Zur besseren Kommunikation: Erfindung von Schaffhauser Polizist soll international verbreitet werden

Lucas Blumer | 
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Peter Simonis, Präsident des Vereins Zukunftswerkstatt, Andreas Lehrbaumer, Schaffhauser Polizist, und Philipp Maier, Kommandant der Schaffhauser Polizei, bei der Unterzeichnung der Vereinbarung zur Übertragung der Nutzungsrechte. Bild: zVg/SHPol

Die Schaffhauser Polizei hat die Rechte am bildbasierten Kommunikationsbuch UKPol, das von einem Schaffhauser Polizisten entwickelt wurde, an den Schaffhauser Verein Zukunftswerkstatt abgetreten. Dieser will das Buch weiterentwickeln und verbreiten.

Wie kann man mit einem Menschen kommunizieren, wenn keine gemeinsame Sprache gesprochen werden kann? Polizistinnen und Polizisten auf der ganzen Welt sind immer wieder mit diesem Problem konfrontiert. Auch Andreas Lehrbaumer, Polizist bei der Schaffhauser Polizei, hat das erkannt und eine Lösung erarbeitet.

Mit seinem bildbasierten Kommunikationsbuch UKPol (Unterstützte Kommunikation Polizei) soll die barrierefreie Verständigung zwischen Einsatzkräften und Menschen mit sprachlichen, kognitiven oder anderen Einschränkungen vereinfacht werden. Seit seiner Lancierung sei das Buch auf grosses Interesse gestossen, wie die Schaffhauser Polizei am Donnerstag in einer Medienmitteilung schreibt. Zahlreiche Anfragen von anderen Polizeikorps, Fachstellen, Institutionen und weiteren Blaulichtorganisationen aus dem In- und Ausland hätten die Schaffhauser Polizei erreicht.

Der Verein Zukunftswerkstatt

Die Zukunftswerkstatt ist ein gemeinnütziger Verein, gegründet im Januar 2025, mit Sitz in Schaffhausen. Er fokussiert sich auf die Unterstützung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, die beim Sprechen, Lesen, Schreiben oder Verstehen auf Barrieren stossen. Ein Schwerpunkt ist die Unterstützte Kommunikation.

Um dem grossen Interesse gerecht zu werden, habe sich Andreas Lehrbaumer nun dazu entschieden, die Nutzungsrechte an seinem Buch an den Verein Zukunftswerkstatt abzutreten. Der Verein sei nun verantwortlich für die Verbreitung, Weiterentwicklung und Pflege des Buchs, so die Schaffhauser Polizei. «Dass das Kommunikationsbuch nun über die Schaffhauser Polizei hinaus weitergeführt und weiterentwickelt wird, freut mich sehr», wird Andreas Lehrbaumer zitiert.

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