Frische Impulse für den Tourismus
Mit dem neu erbauten Hotel 1802, dem renovierten Restaurant 1802 und dem Eventprogramm im Klostergut macht das Paradies die Region noch attraktiver. Schaffhauser und Thurgauer Tourismusverantwortliche sehen darin einen Gewinn für alle.
In einem sind sich die Tourismusverantwortlichen von Thurgau und Schaffhausen einig: Vom erweiterten Angebot im Klostergut Paradies profitieren beide Tourismusregionen. «An den Wochenenden steht das Hotel auch für den Freizeittourismus offen», sagt Adrian Braunwalder, Geschäftsleiter von Tourismus Thurgau. «Zusammen mit dem neu ganzjährig geöffneten Restaurant ist das ein Gewinn für die Tourismusdestination Thurgau und für das Paradies.»
Ähnlich sieht es Matthias Külling, Co-Geschäftsführer von Schaffhauserland Tourismus: «Dadurch, dass sich in der unmittelbaren Umgebung des Hotels zahlreiche attraktive Rahmenprogramme geniessen lassen, würde ich von einer Win-win-Situation für die Hotelbetreiber und die Tourismusorganisationen sprechen.» Külling sieht das neue Hotel als attraktives Angebot für die Destination Schaffhausen, auch wenn das Paradies auf Thurgauer Gebiet liegt: «Es gehört zu den Eigenheiten des Tourismusraums Schaffhausen, dass er sich auch auf angrenzende Gebiete im Thurgau, im Weinland und in Süddeutschland erstreckt.» Ohnehin nähmen die Gäste das Paradies als einen Ort wahr, der zur Tourismusregion Schaffhausen gehört.
Impulse für den Tagestourismus
Vom neuen Hotel erhofft sich Külling eine weitere Attraktivierung des Freizeit- und Tagestourismus in der Region. So unterstütze das neue Angebot im Klostergut Paradies mit seiner modernen Infrastruktur den Tagungstourismus. Schaffhauserland Tourismus wiederum biete Angebote für Rahmenprogramme, die in Erinnerung bleiben: «Ich denke da etwa an Ausflüge nach Schaffhausen und Stein am Rhein, die beide über eine intakte, mittelalterlich geprägte Altstadt verfügen. Kommt hinzu, dass man beide Städte mit dem Schiff erreichen und so den Besuch mit dem Erlebnis Wasser verbinden kann.»
Für Braunwalder zählt noch ein weiterer Aspekt: «Im letzten Jahr gingen die Logiernächte im Thurgau um fast vier Prozent zurück. Nachdem in den letzten Jahren erneut Hotels schliessen mussten, ist es aus unserer Sicht sehr erfreulich, dass jetzt im Klostergut Paradies ein neues Hotel öffnet. Wir sind dankbar, dass GF einen bedeutenden Beitrag leistet zur Entwicklung des Paradies und dass es die gesamte Anlage im Schuss hält.»
Matthias Külling wiederum möchte auch mit dem neuen Angebot die Ziele erreichen, die im Schaffhauser Tourismusgesetz verankert sind. So sollen die Gäste länger in der Tourismusregion Schaffhausen verweilen und dadurch mithelfen, eine höheren Wertschöpfung zu generieren. Zudem sollen sie das touristische Angebot der Region noch besser kennen und darum dieses noch stärker positiv wahrnehmen. Külling: «Wir hoffen natürlich, dass uns das auch mit dem Standort Klostergut Paradies gelingt.»