Dem FC Winterthur drohen Heimspiele in Schaffhausen

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Schaffhauser N…

Die Winterthurer Schützi bekommt einen neuen Rasen - die Heimspiele für den FC Winterthur fallen anfangs Saison 2020 aus. Gespielt werden könnte dann aus gerechnet beim Dauer-Rivalen FCS.

Der Lipo-Park - im nächsten Jahr auch Heimstätte des FC Winterthur?

Das dürfte eine Hiobs-Botschaft für den FC Winterthur und seine Fans sein - nächstes Jahr könnten die FCW-Heimspiele ausgerechnet im Lipo-Park, der Heimstätte des Derby-Gegners FC Schaffhausen, ausgetragen werden. 

Eigentlich klingt es gut: Der Winterthurer Stadtrat hat einen neuen Rasen für die Schützenwiese bewilligt und will dafür und für eine neue Bewässerungsanlage rund eine Million Franken locker machen. Nötig machen die Sanierungsarbeiten Vorschriften der Fussballliga. Das Problem: Die Stadt Winterthur geht davon aus, dass die Arbeiten bis September 2020 abgeschlossen sein werden. Weil die Fussballsaison aber bereits Mitte Juli beginnt und die Sanierung eventuell noch länger dauern könnte, muss der FCW für mindestens einen Viertel der Saison auf sein Heimstadion verzichten. 

Empfindliche Einbussen

Wie FCW-Präsident Andreas Mösli im «Landboten» sagt, will er bei der Liga beantragen, dass alle Heimspiele später nachgeholt und zur Beginn der Saison nur Auswärtsspiele angepfiffen werden. Findet dieser Wunsch keinen Anklang, kommen als Ersatz-Heimstadien jene in Schaffhausen oder St. Gallen in Frage. Im Letzigrund kicken mit dem FC Zürich und GC bereits zwei Vereine - mehr dürfen es laut Reglement nicht sein. 

Finanziell wird die Saison 2020 für den FCW so oder so holprig. Denn es fallen ausgerechnet die Heimspiele während der Sommermonate weg, in denen mehr Fans ins Stadion pilgern. Der Club rechnet pro nicht ausgetragenem Heimspiel mit Mindereinnahmen von jeweils 150'000 Franken. (lex)

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