Sechste Niederlage in Folge für den EHC Schaffhausen

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Schaffhauser N…

Es läuft derzeit nicht rund für den EHCS. Gegen Dürnten setzt es die nächste Niederlage ab, diesmal mit 3:8.

Offensiv präsentierte sich der EHCS bisweilen zu harmlos und ohne Fortune, es fehlten Ideen und Inspiration. Symbolbild: Pixabay

Trommeln, Stimmung, Frohmut – nur nicht beim EHC Schaffhausen, sondern bei dessen Gegner Dürnten. Mit den zahlreich mitgereisten Fans feierten die Zürcher nach der Schlusssirene ihren zweiten Erfolg in dieser Play-off-Achtelfinalserie. Sie verdienten sich das Break mit einer soliden Leistung. Für den EHCS war die 3:8-Niederlage die mittlerweile sechste in Folge. Offensiv präsentierte er sich bisweilen zu harmlos und ohne Fortune, es fehlten Ideen und Inspiration. Dass er das Spiel auf der Angriffsklaviatur an und für sich beherrscht, zeigte er gestern Abend während des Mittelabschnitts: Binnen exakt 180 Sekunden verwandelte er einen 0:3-Rückstand in ein 3:3-Unentschieden. Philipp Hofmann, Dominik Stärk und Sven Tscharf trafen – und sorgten für Jubelstürme auf der Tribüne.

Schaffhausen servierte in dieser Phase sein bestes Eishockey im laufenden Championat, trug seinen Teil zu einer packenden und intensiv geführten Partie bei. Aber Dürnten zog den Kopf aus der Schlinge, schüttelte sich, besann sich auf seine Stärken. Nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich des EHCS legten die Zürcher fünfmal nach. Und so kam letztlich doch ein deutliches Verdikt zustande. Als längst keine Zweifel über Sieger und Verlierer bestanden, häuften sich Diskussionen und Strafen. Schaffhausens Trainer Patrick Meier sprach anschliessend von einer «riesigen Enttäuschung» und meinte: «Wir sind schlecht gestartet und wollten eigentlich bei unserer Leistung vom Samstag anknüpfen. Das ist uns nicht gelungen.» Um das Saisonende hinauszuzögern braucht sein 2.-Liga-Ensemble morgen Abend (Eishalle Bäretswil, 20.00 Uhr) zwangsläufig einen Sieg. Momentan spricht wenig für den EHCS, allerdings ist das Play-off stets die Zeit des Durchhaltewillens und des uferlosen Optimismus. (poe)

Radio Munot hat Anschluss der gestrigen Partie mit EHCS-Trainer Patrick Meier gesprochen:

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