Ein zweiter Turm für den Munot?

Ein weiterer Turm am Munot? Das ist die Idee des Architekturbüros «hofer.kick». Diese schlagen in einem offenen Brief an den Stadtrat vor, dass man die Munotzinne mit einem zusätzlichen Turm erweitern und somit ausbauen könne. «Der bestehende Zugang, die Reiterschnecke, genügt den heutigen Anforderungen als einziger Zugang für grössere Anlässe nicht mehr», heisst es in den Brief.
Der Vorschlag der Architekten zeige auf, wie mit einem Treppen- und Liftturm, erschlossen vom bestehenden Zugangssteg, die Situation verbessern könnte. Nebst dem zusätzlichen Fluchtweg für Besucher gebe es erstmals einen behindertengerechten Zugang zur Zinne und eine optimierte Warenanlieferung, so die Architekten. «Zumindest müssten wir einen zweiten Fluchtweg haben», sagte Architekt Urs Kick gegenüber Radio Munot.
Ein im letzten Frühling von der Stadt in Auftrag gegebenes externes Sicherheitsgutachten gab dem Munot in Sicherheitsfragen die Note «ungenügend». Statt der bisher erlaubten Obergrenze von 1400 Besuchern sollen auf der Zinne noch maximal 500 Personen zulässig sein. Dies, um eine rasche Evakuierung zu ermöglichen und das Risiko von Massenpanik zu reduzieren, etwa bei einem Brandfall. (Radio Munot/rd)