Schaffhausen mit 120 Neuansteckungen pro 14 Tage

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in Schaffhausen wird immer mehr getestet. Die Fallzahlen sind in den letzten Tagen deutlich gestiegen. Bild: Pixabay

Hier finden Sie jeweils die aktuellsten Fallzahlen und Statistiken zur Ausbreitung der Corona-Pandemie in Schaffhausen und der gesamten Schweiz. Das Schaffhauser Gesundheitsamt publiziert die aktuellen Fallzahlen aus dem Kanton von Montag bis Freitag jeweils zwischen 9 und 11 Uhr, das Bundesamt für Gesundheit folgt mit den schweizweiten Zahlen zwischen 12 und 14 Uhr. Am Wochenende werden keine Fallzahlen publiziert.

 

Das Gesundheitsamt des Kantons Schaffhausen hat am Dienstagmorgen die aktuellsten Fallzahlen publiziert. Innerhalb von 24 Stunden sind 15 neue Fälle dazu gekommen.

Im Kantonsspital werden aktuell zwei Corona-Patienten auf der Isolationsstation behandelt. Das ist eine Person mehr als noch am Montag. Ein Patient befindet sich neu auf der Intensivstation. Zuletzt wurde dort ein Corona-Patient am 14. August behandelt. 

Zu Hause isoliert sind insgesamt 73 Personen – 3 mehr als am Montag. Aufgrund eines Kontakts zu diesen positiv getesteten Personen sitzen aktuell 257 Personen ihre Quarantäne ab – 100 mehr als noch am Dienstag. 172 weitere Personen müssen zurzeit zu Hause bleiben, weil sie aus einem Risikogebiet eingereist sind. 

 

Das Bundesamt für Gesundheit hat am Montagmorgen die Fallzahlen des Wochenendes publiziert. 8737 Personen wurden in 72 Stunden positiv  getestet. Dabei wurden 54'185 Tests durchgeführt. Die Positivitätsrate lag bei 16,1 Prozent. 171 Personen mussten hospitalisiert werden und 14 Personen verstarben im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung. 

In Isolation befinden sich im ganzen Land zurzeit 7367 Personen. Sie haben 13'039 Kontakte in Quarantäne. Zusätzlich sind derzeit 12'015 Personen in Quarantäne, weil sie aus einem Risikogebiet in die Schweiz eingereist sind.  

Die neusten Fallzahlen publiziert das BAG jeweils zwischen 12 und 14 Uhr. 

Im Kanton Schaffhausen stiegen die Neuansteckungen auch in der letzten Woche stark an. Mit einem Wert von knapp 120 Neuansteckungen pro 14 Tage (pro 100’000 Einwohner) liegt der Kanton doppelt so hoch wie der Schwellenwert der Klassifizierung von Risikogebieten des BAG. Da jedoch die Zahlen in allen Kantonen stark steigen, ist dies zurzeit der tiefste Wert aller Kantone. In den vergangenen 7 Tagen waren im Kanton Schaffhausen 60 positive Fälle zu verzeichnen (Vorwoche: 33 Neuansteckungen). Mit 20 neuen Fällen wurde am 16. Oktober ein neuer Höchstwert von Neuansteckungen erreicht. Die durchschnittlichen Fallzahlen der letzten Woche betragen 8.6 Fälle pro Tag (Vorwoche: 4.7 Fälle pro Tag). Dies ist der höchste Wert seit Beginn der Pandemie.

Das Durchschnittsalter der positiv getesteten Personen der letzten Woche beträgt 37.9 Jahre und ist damit leicht gesunken: In der Vorwoche lag der Schnitt bei 41.2 Jahre. Das bisherige Durchschnittsalter liegt bei 40.2 Jahren. Die meisten Ansteckungen erfolgten weiterhin bei Personen zwischen 20 und 60 Jahren. In der letzten Woche wurden 3 Personen über 70 Jahre positiv getestet, Vorwoche waren es 4 Personen. Zudem infizierten sich 5 Kinder unter 12 Jahren.

Aufgrund der vielen Neuansteckungen stieg die Anzahl der Personen in Isolation und die Anzahl der Personen in Quarantäne in der letzten Woche stark an.

In der letzten Woche musste eine neue Person mit bestätigtem Covid-19 hospitalisiert werden. Zwei Personen wurden in der letzten Woche aus dem Spital entlassen. Am Dienstag meldete der Kanton zudem, dass zum ersten Mal seit dem 14. August wieder eine Person im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung auf der Intensivstation behandelt werden müsse.

Gute Nachrichten gibt es hingegen beim Contact-Tracing: Dieses würde laut Lagebericht noch immer «einwandfrei» funktionieren. Zudem würden laufend zusätzliche Ressourcen mobilisiert um auch für einen weiteren Anstieg der Neuansteckungen gewappnet zu sein.

Im gesamten Kanton wurde in der letzten Woche 602 Tests durchgeführt – ein neuer Höchstwert. Die Positivrate lag dabei bei 9.1 Prozent, was ebenfalls einen neuen Höchstwert darstellt. Neu testet das kantonale Abklärungszentrum auch am Wochenende.

In der letzten Woche konnte gut die Hälfte der Neuansteckungen nachverfolgt werden. 22 jener Personen waren bereits als Kontaktperson unter Quarantäne gestellt. Die meisten Fälle, welche nachverfolgt werden konnten, steckten sich im familiären Umfeld an (18 Personen). Private Veranstaltungen bzw. das private Umfeld bleibt ebenfalls ein grosser Faktor mit 6 Neuansteckungen – 3 davon auf der gleichen Hochzeit. Hinzu kommen vereinzelte Ansteckungen auf der Arbeit und aus dem Ausland.

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Kommentare (7)

Michael De Caprio Mo 19.10.2020 - 22:23

Warum kam die Maskenpflicht in Schaffhausen nicht früher?
Warum führt Ihr nicht endlich bussen ein, das versteht niemand, grad heute war ich in der Migro s vorstadt und es waren wieder welche ohne Maske oder unter dem Kinn, das kann doch nicht so schwer sein eine Maske richtig zu tragen. Tut es dem Pflegepersonal zu Liebe, weil am Schluss sind es dijenigen wo unsere Leben retten, tragt wenigstens OP Masken oder besser FFP2, den so kann es in der Schweiz ja nicht weitergehen, jetzt muss man hart zu sich selbst sein um sich und andere zu schützen

Michael De Caprio Sa 17.10.2020 - 22:39

es wird mehr getestet das ist klar aber handelt Ihr Lieben Politiker und es ist glaub 5 vor 12 hei ei ei und führt endlich bussen ein andere Länder mache das
in der Schweiz darf man und wird nicht gebüsst, das kann es nicht sein, ich bitte euch denkt mit dem Handel an das Pflegepersonal in Spital

Michael De Caprio Fr 16.10.2020 - 20:26

und ich wpnsche mir noch weng strengere Massnahmen und vorallem ein Obligatorium für eine Kontaktliste in den Restaurants.
Wen man denkt wie das Deutschland hand habt mit Bussen, alleine die Stadt München hat fast 1,5 Millionen an Bussgeldern eingenommen anders lernen es die einen oder anderen nicht.
und vorallem denke ich immer an das Spitalpersonal die ein super Job macht und man denen zuwenig Komplimente macht und die im ernstfall unsere Leben retten, deshalb sag ich immer, man muss konsequent Maske tragen um unsere sicherheit und dem Spitalpersonal ein gefallen zu machen, und der <Bundesrat sollte endlich mal den Flickenteppich aufheben und was tun.
Kontrolliert die Center, ob Maske getragen wird nicht wie in Zürich da schaut niemand
Leider
in Italien wird massiv gebüsst

Michael De Caprio Mi 14.10.2020 - 22:13

Hoffen wir das es noch nicht zu spät ist, ich rede nicht nur für mich sondern für die Gesundheit aller
Die Schweiz hat es fertiggebracht pro kopf mehr zu haben als die USA und der erste Spital ist schon am Anschlag was ist da passiert und falsch gelaufen, nicht einmal alle Kantone eine Maskepflicht und die Restaurant s müssen nicht einmal überall eine kontaktliste führen wo gibt es den sowas
und das in der sogenannten reichen Schweiz,
Natürlich testet man mehr wie am Anfang.
Aber nun was meint Bern dazu Schaffhausen war so gut dran bei 150 hätte die Maskenpflicht kommen müssen

Michael De Caprio Mi 14.10.2020 - 05:53

Es Fahren ja immer noch Leute im Bus ( VbsH ) ohne Maske haben es anscheinend noch nicht alle verstanden. oder wie man eine Maske trägt nicht unter der Nase oder unter dem Kinn.
Ist mega waren bis August so mega dran und haben innerhalb 3 Monaten so viel vorsprung liegen gelassen 1 auch durch s Reisen, war es nicht möglich weniger in die Ferien zu gehen?
Maskenpflicht in Schaffhausen Top und Masken sind heutzutage sehr günstig geworden verglichen mit dem Anfang

Peter Reich Mo 12.10.2020 - 15:43

Ja leider ist es so, dass all diese Fallzahlen auf einem völlig fehlerhaften PCR-Test beruhen. Es ist deshalb absolut sinnlos vor allem an gesunden Symptom losen Menschen solche PCR-Tests durchzuführen. So produziert man nur eine Labor Pandemie! Zum Glück gibt es jetzt immer mehr sehr kompetente Wissenschafter die diese getroffefenen Corona Massnahmen in Frage stellen, und dies auch kompetent begründen. (https://gbdeclaration.org/die-great-barrington-declaration/)

Heinz Stolz Mo 24.08.2020 - 14:09

Ich wünschte mir, dass man die Infektionszahlen ins Verhältnis mit den positiven Tests setzt. Im März war die 16%, im Juni 0,64%. Zudem sollte man die Fehlerquote der Tests berücksichtigen, die relativ hoch ist. Man wird nie auf 0% negative Tests kommen wegen der Fehlerquote. Je mehr Tests umso mehr scheinbar Infiszierte... davor hat sogar Herr Spahn gewarnt, vor dem falschen Bild bei vielen Tests..

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