Gegen Plastikmüll: Unverpackt-Laden in Schaffhausen geplant

Autor
Radio Munot

Plastik ist der neue Pelz - immer mehr Konsumenten verzichten darauf. Auch Unternehmen ziehen nach. In Schaffhausen eröffnet im Sommer der erste Laden, der ohne Verpackungen auskommt.

In Zürich, Bülach oder Winterthur gibt es sie bereits: Geschäfte, die Nahrungsmittel und andere Produkte ohne Verpackung anbieten. Nun soll auch in der Stadt Schaffhausen bald ein Unverpackt-Laden seine Türen öffnen. Bea Schwarz aus Hallau will diesen zusammen mit drei anderen Frauen führen. Im «PeperOhni» sollen unverpackte Esswaren sowie Haushaltsprodukte und Hygieneartikel verkauft werden.

Ziel dabei sei es, die Umwelt nicht unnötig mit Plastikverpackungen zu belasten, so Schwarz. Um im Unverpackt-Laden einkaufen zu können, nehmen Kunden eigene Behälter wie Stoffsäckli, Gläser oder Tupperware mit. Wer zu Hause zum Beispiel eine Shampoo-Flasche aus Kunststoff aufgebraucht hat, kann sie sich im Unverpackt-Laden wieder auffüllen lassen. «PeperOhni» soll zwar erst auf Ende August eröffnet werden. «Man kann aber natürlich bereits jetzt damit anfangen, leere Verpackungen zu sammeln, um sie dann wieder befüllen zu lassen», sagt Schwarz. Sie persönlich wolle so «ihr Bestes» für die Umwelt und künftige Generationen geben.

Noch gibt es viel zu tun bis zur geplanten Eröffnung. Teilweise fehlt es noch an Mobiliar. Zur finanziellen Unterstützung haben die Frauen ein Crowdfunding-Projekt gestartet.«Wir hoffen, dass wir insbesondere für die Startphase noch Spenden erhalten», sagt Schwarz. Sie seien aber «voll optimistisch», die Resonanz sei bis jetzt sehr gut.

Bea Schwarz erklärt das Konzept hinter «PeperOhni» im Beitrag von Radio Munot: 

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