Zur besseren Kommunikation: Erfindung von Schaffhauser Polizist soll international verbreitet werden
Die Schaffhauser Polizei hat die Rechte am bildbasierten Kommunikationsbuch UKPol, das von einem Schaffhauser Polizisten entwickelt wurde, an den Schaffhauser Verein Zukunftswerkstatt abgetreten. Dieser will das Buch weiterentwickeln und verbreiten.
Wie kann man mit einem Menschen kommunizieren, wenn keine gemeinsame Sprache gesprochen werden kann? Polizistinnen und Polizisten auf der ganzen Welt sind immer wieder mit diesem Problem konfrontiert. Auch Andreas Lehrbaumer, Polizist bei der Schaffhauser Polizei, hat das erkannt und eine Lösung erarbeitet.
Mit seinem bildbasierten Kommunikationsbuch UKPol (Unterstützte Kommunikation Polizei) soll die barrierefreie Verständigung zwischen Einsatzkräften und Menschen mit sprachlichen, kognitiven oder anderen Einschränkungen vereinfacht werden. Seit seiner Lancierung sei das Buch auf grosses Interesse gestossen, wie die Schaffhauser Polizei am Donnerstag in einer Medienmitteilung schreibt. Zahlreiche Anfragen von anderen Polizeikorps, Fachstellen, Institutionen und weiteren Blaulichtorganisationen aus dem In- und Ausland hätten die Schaffhauser Polizei erreicht.
Um dem grossen Interesse gerecht zu werden, habe sich Andreas Lehrbaumer nun dazu entschieden, die Nutzungsrechte an seinem Buch an den Verein Zukunftswerkstatt abzutreten. Der Verein sei nun verantwortlich für die Verbreitung, Weiterentwicklung und Pflege des Buchs, so die Schaffhauser Polizei. «Dass das Kommunikationsbuch nun über die Schaffhauser Polizei hinaus weitergeführt und weiterentwickelt wird, freut mich sehr», wird Andreas Lehrbaumer zitiert.
