Schweizer-Frauennati bodigt Rumänien im Lipo-Park

Autor
Ralph Denzel

Mit dem höchsten Sieg der bisherigen Qualifikation (6:0) hat sich die Schweizer Frauennationalmannschaft im Lipo-Park für dieses Jahr verabschiedet.

Schnürte einen Hattrick: Ramona Bachmann. Bild: Key

Das war eine klare Angelegenheit: Die Schweizer Nationalmannschaft hat mit einem klaren Sieg gegen die rumänischen Gäste einen weiteren Schritt in Richtung EM-Teilnahme gemacht: Im mit über 3700 Besuchern gut gefüllten Lipo-Park brauchten die Damen um Trainer Nils Nielsen ungefähr zehn Minuten, um auf Betriebstemperatur zu sein: Dann kam es zum ersten Torschuss durch GC-Spielerin Malin Gut. In der 26. Minute klingelte es dann das erste Mal im Kasten der rumänischen Torhüterin Camelia Ceasar: Ramona Bachmann, im Dienste des FC Chelsea, machte die Führung für die Eidgenossinnen mit einem spektakulären Weitschuss direkt unter die Torkante klar.

Kurz vor der Pause schnürte Bachmann dann, nach einem Pass von Jana Brunner, ihren Doppelpack und versenkte den Ball unten links ins Tor. Die Rumänen bekamen nach einer Ecke den Ball einfach nicht aus ihrem Strafraum, was die stark spielenden Schweizerinnen eiskalt nutzten. Mit diesem Resultat ging es dann auch in die Pause.

Rot für Rumänien, Hattrick für Bachmann

In der zweiten Halbzeit machte dann Ana-Maria Crnogorcevic das 3:0 durch einen Elfmeter. Die Rumänin Maria Ficzay verhinderte den sicheren Treffer nach einem Gewaltschuss von Bachmann auf der Linie – allerdings mit der Hand. Die Schiedsrichterin zögerte keine Sekunde, zeigte erst Rot und dann auf den Punkt. Crnogorcevic verlud die rumänische Torhüterin und traf locker ins linke Eck.

Damit war aber noch lange nicht Schluss: Nach einem langem Ball aus der eigenen Hälfte von Kapitänin Lia Wältli startete Bachmann perfekt und lies die ganze rumänische Abwehr stehen. Im Strafraum angekommen reichte eine Körperdrehung um den Ball ins lange Eck einzuschieben und ihren Hattrick zu schnüren. Die eingewechselte Fabienne Humm (FC Zürich Frauen) erzielte in der 81. Minute das 5:0.

Die Partie war schon entschieden, aber die Schweizerinnen noch hungrig: Den Schlusspunkt setzte Svenja Fölmli in der 87. Minute mit einem glatten Schuss links unten ins Eck.

Die Frauen-Nati kann damit ihre bisherige weisse Weste weiterhin behalten steht nun bei vier Siegen aus vier Spielen und starken 15:0 Toren. Am 15. April 2020 geht es dann gegen den direkten Verfolger aus Belgien.

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