Anrufe mit betrügerischer Absicht

Autor
Jessica Huber

Am Samstagmorgen wurde die Mitarbeiterin einer Tankstelle in Thayngen Opfer eines Betruges (Paysafe).

Betrugsfall via Telefon: Bei der Paysafe-Methode geben die Opfer sensible Daten via Telefon weiter. Symbolbild: Pixabay

Bei der Schaffhauser Polizei meldete sich am Donnerstag (20.04.2017) eine Sicherheitsinspektorin einer Tankstellenfirma. Gemäss deren Angaben war eine Angestellte von einem unbekannten Mann telefonisch kontaktiert worden, der sich als Mitarbeiter des Unternehmens ausgegeben hatte. Dabei war die Angestellte vom Unbekannten so getäuscht worden, dass sie Daten herausgab, die es einer unbekannten Täterschaft im Internet ermöglicht hatten, das eigene Konto um einen Geldbetrag von wenigen hundert Franken zu erhöhen (Paysafe). Aufgrund des Misstrauens und der Meldung der Trankstellenverkäuferin konnten weitere Transaktionen verhindert bzw. blockiert werden.

Grundsätzlich ist festzuhalten, dass telefonisch keine Angaben zu Konten oder zu Vermögen gemacht werden sollten. Auch sollten keine vertraulichen Daten oder Passwörter am Telefon weitergegeben werden.

Die Schaffhauser Polizei empfiehlt derartige Telefonanrufe umgehend zu beenden. Weitere Infos und Warntipps finden sich auf der Internetseite der eidgenössischen Melde- und Analysestelle für Informationssicherheit MELANI unter www.melani.admin.ch.

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