noch für eine Aufstockung auf 12 Clubs in der Super League.» Klein ist allerdings weiterhin davon überzeugt, dass der Schweizer Fussball gesamthaft restrukturiert werden soll: «Dies nicht nur im Modus-Bereich, sondern auch in der Nachwuchsausbildung und der Frage, wie es künftig mit der Challenge League und Super League. Der neue Fernsehrechtsvertrag sollte hinsichtlich der Vertragsjahre so kurz wie möglich abgeschlossen werden, damit wir die Möglichkeit einer Neustrukturierung in den nächsten Jahren haben.» (bic)

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