Fakten zur Tortour

Autor
Dario Muffler

Der Name spricht für sich selbst. Die Tortour ist das grösste Ultracyclingevent der Welt und eines der härtesten Velorennen überhaupt. Wir haben die Zahlen dazu.

Die Streckenführung der Tortour: An einem Stück geht es rund um die Schweiz. Bild: zVg Tortour

1000 Kilometer

Das Ultracycling-Rennen hat den Ruf, das härteste Radrennen der Schweiz zu sein. In gut 1000 Kilometern geht es einmal rund um die Schweiz.

13 000 Höhenmeter

Die Schweiz ist bekannt für ihre Berge – und diese werden bei der Tortour bestimmt nicht ausgelassen. So absolviert man rund 13 000 Höhenmeter. Dabei überquert man fünf Pässe (Flüela, Albula, Oberalp, Gotthard, Nufenen).

Alleine oder gemeinsam

Eine Parforceleistung ist es, wenn man die Tortour als Solofahrer absolviert. In dieser Kategorie treten nur ganz harte Hunde an. Geteiltes Leid ist halbes Leid, denken sich derweil die Mitglieder der Zweierteams. Ob man nur einen Viertel so viel leidet, wenn man das Rennen in einem Viererteam absolviert? Zuletzt gibt es auch die Möglichkeit, die Tortour zu sechst zu absolvieren.

32 bis 48 Stunden

Es ist ein Nonstop-Rennen, sprich die Fahrzeit läuft gnadenlos weiter. Je nach Ambitionen, Wetter und Kategorie ist man bis zu zwei Tagen unterwegs. Der schnellste Solofahrer war im vergangenen Jahr nach gut 37 Stunden wieder im Ziel in Schaffhausen.

Zum 10. Mal

Das Rennformat der Tortour hat sich bewährt. Bereits zum 10. Mal wird der Klassiker durchgeführt. In den vergangenen Jahren haben die Organisatoren das Angebot aber massiv erweitert. So kann auch die sogenannte Challenge (500 Kilometer) oder der Sprint (390 Kilometer) gefahren werden. Wer es etwas dreckiger mag, der fährt die Tortour Cyclocross, deren Sommeredition eben erst über die Bühne ging.

Steiler Einstieg

Nichts ist mit gemütlich ins Rollen kommen. Der Prolog hat’s in sich. Er ist zwar nur knapp 1000 Meter lang, doch geht’s steil bergauf. Start ist nämlich am Rheinfallbecken, von wo aus es zum SIG-Areal geht. Das bedeutet, man überwindet auf einem Katzensprung einen Höhenunterschied von 40 Metern.

Dicke Portemonnaies

Die Startfelder sind jedes Jahr ziemlich illuster. So finden sich nicht nur angefressene Hobbyfahrer aus der Region am Start, sondern auch Konzernchefs von milliardenschweren Unternehmen. Zudem zieht die Tortour regelmässig aktive wie ehemalige Radrennprofis an.

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