Mit «1802» erweitert das Paradies sein Angebot – ein Gewinn für die Region

Rolf Fehlmann | 
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MitarbeiterInnen Restaurant Team
Sie stehen bereit, den Gästen des Restaurants und Hotels 1802 ein unvergessliches Genusserlebnis zu verschaffen: Das Team unter Leitung von Betriebsleiter Hanspeter Tobler (3. v. l.), Restaurantleiterin Claudia Scheurenbrand (4. v. l.) und Küchenchef Lars Krüger (5. v. l.).

Das neue Hotel sowie das renovierte Restaurant unter dem Namen «1802» im Klostergut Paradies sind offiziell eröffnet. GF stärkt damit seine Infrastruktur für Aus- und Weiterbildung, während die Region davon touristisch und wirtschaftlich profitiert.

Das sorgfältig renovierte Restaurant 1802 steht der Öffentlichkeit bereits seit Mitte Januar dieses Jahres zur Verfügung. Das neu erbaute Hotel 1802 wurde in erster Linie für die Beherbergung von Gästen konzipiert, die an Seminaren und Weiterbildungen im Ausbildungszentrum von Georg Fischer (GF) im Klostergut Paradies teilnehmen. Ab heute steht das Hotel mit seinen 34 Zimmern auch der Allgemeinheit offen.

Dass das Projekt erfolgreich und wie geplant realisiert werden konnte, erfülle sie mit Freude, aber auch mit Stolz, sagt Franziska Eggimann, Präsidentin der Stiftung Paradies. Die Stiftung ist Eigentümerin des Areals und hat die Investitionen getätigt. Das Ergebnis sei «eine wegweisende Neugestaltung, die das Ortsbild des Klosterguts Paradies nachhaltig prägt und gleichzeitig dessen Charakter bewahrt.» Das Paradies sei heute ein Ort, an dem Bildung, Kultur und Gastfreundschaft zusammenfinden: «GF Mitarbeitende und Gäste aus aller Welt finden hier Raum für Austausch und Inspiration.»

Behutsame Weiterentwicklung

Ähnlich äussert sich auch Andreas Müller, der CEO von GF: «Was mich besonders stolz macht, ist, dass es gelungen ist, einen Ort mit langer Geschichte behutsam weiterzuentwickeln und gleichzeitig zukunftsfähig zu machen.» Im Speziellen freue ihn, «dass wir hier einen Ort geschaffen haben, der unseren Mitarbeitenden aus aller Welt und gleichzeitig der Region offensteht. ( … ) Heute sehen wir, dass Konzept, Standort und Qualität zusammenpassen.»

«Wir wollten den Standort bewusst öffnen und einen Mehrwert für die Region schaffen.»
Andreas Müller, CEO Georg Fischer

Diese Öffnung des Standorts nicht nur für GF-Mitarbeitende, sondern neu auch für das breite Publikum bewerten die Tourismusverantwortlichen der Kantone Thurgau und Schaffhausen positiv: «Zusammen mit dem neu ganzjährig geöffneten Restaurant ist das ein Gewinn für die Tourismusdestination Thurgau und für das Klostergut Paradies», sagt Adrian Braunwalder, Geschäftsleiter von Tourismus Thurgau. Und Matthias Külling, Co-Geschäftsführer von Schaffhauserland Tourismus, fügt an: «Ich würde von einer Win-win-Situation für die Hotelbetreiber und die Tourismusorganisationen sprechen.»

Hochwertiges Essen im Restaurant

Zur weiteren Aufwertung des Klosterguts Paradies als touristisches Ziel dürfte auch die neue Ausrichtung des kulinarischen Angebots im Restaurant 1802 beitragen. Mit seinem Team werde er «eine gehobene, gut bürgerliche Küche» anbieten – aber nicht nur, sagt Gastgeber Hanspeter Tobler. So würden auch Einflüsse aus anderen Küchen die Menükarte bereichern, schliesslich sei ja auch die Zusammensetzung der Gäste internationaler geworden.

In einer sensiblen Landschaft ein modernes Hotel zu bauen, das sich in eine jahrhundertealte Umgebung einfügt, war die Herausforderung für Architekt Florian Stegemann und sein Team. Das Ergebnis ist ein nachhaltiger Holzbau, der ganz bewusst die Merkmale eines regional typischen Ökonomiegebäudes aufnimmt.

Knacknüsse auf der Baustelle

Das Geplante baulich umzusetzen, lag in der Verantwortung von GF-Immobilienchefin Susanne Eigenheer und ihrem Team. Sie sorgten – unter anderem – für einen sicheren Baugrund ohne störendes Wasser und koordinierten die zeitlich exakte Anlieferung der passgenau vorgefertigten Bauelemente aus Holz. Unter ihrer Ägide ging auch der Einbau moderner, nachhaltiger Gebäudetechnik vonstatten. Dazu zählen etwa die Heizung und Kühlung mittels einer Luft-Luft-Wärmepumpe, ein System zur hygienischen Trinkwasseraufbereitung und eine Entkalkungsanlage, die Kalk katalytisch umwandelt, ihn jedoch im Trinkwasser belässt

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